DD156232A1 - Vorrichtung zum schneiden von lebensmitteln,insbesondere in streifen,wuerfeln od.dgl. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere in Streifen, Wuerfel od.dgl. mit einem loesbar an der Vorrichtung angebrachten Messerblock, welcher Messergatter aufweist, die durch einen Fuehrungsrahmen gefuehrt und gehalten werden. Ziel ist es, den Aufwand zur Herstellung von Fuehrungsrahmen zu verringern, die Bedienfreundlichkeit zu erhoehen sowie die Schnittqualitaet des Verarbeitungsgutes zu erhoehen. Aufgabe ist es, einen Fuehrungsrahmen zu schaffen, der wesentlich einfacher ausgelegt ist und der das Verarbeitungsgut auch in angefrostetem, hartem und zaehem Zustand besser fuehrt. Erfindungsgemaess werden jedem Messergatter zwei Fuehrungsstuecke zugeordnet. Diese, zu einer Baueinheit formschluessig miteinander verbunden, bilden den Fuehrungsrahmen des Messerblockes. Innerhalb dieses so gebildeten Fuehrungsrahmens sind zwei sich gegenueberliegende Nachverdichter angeordnet. Diese Nachverdichter bestehen aus einem spitzwinkligen Formteil. In den Nachverdichtern sind Schlitze eingearbeitet, die zur Aufnahme und Fuehrung der Gattermesser dienen.
Description
-ι-
Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere in Streifen, Würfeln ode dgl»
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden „von Lebensmitteln, insbesondere in Streifen, VTürfel od. dgl» mit einem lösbar an der Vorrichtung angebrachten Messerblock,' welcher Messergatter aufweist, die durch einen Führungsrahmen geführt und gehalten werden.*
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DE - OS 2107 134 wird bereits eine Schneidmaschine für Lebensmittel beschriebe^ welche einen an der Maschine lösbar angebrachten Meseerblock aufweist. Desweiteren sind zwei senkrecht zueinander und zur Vorschubrichtung bewegbare Messergatter 'angeordnet, die an einem Führungsrahmen gehalten und geführt v/erden*
Von der konstruktiven Auslegung des Führungsrahmens wird im wesentlichen die Gebrauchswerteigenschaft des gesamten MeBser«» blockes hinsichtlich'Bedienungsfreundlichkeit9 des Diachschärfens und Auswechseln der Gatterinesser sowie deren Reinigung beeinflußte ' .
In der o„ g„ DE - OS wird bereits ein Führungsrahmen beschrieben, weiche r aus zwei Teilen besteht, de h„s jedes Messergatter
hat seinen eigenen Führungsrahmen und werden zu einer Baueinheit mittels Spannbolzen od· dgl·, die an der Stirnseite der Schneidmaschine angeordnet sind, verbunden* Hierzu weisen die einzelnen Führungsrahmen sich überdeckende Bohrungen auf· Diese Führungsrahmen bestehen aus Leichtmetall- bzw· Graugußlegierungen·
,Diese bekannten Schneidmaschinen haben den Nachteil, daß die Führungsrahmen den lebensmittelhygienischen .Anforderungen, beispielsweise der fleischverarbeitenden Industrie, nicht mehr entsprechen und der Einsatz von lebensmittelbeständigem Material gefordert wird* Aufgrund ihres Aufbaues und der Funktion ist eine hohe Maßgenauigkeit in der Fertigung notwendig und auch der Zeitaufwand erheblich· Bei den bekannten Führungsrahmen wirkt sich auch nachteilig aus, daß es durch das Spannen der Gatterraesser zu Verklemmungen der Führungsstangen in den Bohrungen des Führungsrahmens kommen kann· Es ist auch weiterhin die Montage bzw· Demontage sowie das Auswechseln der Gatte'rmssser noch zu umständlich und aufwendig·
Weiterhin ist bekannt, daß der in der Vorschubrichtung des Verarbeitungsgutes hintere Führungsrahmen mit Führungsleisten versehen ist, die leicht lösbar angeordnet sind· Zu diesem Zweck ist der Führungsrahmen mit Hüten oder Einsteckschlitzen versehen. Diese Führungsleisten bestehen aus dünnen Metallplatten, die nicht stärker sind, als die Messer des vorderen Gatters, in deren Ebene sie liegen· Diese Führungsleisten haben die Aufgabe, das Verarbeitungsgut gegenüber den Messern des vorderen Messergatters und gegenüber dem Abschlagmesser zu halten und abzustützen· Durch diese Führungsleisten soll das Schnittbild des Verarbeitungsgutes verbessert werden*
Der Hachteil dieser Führungsleisten besteht darin, daß sie nur bei weichem Verarbeitungsgut verwendet werden können· Bei hartem, zähem und angefrostetem Verarbeitungsgut bis -5° C ist eine Verwendung,von Führungsleisten aus Festigkeitsgründen nicht möglich. Außerdem kann es, bedingt durch ihre konstruktiven Auslegungen, zum Verbiegen und auch zum Bruch der Führungsleisten kommen, welcher zur Folge haben kann, daß die Gattermesser und die anderen Bauteile des Messerblockes sowie
des Abschlagmessera beschädigt v/erden können» Daher müssen die Führungsleisten bei Verarbeitung von hartem, zähem und angefroatetem Verarbeitungsgut aus dem Führungsrahmen entfernt wordene
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den fertigungstechnischen Aufwand zur Herstellung von Führungsrahmen zu verringern, eino einfache Handhabung zu ermöglichen, die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen und den Reinigungsaufwand zu senken sowie die Schnittqualität des Verarbeitungsgutes bei jeder Verarbeitungstemperatur und Gattergröße zu erhöhen«
Darlegimg des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Führungsrahmen zu schaffenp der wesentlich einfacher ausgelegt ist und der das Verarbeitungsgut auch im angefrostetem, hartem und zähem Zustand besser führte
ErfindUBgsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß jedem Messergatter zwei Führungsstücke zugeordnet werden« Diese zu einer Baueinheit formschlüssig miteinander verbunden, bilden den Führungsrahmen des Messerblockesβ Innerhalb dieses eo gebildeten Führungsrahmens sind zwei sich gegenüberliegende Jffachverdichter angeordnet* Diese itfachverdichter können auch im Füllkasten oder teils im Füllkasten und in der ersten Gatterebene des Führungsrahmens angeordnet werden» Diese Bachverdlchter bestehen vorzugsweise aus einem spitzwinkligen Formteil» Für die Uachverdichter, welche teilweise oder ganz im Führungsrahmen angeordnet werden können, sind Schlitze eingearbeitets die zur Auf« nähme und Führung der Gattermesser dienen« Die Uachvordichter können beispielsweise aus abgewinkelten geschlitzten Blechen bestehen*.
Di© Kachverdiohter können in geeigneter Weise leicht lösbar im
Messerblock befestigt werden» Hierzu kommt vorzugsweise eine Klemmverbindung zur Anwendung·
Aus fuhrungs be is pieI
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden·
In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig 1 in Explosivdarstellung den aus Führungsstücken zusammensetzbaren Führungsrahmen mit Nachverdichtern
Fig 2 Projektionsdarstellung des zusammengesetzten Führungsrahmens
Fig 3 Schnitt durch den Messerblock und eines Teils der Vorrichtung
Fig 4 Vorderansicht des Messerblockes
Der Messerblock 1 besteht aus zwei Messergattern 2; 3 und einem Führungsrahmen 4· Der Führungsrahmen 4 wird gebildet aus den Führungsstücken 5· Diese Führungsstücke 5 haben alle gleiche Abmessungen* Dadurch vereinfacht sich wesentlich der fertigungstechnische Aufwand zur Herstellung dieser Führungsstücke 5· Die Führungsstücke 5 weisen Bohrungen 6 auf für die 'Führungsstangen 7 der Messergatter 2 und 3· Außerdem sind Bohrungen 8 für die Befestigung an der Stirnseite der Vorrichtung 9 vorgesehen· Zur Führung der Gattermesser 10 befinden sich in den Führungsstücken 5 je nach Gatterabmessung Schlitze 11»
Bei der Montage des Messerblockes 1 werden jedem Messergatter 2; 3 zwei Führungsstücke 5 zugeordnet, d« he, die Führungsstangen 7 werden in die hierfür vorgesehenen Bohrungen 6 durchgesteckt und mit den Halterungen der Gattermesser 12 verbunden© Die mit den Führungsstücken-5 komplettierten Messergatter 2; 3 werden so an die Vorrichtung 9 angebracht, daß aus den einzelnen Führungsstücken 5 (wie in Fig 2 dargestellt) der Führungs-
rahmen 4 entsteht» Für das Messergatter 2 ist beispielsweise eine horizontale Schneidrichtung und das Messergatter 3 eine vertikale Schneidrichtung vorgesehen* Durch die Gestaltung des Führungsrahmens 4 aus vier gleichartig, völlig identischen Führung'sßtücken 5 wird der fertigungstechnische Aufwand zur Herstellung gegenüber einen bekannten Führungsrahmen wesentlich verringert*
Zur Erhöhung der Schnittqualität des Yerarbeitungsgutes werden innerhalb des aus den Führungsstücken 5 'gebildeten Führungsrahmens 4 Hachverdichter 13 angebrachte Es befinden sich jeweils zwei Hachverdiehter 13 an der Innenwand des Führungs-'rahmens 4« Je nach Anordnung des Messergatters 3 (vertikale bzw© horizontale Schneidrichtung) befinden sich die Uachverdichter 13 an der oberen und unteren bawe an der rechten und linken Innenwand des Führungsrahmens 4« Dadurch wird in Vorschubrichtung eine Querschnittsvergüngung im Messerblock 1 erreicht, die eine Stabilisierung des Yerarbeitungsgutes zur Folge hat« Die Befestigung der Kachverdichter 13 im Messerblock 1 erfolgt in geeigneter Weise, ζβ Ββ als Klemmverbindung« Die Hachverdiohter 13 weisen ebenfalls Schlitze 14 für die Gattermesser 10 auf*
Diese Hachverdichter 13 haben den.Vorteil, daß sie bei allen Gattergrößen und beliebigem Verarbeitungsgut, also auch bei angefrostetem Verarbeitungegut in der Vorrichtung 9' verbleiben können* Desweiteren wird eine Stabilisierung der Gattermesser 10 durch Verkürzung der freien Biegelänge innerhalb des Führungsrahmens 4 erreichte
In einer weiteren Variante können die Hachverdichter 13 auch im Füllkasten 13 der Vorrichtung 9 angeordnet werden« Es besteht auch die Möglichkeit, die liachverdichter teilweise im Füllkasten 15 und der in Vorschubrichtung ersten Gatterebene des Führungsrahmens 4 anzuordnen«
Claims (6)
1» Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere in Streifen, WUrfein od. dgl· mit einem lösbar an der Vorrichtung angeordneten Messerblock, welcher mit zwei bewegbaren Messergattern versehen ist und durch einen FUhrungsrahmen geführt wird
dadurch gekennzeichnet, .
dadurch gekennzeichnet, .
daß federn Messergatter (2j 3) zwei Führungsstücke (5) zu- - geordnet sind und diese zu einer Baueinheit formschlüssig verbunden, den Führungsrahmen (4) des Messerblockes (1) bilden und an dessen Innenwand vorzugsweise zwei sich gegenüberliegende Itfachverdichter (13) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Hachverdichter (13) im Füllkasten (15) oder teils im Füllkasten (15) und der in Vorschubrichtung ersten Gatterebene des Führungsrahmens (4) angeordnet sind·
3# Vorrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Hachverdichter (13) aus einem spitzwinkligen Formteil bestehen.
4. Vorrichtung nach Punkt 3 dadurch gekennzeichnet, daß die teilweise oder ganz in den aus den Führungsstücken (5) gebildeten Führungsrahmen (4) angeordneten Kachverdichter (13) Schlitze (11) für die Gattermesser (8) aufweisen
5. Vorrichtung nach Punkt 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Hachverdichter (13) beispielsweise aus abgewinkeltem Blech bestehen.
• *
6«, Vorrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die liachverdichter (13) leicht lösbar im Messerblock (1) vorzugsweise durch Klemmverbindung angeordnet sind.
Priority Applications (3)
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