CH321985A - Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen - Google Patents
Verfahren zum Imprägnieren von HolzteilenInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
- B27K3/02—Processes; Apparatus
- B27K3/0207—Pretreatment of wood before impregnation
- B27K3/0221—Pore opening
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27K3/02—Processes; Apparatus
- B27K3/0257—Processes; Apparatus using rods or tablets, or ampoules, e.g. inserted in pre-drilled cavities
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Description
Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen Es gibt Holzarten, besonders in den tropi schen Ländern, von einer Struktur, die eine Imprägnierung gegen Fäulnis und Insekten- Frass selbst in frischgeschlagenem Zustand, z. B. nach dem Saftverdrängungsverfahren, unmög- lielr macht.
Eine Imprägnierung ist aber bei Hölzern, die im Freien verbaut werden, wie Schwellen und Maste, unerlä.sslich.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren werden Holzteile imprägniert, indem in dem Holzteil in Faserrichtung Einschnitte ange bracht werden, die mit einem Imprägnierungs- mittel gefüllt werden. Bei der Verwendung der Holzteile muss man natürlich darauf achten, dass durch die Schlitze der gefährdete Querschnitt nicht wesentlich geschwächt wird. Handelt es sich z. B. um Leitungsmaste, sind sie so aufzustellen, dass die Schlitze in der sogenannten neutralen Zone in der Ebene der Leitungsrichtung zu liegen kommen.
Auf diese Weise ist es leicht, die für die ausreichende Imprägnierung des Holzes er forderliche Menge an Tränkstoff in das Holz einzubringen. Soweit es noch saftfrisch ist, werden zweckmässig wasserlösliche Imprägnier mittel verwendet, am besten in Form einer Paste. Die Salze verbreiten sieh dann durch Diffusion von den Einschnitten aus über den Holzquerschnitt. Bei trockenem Holz werden zweckmässig flüssige, ölige Imprägniermittel verwendet.
An dem Beispiel einer Eisenbahnschwelle sei das Verfahren näher erläutert: In Fig. 1 und 2 bedeutet a, die Schwelle, b der mit einer Kreissäge von einem Radius wenig über der Schlitztiefe in Faserrichtung hergestellte Ein schnitt, der sich nach Bedarf an einer oder mehreren Stellen befinden kann. Das Imprä gniermittel c wird in den Schlitz, wie Fig. 3 zeigt, eingefüllt.
Nach erfolgter, nicht gänzlicher Füllung des Schlitzes wird dieser auf der offenen Oberseite mit einer Schnur d aus Gummi oder dergleichen fest abgedichtet. Man kann den Schlitz auch mit einer Masse vergiessen.
Diese Imprägnierung kann ohne vorherige Trocknung des Holzes vorgenommen werden. Bei Anwendung des Verfahrens der Er findung auf Leitungsmaste wird es im all gemeinen genügen, die besonders gefährdeten Stellen, das ist der Erdaustritt und der Zopf, zu imprägnieren, oder diesen Stellen einen zusätzlichen Schutz zu geben. Die Anbrin- gung der Schlitze und ihre Füllung ge schieht dann ähnlich wie bei den Schwellen. Man kann ein Blech auf den oberhalb der Erde liegenden Teil des Einschnittes auf nageln, um ein Öffnen desselben durch Kinder zu verhindern.
Um die Füllung der Einschnitte mit dem Imprägniermittel zu vereinfachen und die dafür erforderliche Zeitdauer abzukürzen, kann das Imprägniermaterial unvermischt oder mit einem Bindemittel vermischt und in feuch tem oder trockenem, kaltem oder heissem Zu stand zu Presslingen geformt werden, die etwa die Abmessungen des Einschnittes haben, also z. B. an den Enden viertelkreisförmig ent sprechend dem Schnitt einer Kreissäge aus laufen. Nach Herstellen des Sägeschnittes brauchen diese Presslinge dann lediglich einge schoben und danach der Schlitz in bereits be schriebener Weise verschlossen zu werden.
Auch für die Einhaltung einer vorgeschrie benen Dosierung ist diese Art. des in die Schlitze einzuführenden Imprägniermittels in Form fester Presslinge besonders wertvoll.
Bei späterer Nachpflege an bereits aufge stellten Leitungsmasten ist es naturgemäss mühsam und ohne Verlust an Imprägnier mittel, wenn es Pulverform hat, kaum mög lich, den Einschnitt wieder zufüllen. Steht das Imprägniermittel aber in einem Press- ling zur Verfügung, so genügt es, den Ein schnitt oberhalb der Erdoberfläche zu öffnen durch Lösen des etwa darauf genagelten Schutzbleches und Herausziehen der Dich tungsschnur bis zum Erdboden, um den Press- ling ii-:inmehr in den Einschnitt von oben bequem einführen zu können.
Eine zweckmässige Ausführungsform des Verfahrens ist z. B. die, das unter Zuhilfe nahme eines Quellmittels in Pastenform ge brachte Imprägniermittel (Salz) auf einen Träger aufzubringen, z. B. eine gefaltete (plis sierte Aluminiumfolie, und es dann durch Trocknen in festen Zustand überzuführen. Auf diese Weise erhält man einen Körper von ausreichender Steifigkeit, so dass er bequem in. die Einschnitte eingebracht. werden kann.
Man kann ferner anstatt eines festen Kör pers von den Abmessungen der Schlitze meh rere herstellen, die zusammen die Schlitze mehr oder weniger vollkommen ausfüllen. Ins besondere kann man ihnen eine Breite geben, die zusammen etwa gleich der Schlitztiefe ist, und sie nacheinander in die Schlitze einführen. Diese beiden Teile können ein Salzgemisch verschiedener Zusammensetzung haben, etwa so, dass der untere ein leicht diffundierendes, wenn auch nicht so schwer auslaugbares Salz- gemisch enthält, das bestimmt ist, in den schwer zu imprägnierenden Kern des Holzes einzudringen, während der obere ein nicht so leicht eindringendes, aber schwer auslaugba.res Salzgemisch enthält.
Dieses soll den an der Aussenfläche liegenden, leicht imprägnier baren, aber der Auslaugung mehr ausgesetzten Teil des Holzes (Splintholz) schützen.
Bei der Imprägnierung von Hölzern mit tels Einschnitten, bei der ein flüssiges Im prägniermittel verwendet werden muss, bei spielsweise bei Eisenbahnschwellen, würde eine einmalige Füllung des Einschnittes nicht ge nügen, wenigstens nicht, wenn man ihn nicht unnötig breit. machen will, was eine gewisse Schwächung- bedeuten würde.
Um das lau fende Nachfüllen ztt vermeiden, was hohe Be triebskosten verursachen s@rürde, kann folgen dermassen verfahren werden: Die mit Einschnitten versehenen Hölzer, beispielsweise Sch-%#@rellen, werden neben einer Rinne e (Fig. 4) gelagert, die mit dem flüssigen Imprägniermittel c gefüllt ist und deren Spie gel durch geeignete bekannte Vorrichtungen auf gleicher Höhe gehalten wird. Mittels Dochten f, die mit der Imprägnierlösung ge füllt sind und einerseits in die Rinne, ander seits in die Einschnitte eintauchen, kann eine automatische Füllung derselben mit dem flüs sigen Imprägniermittel für beliebige Zeit durchgeführt werden.
Der Flüssigkeitsspiegel in den Einschnitten bleibt der gleiche wie der in der daneben laufenden Rinne.
Die Dochte können aus einem elastischen Material bestehen oder aber mit einer Draht spirale oder dergleichen umwickelt sein.
Naturgemäss lässt sieh diese Art der Im prägnierung auch zusätzlich zu einer vorher gegangenen Imprägnierung des ganzen Werk stückes, wie der Schwelle oder des Mastes, an den Stellen anbringen, an denen ein be sonders intensiver Schutz, wie beim Mast an der Erdaustrittsstelle oder auch am Zopf, er wünscht ist.
Auch bei bereits verlegten Schwellen oder aufgestellten Masten lässt sieh das Verfahren verwenden. Es hat gegenüber der Benutzung von Bandagen und dergleichen den Vorteil, dass Vergiftungen von Vieh wirksam verhin dert werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Imprägnieren von Holz teilen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Holzteil in Faserriehtung Einschnitte ange bracht werden und dass diese Einschnitte mit einem Imprägniermittel gefüllt werden, das sich allmählich von ihnen aus im Holz aus breitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einschnitte nach Füllunc verschlossen werden. ''. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das Imprägnier mittel zu Presslingen von etwa den Abmes sungen des Hohlraumes der Einschnitte ge formt und dann in die Einschnitte eingescho ben wird, die danach verschlossen werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mittels eines Quellmittels in Pastenform gebrachte Im prägniermittel auf einen Träger aufgebracht wird und dann durch Trocknen in den festen Zustand übergeführt wird.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass das in fester Form einzubrin gende Imprägniermittel aus mehreren Teilen besteht, deren Länge gleich der Länge der Einschnitte oder einem Teil derselben ist, und deren Breite zusammen etwa gleich der Tiefe der Einschnitte ist, und die aus Salz gemischen verschiedener Zusammensetzung bestehen, und dass in das Innere der Schlitze Salze von grosser Diffusionsfähigkeit und grösserer Auslaugbarkeit, in das Äussere der Schlitze aber solche von geringerer Diffundier- barkeit, aber geringerer Auslaugbarkeit ein gebracht werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte nach Füllung und Ab dichtung auf der Oberfläche der Hölzer mit einem Blechstreifen abgedeckt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit Einschnit ten versehenen Holzstücke neben einer Rinne gelagert werden, die mit der Imprägnierflüs sigkeit gefüllt ist und deren Flüssigkeitsspie gel angenähert konstant gehalten wird, und dass Dochte angebracht werden, die einer seits in die Flüssigkeitsrinne eintauchen, an derseits in die Einschnitte des zu imprägnie renden Holzstückes.
Applications Claiming Priority (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321985X | 1952-10-02 | ||
| DE322834X | 1953-03-09 | ||
| DE200353X | 1953-03-20 | ||
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| DEJ7173A DE1224073B (de) | 1953-03-09 | 1953-04-01 | Anordnung zur fotoelektrischen Abtastung von Markierungen eines Aufzeichnungstraegers |
| DE250453X | 1953-04-25 | ||
| DE290453X | 1953-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321985A true CH321985A (de) | 1957-05-31 |
Family
ID=27561296
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH321985D CH321985A (de) | 1952-10-02 | 1953-10-01 | Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321985A (de) |
-
1953
- 1953-10-01 CH CH321985D patent/CH321985A/de unknown
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