CH321985A - Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen

Info

Publication number
CH321985A
CH321985A CH321985DA CH321985A CH 321985 A CH321985 A CH 321985A CH 321985D A CH321985D A CH 321985DA CH 321985 A CH321985 A CH 321985A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
incisions
wood
impregnating
impregnating agent
brought
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gewecke Hermann Ing Dr
Original Assignee
Gewecke Hermann Ing Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEJ7173A external-priority patent/DE1224073B/de
Application filed by Gewecke Hermann Ing Dr filed Critical Gewecke Hermann Ing Dr
Publication of CH321985A publication Critical patent/CH321985A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02—Processes; Apparatus
    • B27K3/0207—Pretreatment of wood before impregnation
    • B27K3/0221—Pore opening
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02—Processes; Apparatus
    • B27K3/0257—Processes; Apparatus using rods or tablets, or ampoules, e.g. inserted in pre-drilled cavities

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen    Es gibt Holzarten, besonders in den tropi  schen Ländern, von einer Struktur, die eine       Imprägnierung    gegen Fäulnis und     Insekten-          Frass    selbst in frischgeschlagenem Zustand, z. B.  nach dem     Saftverdrängungsverfahren,        unmög-          lielr    macht.  



  Eine Imprägnierung ist aber bei Hölzern,       die    im Freien verbaut werden, wie Schwellen  und     Maste,        unerlä.sslich.     



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  werden Holzteile imprägniert, indem in dem  Holzteil in Faserrichtung Einschnitte ange  bracht werden, die mit einem     Imprägnierungs-          mittel    gefüllt werden. Bei der Verwendung  der Holzteile muss man natürlich darauf  achten, dass durch die Schlitze der gefährdete       Querschnitt    nicht wesentlich geschwächt wird.  Handelt es sich z. B. um Leitungsmaste, sind  sie so aufzustellen, dass die Schlitze in der       sogenannten    neutralen Zone in der Ebene der       Leitungsrichtung    zu liegen kommen.  



  Auf diese Weise ist es leicht, die für die       ausreichende    Imprägnierung des Holzes er  forderliche Menge an     Tränkstoff    in das Holz  einzubringen. Soweit es noch saftfrisch ist,  werden zweckmässig wasserlösliche Imprägnier  mittel     verwendet,    am besten in Form einer  Paste. Die Salze verbreiten sieh dann durch  Diffusion von den Einschnitten aus über den  Holzquerschnitt. Bei trockenem Holz werden       zweckmässig    flüssige, ölige Imprägniermittel  verwendet.

      An dem Beispiel einer Eisenbahnschwelle  sei das Verfahren näher erläutert: In     Fig.    1  und 2 bedeutet     a,    die Schwelle, b der mit einer  Kreissäge von einem Radius wenig über der  Schlitztiefe in Faserrichtung hergestellte Ein  schnitt, der sich nach Bedarf an einer oder  mehreren Stellen befinden kann. Das Imprä  gniermittel c wird in den Schlitz, wie     Fig.    3  zeigt, eingefüllt.  



  Nach erfolgter, nicht gänzlicher Füllung  des Schlitzes wird dieser auf der offenen  Oberseite mit einer Schnur d aus Gummi oder  dergleichen fest abgedichtet. Man kann den  Schlitz auch mit einer Masse vergiessen.  



  Diese Imprägnierung kann ohne vorherige  Trocknung des Holzes vorgenommen werden.  Bei Anwendung des Verfahrens der Er  findung auf Leitungsmaste wird es im all  gemeinen genügen, die besonders gefährdeten  Stellen, das ist der Erdaustritt und der Zopf,  zu     imprägnieren,    oder diesen Stellen einen  zusätzlichen Schutz zu geben. Die     Anbrin-          gung    der Schlitze und ihre Füllung ge  schieht dann ähnlich wie bei den Schwellen.  Man kann ein Blech auf den oberhalb der  Erde liegenden Teil des Einschnittes auf  nageln, um ein Öffnen desselben durch Kinder  zu verhindern.  



  Um die Füllung der Einschnitte mit dem  Imprägniermittel zu vereinfachen und die  dafür erforderliche Zeitdauer abzukürzen,  kann das Imprägniermaterial unvermischt oder      mit einem Bindemittel vermischt und in feuch  tem oder trockenem, kaltem oder heissem Zu  stand zu     Presslingen    geformt werden, die etwa  die Abmessungen des     Einschnittes    haben, also  z. B. an den Enden viertelkreisförmig ent  sprechend dem Schnitt einer Kreissäge aus  laufen. Nach Herstellen des Sägeschnittes  brauchen diese     Presslinge    dann lediglich einge  schoben und danach der Schlitz in bereits be  schriebener Weise verschlossen zu werden.

    Auch für die Einhaltung einer vorgeschrie  benen Dosierung ist diese Art. des in die  Schlitze     einzuführenden    Imprägniermittels in  Form fester     Presslinge    besonders wertvoll.  



  Bei späterer Nachpflege an bereits aufge  stellten Leitungsmasten ist es naturgemäss  mühsam und ohne Verlust an Imprägnier  mittel, wenn es Pulverform hat, kaum mög  lich, den Einschnitt wieder zufüllen. Steht  das Imprägniermittel aber in einem     Press-          ling    zur Verfügung, so genügt es, den Ein  schnitt oberhalb der Erdoberfläche zu öffnen  durch Lösen des etwa darauf genagelten  Schutzbleches und Herausziehen der Dich  tungsschnur bis zum Erdboden, um den     Press-          ling        ii-:inmehr    in den Einschnitt von oben  bequem einführen zu können.  



  Eine zweckmässige Ausführungsform des  Verfahrens ist z. B. die, das unter Zuhilfe  nahme eines     Quellmittels    in     Pastenform    ge  brachte Imprägniermittel (Salz) auf einen  Träger aufzubringen, z. B. eine gefaltete (plis  sierte Aluminiumfolie, und es dann durch  Trocknen in festen Zustand überzuführen.  Auf diese Weise erhält man einen Körper von  ausreichender     Steifigkeit,    so dass er bequem  in. die Einschnitte eingebracht. werden kann.  



  Man kann ferner anstatt eines festen Kör  pers von den Abmessungen der Schlitze meh  rere herstellen, die zusammen die Schlitze  mehr oder weniger vollkommen ausfüllen. Ins  besondere kann man ihnen eine Breite geben,  die zusammen etwa gleich der Schlitztiefe ist,  und sie nacheinander in die Schlitze einführen.  Diese beiden Teile können ein Salzgemisch  verschiedener Zusammensetzung haben, etwa  so, dass der untere ein leicht diffundierendes,  wenn auch nicht so schwer     auslaugbares    Salz-         gemisch    enthält, das bestimmt ist, in den  schwer zu     imprägnierenden    Kern des Holzes  einzudringen, während der obere ein nicht so  leicht eindringendes, aber schwer     auslaugba.res     Salzgemisch enthält.

   Dieses soll den an der  Aussenfläche liegenden, leicht imprägnier  baren, aber der     Auslaugung    mehr ausgesetzten  Teil des Holzes     (Splintholz)    schützen.  



  Bei der Imprägnierung von Hölzern mit  tels Einschnitten, bei der ein flüssiges Im  prägniermittel verwendet werden muss, bei  spielsweise bei     Eisenbahnschwellen,        würde    eine  einmalige Füllung des Einschnittes nicht ge  nügen, wenigstens nicht, wenn man ihn nicht  unnötig breit. machen will, was eine gewisse       Schwächung-    bedeuten würde.

   Um das lau  fende Nachfüllen     ztt    vermeiden, was hohe Be  triebskosten verursachen     s@rürde,    kann folgen  dermassen verfahren werden:  Die mit Einschnitten     versehenen    Hölzer,  beispielsweise     Sch-%#@rellen,    werden neben einer  Rinne e     (Fig.    4) gelagert, die mit dem flüssigen  Imprägniermittel c gefüllt ist und deren Spie  gel durch geeignete bekannte Vorrichtungen  auf gleicher Höhe gehalten wird. Mittels  Dochten f, die mit der Imprägnierlösung ge  füllt sind und einerseits in die Rinne, ander  seits in die Einschnitte eintauchen, kann eine  automatische Füllung derselben mit dem flüs  sigen Imprägniermittel für beliebige Zeit  durchgeführt werden.

   Der Flüssigkeitsspiegel  in den Einschnitten bleibt der gleiche wie der  in der daneben laufenden Rinne.  



  Die Dochte können aus einem elastischen  Material bestehen oder aber mit einer Draht  spirale oder dergleichen umwickelt sein.  



  Naturgemäss lässt sieh diese Art der Im  prägnierung auch zusätzlich zu einer vorher  gegangenen Imprägnierung des ganzen Werk  stückes, wie der Schwelle oder des Mastes,  an den Stellen anbringen, an denen ein be  sonders intensiver Schutz, wie beim Mast an  der     Erdaustrittsstelle    oder auch am Zopf, er  wünscht ist.  



  Auch bei bereits verlegten Schwellen oder  aufgestellten Masten lässt sieh das Verfahren       verwenden.    Es hat gegenüber der Benutzung      von Bandagen und dergleichen den Vorteil,  dass Vergiftungen von Vieh wirksam verhin  dert werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Imprägnieren von Holz teilen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Holzteil in Faserriehtung Einschnitte ange bracht werden und dass diese Einschnitte mit einem Imprägniermittel gefüllt werden, das sich allmählich von ihnen aus im Holz aus breitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einschnitte nach Füllunc verschlossen werden. ''. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das Imprägnier mittel zu Presslingen von etwa den Abmes sungen des Hohlraumes der Einschnitte ge formt und dann in die Einschnitte eingescho ben wird, die danach verschlossen werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mittels eines Quellmittels in Pastenform gebrachte Im prägniermittel auf einen Träger aufgebracht wird und dann durch Trocknen in den festen Zustand übergeführt wird.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass das in fester Form einzubrin gende Imprägniermittel aus mehreren Teilen besteht, deren Länge gleich der Länge der Einschnitte oder einem Teil derselben ist, und deren Breite zusammen etwa gleich der Tiefe der Einschnitte ist, und die aus Salz gemischen verschiedener Zusammensetzung bestehen, und dass in das Innere der Schlitze Salze von grosser Diffusionsfähigkeit und grösserer Auslaugbarkeit, in das Äussere der Schlitze aber solche von geringerer Diffundier- barkeit, aber geringerer Auslaugbarkeit ein gebracht werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte nach Füllung und Ab dichtung auf der Oberfläche der Hölzer mit einem Blechstreifen abgedeckt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit Einschnit ten versehenen Holzstücke neben einer Rinne gelagert werden, die mit der Imprägnierflüs sigkeit gefüllt ist und deren Flüssigkeitsspie gel angenähert konstant gehalten wird, und dass Dochte angebracht werden, die einer seits in die Flüssigkeitsrinne eintauchen, an derseits in die Einschnitte des zu imprägnie renden Holzstückes.
CH321985D 1952-10-02 1953-10-01 Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen CH321985A (de)

Applications Claiming Priority (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE321985X 1952-10-02
DE322834X 1953-03-09
DE200353X 1953-03-20
DE332300X 1953-04-01
DEJ7173A DE1224073B (de) 1953-03-09 1953-04-01 Anordnung zur fotoelektrischen Abtastung von Markierungen eines Aufzeichnungstraegers
DE250453X 1953-04-25
DE290453X 1953-04-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH321985A true CH321985A (de) 1957-05-31

Family

ID=27561296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH321985D CH321985A (de) 1952-10-02 1953-10-01 Verfahren zum Imprägnieren von Holzteilen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH321985A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0400447B1 (de) Anordnung zum Schutz von Holzmasten
DE2736820A1 (de) Windel
DE3344153C2 (de)
DE928850C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Holz
DE1683824B2 (de) Verfahren und mischer zum befeuchten einer baustoffmasse
DE733502C (de) Impraegnierungsbandage fuer Holzmaste
CH415016A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von Holzmasten oder Holzpfeilern und mit Imprägnierungsmittel versehener Holzmast oder -pfeiler
DE808280C (de) Holzmast, insbesondere fuer elektrische Leitungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1492511C3 (de) Verfahren zum Trocknen von mit einer Lösung von konservierenden Stoffen imprägniertem Holz
DE840149C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Holzstaemmen
DE689711C (de) Schutzbandage fuer hoelzerne Masten
DE418707C (de) Verfahren zur Herstellung von Baukoerpern aus Torf
DE669200C (de) Vorrichtung zum Einfuehren von durch Diffusion und Osmose im Holz verteilbaren wasserloeslichen Schutzsalzen an wechselnder Feuchtigkeit ausgesetzten Holzbauten
DE1299848B (de) Impraegnierung und Konservierung von Holzkoerpern, insbesondere Masten
AT261193B (de) Holzimprägnierverfahren
AT95336B (de) Verfahren zur Holzkonservierung.
DE629746C (de) Verfahren zur Konservierung von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten, -saeulen,-staendern u. dgl.
DE666448C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Holzmasten
AT144819B (de) Imprägnierverfahren für im Freien stehende Leitungsmaste oder andere hölzerne Gestänge, Pfähle u. dgl.
DE668421C (de) Vorrichtung zum Einfuehren von durch Diffusion und Osmose im Holz verteilbaren wasserloeslichen Schutzsalzen an wechselnder Feuchtigkeit ausgesetzten Holzbauten
AT259826B (de) Wandelement für Fertigbauten
AT133149B (de) Verfahren zur Konservierung von in Erde stehenden Hölzern aller Art.
AT128023B (de) Verfahren zum Durchimprägnieren von Holz.
DE2831969A1 (de) Vorrichtung zum schutz von holzelementen
DE1609526A1 (de) Verfahren zur Herstellung von flachen Bau- oder Konstruktionsteilen,Satz von Profilen zur Ausfuehrung des Verfahrens und gemaess dem Verfahren hergestellter Bau- oder Konstruktionsteil