CH299121A - Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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CH299121A
CH299121A CH299121DA CH299121A CH 299121 A CH299121 A CH 299121A CH 299121D A CH299121D A CH 299121DA CH 299121 A CH299121 A CH 299121A
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CH
Switzerland
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relays
relay
code
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excitation
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Ag Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung     in-Fernmelde-,    insbesondere Fernsprechanlagen.         Cxegenstand    vorliegender Erfindung bildet  eine Schaltungsanordnung in     Fernmelde-,    ins  besondere Fernsprechanlagen, mit mindestens  einem Wähler, über dessen Schaltarme auf  den einzelnen Wählerstellungen aus wenig  stens einer Ziffer bestehende Kennzeichen,  die zur Steuerung von weiteren Schaltvor  gängen dienen, festgestellt werden.  



  Schaltungsanordnungen dieser Art sind  insbesondere gebräuchlich in automatischen  Fernsprechanlagen mit Wählern, bei denen  die Schaltarme durch einen freien oder be  zifferten Wahlvorgang in eine von mehreren  Stellungen gebracht werden, in welcher Kenn  zeichnungsrelais, die die Auslösung weiterer  vorbestimmter Schaltvorgänge bewirken, er  regt werden können. AH Stelle von Kennzeich  nungsrelais werden in bekannten Anordnun  gen auch Wähler verwendet. Die Bankkon  takte dieser Kennzeichnungswähler sind     dann     je nach den auf den verschiedenen Stellungen  festzustellenden Kennzeichen mit den Bank  kontakten des durch den Wahlvorgang einge  stellten Wählers verdrahtet.

   Dadurch kann  beispielsweise erreicht werden,     dass    der Kenn  zeichnungswähler nach Aufnahme eines An  reizes eine oder mehrere     Stromstossreihen    aus  sendet.  



  In bekannten Schaltungen mit. Kennzeich  nungsrelais ist für jede mögliche Ziffer min  destens ein     Kennzeichnungsrelais    vorhanden.  Jeder Bankkontakt des Wählers, auf dem eine  zu einem Kennzeichen gehörende Ziffer fest  gestellt werden soll, ist. mit einem Kennzeich-         nungsrelais    verbunden. Beim Vorhandensein  von 10 Kennzeichen, von     denen    jedes durch  eine andere Ziffer     dargestellt    wird, werden  demnach auch 10 Kennzeichnungsrelais be  nötigt.

   Falls sich die Kennzeichen aus     n-Zif-          fern    zusammensetzen, beträgt die notwendige  Anzahl der Kennzeichnungsrelais     n.    10; sofern  nicht die stillgesetzten     Schaltarme    des Wäh  lers zeitlich verschoben wirksam werden und  dadurch jeweils mit dem gleichen     Kennzeich-          nungsrelaissatyz    zusammenarbeiten. Der Nach  teil dieser Schaltungen liegt im verhältnis  mässig grossen Aufwand an Kennzeichnungs  relais.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt nun die  Aufgabe zugrunde, die Zahl der Kennzeich  nungsrelais herabzusetzen. Erreicht wird dies  durch vier in Kombination erregbare Code  relais mit je zwei Wicklungen, von denen -je  eine mit einer     Wicklung    eines andern Code  relais parallel geschaltet ist und die derart  an Bankkontakte des Wählers angeschlossen  sind,     dass    eine durch eine der Wählerstellung  zugeordnete Ziffer festgelegte Kombination  von Erregungszuständen .der     Codierelais    über  wenigstens einen von zwei     Wählerschaltarmen     bewirkt wird.

   Ein     weiteres        Erfindiungsmerh-          mal    liegt im     Vorhandensein    von     Mitteln    zur  Auswertung von verschiedenen möglichen  Kombinationen von Erregungszuständen der       Coderelais.     



  Der Vergleich der Schaltungsanordnung  nach der Erfindung mit bisher verwendeten,  dem gleichen Zwecke dienenden Anordnungen      zeigt, dass     die    Ersparnis an Schaltmitteln  sechs Kennzeichnungsrelais beträgt, gegen  über einem Mehraufwand von einem Schalt  arm und einer Kontaktbank des Wählers und  Relais mit zwei Wicklungen. Gesamthaft be  trachtet, verbilligt sich die Schaltung jedoch  wesentlich.  



  Die     Erfindung    eignet sich beispielsweise  in Schaltungsanordnungen zur Feststellung  der Nummer oder einzelner zur Nummer eines  anrufenden Teilnehmers gehörenden Ziffern,  in Mutlaufwerken von.     Zeit-Zonen-Zählern    für  die Feststellung des Zonenwertes einer im  Aufbau begriffenen Verbindung oder als Teil  von     Schaltungsanordnungen    zur Einstellung  von     Koordinatenwählern.     



  Das     festzustellende    und auszuwertende  Kennzeichen russ nicht unbedingt     aus    einer  einzigen Ziffer bestehen. Falls sich das Kenn  zeichen, das auf einem     bestimmten    Wähler  schritt     festgestellt    werden soll, aus mehreren  Ziffern     zusammensetzt,    so sind für jede Zif  fer     zweckmässigerweise    zwei. Schaltarme des  Wählers vorzusehen.

   Zwecks Feststellung  eines aus drei Ziffern     zusammengesetzten          Kennzeichens    werden demnach sechs Wähler  schaltarme     benötigt.    Die Schaltung     ist    für  diesen Zweck     vorteilhafterweise    derart ausge  bildet, dass die Erregungsstromkreise der  Coderelais für jede Ziffer eines Kennzeichens  über je wenigstens einen von zwei auf der  gleichen Wählerstellung erreichbaren Bank  kontakten, welcher     Bankkontakt    mit wenig  stens einem der Coderelais verdrahtet ist, ver  laufen und zeitlich hintereinander,

   jeweils  nach Auswertung der die vorangehende Zif  fer     kennzeichnenden    Kombination von     Er-          regungszuständen    der Coderelais wirksam  werden.  



  Die Mittel zur Auswertung der Kombina  tion von Erregungszuständen der Coderelais  können zum Beispiel aus einer derart in den  Erregungsstromkreisen der Schaltmagnete  mindestens eines     Koordinatenwählers    liegen  den     Kontaktanordnung    bestehen,     dass    die Er  regung     mindestens    eines durch die Kombina  tion der     Errezungszustände    der Coderelais    gekennzeichneten Schaltmagneten veranlasst  wird.  



       Wenn    aber den Auswertemitteln die Auf  gabe zufällt, den an den     Coderelais    festge  stellten Erregungszustand in eine diesem Zu  stand zugeordnete     Stromstossreihe    umzuwan  deln, dann ist es besonders günstig, die Kon  takte der Coderelais mit einer     Auswerterelais-          gruppe    zusammenzuschalten, die mittels Hilfs  relais einen     Stromstosssender    derart steuert,  dass die     Aussendung    -einer die Kombination  der Erregungszustände der Coderelais kenn  zeichnenden     Stromstossreihe    veranlasst wird.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt, bei dem die  Kennzeichen aus einer einzigen 'Ziffer beste  hen und bei dem eine obenerwähnte Auswerte  einrichtung mit einem     Stromstosssender    Ver  wendung findet.  



  Die     Fig.1    zeigt ein Schaltbild der An  ordnung und die       Fig.2    eine Tabelle, aus welcher die Ar  beitsweise verschiedener Relais ersichtlich ist.  Mit     Wyn,    ist ein Wähler bezeichnet, der  zwei Schaltarme     mwl        Lind        mw2    und zwei Kon  taktbänke mit je einem Ruhekontakt. und je  20 Schrittkontakten     1...20a    aufweist.

   Die  mit je zwei Wicklungen I bzw.     II    ausgerüste  ten Coderelais A, B,<I>C, D</I> beeinflussen mit  ihren Kontakten die Zählrelais     Z1,    Z2, Z3,  Z4 und     Z'5,    die zusammen mit dem Zusatz  relais G eine     Auswerterelaisgruppe    bilden.  Die fünf Zählrelais besitzen ferner Wicklun  gen, die stufenweise mit einer     aus    Kontakten  der Auswerterelais und der Hilfsrelais B und  F gebildeten     Kettenschaltung    verbunden     sind.     Bei der     Stromstossgabe    wirkt das Relais J  als Impulsrelais. Über Kontakt 16 gelangen  die Impulse     zu    weiteren nicht gezeichneten  Schalteinrichtungen.

   Das Ansprechen des  Relais H bewirkt. die Rückführung der     Hilfs-          und        Auswerterelais    in den Ruhezustand.  



  Es sei angenommen,     jass    die Schaltarme       inwl        und.        mw2    des Wählers     Wyn,    durch einen  nicht näher beschriebenen Vorgang auf den       Schritt    14 gesteuert. worden seien. Auf dieser  Stellung soll nun zur Steuerung von weiteren  Schaltvorgängen ein Kennzeichen festgestellt      werden, das in diesem Fall aus der Ziffer 4  besteht.

   Die Aussendung einer aus vier Strom  stössen bestehenden     Stromstossreihe    wird ein  geleitet durch die gleichzeitige Erregung der  Coderelais     t1,   <I>B</I> und<I>D.</I> Wie leicht ersichtlich  ist, könnte durch eine andere Verdrahtung  der     Banld@ontalde    des Wählers     Wm    auch ein  aus einer andern 'Ziffer bestehendes Kenn  zeichen festgestellt werden, indem dann eine       andere    Kombination der vier Coderelais er  regt. würde. Die Relais A, B und D erregen  sieh in den Stromkreisen: Erde, Schaltarm       mief,    Wählerkontakt 14,     Wicklung        II    des  Relais     Il    bzw.

   Wicklung     II    des     Relais    B, Kon  takt. z14 und h2, Widerstand     Wil,    Minus,  und für Relais<I>D:</I> Erde, Schaltarm     mw2,    Re  lais<B>D,</B> Wicklung I,     Kontakte    z1'4 und.     h2:,    Wi  derstand     Wil,    Minus. Dadurch werden die  Kontakte     ml,        b1,        b2"    dl und, d2 betätigt, so  dass das Zählrelais Z2 über     die-    Kontakte     a1     und     b1    und das Zusatzrelais G über den Kon  takt.     d2    ansprechen können.

   Das Relais Z2  legt sich     finit    seinem Kontakt z21 in einen  über Kontakt g3 verlaufenden Haltestrom  kreis. Der     Kontaktschluss    von Kontakt g1  stellt auch für das Zusatzrelais G einen Halte  stromkreis her. Die dem bei diesem Vorgang       erregten    Zählrelais vorgeordneten Zählrelais  werden nun der Reihe nach an Spannung ge  legt.; im vorliegenden Fall betrifft dies ledig  lich das Relais     Z1:    Erde, Kontakt     g3.,    Kon  takt z22, Wicklung I von Relais Z1,     Minus.     Der sofort sich bildende Haltestromkreis für  dieses Relais verläuft über Kontakt!     z11.     



  Damit sind die     Bedingungen    für den Be  ginn des ersten Stromstosses erfüllt. Relais J  erhält Strom: Erde, Kontakte z13, e6 und<B>f3,</B>  Relais J,     Wicklungen    I und     II,    Minus. Das  Überbrücken. der Wicklung I des Relais J  durch den eigenen     Kontakt    i1 und den     nie-          derohmigen    Widerstand     Wi2    beeinflusst nur  die Abfallzeit dieses Relais. Infolge     Öffnens     des Kontaktes z14 werden alle .Stromkreise  für die Coderelais A, B und D aufgetrennt,  so     dass    sie     wieder        entregt-    werden.

   Der     Kon-          taktschluss    von Kontakt 12 hat die     Erregung          ddr    Relais E und Z3 zur Folge, und zwar im  Stromkreis: Erde, Kontakte i2, z15, e24, z25,    f 4 und z35, Wicklung     II    von Relais Z3,  Wicklung I von Relais. E, Minus. Das  Relais     Z3        -hält    sich mittels     Korntakt    z31.  Ferner hat sich für Relais E ein Halte  kreis gebildet: Erde,     Kontakte    i2,<I>e2,</I> Relais  E, Wicklungen     II    und     III,    Minus.

   Durch Öff  nen des Kontaktes e6 wird das     lii)plals3.-elais     J wieder abgetrennt. Das     Relais        h;    fällt in  folge der Wirkung des parallel zur Wicklung       II    geschalteten     Widerstandes        11'i3    erst einige  Zeit später ab.  



       Da,-der        .Stromkreis    für das Relais J nach  der     Entregung    des Relais E wieder geschlos  sen ist, beginnt nun :der zweite Stromstoss.  Impulslänge und Impulspause richten sich  nach den Widerständen     Wi2,        Wi3.    und     Wi4.     Der     Schaltzustand    der Kontaktkette ist nun  so, dass die Relais     F'-        und    Z4 zur Wirkung  kommen: Erde, Kontakte i2, z15, z24, z25,  z34, z35; e5     und    z45, Relais Z4, Wicklung       II,    Relais F, Wicklung I, Minus. Das Relais  Z4 hält sich selbst mit Hilfe seiner Wicklung  I.

   Ferner schaltet das Relais F seine Wicklun  gen     II    und     III    an und     beendigt    den Strom  stoss durch Abschaltung von Relais J. Der  Kontakt i2 ist wieder geöffnet.  



  Der dritte Stromstoss verursacht, in ana  loger Weise die     Erregung'der    Relais Z5 und  E. Erst nachdem     der    Stromstoss, beendigt und       etwas    später Relais E wieder in der Ruhelage  ist, kann Relais H     erregt,    werden.     Das    An  sprechen dieses Relais ist das Kriterium da  für, dass der     eben,    beginnende vierte Strom  stoss der     letzte    auszusendende     Stromstoss    der  Reihe ist. Gleichzeitig mit Relais H wurde  auch Relais F erregt. Damit wird der Strom  stoss wiederum beendigt. Relais<I>F</I>     entregt    sich  kurz darauf in     beschriebener    Weise.

   Der       HaltestTomkreis    für Relais G ist nach dem  Öffnen von     Kontakt        h3    aufgetrennt, während  die Haltestromkreise der Relais     Z1    bis Z4  und Z5 nach -dem Öffnen des Kontaktes g3  bzw. z12. aufgehoben sind. Die Abschaltung  des Relais H kommt noch über den Kontakt  k1 eines nicht dargestellten Relais zustande.  



  Das Zusammenwirken der Coderelais mit  den Auswerterelais geht aus der     Fig.    2 her  vor. In der mit N bezeichneten Kolonne ist      die Anzahl -der     Stmomstösse    der durch den  daneben eingezeichneten     Kombinationserre-          gungszustand    der Coderelais zur     Aussendung     gelangenden     Stromstoss,reihe    eingetragen. Der  über die Kontakte der Coderelais bewirkte       Voreinstellungszustand    der Auswerterelais  gruppe kann ebenfalls aus der Tabelle her  ausgelesen werden.

   Die Anzahl der Stromstösse  stimmt     im    vorliegenden Beispiel mit der     Nii-          merierung    der     Wählerschritte    von 1 bis 10  und in analoger Weise von 11 bis 20 über  ein.  



  Werden     die    Schaltarme. des Wählers bei  spielsweise auf dem 7. Schritt stillgesetzt, so  spielen sich folgende Vorgänge ab: Über den  Schaltarm     mwl    und den Wählerkontakt 7  kann das Relais B erregt. werden, und gleich  darauf wird das Relais Z4 erregt, dieses  durch seine Wicklung I.  



  In     bereits        erläuterter    Weise erhalten nun  die Relais Z3, Z2 und Z1     nacheinander    Strom.  Kurz nach dem Ansprechen von Relais Z1  fällt Relais B ab und Relais     J    schaltet. seine  Kontakte.

   Der Beginndes ersten.     Stromstosses          bewirkt    die     Erregung    der Relais Z5 und E,  worauf das Relais J seinen Anker verzögert       loslässt.    Da nun die Kontakte i3 und z56  geöffnet sind, werden die Zählrelais     Z1    bis  Z4     aberregt.    Ferner hat, das Relais G an  gesprochen: Erde, Kontakte z57, z12,     e3,    g2,  Wicklung     II    von Relais G, Widerstand     Wi5,          Minus.    Das Relais G hält     sich    über seine       Wickluing    I vorderhand erregt.

   Das Relais Z5  wird infolge der Umschaltung von Kontakt  z12 erst einige 'Zeit später in den     Ruhezustand     zurückgeführt. Das gleiche gilt nach der  Öffnung von Kontakt     i2    für das Relais     E.     Dadurch beginnt die Aussendung des zweiten  Stromstosses, bei dem die Relais E und Z1  wirksam werden. Die weiteren, bei der Er  zeugung der     folgenden        Stxomstöss,e    sich ab  spielenden Vorgänge     sind    grundsätzlich  gleich, wie wenn     die    Ziffer 6 ausgesandt  werden sollte. Nacheinander werden die Re  lais Z1, Z2, Z3, Z4, Z5 und H     erregt.     



  Die auszusendende     Stromstossanzahl    hängt  also vom     Erregungszustand    der Auswerte-         relais    ab, der nach der     Voreinstellung    durch  die Coderelais eingenommen wird.  



  Sofern die Coderelais zur Einstellung von  Schaltmagneten von     Koordinatenwählern    die  nen sollen, sind die Kontakte der Coderelais  mit Betätigungsmagneten zu verbinden, und  zwar in ähnlicher Weise, wie im     besehrie-          ben.en    Beispiel bei der Zusammenschaltung  der Auswerterelais mit den Kontakten der  Coderelais.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung in Fernmelde-, ins besondere Fernsprechanlagen:, mit mindestens einem Wähler, über dessen Schaltarme auf den einzelnen Wählerstellungen aus wenig stens einer Ziffer bestehende Kennzeichen, die zur Steuerung von weiteren Schaltv or- gängen:
    dienen, festgestellt werden, gekenn zeichnet durch vier in Kombination erreg bare Coderelais mit je zwei Wicklungen, von denen je eine mit einer Wicklung eines an dern Coderelais parallel _geschaltet ist und die derart an Bankkontakte des Wäh lers angeschlossen sind, dass eine durch eine der Wählerstellung zugeordnete Ziffer festgelegte Kombination von Erregungszu- ständen der Coderelais über wenigstens einen von: zwei Wählerschaltarmen bewirkt:
    wird, und ferner gekennzeichnet durch Mittel zur Auswertung von verschiedenen möglichen Kombinationen von Erregungszuständen der Coderelais. UNTER.ANS'PRVCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, bei der auf einzelnen Wählerstellun gen mehrere ein Kennzeichen bildende Zif fern festgestellt werden sollen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Erregungsstromkreise der Coderelais für jede 'Ziffer eines Kenn zeichens über je wenigstens einen von zwei auf der gleichen Wählerstellung erreichbaren Bankkontakten, welcher Bankkontakt, mit we nigstens einem der Coderelais verdrahtet ist,
    verlaufen und zeitlich hintereinander, jeweils nach Auswertung der die vorangehende Zif fer kennzeichnenden Kombination von Erre- gungszuständen der Coderelais wirksam -vver- den. 2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte,der Coderelais derart in die Erre gungsstromkreise der Schaltmagnete minde stens eines Koordinatenwählers geschaltet.
    sind, dass die Irregung mindestens eines- die Kombination der Erregungszustände der Coderelais kennzeichnenden Schaltmagneten veranlasst wird. 3. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte der Coderelais mit einer Auswerte- relaisgruppe zusammengeschaltet sind, die mittels Hilfsrelais einen Stromstosssend:er derart steuert, dass die Aussendung einer die Kombination der Erregungszustände der Coderelais kennzeichnenden Stromstossreihe veranlasst wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerterelais Wicklungen enthalten, die über die Kontakte der Coderelais vorerregt werden können und dass wenigstens ein Teil der Auswerterelais ferner Wicklungen ent- hält, die mit Kontrakten der Auswerterelais und der Hilfsrelais verbunden sind, welche Kontakte eine Kettenschaltung bilden.
    5. Schaltungsanordnung nach Unteran- Spruch 4, zur Auswertung von zehn verschie denen Kombinationserregungszuständen der Coderelais in zehn verschiedene Stromstoss reihen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus werterelaisgruppe ein Zusatzrelais und fünf Zählrelais .enthält, von denen zwecks Vor- einstellun,
    g der auszusendenden Ziffer nach dem Ansprechen der Coderelais mindestens ein Relais über Kontakte der Coderelais er regt wird und dass im Anschluss an die Vor erregLin.g eines bestimmten Zählrelais die die sem Zählrelais vorgeordneten Zählrelais er regt werden, so dass die auszusendende Strom stossanzahl vom Erregungszustand des Zu satzrelais und von der Anzahl der noch nicht erregten Zählrelais, die erst bei der Strom stosssendung durch eine fortschreitende Schaltzustandsänderung der Kontakte der Kettenschaltung nacheinander erregt werden, abhängig ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000055B (de) * 1955-04-22 1957-01-03 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen ueber Richtungswaehler (Gruppenwaehler) in Fernsprechanlagen

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DE1000055B (de) * 1955-04-22 1957-01-03 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen ueber Richtungswaehler (Gruppenwaehler) in Fernsprechanlagen

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