CH213751A - Maschine zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen. - Google Patents

Maschine zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen.

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CH213751A
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CH
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Kores-Bureaubedarf A G
Original Assignee
Kores Bureaubedarf A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/08Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for moistening or drying

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description


  Maschine zum Vervielfältigen von     Spiegelschriftoriginalen.       Beim     Vervielfältigen    von Spiegelschrift  originalen werden die Bogen mit einem  Farblösungsmittel befeuchtet und sodann  unter Druck an der mit dem     Original    be  spannten Drucktrommel abgezogen. Die je  Arbeitsgang auf die Druckbogen gebrachte       Lösungsmittelmenge    muss dabei sehr klein  sein, damit ein Verschmieren der Schrift des       Originals    verhindert wird und Abdrücke in  grosser Anzahl hergestellt werden können.  



  Bei einer Gruppe bekannter Maschinen  wird zu diesem Zwecke die den Bogen be  feuchtende     Anfeuchtleiste    aus einem Vor  ratsbehälter über eine mit einem Drossel  organ     ausgestattete    Zuleitung mit Lösungs  mittel versorgt, doch gelingt bei dieser Art  der Zumessung des Lösungsmittels eine  gleichmässige sparsame Befeuchtung der Ab  druckbogen nur dann, wenn die Einstellung  des Drosselorganes fortlaufend der Höhe des  Flüssigkeitsspiegels im     Vorratsbehälter        an-          gepa.sst    wird und die     Maschine    nebstdem auch  mit einer der Regulierung entsprechenden    Geschwindigkeit betrieben wird. Wird jedoch.

    die Maschine langsamer gedreht, so erhält der  zu bedruckende Bogen zu viel Feuchtigkeit  und wird sie rascher gedreht, so erhält er zu  wenig Feuchtigkeit. Ferner erfordert der Be  trieb dieser Maschine insofern viel Aufmerk  samkeit, als bei     Arbeitsunterbrechung    die  Unterbindung des     Lösungsmittelzuflusses    zur       Anfeuchtleiste    nicht versäumt werden darf.  



  Bei einer andern Gruppe bekannter Ma  schinen wird das     Lösungsmittel    über ein von  der umlaufenden Maschine gesteuertes Ventil  der     Anfeuchtleiste    zugeleitet. Diese Maschi  nen arbeiten aber auch nicht vollkommen zu  friedenstellend, weil der     Befeuchtungsgrad     der Bogen noch immer von der Arbeits  geschwindigkeit abhängig ist, indem das  Ventil um so länger offen steht, je langsamer  die Maschine betrieben wird.

   Hierzu kommt  noch, dass man die Maschine jedesmal bei  Arbeitsbeginn sehr oft umlaufen lassen muss,  bevor sie in den für den regelmässigen Be  trieb erforderlichen Zustand kommt, weil die      zur     Sättigung    der trockenen Leiste erforder  liche Flüssigkeitsmenge die je Arbeitsgang  der     Anfeuchtleiste    zugeleitete Menge erheb  lich     übersteigt.    Wird dabei die     regelmässige     Vervielfältigungsarbeit zu spät begonnen,  so kommt es zu einer Übersättigung der Lei  stung, die eine übermässig starke Befeuch  tung der Bogen und damit eine Verringerung  der Auflage zur Folge hat, weil zuviel Farbe  gelöst wird.  



  Bei einer dritten Gruppe bekannter Ma  schinen wird das     Lösungsmittel    dem Behäl  ter der     Anfeuchtleiste    durch eine in das Ge  triebe der Maschine eingeschaltete     Förder-          vorrichtung    zugeleitet. In diesem Falle ist  der     Befeuchtungsgrad    von der Arbeits  geschwindigkeit der Maschine unabhängig,  es besteht aber noch immer der Nachteil, dass  mit dem regelmässigen     Betrieb    erst begonnen  werden kann, nachdem die     Anfeuchtleiste     durch oftmaliges Drehen der Maschine bis  zur Sättigung mit Lösungsmittel     versorgt     worden ist.

   Man hat diesen Übelstand da  durch zu beseitigen versucht, dass man in eine  Umlaufleitung einer zweiten     Fördervorrich-          tung    einen kippbaren Behälter anordnete, um  der     Anfeuchtleiste    bei Arbeitsbeginn auf ein  mal die zur     Sättigung    erforderliche     Lösungs-          mittelmenge    zuführen zu können, doch wird  hierdurch eine unter allen Umständen wirk  same Abhilfe nicht geschaffen.

   War nämlich  die     Anfeuchtleiste    zu     Betriebsbeginn    nur teil  weise     ausgetrocknet,    so kommt es zu einer       Übersättigung    der Leiste, die ein übermässi  ges Befeuchten der Bogen zur Folge hat.  Nebstdem erfährt die Maschine durch die bei       Betriebsbeginn    zu betätigende     Hilfsvorrich-          tung    eine unerwünschte     Komplikation    und  Verteuerung.  



  Die Maschine zum Vervielfältigen von       Spiegelschriftoriginalen    gemäss der Erfin  dung ist so eingerichtet, dass sie ohne Gefahr  einer Übersättigung der     Anfeuchtleiste    den  für den     regelmässigen    Betrieb erforderlichen  Zustand schon nach einer oder einigen weni  gen     Umdrehungen    erreicht.

   Vom Bekannten  wird dabei     insoferne    Gebrauch gemacht, als  die die obere     Bogenförderwalze        befeuchtende            Leiste    in einem mit einem     Ablauf        versehenen          Behälter    untergebracht ist, der durch eine in  das Getriebe der Maschine     eingeschaltete          Fördervorrichtung    bei jedem Arbeitsgang mit  einer abgemessenen Menge Lösungsmittel  versorgt wird.

   Während aber die     Anfeueht-          leiste    bei bekannten Maschinen dieser Art  bei jedem Arbeitsgang mit einer dem Ver  brauch angepassten Menge des Lösungsmittels  besprengt wird und dasselbe durch     Schwer-          kraftwirkung    wieder an die     Feuchtwalze    ab  gibt, saugt die Leiste bei der Maschine ge  mäss der Erfindung das     Lösungsmittel    aus  ihrem Behälter an, wobei die     Fördervorrich-          tung        derart    bemessen ist,     @dass    der Behälter  der Leiste je Arbeitsgang eine den     Verbrauch     übersteigende,

   zum Sättigen der bei der In  betriebsetzung trockenen     Leiste    wenigstens  nahezu ausreichenden Menge     Lösungsmittels     zugeleitet erhält.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht der Maschine  ohne den Tisch für die zu bedruckenden  Bogen,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2  der     Fig.    1,       Fig.    3 eine gleiche.

       Darstellung    der Ma  schine wie     Fig.    2 mit Teilen     in        anderer    Stel  lung,       Fig.    4 eine     Seitenansicht    der Maschine,       Fig.    5 eine Stirnansicht der Drucktrom  mel mit der     Vorrichtung    zum Festhalten des  Originals,       Fig.    6 eine gleiche Darstellung der Trom  mel mit der Vorrichtung in anderer Stellung,

         Fig.    7 einen Längsschnitt durch die  Welle der     Antriebskurbel        und          Fig.    8 einen     Querschnitt    durch den Be  hälter der     Anfeuchtleiste.     



  Die beiden Ständer 1, 1' der Maschine  sind durch Stangen 2, 3 und 3', eine Achse 4  und eine Schiene 5 miteinander verbunden.  Die zu bedruckenden Bogen werden auf  einem Tisch 6 so angelegt, dass sie mit der       Vorderkante    an eine     Anschlagschiene    7 an  stossen. Die Walze 8 wird von einer     Leiste    9      aus saugfähigem Stoff befeuchtet. Die       Feuchtwalze    8, die aus Porzellan oder einem  andern nicht porösen Material hergestellt  sein kann, wirkt zu gegebener Zeit mit einer  Walze 10 zusammen und fördert den be  feuchteten Bogen zur Klemmstelle zwischen  einer Trommel 11, auf welcher das Original  befestigt ist, und einer     Gegendruckwalze    12.

    Der bedruckte Bogen tritt über ein Lenk  blech 13 aus der Maschine aus.  



  In dem Ständer 1 ist eine Büchse 14       (Fig.    7) eingesetzt, welche das Lager für  eine Hohlwelle 15 bildet, auf der die Hand  kurbel 16     befestigt    ist. Die     Hohlvc,elle    15  wird von einer vollen Welle 17 durchsetzt,  auf deren inneres Ende ein Zahnrad 18 auf  gekeilt ist. Am     äussern    Ende der Welle 16 ist  ein Zeiger 19 befestigt, der auf einem Teilung  am Umfang der Kurbelnabe einstellbar ist.  Der der Spitze gegenüberliegende Arm des  Zeigers ist zu einem Zahnsegment 20 aus  gebildet, in dessen Zähne eine in der Hand  kurbel 16 gelagerte und mittels eines Knop  fes 21 drehbare Schnecke 22 eingreift.

   Das  Getriebe 20, 22 ist selbsthemmend und bildet  daher bei jeder beliebigen Einstellung des  Zeigers 1.9 eine Kupplung zwischen der Kur  bel 16 und der Welle 17.  



  Das Zahnrad 18 kämmt     einerseits    mit  einem Zahnrad 23 auf der Trommelwelle 24,  anderseits mit einem Zahnrad 25 auf der  Welle 26 der     Feuchtwalze    B. Die Welle 26  ist beiderseits in schwenkbaren Hebeln 27  gelagert, die auf einer Welle 27' befestigt  sind und unter der Einwirkung einer Feder  28 stehen. Einer der Hebel 27 ist mit einem       Fortsatz    versehen, in welchem eine Rolle 29  gelagert ist, auf die zu gegebener Zeit ein  Nocken 30 auf der Kurbelwelle 15 einwirkt.  In den Hebeln 27 ist eine Welle 31 gelagert,  auf welcher die Tragarme 32 eines die An  feuchtleiste 9 aufnehmenden Behälters 33,  33' befestigt sind.  



  Die Lager für die     untere        Bogenförder-          walze    10 befinden sich in     Winkelhebeln    34,  die auf einer unter der Einwirkung einer  Feder 36 stehenden Welle 35     befestigt    sind.  Die Welle 35 wird von einem Nocken 37    auf der Hohlwelle 15 gesteuert, der über eine  auf einem schwingbar gelagerten Arm an  geordnete Rolle 38 auf die Stirnkante 39  eines der beiden Winkelhebel 34 einwirkt.  Die Welle 35 wird ferner noch von     einem     Zeiger 40 auf dem Zahnrad 23 gesteuert, der  eine Rolle 41 trägt, welche zu gegebener  Zeit auf einen auf der     \'Delle    35     befestigten     Hebel 42 einwirkt.

   Wenn der Hebel 42 durch  den Zeiger 40     verschwenkt    worden ist,  kommt eine     winkelförmige    Sperrklinke 43  mit einem Zapfen 44 auf dem Winkelhebel  34 zum     Eingriff    und hält den Hebel in Stel  lung. Die Auslösung der     Klinke    43 bewirkt  ein Nocken 45 auf der Welle 15.  



  An die Welle der     Förderwalze    10 sind  Hebel 46     angelenkt,    deren freie Enden durch  die Anschlagschiene 7     verbunden    sind. Auf  den Hebeln 46 befinden sich Zapfen 47, an  welchen Federn 48 angreifen. Unter dem  Zug der Federn werden die Zapfen 47 mit  Flanschen 49, die an den     Ständern    der Ma  schine     befestigt    sind, in Eingriff gehalten.  



  Der Zeiger 40, dessen Spitze über dem  Mantel der Trommel 11 ein wenig vorragt,  ist an einem     ringförmigen    Einsatzstück 50  des Zahnrades 23     (Fig.    3) befestigt. Am  äussern Umfang weist das Einsatzstück eine  gerade Kante 51 auf. In dem von der Kante  51 und der kreisförmigen     Ausnehmung    52  des Zahnrades begrenzten Raum sind zwei  Rollen 53, 53' untergebracht, die durch eine  Feder 54     auseinandergezwängt    werden.  Neben den Rollen befinden sich Stifte 55,  55', die in Hebel 56, 56' eingesetzt sind,  deren Drehzapfen sich auf dem Einsatzstück  50 befinden. Die beiden Rollen 53, 53' wir  ken nach Art von geilen und verhindern  eine Verdrehung des Zeigers nach beiden  Richtungen.

   Bewegt man jedoch die beiden  Hebel 56, 56' gegeneinander, so werden die  Rollen in den sich erweiternden     Mittelteil    des  sie aufnehmenden Hohlraumes gedrängt und  es kann     dann    der Zeiger verstellt werden.  



  Zum Festklemmen des Originals auf der  um die Welle 24 lose drehbaren Trommel 11  dient eine Schiene 57     trapezförmigen        Quer-          schnittes,    deren Sitz von einem Längsschlitz      58 im Trommelmantel gebildet wird     (Fig.    5  und 6). An den Enden der Schiene sind Stan  gen 59 befestigt, die in radial     angeordneten     Führungen 60, 61 verschiebbar sind. In eine       Ausnehmung    62 der Stangen greift eine     ab-          gerundete    Verdickung von Winkelhebeln 63,  die um Zapfen 64 drehbar sind.

   An dem  einen Ende jedes Winkelhebels 63 ist eine  Feder 65 befestigt und am andern Ende ist  ein Zapfen 66 vorgesehen, der in einem  Schlitz 67 eines auf der Trommelwelle 24 be  festigten Daumens 68 geführt ist.  



  An einer     Stirnwand    der Trommel 11 ist  eine um einen Zapfen 71 drehbare Klinke 69  angeordnet, an welcher ein Bolzen 70 be  festigt ist. Die Klinke 69 wirkt mit einem  festen Anschlag 72 zusammen, der Anlauf  kanten 72', 72" und 72"' sowie eine halb  kreisförmige     Ausnehmung    73 aufweist.  



  Auf der Trommelwelle 24 befindet sich  noch ein Zahnrad 74     (Fig.    1), welches ein  Schöpfwerk betreibt, das in einem an der  Aussenwand des Ständers 1' befestigten Ge  häuse 75     untergebracht    ist. Das Gehäuse  kommuniziert durch eine Leitung 76 mit  einem     grossen        Vorratsbehälter    77 für das  Farblösungsmittel und enthält eine mit Ei  mern 78 besetzte Kette 79     (Fig.    4), die um  Rollen 80, 81 geschlungen ist. Auf der  Welle 80' der Rolle 80, die das Gehäuse 75  durchsetzt, ist ein Zahnrad 82 befestigt, das  mit dem Zahnrad 74 kämmt.

   Durch die Ei  mer wird das     Farblösungsmittel    in eine  Rinne 83     gefördert,    welche durch eine     Lei-          tung    84     (Fig.    1) an einen     Zulaufstutzen    8>  des die     Anfeuchtleiste    enthaltenden Behäl  ters 33, 33' angeschlossen ist. An dem dem       Zulaufstutzen    gegenüberliegenden Ende des  Behälters ist ein Ablaufstutzen 86 angeord  net, an den ein in die Decke des     Vorrats-          behälters    77 einmündenden Schlauch 87 an  geschlossen ist.  



  Die mit der Trommel 11 zusammenwir  kende Walze 12 ist in der Höhenrichtung  einstellbar, um den     Druck,    mit welchem der  befeuchtete Bogen an das Original     angepresst     wird, verändern zu können. Die Einstellung  wird durch Verdrehen eines Handhebels 88    bewirkt, der ein     Hebelwerk    89, 90, 91 be  tätigt. Der Hebel 88     besteht    aus einem auf  der Welle 92     befestigten    Arm 93, der am  Ende einen spitzwinkligen     Ausschnitt    94  aufweist und einem     Fortsatz    95, der bei 96  an den Arm 93     angelenkt    ist.

   Mit dem Fort,       satz    95 ist eine     C-förmige    Lasche 97 ver  bunden. Der eine Schenkel 97' der Lasche be  grenzt     zusammen    mit dem     Ausschnitt    94  und der     Seitenwand    einer bogenförmigen  Schiene 98 einen     Hohlraum,    in dem eine  Rolle 99 untergebracht ist. Der andere  Schenkel 97"     stützt        eine    die Rolle 99 be  lastende Feder 100 ab.  



  Wenn die     Maschine    zwecks Vervielfälti  gung eines     Originals    in Betrieb gesetzt wer  den soll, wird die     Kurbel    16 aus der in     Fig.    4       dargestellten        Grundstellung    entgegen dem  Uhrzeiger gedreht. Die Drehung der Kurbel  wird durch das Zahnrad 18 auf das Zahn  rad 23     und    dessen Welle 24 übertragen, auf  welcher die Daumen 68 befestigt sind.

   Die  Daumen greifen an den auf der Trommel 11       befestigten    Winkelhebeln 63 an     (Fig.    5), be  wirken aber     zunächst    keine Verdrehung die  ser Hebel, weil der     Widerstand,    den die  Trommel der Drehung entgegensetzt, kleiner  ist als die Kraft der     Federn    65, die die He  bel 63 in     Stellung    halten.

   Nach einer     Teil-          drehuno;    der Trommel 11     gleitet    der Bolzen  7 0 auf der     Klinke    69     entlang    der Anlauf  kante 72"' des Anschlages 72 und fällt in  die     Ausnehmung    73, wodurch die Trommel  an der     Weiterdrehung    gehindert ist. Diese  Wirkungsweise     stellt    sich aber nur bei  kleiner     Umdrehungsgeschwindigkeit    ein. Er  folgt jedoch die Drehung mit grosser Ge  schwindigkeit, wie dies z. B. der Fall ist,  wenn aus     Unachtsamkeit    an die in der  Grundstellung befindliche Kurbel gestossen  wird. so wird die Trommel nicht gehemmt.

         Tn    diesem Falle wird nämlich die Klinke 69  beim Auflaufen auf die     Kante    72"' einwärts  geschleudert und kann daher mit der Aus  nehmung 73 nicht zum Eingriff kommen.  



  Wird die Kurbel 16 nach Feststellung  der Trommel noch weiter entgegen dem Uhr  zeiger     gedreht,    so erfolgt eine Verschwen-           kung    der Winkelhebel 68 aus der Stellung       gemäss        Fig.    5 in die in     Fig.    6 dargestellte  Stellung. Dabei     wird    die Klemmschiene 5 7  angehoben, so dass ein auf den Tisch 101 ge  legtes Original mit seiner Vorderkante zwi  schen die Schiene 5 7 und ihren Sitz 58 ein  fallen kann. Wird nun die Kurbel 16, die  gegen eine Verdrehung entgegen dem Uhr  zeiger gesperrt ist, im Sinne des Uhrzeigers  gedreht, so gelangen die Teile wieder in die  Stellung gemäss     Fig.    5.

   Fortgesetzte Drehung  der Kurbel im Uhrzeigersinn hat zur Folge,  dass der Bolzen 73 der Klinke 69, auf der  Kante 72<B>"</B> auflaufend, aus der     Ausnehmung     73 herausgehoben wird.  



  Wie ersichtlich, ist die Trommel 11 mit  ihrer Welle 24 durch die Klemmscheibe 57  und das zu ihrer Betätigung dienende Hebel  werk 59, 63, 68 in der Weise gekuppelt, dass  die     Klemmschiene    durch Drehen der Trom  melwelle in der Arbeitsrichtung geschlossen  und durch Drehen entgegen der     Arbeitsrich-          tung    geöffnet wird. Diese Ausgestaltung  bietet zwei Vorteile: Die Klemmschiene 57  wird beim Arbeiten der Maschine kräftig auf  ihren Sitz niedergedrückt und es kann daher  die Feder 65, die die     Klemmschiene    in  Schliessstellung hält,     verhältnismässig    schwach  sein. Der zweite Vorteil besteht darin, dass  das Schliessen der Klemmschiene 57 bei still  stehender Trommel 11 vor sich geht.

   Da  durch ist es möglich, zum Abstützen des  Originals einen feststehenden Tisch zu ver  wenden.  



  Nachdem das Original auf der Trommel  befestigt worden ist, wird die Kurbel 16 im  Uhrzeigersinn gedreht und dabei durch das  Schöpfwerk 78, 79     Farblösungsmittel    in die  Rinne 83 geschöpft. Dasselbe gelangt durch  die Leitung 84 zum     Zulaufstutzen    85 des  Behälters 33, 33', durchströmt den Behälter  und fliesst schliesslich durch den Ablauf  stutzen 86 und den Schlauch 87 in den mit  dem Gehäuse 75 des Schöpfwerkes kommuni  zierenden Vorratsbehälter 77 zurück.  



  Das Schöpfwerk 78, 79 ist so bemessen,  dass die den Behälter der     Anfeuchtleiste    je  Kurbelumdrehung durchflutende Flüssig-         keitsmenge    erheblich grösser ist, als der Ver  brauch zum Befeuchten eines Bogens, der be  kanntlich sehr klein ist und nur Bruchteile  eines     Kubikzentimeters    beträgt. Durch diese  reichliche     Lösungsmittelzufuhr    wird erreicht,  dass die zu     Betriebsbeginn    trockene An  feuchtleiste 9, deren Querschnitt sehr klein  sein kann, rasch mit     Lösungsmittel        gesättigt     wird.

   Meistens genügen schon zwei, drei       Kurbelumdrehungen,    um die     Anfeuchtleiste     9 in den für den regelmässigen Betrieb erfor  derlichen     Sättigungszustand    zu bringen. Ist  der     Sättigungszustand    einmal erreicht, so  wird von der     Anfeuchtleiste    9 jeweils nur  ein sehr kleiner Teil der den Behälter 33, 33'  durchflutenden Flüssigkeitsmenge aufgenom  men und an die     Feuchtwalze    8 abgegeben,  die in dieser Weise höchst sparsam benetzt  wird.

   Dabei ist der     Benetzungsgrad    von der  Geschwindigkeit, mit der die Maschine be  trieben wird, unabhängig,     weil    das Schöpf  werk je Arbeitsgang unabhängig von der       Umdrehungsgeschwindigkeit    des Antriebes  stets die gleiche Flüssigkeitsmenge fördert.  



  Wenn mit dem Drehen der Kurbel zwecks       Einlegens        eines    neuen     Bogens    ausgesetzt  wird, steht der Behälter 33, 33' der Au  <B>f</B>     euchtleiste    leer und es ist die Förderung  von Lösungsmittel auf die     Feuchtwalze    8  unterbunden. Aus diesem Grunde kann es  auch bei langer Dauer der Betriebspausen  nicht zu     einer    Ansammlung von Lösungs  mittel auf der     Feuchtwalze    kommen. Ein  anderer Vorteil besteht darin, dass die wäh  rend des     Betriebsstillstandes    der Maschine  verdunstende     Lösungsmittelmenge    sehr klein  ist.  



  Sobald die     Anfeuchtleiste    9 ihren Sätti  gungszustand erreicht hat, wird die Spitze  des Zeigers 40 so eingestellt, dass sie knapp  hinter dem Ende der Schrift auf dem Origi  nal steht. Nunmehr kann mit der     Verviel-          fältigungsarbeit    begonnen werden. Zu diesem  Zwecke wird ein vom Tisch 6     unterstützter     Bogen mit seiner Vorderkante an die Schiene  7 angelegt und sodann die Kurbel 16 aus der  Grundstellung (Fug. 4) einmal im Uhrzeiger  sinn herumgedreht.

        Nach einer Teildrehung der Kurbel  kommt der Nocken 30 auf der Kurbelwelle  15 mit der Rolle 29 ausser Eingriff und es  erfolgt     unter        Einwirkung    der Feder 28 ein       Verschwenken    der Hebel 27 im Sinne des  Senkens der     Feuchtwalze    B.

   Gleichzeitig glei  tet der Nocken 37 von der Rolle 38 ab und  es werden unter der Einwirkung der Feder  36 die Winkelhebel 34 im Sinne des     Hebens     der Walze 10     verschwenkt.    Dabei findet  auch eine     Verschw        enkung    der die Anschlag  schiene 7     tragenden    Arme 46 aus der Stel  lung gemäss     Fig.        \?    in die Stellung     gemäss          Fig.    3 statt.  



  Die     Feuehtwalze    8 steht nun mit der  Walze 10 in Eingriff. Bei der Weiter  drehung der Antriebskurbel wird demnach  der Bogen befeuchtet und zur Klemmstelle  zwischen der Drucktrommel 11 und der     Ge-          gendruckwalze    12 befördert.  



  Sobald die Rolle 41 auf dem Zeiger 40  an den Hebel 42 stösst, wird die Welle 35  der Hebel 34 um einen kleinen Winkel     ver-          schwenkt    und die Walze 10 so weit gesenkt,  dass sie mit der Walze 8 nicht mehr in Rei  bungseingriff steht. Gleichzeitig fällt die  Klinke 43     über    den Zapfen 44 ein und hält  die     verschwenkten    Winkelhebel 34 in Stel  lung. Da die     Förderwalzen    8 und 10 nicht  mehr in Reibungseingriff stehen, setzt das  Befeuchten des Bogens aus. Seine Förderung  erfolgt von diesem Zeitpunkt ab nur durch  die Drucktrommel 11 und die Gegendruck  walze 12.  



  Die bei dieser Schaltbewegung der untern       Bogenförderwalze    10 wirksamen Teile der  Maschine sind so dimensioniert und angeord  net, dass zum Zeitpunkt des Senkens der  Walze 10 der Abstand des Zeigers 40 von  der Klemmstelle zwischen der Drucktrommel  11 und der Walze 12 (längs des Trommel  mantels gemessen) gleich     ist    dem Abstand  dieser Klemmstelle von der Klemmstelle der       Förderwalzen    8 und 10. Da der Zeiger 40  auf das Schriftende des Originals eingestellt  worden ist, wird also der Bogen nur in dem  Ausmass     befeuchtet,    als er bedruckt wird. In  dieser  'eise wird     Farblösungsmittel    gespart.

      Ferner ist unter allen     Umständen        verhindert,     dass die Druckwalze 10 mit der     Feuchtwalze     8 unmittelbar zur     Berührung    kommt und da  durch benetzt wird. Das     bedeutet    einen we  sentlichen Vorteil, weil die Benetzung der  mit der     Feuchtwalze        zusammenwirkenden          Gegendruckwalze,    insbesondere bei     grösserem          Auflagendruck,    die Gleichmässigkeit der Be  feuchtung     beeinträchtigt.     



  Unmittelbar bevor die Kurbel 16 wieder  in die     Grundstellung    gelangt, kommt der  Nocken 30 mit der Rolle 29,     der    Nocken 37  mit der Rolle 38 wieder zum Eingriff und  es gelangen die     Förderwalzen    8 und 10 wie  der in die in     Fig.    2 dargestellte Stellung.  Gleichzeitig wird durch den Nocken 45 auch  die Klinke 43     verschwenkt,    so dass sie beim  nächsten Arbeitsgang wieder mit dem Zap  fen 44 zum Eingriff kommen kann.  



  Zeigt sich, dass die     .Schrift    nicht an der  gewünschten Stelle des Bogens zum Abdruck  gekommen ist, so wird durch     Betätigung    des  Knopfes 21 auf der Kurbel 16 der Zeiger 19  entsprechend verstellt. Da das auf der Zeiger  welle 17     aufgekeilte        Zahnrad    18 mit dem       Zahnrad    23 in     Eingriff    steht, wird bei dieser  Verstellung die Trommelwelle 24 und die mit  ihr durch das Hebelwerk 59, 63, 68 ge  kuppelte Drucktrommel<B>11</B> verdreht, wo  gegen der     Steuerungsmechanismus    für die  Förderwalzen 8 und 10 seine     Einstellung          beibehält.    Das hat zur Folge,

   dass der Ab  stand der das Original festhaltenden Schiene  57 von der     Klemmstelle    zwischen der Trom  mel 11 und der     Gegendruckwalze    12 zum  Zeitpunkt, wo die Förderung des Bogens  durch die Walzen 8 und 10 einsetzt, ver  grössert oder     verkleinert    wird.  



  Lässt das Aussehen der Abdrücke erken  nen, dass die     Befeuchtung    der Bogen unzu  länglich ist, so     wird    die Einstellung der  Schiene 33', die die     Anfeuchtleiste    klemmt       (Fig.    8), geändert, um die Saugkraft der       Anfeuchtleiste    zu erhöhen     oder    herabzu  setzen. Während des     Auflagendruckes    kann  die     Einstellung    der Klemmschiene unverän  dert bleiben, weil die je Arbeitsgang in den  Behälter 33, 33' geförderte Lösungsmittel-      menge vom Stand<B>*</B>der Flüssigkeit im Vor  ratsbehälter 77     bezw.    im Behälter 75 des  Schöpfwerkes unabhängig ist.

   Eine Regulie  rung im Laufe der Vervielfältigungsarbeit  erweist sich nur     insofern    notwendig, als mit  dem Anwachsen der Auflage der     Pressungs-          druck    zwischen der Trommel 11 und der     Ge-          gendruckwalze    12 geändert werden muss.  Diese Regelung wird mit     Hilfe    des Hebels 88  bewerkstelligt.  



  Ist die Auflage fertig gedruckt, so wird  die Kurbel 16 langsam entgegen dem Uhr  zeigersinn gedreht, um die Klemmschiene in  die Stellung gemäss     Fig.    6 zu bringen und  dadurch die Verbindung des Originals mit  der Drucktrommel zu lösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Vervielfältigen von Spiegel- schriftoriginalen mit einer die obere Bogen förderwalze befeuchtenden Leiste, die in einem mit einem Ablauf versehenen Behälter untergebracht ist, der durch eine in das Ge triebe der Maschine eingeschaltete Förder vorrichtung bei jedem Arbeitsgang mit einer abgemessenen Menge Lösungsmittel versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste das Lösungsmittel aus ihrem Behälter an saugt und die Fördervorrichtung derart be messen ist, dass der Behälter der Leiste je Arbeitsgang eine den Verbrauch überstei gende,
    zum Sättigen der bei der Inbetrieb setzung trockenen Leiste wenigstens nahezu ausreichenden Menge des Lösungsmittels zu geleitet erhält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die heb- und senk baren Lager einer der beiden Förderwalzen (8 und 10) unter der Einwirkung eines He belwerkes stehen, das von einem mit der Drucktrommel einstellbar verbundenen Zei ger (40) gesteuert wird, so dass der Zeit punkt, zu dem die Förderwalzen ausser Rei bungseingriff kommen, geändert und damit die Befeuchtung der Bogen auf die zu be druckende Fläche beschränkt werden kann. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass eine die heb- und senkbaren Förderwalzen (8 und 10) steuernde Hohlwelle (15) die Antriebswelle (17) des Maschinengetriebes aufnimmt und mit ihr einstellbar verbunden ist. 3: Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Hohlwelle (15) das eine Element und mit der Antriebswelle (17) das andere Element eines selbsthemmenden Getriebes verbunden ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass in der mit der Hohlwelle (15) verbundenen Antriebskurbel (16) eine Schnecke (22) gelagert ist, die mit einem Schneckenradsegment (20) auf der Vollwelle in. Eingriff steht. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine die Vorder kante des Originals auf der Drucktrommel festhaltende Klemme (57) in der Weise zu einem Glied einer die Trommelwelle (24) mit der auf ihr frei drehbaren Trommel (11) ver bindenden Kupplung ausgebildet ist, dass die Klemme bei festgestellter Trommel durch Drehen der Trommelwelle entgegen der Ar beitsrichtung geöffnet und durch Drehen in der Arbeitsrichtung geschlossen wird.
    6. Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme (57) mit der Trommelwelle (24) durch ein Hebelgestänge (59, 63, 68) ge kuppelt ist. 7.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Trommel pendelnd angeord nete Klinke (69) mit einem festen Anschlag (72) zusammenwirkt, der neben einer Aus nehmung (73) zum Anhalten der Klinke eine Lenkkante (72"') aufweist, die die Klinke bei genügend grosser Drehungsgeschwindig keit der Trommel einwärts schleudert, so dass sie mit der Ausnehmung (1<B>3)</B> nicht zum Eingriff kommen kann.
CH213751D 1939-01-17 1939-12-18 Maschine zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen. CH213751A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952267C (de) * 1952-03-21 1956-11-15 Rena Bueromaschinenfabrik G M Vorrichtung zum Befeuchten und Foerdern der Papierbahn in hektographischen Flachdruckadressiermschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952267C (de) * 1952-03-21 1956-11-15 Rena Bueromaschinenfabrik G M Vorrichtung zum Befeuchten und Foerdern der Papierbahn in hektographischen Flachdruckadressiermschinen

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