DE815191C - Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken abdruckfaehiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung fuer die zu bedruckenden Blaetter - Google Patents

Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken abdruckfaehiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung fuer die zu bedruckenden Blaetter

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DE815191C
DE815191C DEP9883D DEP0009883D DE815191C DE 815191 C DE815191 C DE 815191C DE P9883 D DEP9883 D DE P9883D DE P0009883 D DEP0009883 D DE P0009883D DE 815191 C DE815191 C DE 815191C
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DE
Germany
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valve
moistening
liquid
rotary duplicator
rotary
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Expired
Application number
DEP9883D
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English (en)
Inventor
Gerhard Ritzerfeld
Wilhelm Ritzerfeld
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/08Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for moistening or drying

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  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken abdruckfähiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung für die zu bedruckenden Blätter Die Erfindung betrifft Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken von abdruckfähigen Spiegelbildoriginalen auf befeuchtete Blätter o. dgl., insbesondere solche Rotationsvervielfältiger, bei denen einer Anfeuclitvorrichtung aus einem Vorratsbehälter eine regelbare Menge Flüssigkeit durch Üffnung von Ventilen zugeführt wird.
  • Es sind IZotationsvervielfältiger bekanntgeworden, bei denen der Anfeuchtvorrichtung von einem Vorratsbehälter dadurch laufend Flüssigkeit zugeführt wurde, daß die Ventile durch ein bewegtes Teil der Maschine beim Umlauf der Drucktrommel angehoben wurde. Die Betätigung der Ventile konnte jeweils vollkommen abgeschaltet «erden, indem das Betätigungsorgan außerhalb der Wirkung des bewegten Maschinenteils gebracht wurde.
  • Es zeigte sich nun, daß diese Flüssigkeitszufuhr verschiedene Nachteile aufweist. Zum Arbeitsbeginn reichte die von einem bewegten Maschinenteil zugeführte Flüssigkeitsmenge zur Anfeuchtung des Filzes nicht aus. Der Filzbehälter der Anfeuchtvorrichtung mußte also jedesmal zu Arbeitsbeginn herausgenommen werden und mit einer Flasche, Gießkorken o. dgl. direkt der Filz angefeuchtet werden. Da auf diese primitive Weise eine genaue Dosierung der Feuchtigkeit nicht möglich ist, hatte dies zur Folge, daß oft zu feucht zu drucken angefangen wurde und hierdurch bei den ersten Abzügen bedeutend zuviel Farbe vom Spiegelbildoriginal abgenommen wurde, so daß dieses erheblich weniger ergiebig wurde.
  • Ferner hatte die bisher bekannte Einrichtung den Nachteil, daß die Flüssigkeitszufuhr schlecht sichtbar war, da die Schaugläser hierfür an unzugänglicher Stelle angebracht werden mußten. Desgleichen war die Regulierung der Flüssigkeitsmenge unbequem, da sie nicht an der Vorderseite der Maschine ausgeführt werden konnte. Schließlich trat ein häufiges Verstopfen der dünnen Ventildurchlässe ein, da diese lediglich von oben verschlossen wurden.
  • Erfindungsgemäß sind von Hand zu betätigende Organe zum Öffnen der Ventile zwecks Flüssigkeitszufuhr zur Anfeuchtung bei Arbeitsbeginn angeordnet. Hierdurch braucht der Anfeuchtefilz nicht herausgenommen zu werden, und eine genaue Dosierung durch zeitliche Begrenzung der Betätigungsdauer der Anfeuchtung wird ermöglicht.
  • Zweckmäßigerweise ist für jedes Ventil ein besonderes von Hand betätigtes Organ zum Öffnen vorgesehen, um die von Hand betätigten Organe auch getrennt für einzelne Filzstellen, die zu trocken werden, zum Nachfeuchten benutzen zu können. Die Betätigungselemente für die einzelnen Ventile sind jedes für sich allein abschaltbar, um die Anfeuchtung auf eine bestimmte Filzbreite zwecks Drucken von bestimmten Formatbreiten beschränken zu können.
  • Bei der normalen Flüssigkeitszufuhr während der Arbeit wird die Flüssigkeit in einen Weichfilz gespritzt, welcher wiederum seine überflüssige Menge an den Hartfilz abgibt, der die zu bedruckenden Blätter direkt oder indirekt befeuchtet.
  • Da bei der Erstanfeuchtung der Anfeuchtvorrichtung die Leitung der Flüssigkeit durch den Weichfilz längere Zeit in Anspruch nimmt, kann zweckmäßigerweise durch Anordnung eines Trennorgans die Flüssigkeitszufuhr in der Anfeuchtvorrichtung unmittelbar zur Hartfilzeinlage bewirkt werden. Von größter Wichtigkeit ist die laufende Überwachung des Flüssigkeitsflusses in sogenannten Tropfgläsern oder Schaugläsern. Diese sind erfindungsgemäß an der Vorderseite der Maschine an gut sichtbarer Stelle für die Bedienung angeordnet.
  • Um ein Verstopfen der Ventildurchlässe durch Unreinheiten in der Flüssigkeit usw. zu vermeiden, sind die Ventilnadeln derart ausgebildet, daß sie außer der Dichtung des Ventils noch eine Nadel haben, welche bei der Betätigung desselben in der Ventilöffnung sich auf und ab bewegt und hierdurch evtl. vorhandene Unreinigkeiten beseitigt und so eine Verstopfung des Ventils verhindert.
  • In den Zeichnungen und der Beschreibung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt und beschrieben.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht eines Rotationsvervielfältigers mit einer automatischen und von Hand betätigten Flüssigkeitszufuhr zur Anfeuchtvorrichtung.
  • Fig. 2 zeigt die Anfeuchtvorrichtung mit einem Leitglied für die Flüssigkeit direkt zum Hartfilz. Bei der in Fig. i dargestellten Ausführungsform ist die Flüssigkeitszufuhr vom Arbeitsplatz aus regel- und einstellbar dadurch, daß die Ventilnadeln, die den Ausfluß aus dem Flüssigkeitsbehälter freigeben, längere oder kürzere Zeit angehoben werden. Auf diese Weise kann die zuzuführende Flüssigkeitsmenge bestimmt werden. Durch den Hebel i wird über die Lasche 2 der Rasthebel 3 um die Exzenterwelle 4 bewegt. Der Rasthebel 3 kann in den verschiedenen Löchern der Rastscheibe 5 arretiert werden. Mit der Schwenkung des Rasthebels 3 wird die Exzenterwelle 4 mitgenommen, die durch ihre Kröpfung die Tasthebel 6 und das Schwenkblech 7 näher gegen die Kurve 8 bringt. An dem Schwenkblech 7 liegt durch Federung der Feder 12 die Rolle 9 des um den Bolzen io drehbaren Winkelhebels i i. Beim Schwenken der Exzenterwelle 4 wird also auch die Rolle 9 näher zur Kurve 8 gebracht, wie die strichpunktierte Stellung zeigt, was ein früheres Auflaufen und späteres Ablaufen der Rolle 13 auf der Kurve 8 bedingt. Die Zeit, die die Rolle 13. auf der Kurve 8 läuft, ist gleich der Öffnungszeit der Ventilnadel 15 mit der Gummidichtung 14. Die Auflaufbewegung der Rolle 13 wird auf die Ventilnadel 15 auf folgende Weise übertragen: Die Rolle 9 schwenkt gegen die Kante 16 des Tasthebels 6 und diesen damit um die Kröpfung der Exzenterwelle 4. Diese Bewegung wird durch die vom Schwenkblech 7 an dem Tasthebel 6 anliegende Kante 31 auf dasselbe übertragen, wodurch das die Ventilnadel 15 betätigende Ende in Pfeilrichtung dreht. Die Ventilnadel 15 mit Gummidichtung 14 wird angehoben und gibt die Ausflußöffnungen 17 frei. Die Flüssigkeit kann durch die Leitung 18 über das Schauglas i9 zur Anfeuchtung 2o fließen.
  • Um vor Arbeitsbeginn den Filz 21 genügend anzufeuchten, kann das Ventil 14-15 ohne Drehung der Drucktrommel 30 von Hand geöffnet werden. Dadurch wird eine sofortige Arbeitsfähigkeit der Anfeuchtung 2o erzielt. Diese sogenannte Erstanfeuchtung geschieht auf die Weise, daß der Tasthebel 6 an seinem Ende 22 in Pfeilrichtung betätigt wird. Durch die Kante 31 wird wieder das Schwenkblech 7 mit der Ventilnadel 15 angehoben, die damit die Flüssigkeit zur Anfeuchtung 20 laufen läßt. Die Druckfeder 23 zieht beim Zurückschwenken des Schwenkbleches 7 in die Ausgangsstellung die Ventilnadel 15 vor die Ausflußöffnungen und verhindert damit das Weiterfließen. Um das Ventil 14-15 außer Betrieb zu setzen und so den Fluß vom Behälter 24 zur Anfeuchtung 20 zu unterbinden, wird der Tasthebel 6 am Knopf 25 nach oben gezogen, bis die Schenkelfeder 26 in die tiefer liegende Kerbe 27 einrastet. Die Kante 16 des Tasthebels 6 liegt nun nicht mehr im Schwenkbereich der Rolle 9, wird also nicht mehr von dieser bewegt.
  • An dem Flüssigkeitsbehälter 24 sind mehrere Ventile mit ihren Betätigungselementen 7, 28, 29 angeordnet, um ein gleichmäßiges Anfeuchten des Filzes 21 zu gewährleisten. Außerdem ermöglicht diese Anordnung und das vorhin erwähnte Abschalten eines Ventils einen sparsamen Verbrauch an Flüssigkeit; denn je nach Papiergröße braucht der Filz 21 nur durch ein oder zwei Ventile benetzt zu werden.
  • Fig. 2 zeigt die Anfeuchtung im Schnitt. Von dem Zuflußrohr 32 fließt die Flüssigkeit bei herausgezogenem Schieber 33 in den durchbrochenen Käfig 34, der einen Weichfilz 35 enthält. Der Weichfilz 35 wirkt gegenüber dem Hartfilz 36, der auf dem Abzugsblatt aufsetzt, infolge seiner größeren Saugfähigkeit als Speicher und führt dem Hartfilz 36 die Flüssigkeit zu. Um ein schnelleres Durchtränken des lfartfilzes beispielsweise bei der Erstanfeuchtung zu erreichen, wird der Schieber 33, wie die Pfeilrichtung angibt, hineingeschoben und die Flüssigkeit aus dem Zuflußrohr 32 sofort in den Hartfilz geleitet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken von abdruckfähigen Spiegelbildoriginalen mit einer Anfeuchtvorrichtung für die zu bedruckenden Blätter und einer ventilgesteuerten Flüssigkeitszuführung zur Anfeuchtvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung von Hand betätigter Organe zum öffnen der Ventile von Hand zwecks Flüssigkeitszuführung zur Anfeuchtung bei Arbeitsbeginn.
  2. 2. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Ventil ein besonderes von Hand betätigtes Organ zum öffnen desselben angeordnet ist.
  3. 3. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i und 2 oder einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente für die Ventile jedes für sich allein abschaltbar angeordnet sind. ,
  4. 4. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i bis 3 oder einem der Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Trennorgan in der Anfeuchtvorrichtung, welches die Flüssigkeitszufuhr unmittelbar zur Hartfilzeinlage bewirkt.
  5. 5. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i bis .4 oder einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszufuhr zur Anfeuchtung durch ein Schauglas geleitet wird, welches an gut sichtbarer Stelle für die Bedienung an der Vorderseite der Maschine angeordnet ist.
  6. 6. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i bis 5 oder einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mengenregulierung der Flüssigkeitszufuhr für die Bedienung leicht sichtbar an der Vorderseite der Maschine angeordnet ist.
  7. 7. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch i bis 6 oder einem der Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines mit einer Nadel versehenen Ventilstößels, welche sich in der Ventilöffnung bewegt und Verunreinigungen beseitigt.
DEP9883D 1948-10-02 1948-10-02 Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken abdruckfaehiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung fuer die zu bedruckenden Blaetter Expired DE815191C (de)

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