DE657864C - Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen - Google Patents

Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen

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DE657864C
DE657864C DEK120627D DEK0120627D DE657864C DE 657864 C DE657864 C DE 657864C DE K120627 D DEK120627 D DE K120627D DE K0120627 D DEK0120627 D DE K0120627D DE 657864 C DE657864 C DE 657864C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/08Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for moistening or drying

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Description

  • Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen, die auf einer umlaufenden Drucktrommel befestigt sind. Bei derartigen Rotationsumdruckmaschinen hat man bisher die Befeuchtung der zu bedruckenden Blätter in der Weise vorgenommen, daß eine beweglich angeordnete Befeuchtungseinrichtung während des Umdruckens auf den unter ihr durchgezogenen Papierbogen gedrückt und vor dem Einführen eines neuen Bogens jeweils selbsttätig angehoben wurde, damit das zu bedruckende Blatt eingeführt und von den Trommeln erfaßt werden konnte.
  • In neuerer Zeit sind Rotationsumdruckmaschinen derart .vervollkommnet worden, daß auf ihnen ohne Stillsetzen der Drucktrommel nacheinander eine größere Anzahl von Originalen mit verhältnismäßig großer Auflage umgedruckt werden können. Bei solchen Umdruckmaschinen liegt also ein schneller und kontinuierlicher Betrieb vor, der auch an die Befeuchtungsvorrichtung für die zu bedruckenden Blätter Anforderungen stellt; die durch die bekannten Vorrichtungen dieser Art nicht oder nur ungenügend erfüllt werden können.
  • Um einen kontinuierlichen Betrieb einer Rotationsumdruckmaschine zu ermöglichen, ist es erforderlich, daß die Befeuchtungsvorrichtung während des Laufes der Maschine mit neuer Flüssigkeit versorgt werden kann. Ein Nachfüllen von Flüssigkeit ist jedoch, ohne die Maschine stillzusetzen, nicht möglich, wenn die Befeuchtungsvorrichtung beim Umdrucken bewegt wird. Mit Rücksicht auf den schnellen Betrieb ist es bei Rotationsumdruckmaschinen weiterhin erforderlich, daß der Vorratsbehälter für die Anfeuchtflüssigkeit eine gewisse Größe besitzt, damit bei der großen Zahl der Umdrucke je Zeiteinheit nicht allzu oft Flüssigkeit nachgefüllt werden muß. Ein genügend großer Vorratsbehätter kann aber wegen seiner großen Masse nicht schwenkbar angeordnet werden. Wenn aber der Vorratsbehälter fest angeordnet und mit einer schwenkbaren Anfeuchtvorrichtung durch einen Schlauch verbunden wird, so ergibt -sich der Nachteil, daß der Gummischlauch durch die Anfeuchtflüssigkeit in kurzer Zeit zerfressen wird und zu Betriebsstörungen Anlaß gibt. Bei Verwendung anderer Verbindungsglieder zwischen einem feststehenden Behälter und einer schwenkbaren Befeuchtungsvorrichtung bietet es mit Rücksicht auf die Bewegungen der Teile zueinander Schwierigkeiten, eine einwandfreie Abdichtung der Zuleitung zu erzielen.
  • Die Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile, indem der Anfeuchter feststehend angeordnet ist und die zu bedruckenden Bogen durch eine schwenkbare Platte an den Anfeuchter gepreßt werden. Die Erfindung ermöglicht es, den Vorratsbehälter genügend groß für den schnellen kontinuierlichen Betrieb der Rotationsumdruckmaschinen zu bemessen und ihn in leicht abzudichtender Weise durch eine fest verlegte Leitung mit der Anfeuchtvorrichtung zu verbinden. Die feststehende Anordnung der Befeuchtungsvorrichtung und die schwenkbare Platte, die an -dem Papierstapeltisch angelenkt ist, ergeben außex. dem den Vorteil, daß der zum Ausschwingen": benötigte Raum durch das gleichzeitige Ab=: steuern der Gegendruckwalze vorhanden ist, so daß die Anfeuchtvorrichtung unbehindert und unabhängig von einem Schwenkmechanismus unmittelbar vor dem Berührungspunkt angeordnet werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht einer Rotationsümdruckmaschine nach der Erfindung, Abb. 2 eine Draufsicht auf die schwenkbare Platte zum Andrücken der zu bedruckenden Bogen an die Befeuchtungsvorrichtung.
  • Zum Absteuern der Andruckwalze 2 jeweils beim Einführen eines neuen Bogens dient der auf der Welle der Drucktrommel i befestigte Nocken g, der auf die Abwälzscheibe q. der Andruckwalze :2 wirkt. Die Befeuchtungsvorrichtung besteht aus dem Behälter 5, an dessen unterem Ausgang ein in diesen hineinragendes Feuchtkissen 6 angeordnet ist. Durch einen Rohrstutzen 7 wird der Befeuchtungsvorrichtung aus einem feststehend angeordneten Vorratsbehälter über eine nicht dargestellte Leitung die BefeuChtungsfiüssigkeit zugeführt. Die zum Anpressen des zu befeuchtenden Bogens dienende schwenkbare Platte g ist an dem Papierstapeltisch 14 gelagert. Die Platte 9 ist auf der Achse 8 befestigt und kann durch den Hebel i o, der an seinem Ende die Rolle ii trägt, geschwenkt werden. Durch die Feder i2, die an Zapfen i2a und 12b des Maschinengestelles bzw. des Hebels io befestigt ist, wird der Hebel io in seiner Ruhelage nach oben gezogen, so daß die Platte 9 zum Anliegen an das Befeuchtungskissen 6 kommt. Die Rolle i i arbeitet mit dem gleichfalls auf der Welle der Drucktrommel i angeordneten Kurvenscheibenabschnitt 13 zusammen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Drehen der Drucktrommel i wird die Andruckwalze 2 von dieser mitgenommen. Mit der Andruckwalze 2 wird der auf der Achse 8 befestigte schwenkbare Hebel io entgegen der Wirkung der Federig durch den Kurvenscheibenabschnitt 13, auf dem die Rolle ii abrollt, nach unten geschwenkt und so die Platte 9 von dem Befeuchtungskissen 6 fortbewegt, so daß das zuzuführende Blatt zwischen dem Befeuchtungskissen 6 und der 'Platte 9 frei hindurchgeschoben werden kann. Zum Einführen der von dem Papierstapel 15 selbsttätig zugeführten Papierbogen wird die Andruckwalze 2, deren Abwälzscheibe q. auf dem Nocken 3 der Drucktrommel i abrollt, jeweils im richtigen Augenblick von der Drucktrommel abgehoben. Während dieses Vorganges wird mittels einer selbsttätigen Zuführvorrichtung das zu bedruckende Blatt mit seiner vorderen Kante bis zu der Stelle vorgeschoben, an der die Andruckwalze :2 nach ihrer Freigabe durch den Nocken 3 zum Anliegen an die Drucktrommel i kommt. Beim Weiterdrehender Drucktrommel verläßt die Abwälzscheibe q. der Andruckwalze 2 den Nocken', und gleichzeitig wird auch die Rolle ii des Schwenkhebels io von dem Kurvenscheibenabschnittl3 freigegeben. Das zugeführte Papierblatt wird also von der Drucktrommel i und der Andruckwalze2 erfaßt und mitgenommen. Da das Papierblatt durch die Platte 9 gegen das Befeuchtungskissen 6 gepreßt wird, tritt beim Durchziehen des Papiers die gewünschte Befeuchtung ein.
  • Die Formgebung des Nockens 3 und des Kurvenscheibenabschnitts 13 muß natürlich den Verhältnissen der Umdruckmaschine genau angepaßt werden. Diese beiden Teile sind so zu formen, daß der schwenkbare Hebel io schon dann abgeschwenkt wird; wenn die hintere Kante des befeuchteten Bogens zwischen dem Befeuchtungskissen 6 und der Platte 9 ist, und daß die Andruckwalze 2 erst abgeschwenkt wird, wenn die hintere Kante des befeuchteten Bogens zwischen Drucktrommel i und Andruckwalze 2 hindurchgegangen ist.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRii CIiE : i. Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen, die auf einer umlaufenden Drucktrommel befestigt sind (Rotationsumdruckmaschine), gekennzeichnet durch einen feststehenden Anfeuchter (5, 6), an den die zu bedruckenden Bogen durch eine schwenkbare Platte angepreßt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Platte (9) an dein feststehenden Papierstapeltisch angelenkt ist.
DEK120627D 1931-05-29 1931-05-29 Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen Expired DE657864C (de)

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