DEP0009883DA - Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken abdruckfähiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung für die zu bedruckenden Blätter - Google Patents
Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken abdruckfähiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuchtvorrichtung für die zu bedruckenden BlätterInfo
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Description
fiotatlonsvervielfältiger zum Abdrucken abdruckfähiger Spiegelbildoriginale mit einer Anfeuohtvorriohtung
für die au bedruckenden Blätter
Wilhelm Ritzerfeld und Gerhard Ritaerfeld,
Berlin«Daliiem
Die Erfindung betrifft Rotationsvarvielfältiger zum Abdrucken von abdruckfähigen Spiegelbildöriginalön auf befeuchtste
Blätter oder dgls* insbesondere solche Rotationsvervielfältiger, bai denen ölner Anfeuchtvorrichtung aus einem Vorratsbehälter ®l»e
regelbare Mengt Flüssigkeit durch Öffnung von Ventilen zugeführt wird ο
Es sind Rotatlonavervlelfältlgar bekannt geworden» bei denen U.&T Anfeuchtvorrichtumg von einem Vorratsbehälter dadurch laufend
Flüssigkeit zugeführt wurde * daß die Ventile durch ein bewegtes Seil der Maschine beim umlauf der Drucktrommel angehoben wurdeβ
Die Betätigung der Ventile konnte jeweils vollkommen abgeschaltet werden« indem das Betätigungsorgan außerhalb der "iirkung ds» bewegten
Maschinenteils gebracht wurde ο
Es zeigte aioh nun» daß diese flüssigkeitsaufuhr verschiedene Nachteile auf'«eisto Zum Arbeitsbeginn relohte di'e von einem
bewegten Maschinenteil zugefIhrte Flüssigkeitsmenge zur Anfeuchtun^ des Pilzes nicht aus» Der Fllabehälter der Anfeuchtvorrichtung
mußte also jedes Mal au Arbeitsbeginn herausgenommen werde» und mit einer Flasche» Gleßkorken oder dgl„ direkt der FiIs angefeuchtet
werden^ Ba auf diese primitive leise eine genaue Dosierung
äar Feuchtigkeit nicht möglicli ist» hatte dies zur Folge» das oft su feucht %u drucken angefangen wurde und hierdurch, bei den
ersten Abzügen "bedeutend zuviel Farbe ¥om Spiegelbildoriginal abgenöBMaen wards, so dai dieses erheblich weniger ergiebig wurde«
Ferner hatte die bisher bekannte Einrichtung den Nachteils daß die FlüsslgkeitsssttfiÄr sohleoiit sichtbar war» da die Schauglaser
hierfür an unzugänglicher Stelle angtbr&oht ?/erd<3i» maßt©»* Sesgleieiiea war die Regulierung fer FlUssiglceitsmenge iio"bequeiBt
te sie aioht an der Vorderseite übt Maschine ausgeführt werde» konnte ο Schließlich trat ©la häufiges Verstopfen der dünnen
Yentildurefalässe eins 4a diese lediglich, you oben verschlossen wurdenο
Irfindoxigsgemäß sind von Hand zu, betätigende Organs smn öffne» der Ventile zwecks FlUasigkeitsziafuhr aur Anfeuciitujig
bei Arbeitsbeginn angeordnet» Hierdurch taattoirfc der Anfeuohtefils nicht aerausgenoomen au wenden und eine genaue Dosierung
durcli sseitllch® Begrengung äex Betätlguiigsdauer der Anfeuchtung wird ermöglicht.,
Zwec&ittiäßigerwelse i.r t für jedes Ventil ein besonderes von Hand betätigtes Orgaa aum öffnen vorgesehen, mm die voa Hand betätigten Organe auch getrennt fur eiaaelue Pilzsteilens die au
trocken werden^ aum Maehfeuehten beiiEtzen zu t,'6xmena öle Betätigungeelemente
für die einzelnen Ventile sind jedes für sich allein absoiialtbars um die Anfeuchtung auf eine bestimmt® FiIabrslte
zwecks Drucken von bestimmten Formatbreiten beschränken zu können»
Bai der normalen Frisslgkeltaaufuhx während der Arbeit
wird die Flüssigkeit in einen Welchfllss gßapxitst, welcher wiederum seine überflüssige Me&ge an den Hartfilz abgibt 9 der die
zu bedru-clisndeii Blätter direkt oder iaairekt befeuchtet <> Da bei der Eratanfeuchtung der An^ettchtvorrichtung die
Leltmng der Flüssigkeit dftroli den Wslohfilz längere Zeit in Anspruch nimmt, kann zweckaäßige?*#els9 i«reJn Anordnung eines
frenBorgaces die PlüssigkeltasnftÄr la eier Anfeuchtvorrlohtung unmittelbar zur Hartfilaelnlage bewirkt werden· ¥011 größter
Wichtigkeit ist die laufende fitJirwaaiiuiig des Pliiasiglceitsflusse ia sogenaxaitea fropfgläsern oder Sehaugläsera* Diese sind er»
findungsgeaäS an der Vorderseite der Maschine an gut sichtbarer· Stelle für die Bedienuag angeordneto
Um sin Verstopfen der Ventlldurclilässe durch Unreinheiten in der Flüssigkeit uswe zu vermelden, sind die Ven.tilnadel»
derart ausgebildet, daß sie attßej· der Dichtung des Ventils aooii ein« Hadel haben, welohe bei der Betätigung desselben in der
Ventilöffnung sich auf- und abbowegt tuad hierdurch evtl» vor« banden© Pnreinigkeiten beseitigt and so eine Verstopfung des
VtntiIs verhinderte
Ia den Zeldmungen. und der Bsschrelbimg ist der Gegenstand 4er Erfindung beispielsweise dargestellt und "besciiriebeiio
Pigol aelgt eine Seltemanslclit eines Hotationsvervitlfältigera alt einer automatischen and von Hand "betätigten Flüssigkeit
saufuhr zur Anfeuohtvorrlohtuago
Fig*2 zeigt die Aufeuchtvorricht mag mit einem Leitglled für die Flüssigkeit direkt zum Barifilza
Bei der in PIgnI dargestellten AusfUftrungaform ist die Flüssigkeitszufuhr vom Arbeitsplatz aus regal- und einstellbar
dadurch * daß die VeHtIlBEdSIa1 die den Ausfluß aus dem Flüssigkeitsbehälter
frelge]jeas längere oder kursiere 2eit angehoban werden ο Auf diese Weise kann die suauführende FlUsslgkeitsmenge
bestimmt werdeao Durch den Hebel 1 «d.rd über die Lasche 2 der Rasthebel 3 um dia Exzenterwelle 4 bewegt«, Der Rasthebel 3 kann
la den verschiedenen Löcher» der Rastschöitjt 5 arretiert werden.,
Sits »st tz
Mit der Schwenkung des Rasthebels 5 wird die welle 4 mitgenommen, die durch ihre Kröpfung die Tasthebel 6 und das Schwenkblech
? näher gegen die Kurve 8 bringt» An dam Schwenkbleoh T liegt durch Federung der feder 12 die Rolle 9 de» am den Böigen
drehbaren Winkelhebels H0 Beim Schwenken der Exzenterwelle 4 wird also puch die Rolle 9 näher zur Xurve 8 gebrachtt wie die
strich-punktierte Stellung zeigt, was ein früheres Auflaufen und späteres Ablaufen der Rolle 13 auf der Kurve 8 bedingt* Die Zelt,
die die Holle 13 auf der Kurve 8 läuft» ist gleich der Üffnungssseit der Ventilnadel 15 mit der Gummidichtung 14« Die Auflaufbewegung
der Rolle 15 wird auf die Ventilnadel 15 auf folgende Weise übertragen? Die Rolle 9 schwenkt gegen die Kante 16 des Tasthebels 6
und diesen damit um die Kröpfung der Exzenterwelle 4ο Biese Bewegung wird durch die vom Schwenkbleoh 7 an dem Tasthebel 6
anliegende Kante 31 Bxd dasselbe übertragen„ wodurch das die Ventilnadel 15 betätigende Endö Ib 1?feinrichtung dreht« Die Ven-15
mit Gummi dichtung 14 wird angehoben und gibt die
17 frei» DIa Flüssigkeit kao» durch, die Leitung 18 über das Schauglas 19 ?,«? Anfeuciitaag 20 flieSsa«
Um vor Artelt s'begioa den fils 21 §eaüge»d iuassufeuchten, kaiis das Ventil 14=15 ©im« Brshtmg der Drttcktromiael 30 von Hand ge«=
öffnet werden» BaÄttrela wird sin© sofortige Arbeitsfähiglcalt der Äafeuohtoag 20 eralelt» Biese sog^naimt® Erstanf^ttelitiiBg geschleht
auf dit Welse, dap der fasthefeel 6 an seinem End© 22 In Pfeilricbtuag "betätigt wircL Ba^cii die Kant« 31 wird wiaäer 4as
Sotoeakblecä 7 mit der Veutllnadel 15 angeia,obtii| die damit tie Flüssigkeit aar Aufeuchtang 20 lattfea TaBt0 Die Druckfeder 25
siebt beim Zurücksohwenken des Sohwanltbleohas t la die Ausgang« stellung die Ventllnadel 15 vor die AusflttSöifnungen und ?erMa=
dert damit das Weiterflleßeiia Um das Ventil 14-15 außer Betrieb am setae» und so dem FimB vom Behälter 24 sar Aufeuchtung 20 gu
unterbinden» «rlrd der lasthetiel 6 am Knopf 25 n&oh o"ben gesogen, bis die Schenkelfeder 2δ in die tiefer liegende Kerhe 27 ein=
rastetο Die Kante 16 des lastfaebsla δ liegt nun nicht mehr im Sohweakbeyeicli der Holle 9» wird also nicht mehr von dieser bewegt*
An dem Flüssigkeitsbehälter 24 sind Biekrere Ventile mit ihren Betätignagselemaateo, ?s 28* 23 angeordnet, um ein gleich.·»
»äßiges Anfeuchten des Filges 21 zu g@wÄrl@isteao AaSerd©® ermög*
licht diese Aaortouag und das vorhin erwälmte Absülialtea eines
Ventile einen sparsamen Verbrauch an Flüssigkeit$ denn $q »ach Pagiergröö® braucht der FiIs 21 nur daroh 1 oder 2 Ventile be=
netsst au werden*
Fig ο 2 seigt die Äafeu,ohtuag im Schnitt o Von dem 2»flairolir
32 flisSt die Flüssigkeit bei herausgezogenem Schieber 33 la
durchliroclienen Käfig 54, der einen Welchflls 55 enthält,. Der Welohfilz 35 wirkt gegenüber dem Hartfilas 56? eier auf deia
blatt aufsetzt, Infolge seiner größeren Saugfähigkeit als Speicher ttad führt dem Hartfile 36 di« Flüssigkeit zm. Um ein
schnelleres Durchtränken des Hartflliws beispielsweise bei äer Er s tauf euch tang au ©rreieheiij wird der Schieber 35 wie äie Pfeil richtung angibt hiaelmgeschoben und die Flüssigkeit aus dem J5u~ flttßrohr 52 sofort in aea Hartfils geleitet»
durchliroclienen Käfig 54, der einen Welchflls 55 enthält,. Der Welohfilz 35 wirkt gegenüber dem Hartfilas 56? eier auf deia
blatt aufsetzt, Infolge seiner größeren Saugfähigkeit als Speicher ttad führt dem Hartfile 36 di« Flüssigkeit zm. Um ein
schnelleres Durchtränken des Hartflliws beispielsweise bei äer Er s tauf euch tang au ©rreieheiij wird der Schieber 35 wie äie Pfeil richtung angibt hiaelmgeschoben und die Flüssigkeit aus dem J5u~ flttßrohr 52 sofort in aea Hartfils geleitet»
Claims (5)
- JP a.,,t iiiQiiiιηηut a. n_ 3 .mp. r. Ii. Q_iL_gL·.
- 1 ο BotatiöÄSTervlelfältiger «um Abdrucken von abdruckfahigen Splegelblldoriglnalen mit einer /ÄJfeuohtvorrichtung für die zu bedruckenden Blätter und einer ventilgesteuerten, Flüssigkeitenführung zur Anfeuchtvorrlchtung, gekennzeichnet durch die Anordnung το» Hand betätigter örganf? aum öffnen der Ventile von Hand zwecks Flüssigkeitsaufübruag zur Anfswciituag bei Arbeitsbeginn«
- 2o Rotjitionsvervielfälti/,dr nach.
- Anspruch I9 äaöureh gekennzeichnet 9 daß für jedes Ventil ©in besonderes ¥on Hand betätigtes Organ sum Öffnen desselben aüseördnet ist*
- 5 ο Rotationsvervielfältisef aaoa Anspruch 1 und 2 oder einem der Ansprüche, dadurch gekenneeiohnet» daß die Betätigungs» eleoeate für die Ventile jedes für sich allein stadialtbar angeordnet sind=4 ο BotationsFervl elf al tiger nach Ansprucli 1 bis 5 oder einem der Ansprüche 9 gekenazelolmet durch ein Trennorgan in der AnfeiteiitVorriohtiingg welches die Flüssigkeitszufuhr unmittelbar zur Hartfilaeinlage bewirktβ5ο Iotationsvervielfältiger nach Anspruch 1 bis 4 oder einem der Ansprüche» dadurch gekennzeichnet^ daß die Flüssigkeitszufuhr zur Anfeuchtung duroh ein Schauglas geleitet wird, welches an gut sichtbarer Stelle für die Bedienung an der Vorderseite der Maschine angeordnet ist*6« Hotatioas¥ervlelf al tiger aaoti Aaspruoh. 1 bis 5 oder einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mengenregulierung der Flüssigkeitszufuhr für die Bedienung leicht sichtbar an der Vorderseite äer Maschine angeordnet ist ο7* Rotaticmsvervielfäl.tiger aaoh Anaprucli 1" bis 6 oder eiasii der Ansprüche8 gekanaseiötoet durcli die Verwendung eines Oi t einer laäel ireyselienen VeatilstÖ8elsf welche sich la der Ventilöffnung bewegt und Verunreinigungen "beseitigt*
Family
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