AT152140B - Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Vervielfältigungsvorrichtungen. - Google Patents

Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Vervielfältigungsvorrichtungen.

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Publication number
AT152140B
AT152140B AT152140DA AT152140B AT 152140 B AT152140 B AT 152140B AT 152140D A AT152140D A AT 152140DA AT 152140 B AT152140 B AT 152140B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
ink
switching
rotation
cylinder
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Helene Dr Sokal
Franz Dworak
Original Assignee
Helene Dr Sokal
Franz Dworak
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Vervielfältigungs- vorrichtungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Vervielfältigungsvorrichtungen mittels einer Kolbenpumpe, deren Boden den aufwärts gerichteten Farbüberleitungskanal enthält, in den unmittelbar das Farbverteilerrohr mündet, und besteht darin, dass das Farbverteilerrohr mit seinen   Farbaustrittsöffnungen   knapp über einer im Raum zwischen Farbverteilerrohr und Pumpenzylinder liegenden Farbübernahmswalze angeordnet ist. Zweck der Erfindung ist, eine raumsparende Anordnung zu schaffen, bei der überdies ein unbeabsichtigter Farbaustritt möglichst vermieden wird. Die Erfindung betrifft ferner Einrichtungen zum Regeln bzw. Ein-und Abstellen der Farbzuführung vom   Maschinenantrieb   aus. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht bei abgenommener Seitenwand der Vorrichtung. 



   Zur Aufnahme der Druckfarbe ist ein Zylinder 1 bestimmt. Der im Zylinder enthaltene Kolben 2 presst bei Verschiebung in der Pfeilrichtung die Druckfarbe durch einen vom Zylinderboden ausgehenden Kanal 3 in das Farbverteilerrohr 4, von welchem aus die Farbe durch die feine Lochreihe 5 auf die knapp unter dem Rohr   4   liegende Farbübernahmswalze 6 gelangt. Die Oberfläche der Farbübernahmswalze reicht so dicht an die Oberfläche des Farbverteilerrohres heran, dass, trotzdem keine Berührung stattfindet, bei stillstehender Farbübernahmswalze praktisch ein Verschluss der Farbaustrittsöffnungen 
 EMI1.1 
 die Drucktrommel bzw. der   Druekzylinder   eingefärbt werden. Die Füllung des Zylinders 1 mit Farbe erfolgt durch eine Öffnung am oberen Ende des Kanals 3 bei zurückgezogenem Kolben.

   Durch einen einschraubbaren Pfropfen 8 ist die Öffnung abschliessbar. Die Einfüllöffnung liegt praktisch an der höchsten Stelle der farbführenden Teile, so dass sich sämtliche Hohlräume leicht füllen lassen. Die Befestigung des Zylinders erfolgt durch den Zapfen 9 in der Seitenwand 10 der Maschine. 



   Bei der räumlichen Anordnung der einzelnen Teile ist darauf zu achten, dass insbesondere bei dünner Farbe das Farbverteilerrohr höher liegt als der Zylinder, damit jede Möglichkeit des unerwünschen Farbaustritts ausgeschlossen ist. Um gleichzeitig Raum zu sparen, ist die Farbübernahmswalze 6 im Raum zwischen dem Zylinder und dem über diesem angeordneten Farbverteilerrohr angeordnet. Diese gedrängte Bauart bietet überdies den Vorteil äusserst kurzer Farbzuleitungen, die geringen Widerstand bieten und die Gefahr einer Verstopfung der Zuleitung durch lange Wege beseitigen. 



   Die zentral am Kolben 2 angreifende Kolbenstange 11 ist zur Erzielung eines mechanischer Vorschubes als Schraubenspindel ausgebildet und steht mit einer   Sehaltmutter   12 in Eingriff, welche im   Zylinderdeckel 75 drehbar gelagert   ist. Zur Sicherung des Kolbens 2 gegen Verdrehung ist an dessen Rückseite eine Stange 14 befestigt, welche eine Öffnung 15 des Zylinderdeckels durchragt. 



  Wird die Schaltmutter 12 gedreht, so bewegt sich der gegen Drehung gesicherte Kolben in axialer Richtung. Zum Antrieb der Schaltmutter dient ein Rohr   16,   in welches das freie Ende der Kolbenstange hineinragt. Auf dem Rohr sitzt ein Sperrad   17,   welches mittels einer vom Antrieb der Vorrichtung betätigten Klinke 18 weitergeschaltet wird und durch Drehen der Schaltmutter den Vorschub des Kolbens besorgt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Ist der Kolben 2 in seiner Endstellung angelangt, so muss der Vorschub abgestellt und der Zylinder von neuem mit Farbe gefüllt werden. Die Abschaltung des Vorschubes erfolgt selbsttätig durch ein Hebelgestänge 19, das in einem am Zylinderdeckel 1. 3 befestigten Arm 20 schwenkbar gelagert ist. 



  Der dem Zylinder zugekehrte Hebelarm besitzt eine aufwärtsgerichtete Aufgleitfläche 21, welche mit einem Zapfen 22 der Stange 14 zusammenwirkt. Gelangt der Kolben in die Endlage, so gleitet der Zapfen auf die Fläche 21 auf und drÜckt den Hebelarm abwärts. Dadurch hebt sich das einen Zapfen 2. 3 tragende und unter die Klinke 18 geführte andere Gestängeende. Der Zapfen 2-3 gelangt an der Klinke   
 EMI2.1 
 abgeschaltet. 



  Um den Kolbenvorschub regelbar zu gestalten, ist unter dem Gestänge 19 ein Rad 24 gelagert, das in verschiedenem Abstand von seiner Drehachse liegende Stifte 25 trägt, auf welchen das Gestänge 19 aufruht. Man kann somit durch Drehen des Rades 24 das Gestänge heben und senken. Dabei wird gleichzeitig durch den Zapfen   z   die Klinke 18 dem Sperrad genähert oder von ihm entfernt, so dass dementsprechend bei einem Schalthub der Klinke der dadurch bewirkte Vorschub des Sperrades grösser oder kleiner wird. 



   Ist der Kolben in seiner Endlage angelangt, so muss er wieder   zurückgezogen   werden, damit der Zylinder von neuem mit Farbe gefüllt werden kann. Zum Zurückziehen des Kolbens ist eine
Kurbel 26 vorgesehen, welche an dem in der Seitenwand 27 der Vorrichtung gelagerten Ende des
Rohres 16 sitzt. 



   In den Umfang der Erfindung fallen sinngemäss auch Ausführungen, bei denen die Farbiiber- nahmswalze 6 seitlich verschoben liegt, sofern sie sich im Raume zwischen Pumpenzylinder 1 und
Farbverteilerrohr 4 befindet. Eine solche Anordnung gibt auch noch die Möglichkeit, ein besonderes
Farbeinfüllrohr an beliebiger Stelle des Pumpenzylinders anzubringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Verviel-   fältigungsvorrichtungen   mittels einer Kolbenpumpe, deren Boden den aufwärts gerichteten Farb- überleitungskanal enthält, in den unmittelbar das Farbverteilerrohr mündet, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbverteilerrohr   (4)   mit seinen Farbaustrittsöffnungen   (5)   knapp über einer im Raum zwischen Farbverteilerrohr und Pumpenzylinder   (1)   liegenden Farbübernahmswalze   (6)   angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbüberleitungskanal eine nach oben gerichtete Öffnung zum Farbnachfiillen besitzt, welche höher liegt als sämtliche die Farbe aufnehmenden Hohlräume.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, mit gegen Drehung gesichertem Pumpenkolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange selbst als Schraubenspindel ausgebildet ist, die von einer Schaltmutter (12) umgriffen wird, deren Schaltung vom Antrieb der Vorrichtung aus erfolgt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltmutter (12) an einem Rohr (16) sitzt, welches vom Kurbelmeehanismus aus in Drehung versetzt wird und in welches die Kolbenspindel (11) hineinragt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei welcher das Schaltwerk aus einem Sperrad mit hin und her gehender Sperrklinke besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke in ver- schiedene radiale Abstände von der Drehachse eingestellt werden kann.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein Gestänge (19) mit EMI2.2 schiedene radiale Entfernung vom Sperrad gebracht werden kann.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Gestänges (19) auf verschiedene radiale Entfernung mittels eines Drehknopfes (24) erfolgt, der eine Anzahl von verschieden weit von der Drehachse liegenden Unterstützungen 2J für das Gestänge trägt.
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben in seiner Endstellung, in welcher der Zylinder nahezu farbleer ist, die Schaltvorrichtung (17, 18) ausser Wirkung setzt.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, deren Pumpenkolben gegen Drehung durch eine Leiste gesichert ist, welche sich in einer Ausnehmung des Zylinderdeckels führt, dadurch gekenn- EMI2.3
AT152140D 1936-06-26 1936-06-26 Einrichtung zum Aufbringen von Druckfarbe auf die Farbübernahmswalze von Vervielfältigungsvorrichtungen. AT152140B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044830B (de) * 1952-12-08 1958-11-27 Geha Werke Gmbh Farbzufuehrvorrichtung fuer Rotations-Schablonendrucker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1044830B (de) * 1952-12-08 1958-11-27 Geha Werke Gmbh Farbzufuehrvorrichtung fuer Rotations-Schablonendrucker

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