DE767019C - Vorrichtung zur Farbfuehrung fuer Rotationsschablonendrucker - Google Patents

Vorrichtung zur Farbfuehrung fuer Rotationsschablonendrucker

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DE767019C
DE767019C DEG92326D DEG0092326D DE767019C DE 767019 C DE767019 C DE 767019C DE G92326 D DEG92326 D DE G92326D DE G0092326 D DEG0092326 D DE G0092326D DE 767019 C DE767019 C DE 767019C
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DEG92326D
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Inventor
Heinrich Hartmann
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Geha Werke GmbH
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Geha Werke Gebrueder Hartmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L13/00Stencilling apparatus for office or other commercial use
    • B41L13/18Inking units

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Farbführung für Rotationsschablonendrucker Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Farbzuführung, bei denen die Farbe aus einem innerhalb des Schablonenträgers angeordneten, in der Achsrichtung der Schablonentrommel verschiebbaren Farbrohr oder Behälter, dessen Austrittsöffnung bzw. -öffnungen über jede Stelle der Farbaufnahmefläche einstellbar sind, durch Druck auf die Farbverteilungsfläche aufgetragen wird. Erfindungsgemäß ist bei diesen neuen Vorrichtungen vorgesehen, daß der Druck auf die Farbe durch ein zwischen Farbvorratsbehälter und der innerhalb des Schablonenträgers liegenden Farbaustrittsöffnung anzuordnendes Organ bewirkt wird. Dieser Erfindungsgedanke wird beispielsweise dadurch verwirklicht, daß in einer Führung ein verschiebbares, U-förmig gebogenes Rohr vorgesehen ist, dessen im Schablonenumlaufraum gelegenes Ende eine Farbaustrittsöffnung trägt, wobei das Farbrohr mit einer von Hand bedienbaren Saug- und Druckpumpe verbunden ist, welche die Farbe aus dem an das Rohr bzw. die Pumpe angeschlossenen Farbvorrats- oder -versandgefäß zu der Austrittsöffnung preßt.
  • Der Vorzug dieser erfindungsgemäßen Zwischenschaltung eines Organs zwischen Farbvorratsgefäß und Farbaustrittsöffnung, um jeweils eine geringe Menge Farbe unter Druck setzen zu können, liegt einmal darin, daß eine kleine -Menge Farbe viel leichter und schneller unter Druck zu setzen ist. Solche Einrichtungen sind daher viel leichter zu bedienen und besonders wertvoll, wenn man gleichzeitig die ganze Farbgebevorrichtung verschiebt, um die strichweise Einfärbung zu erzielen. Bei der neuen Vorrichtung ist die Betätigung mit einer Hand auszuführen.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung liegt darin, daß man die Farbmengen so abmessen kann, daß sie etwa die erforderliche :Menge für eine Einfärbung darstellen. Dadurch wird der schlimmste Bedienungsfehler, das Überfärben der Maschine, vermieden. -Man weiß also, ohne nachschauen und irgendwie achtgeben zu müssen, wieviel Farbe man auf den Apparat aufträgt. Dazu kommt nun noch der Vorteil bei der Zwischenschaltung eines Druckorgans, daß die Farbe sofort kommt und daß das Nachlaufen derselben vermieden wird.
  • Farbzuführungsv orrichtungen für Rotationsschablonendrucker, bei denen die Farbe aus einem innerhalb des Schablonenträgers angeordneten, in der Achsrichtung der Trommel verschiebbaren Farbrohr bzw. Behälter, dessen Austrittsöffnung bzw. -öfinungen über jede Stelle der Farbaufnabmefläche einstellbar sind, auf die Farbverteilungsfläche aufgetragen wird, sind bekannt.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen tritt die Farbe aus der Öffnung des Rohres oder Behälters unter hydrostatischem Druck aus. Die für Rotationsschablonendrucher am meisten verwendete Farbe ist von zähflüssiger bis pastenartiger Beschaffenheit. Wasserdünne Farben sind für Schablonenvervielfältiger nicht zu verwenden, da dünne Farben durch die Schriftleeren der Schablone hindurchfallen und da bei solchen Verv ielfältigern die nähklebrige Farbe selbst als Befestigungsmittel der Schablone auf den Schablonenträger bzw. Farbträger zu dienen hat. Will man eine zähflüssige Farbe frei ausfließen lassen und erreichen, sie möglichst gleichmäßig in Form eines Striches auf die Farbaufnahmefläche zu befördern, so darf die Ausflußöffnung nur verhältnismäßig klein sein, da sonst beim Auslaufen der Farbe zuv iel Farbe auf eine Stelle gelangen würde. Bei solchen verhältnismäßig kleinen Ausflußöfinungen dauert es aber sehr lange, bis die Farbe überhaupt ausfließt, und schließlich läuft sie auch nur träge und langsam weiter. Das Verschieben des Farbgefäßes muß daher ebenfalls langsam erfolgen, um überhaupt einen annähernd gleichmäßigen Strich zu erzielen.
  • Zwischen dem Augenblick der Feststellung des Farbmangels und der Farbzuführung liegt bei den bekannten Vorrichtungen eine verhältnismäßig lange Zeit, in der viele mangelhafte Abdrucke, etwa in jeder halben Sekunde ein Abdruck. nicht vermieden «-erden können. da die zähflüssige Farbe nicht sofort nach dein Öffnen der Ausflußöffnung austritt und der Zeitpunkt des Auslaufens ganz von der Zähflüssigkeit der Farbe abhängt, die wieder unabhängig ist von der jeweils herrschenden Temperatur. Da ferner das Auslaufen der Farbe während des Laufens der Maschine nicht beobachtet werden kann, lassen sich genaue Einfärbungen mit solchen Vorrichtungen kaum durchführen. Pastenartige Farben, die für Zwei- und Mehrtrommelvervielfältiger bevorzugt verwendet werden. lasen sich bei solchen Einrichtungen überhaupt nicht verwenden.
  • Das Verreiben der . Farbe bei Rotationsschablonendruckern geschieht in erster Linie in der Längsrichtung der Schablone. d. h. die Farbe wird durch Walzen in der Laufrichtung der Schablone verteilt. Darum ist es erforderlich, die Farbe quer zum Schablonenlauf, also in der Achsrichtung der Drucktrommeln. so gleichmäßig wie nur möglich aufzutragen, und zwar am besten in Form eines gleichmäßig starken Farbstriches. Farbmangel erkennt man beim `-eivielfältigen erst daran, daß Bogen mit zu schwachem Schriftbild bzw. ungedeckten Stellen aus der Maschine kommen. Bei der bisher üblichen Handeinfärbung mit der Tube bzw. Kanne hielt man in diesem Augenblick die Maschine anfärbte sie ein und verteilte die Farbe dann durch mehrmaliges Leerdrehen, um schließlich weiterzuvervielfältigen. Will man mechanisch einfärben und die :Maschine weder anhalten noch Leerumdrehungen vornehmen, dann ist es tinerläßlich, die Farbe auf dem schnellsten Wege und sehr gleichmäßig, am besten in Form eines gleichmäßigen Striches, der Farbaufnahmefläche zuzuführen. Bei den heutigen schnell laufenden Maschinen verläßt etwa jede halbe Sekunde ein Bogen die -Maschine. Liegt zwischen dem Erkennen des Farbmangels und dem vorzunehmenden Ausgleich auch nur eine Zeitspanne von 5 Sekunden, so können zehn schlechte Abzüge entstanden sein. Wird die Farbe nach dem Erkennen des Farbmangels ungleichmäßig zugeführt, so entstehen ebenfalls ungleichmäßige Abzüge, also unbrauchbare Drucke. Es kommt daher darauf an, daß gerade eine mechanische Einfärbevorrichtung schnell wirkt und daß man mit ihr die Farbe der Farbaufnahmefläche weitmöglichst gleichmäßig zuführen kann. Diese Aufgabe lösen die neuen 1.'orrichtungen vollkommen.
  • Das Zuführen der Farbe unter Preßdruck ist bei Rotationsschablonendruckern an sich bekannt. Bei diesen Einrichtungen ist in einem über der Farbaufnahtnefläche- angeordneten Rohr eine Lochreihe' angeordnet, aus der die Farbe heraüsgepreßt wird. Durch besondere Schaltungen lassen. sich einzelne Gruppen dieser Löcher öffnen -und schließen, so daß auf Wunsch ' 'aus' der gesamten Lochreihe oder nur aus einem Teil der Lochreihe Farbe austritt. Bei den bekanntgewordenen Einrichtungen ist es nicht möglich, kleinere Teilstrecken einzufärben, da die 'Farbe aus mindestens einer' Lochgruppe austritt, und es ist insbesondere auch nicht möglich, beispielsweise einen Farbmangel auszugleichen, der gerade atif der Grenze von zwei Lochgruppen auftritt, ohne zwangsläufig auch dort Farbe aufzutragen, wo Mangel an solcher nicht besteht. Zudem haben diese Vorrichtungen den Nachteil, daß die Farbe im Laufe der Zeit in den Austrittslöchern verharzt und einzelne Löcher verstopft: Bei Druckanwendung entweicht dann die Farbe nur aus den weniger verstopften Löchern. Dadurch wird die Farbe ungleichmäßig aufgetragen. Durch die erforderliche Einstellung.der jeweils zur Wirkung kommenden Lochgruppe entsteht Zeitverlust, der sich beim Einfärben ebenfalls sehr nachteilig auswirkt. Die Farbe wird bei diesen Eihrichtungen im Farbvorratsgefäß durch eine ' auf einen Kolben wirkende Gewindespindel: unter Druck gesetzt. Dies erfordert eine erhebliche Kraftaufwendung, und es dauert zu lange, bis sich der Druck bis zur Farbaustrittsöffnung mitgeteilt hat. Will man das lange Nachlaufen der Farbe vermeiden, dann muß man nach der Einfärbung den Druck von der Farbe wegnehmen. Dadurch verliert man das Gefühl dafür, wann beim Wiederanziehen der Spindel die Farbe austritt -und. wieviel Farbe man überhaupt der Faibaufnahmefläche zuführt. Es entsteht dann leicht die sich so störend auswirkende Überfärbung der Maschine.
  • Gegenüber diesen 'Einrichtungen unterscheidet sich' die neue Vorrichtung in ihrer Wirkung dadurch, daß kleinste Teileinfärbunggen an jeder beliebigen Stelle der Farbaufnahmefläche ebenso wie Ganzeinfärbungen durch einfaches Verschieben der Austrittsöffnung bei gleichzeitiger Unterdrucksetzung einer angemessenen Farbmenge in Form eines gleichmäßigen Farbstriches schußartig schnell ausgeführt werden können. Ein Verstopen der Farbaustrittsöffnungen kann nicht in Frage. kommen, da der gesamte Druck auf einer oder wenigen verschiebbaren Farbaustrittsöffnungen liegt; das lästige Überfärben der Maschine wird sicher vermieden.
  • Zu den eingangs geschilderten Vorrichtungen der neuen Einrichtung kommt noch folgendes: Die Farbe tritt aus der Austrittsöffnung in dem gleichen -Augenblick aus, in dem die Farbe unter Druck gesetzt wird. Dies geschieht wiederum in dem gleichen Augenblick, in dem der Farbmangel bemerkt wird. Es entstehen also keine Fehldrucke. Der anhaltende Überdruck auf die Farbe gewährleistet beim Verschieben der Austrittsöffnung- einen absolut gleichmäßigen Farbstrich. Die Farbe wird also der Farbaufnähm-efläche bereits bestens verteilt zugeführt.
  • Infolge der Preßdruckanwendung kann Vervielfältigungsfarbe von zähflüssiger bis pastenartiger Beschaffenheit mit. gleichem Vorzug verwendet werden. Es. ist daher gleichgültig, ob die Vorrichtung in einem Raum mit niedrigerer oder höherer Temperatur betrieben wird.
  • Das Öffnen und Schließen der Austritts-Öffnung ist nicht erforderlich, da der Austritt der Farbe durch die Steuerung des Überdruckes zu regulieren ist.
  • Wird eine Pumpe zur Erzeugung des Druckes, wie in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben, angewandt, so kann deren Zylinderinhalt so bemessen werden, daß er etwa einer Farbgebung entspricht. Dadurch ist es unmöglich, die Maschine überhaupt zu überfärben. Ist die Pumpe gleichzeitig in der Farbleitung angebracht und läßt sie sich mit dieser zusammen verschieben, so ist durch einen einzigen Handgriff die Verschiebung der Austrittsöffnung und die Regelung des Austritts der Farbe so schnell möglich; daß mangelhafte Abzüge nicht entstehen können.
  • In den Zeichnungen ist die Einrichtung der Erfindung beispielsweise darge§tellt. Die neue Einrichtung besteht vorzugsweise aus drei Teilen dereigentlichen Farbgebevorrichtung (Fig. i in Draufsicht), der Farbpumpe und dem Farbgefäß (Fig. 3 im Schnitt) ; Fig. a zeigt die neue Einrichtung an einem Zweitrommelvervielfältigungsapparat; Fig. q. zeigt einen Farbbehälter und Fig.5 eine andere Ausführungsform des eigentlichen Farbspenders; Fig. 6 zeigt ein Schaubild der Vorrichtung bei einem Zweitrommelapparat; Fig. 7 zeigt in schematischer Darstellung die Vorrichtung an einem Eintrommelapparat. Aus Fig. i ist zu entnehmen, daß der eigentliche Farbspender als U-förmig gebogenes Rohr i mit der Austrittsöffnung :2 ausgebildet sein kann. Der Schenke13 dieses Rohres liegt hinter dem in der Zeichnung nicht dargestellten Farbträger des Apparates, während der Schenkel q. vor diesem liegt. Dieses gebogene Rohr i kann in dem geschlitzten Überrohr 5 geführt werden. Der Schenkel q. trägt eine Marke 6 mit entsprechendem Griff 7. Die Marke 6 ist gegenüber der Austrittsöffnung 2 angeordnet. Mittels des Griffes 7 läßt sich nun das Rohr i in dem Überrohr 5 beliebig verschieben. Das Rohr i steht durch die Leitung 8 mit der Farbpumpe g (Fig. 3) und dem Farbvorratsgefäß io in Verbindung und ist mit Farbe gefüllt. Führt man nun durch Druck mit der Pumpe g über das Rohr 8 aus dem Vorratsbehälter 10 die Farbe in das gleichzeitig verschobene Rohr i, so tritt diese aus der Austrittsöffnung 2 aus, und es entsteht auf der Farbverreibewalze ein entsprechender Farbstrich. Bei der Anordnung nach der Fig. 2 wird die Schablone 13 über die beiden Trommeln i i, 12 geführt, die von den beiden Farbverreibewalzen 14, 15 eingefärbt werden. Bei einem solchen bekannten Zweitrommelapparat läuft dann die Farbe aus der Austrittsöffnung auf die Farbverreibewalze i4.
  • Die Anwendung einer Farbpumpe und eines besonderen Farbvorratsgefäßes, in dem die Farbe nicht unter Druck steht, zeigt die Fig. 3. Bei einem Druck auf den Kolben 16 der Pumpe g mit Rückschlagventil 17 entweicht der Austrittsöffnung 2 augenblicklich diejenige Menge Farbe, die man eben wünscht, da ja das Rohr i stets mit Farbe gefüllt ist und mit der Pumpe durch das Rohr 8 verbunden ist. Sobald man den Kolben 16 losläßt, ist der Aüsfluß der Farbe vorbei. Den Zylinderinhalt der Pumpe kann man so wählen, daß er etwa einer Farbgebung entspricht. Wo man die Saug- und Druckpumpe in bezug auf das Verteilrohr i anbringt, ist für die Ausgestaltung der Erfindung unwesentlich. Man -kann die Pumpe beispielsweise an die Rohrschleife i (Fig. i) fest anschließen, dann macht sie die Bewegung dieses Rohres mit. Eine solche Ausführung zeigt das Schaubild nach der Fig. 6. Die Pumpe kann aber auch an der Maschine selbst befestigt sein. Der Anschluß an die Rohrschleife i geschieht dann etwa durch einen biegsamen Metallschlauch 8 (Fig. i). Die Pumpe selbst kann von Hand aus betrieben werden; naturgemäß ist es auch möglich, sie durch Kupplung mit dem Maschinenantrieb zu betätigen. Mit der Pumpe ist das Farbvorratsgefäß io durch ein Rohr 18 verbunden. Das Vorratsgefäß kann auch auf die in der Rohrschleife i angeordnete Saug- und Druckpumpe aufgeschraubt werden (Fig.6). Das Vorratsgefäß ist zweckmäßig so ausgestaltet, daß es als Farbspeicher beim Arbeiten verwendbar ist, andererseits aber auch als Versandgefäß für die Farbe dient, so daß ein Umfüllen der Farbe nicht notwendig ist.
  • Dieses Farbgefäß ist derart ausgestaltet, daß in seinem Hals ig, der etwa ein Gewinde aufweisen kann, um die Verbindung mit dem Rohrstück i8 bzw. der Pumpe herzustellen, ein Rückschlagventil2o vorgesehen ist. Wie im einzelnen dieses Rückschlagventil ausgestaltet ist, ist nicht wesentlich für die Erfindung. Mit 2o ist es als durchlochter Konus dargestellt. Es kann zugleich als Sieb für die gespeicherte Farbe dienen, und es soll die Farbe während des Anschließens zurückhalten. Etwa in der Farbe enthaltene größere Farbteilchen usw. werden hier festgehalten und mit dem leeren Gefäß zusammen entfernt; sie gelangen somit nicht- in die Pumpe.
  • Fig.4 zeigt eine andere Form des Farbgefäßes, bei der das Rückschlagventil 2o (Fig.4a) als durchlochtes Blättchen ausgeführt ist, dessen Löcher durch eine einfache Klappe 22 geschlossen bzw. freigegeben werden können. In dem Farbbehälter ist ein Meßstab 23 vorgesehen, der durch eine Öffnung 24 in das Farbgefäß eingeschoben werden kann. Durch diese Öffnung tritt auch Luft ein. Die Farbe wird aus dem Vorratsgefäß io durch die Pumpe abgesaugt. Soll nun auf die Farbaufnahmefläche durch die Austrittsöffnung 2 Farbe aufgebracht «-erden, so wird die in dem Stiefel 25 der Pumpe g durch Niederdrücken des Kolbens 16 befindliche Farbe unter Druck gesetzt, worauf sie sofort aus der Öffnung 2 austritt, da ein Zurückweichen der Farbe in das Speichergefäß io wegen des Rückschlagventils 2o nicht möglich ist. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Verteilungsrohres i zur Erzielung einer Strichfärbung während des Laufens der Maschine. Ein Rohr 26 ist längs geschlitzt, darüber liegt ein drallartig geschlitztes Rohr 27. Das Rohr 26 steht fest, und es ist an einem Ende mit der Farbpresse verbunden. Das Rohr 27 wird über dem Rohr 26 mittels des Zahnrades 28 verdreht. Der Schnittpunkt der Schlitze bildet die Farbaustrittsöffnung. Das Zahnrad 28 greift in ein Zahnrad 29 ein, das auf einem Rohr 30 mit entgegengesetztem Drallschlitz versehen ist. Das Rohr 30 liegt vor dem Farbträger; in dem Drallschlitz führt sich mit einem Stift ein Pfeilgriff 31, so daß durch seitliche Verschiebung des Pfeilgriffes 31 über die Zahnräder 29, 28 eine Verdrehung des Rohres 27 und mithin eine Verschiebung der Farbaustrittsöffnung über der Farbaufnahmefläche erfolgt; Pfeilgriff 31 zeigt stets den Stand der Farbaustrittsöffnung an.
  • Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung zum Einfärben eines Mehrtrommelvervielfältigungsapparates in schaubildlicher Darstellung. Die obere Drucktrommel 32 eines ZweitrommeI-verv ielfältigungsapparates ist auf der Achse 33 und diese in den beiden Seitenwänden 34 und 35 gelagert. Über die Drucktrommel 32 und über eine weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte untere Drucktrommel läuft die Schablone 36. Hinter der Schablone 36 dreht sich mit den Drucktrommeln zugleich die Farbverreibewalze 37, die bei ihrer Drehbewegung an den Drucktrommeln entlangrollt und damit die Farbe verteilt. Auf diese Farbverreibewalze 37 wird die Farbe durch die Farbaustrittsöffnung 38, die mit dem Farbzuleitungsrohr 39 in Verbindung steht, aufgetragen. Das. U-förmige Farbzuleitungsrohr 39 steht in Verbindung mit der Pumpe 40. Bedient wird diese Pumpe durch den Handgriff 41. An das Farbrohr 39 ist der Farbbehälter 42 angeschlossen. Der Handgriff 41 ist an der Kolbenstange der Pumpe 40 angeordnet, die durch eine nicht dargestellte Feder stets aus dem Pumpenstiefel herausgedrängt wird, worauf sich dieser mit Farbe anfüllt. Der Handgriff 43 dient zum Verschieben der gesamten Einfärbevorrichtung in Achsrichtung der Drucktrommeln. Verschiebt man die gesamte Einfärbevorrichtung mit dem Handgriff -43 und drückt gleichzeitig den Handgriff 41 in die Pumpe hinein, so drängt man die Farbe durch das Rohr 39 aus der Austrittsöffnung 38 heraus und legt sie strichförmig auf die Farbverteilungswalze 37.' Fig.7 zeigt in schematischer Darstellung die neue Vorrichtung an einem Einfrommel= vervielfältigen Die Trommel 44 ist mit den. hohlen Achsschenkeln 45 in den in der Fig. 7 nur angedeuteten Seitenteilen 46 gelagert. Auf dem Achsschenkel 45 ist ein Zahnrad 47 befestigt, in das ein zweites Zahnrad 48 eingreift. Mit der Kurbel 49, die mit dem Zahnrad 48 verbunden und die im Seitenteil 46 gelagert ist, wird die Trommel in drehende Bewegung gesetzt. In der Trommel 44 ist eine Farbverteilungswalze 5o angeordnet. Sie ist an Bügeln 5i, die durch die hohlen Achsschenkel hindurchragen und an den Seitenteilen 46 befestigt sind, in Schlitzen gelagert. Durch Federn 52 wird die Walze nach unten gedrückt und rollt bei Inbetriebsetzung der Trommel an der Innenfläche derselben entlang. Durch den hohlen Achsschenkel 45 ragt auch das U-förmig gebogene Farbzuleitungsrohr 53 in die Trommel hinein. In dem außerhalb der Trommel liegenden und geführten Schenkel des Farbzuleitungsrohres 53 ist die Pumpe 40 und auf dieser wieder, wie bereits in Fig. 6 dargestellt, der Farbbehälter 42 vorgesehen. Durch Verschieben der gesamten Einfärbevorrichtung in Achsrichtung der Drucktrommel am -vorgesehenen Handgriff entsteht bei gleichzeitiger Betätigung der Pumpe der Farbstrich auf der Farbverteilungswalze 5o innerhalb der Drucktrommel. Die Farbe tritt auch hier aus der Austrittsöffnung 54 aus; ihr gegenüber liegt die Marke 55, die die jeweilige Stellung der Austrittsöffnung anzeigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Farbzuführung, bei der die Farbe aus einem innerhalb des Schablonenträgers angeordneten, in der Achsrichtung der Schablonentrommel verschiebbaren drucklosen Farbrohr oder Behälter; dessen Austrittsöffnung bzw. -öffnungen über jede Stelle der Farbentnahmefläche einstellbar sind, auf die Farbverteilungsfläche aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe durch ein zwischen Farbvorratsbehälter und Farbaustrittsöffnung anzuordnendes Organ unter Druck gesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Führung (5) ein verschiebbares, U-förmig gebogenes Rohr (i) vorgesehen ist, dessen im Schablonenumlaufraum gelegenes Ende eine Farbaustrttsöffnung (2) trägt, und daß das Farbrohr mit .einer von Hand bedienbaren Saug- und Druckpumpe (9) verbunden ist, die die Farbe aus dem an das Rohr (i) bzw. an die Pumpe angeschlossenen Farbvorrats- oder -versandgefäß (io bzw. 42) zu der Austrittsöffnung (2) preßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem außerhalb der Schablone liegenden Ende des Farbrohres (i) ein Handgriff (7) mit einer der Austrittsöffnung (2) gegenüberliegenden Marke (6) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Austrittsöffnung oder -öffnungen zwei ineinandergeschobene Rohre (:26,:27) vorgesehen sind, von denen das eine ortsfest und das andere drehbar angeordnet ist und entweder das eine drallförmig und das andere axial oder beide drallförmig geschlitzt oder mit Lochreihen versehen sind.
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