DE658437C - Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken laufender StoffbahnenInfo
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Description
Zum Bedrucken laufender Gewebebahnen • mit Mehrfarbendruck sind Verfahren bekannt,
bei denen die einzelnen Farben in flüssiger Form von ihrem zugehörigen Behälter aus
auf Farbwalzen und von diesen auf den Formzylinder übertragen werden. Die Stoffbahn
bleibt hierbei eine gewisse Zeit mit dem Formzylinder in Berührung, um das Festhalten
der Farbe an dem Druck gut zu sichern.
Üblicherweise geschieht dies durch Umschlingen
des Formzylinders auf dem größten Teil des Umfanges durch die zu bedarukkende
Bahn.
Bei Stoffen, die leichter Farbe annehmen als Gewebe, ist bei einfarbigem Druck mit
einer wesentlich, kleineren Berührungsfläche des Formzylinders auszukommen. Bekannt
ist hierbei, zum Bedrucken von Papierbahnein ein auf einem Formzylinder ,angebrachtes Metallklisichee
einfarbig einzufärben und die Papierbahnen durch nur zwei DruckroUein
gegen einen schmaleren Streifen der unnachgiebigen Formzylinderoberfläche zu pressen
und hierbei einen klaren einfarbigen Abdruck zu erzielen.
Bei Verwendung von aus einzelnen Farbmassekörpern mosaikartig zusammengesetzten
vielfarbigen Druckstöcken ist ein Abdruck bisher nur dadurch möglich gewesen, daß
das Gewebe gegen einen verhältnismäßig dikken Formzylinder auf seinem vollen Umfang
durch zahlreiche D nickrollen stark angepreßt wurde und somit längere Zeit mit den Farbmassen
in Berührung blieb, um die in Terpentin löslichen Farben auf das Gewebe zu übertragen. Das Gewebe wird 'dabei so>stark
beansprucht, 'daß im wesentlichen nur grobe
Tuche nach diesem Verfahren mehrfarbig bedruckt werden können.
Beim Plandruckverfahren sind weiterhin Druckstöcke bekanntgeworden, die u. a.
aus wasserlösliche Farben enthaltenden Farbmassekörpern bestehen; wegen der Empfindlichkeit dieser Druckstöcke ist
bisher jedoch das Bedrucken laufender Bahnen nur durch Handdruck ermöglicht worden.
Die Erfindung schafft nun ein Verfahren zum Bedrucken laufender Stoffbahnen, insbesondere
dünner Gewebe, unter Aufbringen der Farbe aus wasserlöslichen Farbmiaseekörpern
auf die vorher angefeuchtete Bahn, wobei das Neue darin besteht, daß die zu bedruckende
Bahn nach Durchgang durch die Walzenfuge zwischen Formzylinder uind
Druckwalze nur auf einem kurzen Umschlingungsbogen an dem Formzylinder anliegend
geführt wird.
Der Vorteil dieses Druckverfahrens besteht darin, daß bei Verwendung einer aus
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Astra S ark geb. Arunow in Boulogne-sur-Seine, Frankreich.
wasserlöslichen Farbmassen zusammengestellten Formzylinderoberfläche dünne empfindlichte
Gewebe in laufender Bahn mehrfarbig bedruckbar sind, und zwar wird durch' die geringe
Berührungsfläche zwischen Formzylinder und der zu bedruckenden Bahn der AuW-.
druck von der gewählten Mustergröße und dementsprechend von dem Formzylinderdurchmesser
unabhängig und ein klarer, aquarellgemäldeartig wirkender Abdruck trotz der
weichen Formzyliraderoberfläche auch bei Anwendung nur einer einzigen ■ Druckwalze erreicht.
Eine weitere wertvolle Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung bestellt darin,
daß die zu bedruckende Bahn auf dein Wege von der Anfeuehtvorrichtung bis zur Druckvorrichtung
unter regelbarer Spannung und in regelbarer Länge geführt wird. Zur Vorbereitung von Papier für Kunstdruck
ist bereits eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der die Papierbahn mit regelbarer
Länge durch eine Streichmaschine und
während ihres. Laufes über Spannrollen und eine Anfeuchtvorrichtung geführt wird; zu
diesem Zweck muß die Bahn jedoch.· eine verhältnismäßig
große Strecke durchlaufend ohne daß hierbei ein Formzylinder mit zugehörigen
Druckwalzen vorgesehen, ist, so daß der Grad der Spannung und Anfeuchtung nur eine geringe
Rolle spielen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich durch die regelbare Anfeuchtung
und regelbare Spannung· der Mehrfarbendruck leicht der Art des zur Verwendung
kommenden Gewebes und den gewünschten Farbschattierungeni anpassen, ohne daß die
Geschwindigkeit des Durchlaufes der Bahn durch die Maschine wesentlich geändert zu
werden braucht.
Hierzu ist dann nach der Erfindung vorgesehen, daß in der zugehörigem Vorrichtung
der Abstand und die Antriebe der Druck- und der Feüchtvorrichtung regelbar sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind später näher beschrieben.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar
ist
Fig. ι die Anfeucht-, Druck- und Trockeneinrichtung
im Aufriß,
Fig. 2 ein Grundriß dazu,
Fig. 3 ein Formzylinder im Aufriß, Fig. 4 ein Grundriß dazu,
Fig. 5 eine Kupplung und
Fig. 2 ein Grundriß dazu,
Fig. 3 ein Formzylinder im Aufriß, Fig. 4 ein Grundriß dazu,
Fig. 5 eine Kupplung und
Fig. 6 eine Stirnansicht des Formzylinders. Nach Fig. 1 und 2 besteht die Befeuchtungsvorrichtung
aus mit Stoff o. dgl. bekleideten Walzen C, die in einem Maschinenrah-
mead senkrecht übereinander verschiebbar eelasrert sind. Unter der untersten Walze C
ist eineo Wanne D für Wasser angebracht, in
das die Walze eintaucht. An der Wanne ist zweckmäßig eine übliche Vorrichtung zum
Gleichlhoirihhalten des Wasserspiegels vorge-'sehen.
Die Lager der Walzen C sind durch mit Gewichten belastete Hebelf belastet, so
daß der Druck zwischen den Walzen C geändert werden kann. Eine Anhebevorriahtung
2 dient zum Anheben der Hebel E.
Vor den Walzen C sind eine Breitstreckwalze B und eine mit Bremsen versehene
Rollet, zur Aufnahme der zu bedruckenden
Bahn angebracht. Durch die Breitstreck1-walze B kann die Bahn beim Einlauf nach Belieben
in Querrichtung gestreckt werden. Die Streckwalze i? enthält in ihrem Mantel in
axialer Richtung verschiebbare Stäbe f, die zweckmäßig in Walzenmitte unter Federwirkung
stehen, derart, daß sie nach den Walzenenden hin gedrückt werden (nicht dargestellt).
An den Walzenenden gleiten die Stabenden auf zur Bildebene der Fig. 2 senkrecht stehenden
schiefen Ebenen, die unverdrehbar am Rahmen d befestigt sind (nicht dargestellt),
derart, daß die Stäbe während einer halben Walzenumdrehung sich nach den Walzenenden
und während der andern Walzenumdrehung nach der Walzenmitte zu bewegen. Die Mantelstäbe/ bewirken somit ein Ausstrecken
der auf ihnen aufliegenden Stoff- · bahn, und zwar bei entsprechender Dreh- · richtung
der Walze B in gleicher Weise, wenn die Bahn oben oder unten über die Walze geführt
wird.
Der Maschinenrahmen d ist auf Trägern U verschiebbar angeordnet, beispielsweise durch
Schrauben, derart, daß der Abstand zwischen der Anfeuchtvorrichtung von der dahintergeschalteten
Druckvorrichtung geändert werden kann.
Die Druckvorrichtung besteht aus einem den Druckstock auf seinem Umfang tragenden
Formzylinder L und je einem darüber und darunter gelagerten Druckzylinder K,
deren Oberfläche im allgemeinen mit einer elastischen Bekleidung, beispielsweise Gummi
oder Stoff, versehen sind. Die Zylinder K und L sind ebenso wie die Walzen C in ihrem
Maschinenrahmen g verschiebbar gelagert und ihre Lager durch einen Gewichtshebel M mit
veränderbarem Druck belastbar. Die Gewichtshebel M sind durch eine Anhebvorrichtung
e' anhebbar. Dem Formzylinder L ist eine Streckwalze N vorgeschaltet, die ebenso
ausgebildet ist wie die Streckwalze B.
Der auf dem Mantel des Formzylinders. L aufgebrachte Druckstock ist mosaikartig aus
beliebig vielen verschiedenen Farbmasseköi"-pern zusammengesetzt. Diese sind durch
Wasser, mit dem die zu bedruckende Bahn angefeuchtet ist, lösbar, so daß beim Druck
der feuchten Bahn gegen den Druckstock dieser sich auf seiner Oberfläche zum Teil
löst und seine Farben an die Bahn abgibt.
Über den Form- und Druckzylindern L, K. ist auf einem oberen waagerechten Träger h
des Druckmaschinenrahmens g eine Walze O vorgesehen, die mit einer Bekleidung versehen
ist, die die bedruckte Bahn vom den Zylindern abzieht. Am rechten Ende des
ίο Trägers h sind mit Samt bekleidete Walzen Q
gelagert, über die die Bahn zu einem üblichen schwingenden Faltenleger T geführt
wird. Oberhalb der zwischen den Walzen Q ausgespannten bedruckten Bahn ist eine Trokken
vorrichtung 5 vorgesehen, die beispielsweise aus mehreren nach Belieben einschaltbaren
elektrischen Heizkörpern oder Ventilatoren besteht. Der Abstand der Trockenvorrichtung
von. der bedruckten. Bahn ist zweckmäßig veränderbar, um die Trockenwirkung bequem ändern zu können.
Um ein Zerreißen empfindlicher zu bedruckender Stoffbahnen beim Drucken zu
verhindern, ist eine gegebenenfalls bremsbare Rolle/3 am Druckmaschinenrahmenggelagert,
die eine als Mitläufer dienende Stoffbahn trägt, welche gemeinsam mit der zu bedrukkenden
Bahn über den Formzylinder L und die Druckzylinder K und die Walze O läuft
und über die erste mit Samt bekleidete Walze Q, die vor der Trockenvorrichtung 5
angeordnet ist, ■ durch eine am Maschinenrahmen gelagerte und durch Reibgetriebe angetriebene
Walze R abgezogen wird.
Der gemeinsame Antrieb der Anfeucht- und Druckvorrichtung erfolgt von einem
durch Elektromotor angetriebenen Zahnrad// aus (Fig. 2), das am Rahmen d der Anfeuchtvorrichtung
gelagert ist. Das Zahnrad H treibt über ein Zahnrad/, ein als Reibseheibengetriebe
ausgebildetes Geschwindigkeitswechselgetriebe F und einen Kettentrieb G
eine mit einer Schnecke / versehene Oberwelle/, die über ein Schneckenrad eine am
oberen Ende einer senkrechten Welle angebrachte Schmecke/' treibt. Die Schnecke/'
greift in ein Schneckenrad der mittleren Walze C ein und treibt somit diese an.
Die Querwelle / trägt ein auf ihr axial verschiebbares Kettenrad Z, welches mittels Kette und Kettenrad Y die Tellerwelle eines der Druckvorrichtung als Hauptantrieb dienenden Reibscheibengetriebes F' antreibt, so daß die Anfeuchtvorrichtung und die Druck vorrichtung in gleichem Takt arbeiten, jedoch mit Hilfe geeigneter Einstellung· der Reibscheibengetriebe F und F' mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden können, um die zu bedruckende Bahn vor dem Einlauf in die Druckvorrichtung in Längsrichtung spannen und die Arbeitsgeschwindigkeit ändern zu können. Die Spannung der zu bedruckenden Bahn wird bei wenig abgenutztem Druckstock größer gewählt als bei stark abgenutztem Druckstock, um nach Entspannung der bedruckten Bahn stets möglichst gleiche Druckbildlängen zu erhalten. Die Radwelle des Reibscheibengetriebes F' treibt über einen Schneckentrieb /" eine senkrecht stehende Welle, die über einen Schneckentrieb /"' den Formzylinder L antreibt. Die Druckzylinder Ιζ werden durch Reibung vom Formzylinder angetrieben. Die Welle des Formzylinders L treibt über einen Kettentrieb V, einen Zahntrieb X und daran angeschlossene, weitere Kettentriebe die Walzen Q, den schwingenden Faltenleger T und die Walze R für den Mitläufer.
Die Querwelle / trägt ein auf ihr axial verschiebbares Kettenrad Z, welches mittels Kette und Kettenrad Y die Tellerwelle eines der Druckvorrichtung als Hauptantrieb dienenden Reibscheibengetriebes F' antreibt, so daß die Anfeuchtvorrichtung und die Druck vorrichtung in gleichem Takt arbeiten, jedoch mit Hilfe geeigneter Einstellung· der Reibscheibengetriebe F und F' mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden können, um die zu bedruckende Bahn vor dem Einlauf in die Druckvorrichtung in Längsrichtung spannen und die Arbeitsgeschwindigkeit ändern zu können. Die Spannung der zu bedruckenden Bahn wird bei wenig abgenutztem Druckstock größer gewählt als bei stark abgenutztem Druckstock, um nach Entspannung der bedruckten Bahn stets möglichst gleiche Druckbildlängen zu erhalten. Die Radwelle des Reibscheibengetriebes F' treibt über einen Schneckentrieb /" eine senkrecht stehende Welle, die über einen Schneckentrieb /"' den Formzylinder L antreibt. Die Druckzylinder Ιζ werden durch Reibung vom Formzylinder angetrieben. Die Welle des Formzylinders L treibt über einen Kettentrieb V, einen Zahntrieb X und daran angeschlossene, weitere Kettentriebe die Walzen Q, den schwingenden Faltenleger T und die Walze R für den Mitläufer.
Nach den Fig. 3 bis 6 ist der Formzylinder L an seinen Wellenenden mit Wellenstümpfen
B' versehen, die im Maschinenrahmen der Druckmaschine gelagert sind und gegen axiales
Verschieben durch Stellringe C gesichert sind. Der eine dieser Wellenstümpfe trägt 8S
das Antriebsschneckenrad/'". Die Wellenenden des Formzylinders L sind in den WeI-lenstümpfen
B' lösbar befestigt, und zwar mittels einer Lagerklaue B'" der Wellenstümpfe
und eines auf diese aufschraubbaren Dekkels B", der auf eine Abflachung der Wellenenden
mittels der Befestigungsschrauben aufpreßbar ist. Die den DruckstOtck tragenden
Formzylinder sind somit leicht gegen andere auswechselbar.
In gleicher Weise können auch die Druckzylinder K auswechselbar angeordnet sein,
um beispielsweise Stahlzylinder gegen mit Gummi, Gelatine oder Stoff belegte Zylinder
auswechseln zu können.
Die Arbeitsweise ist folgende: Die von der Rolle A ablaufende Bahn wird über die Breitstreckwalze
B je nach der Notwendigkeit stärkerer oder schwächerer Befeuchtung /entweder
auf t dem Wege« unmittelbar durch die
Lösungsmittelwanne D über die untere und die mittlere Walze C oder auf dem Wege b
nur zwischen den unteren Walzen C hindurch oder auch auf dem Wegec zwischen der
unteren und mittleren Walze C hindurch und »o dann zwecks Abquetschung überschüssiger
Flüssigkeit zwischen der mittleren und oberen Walze C hindurch und dann oberhalb oder
unterhalb der Breitstreckwalze ./V, die gegebenenfalls
mit 'entsprechendem Drehsinn angetrieben wird, um den Formzylinder L geführt
und hier mit dem Farbdruck versehen. Der ■ Abstand von Anfeuchtungs- und Druckvorrichtung
wird nötigenfalls dtirch Verstellen des Maschinenrahmens d derart groß gewählt,
daß auf dem Wege zwischen den beiden Vorrichtungen eine schwache Trocknung ein-
treten kann. Durch Geschwindigkeitsrege!-
lung wird der zu bedruckeiiden Bahn vor dem Einlaufen zwischen Form- und Druckzylinder
die geeignete Längsstreckung und durch die Streckwalzen B und N die notwendige Querstreckung
erteilt. Mit der zu bedruckenden Bahn läuft gleichzeitig von. der Rolle P aus
ein stärkerer Mitläufer zwischen Form- und Druckzylindern und dann weiter über die
ίο Walze O und die erste Walze Q vor der Trokkenvorrichtung
S zur Aufrollvorrichtung R. Die bedruckte Bahn wird durch die Heizvorrichtung
5 getrocknet und dann durch den Faltenleger T in Falten aufgeschichtet.
Claims (4)
- PatentAnsprüche:i. Verfahren zum Bedrucken laufender Stoffbahnen, insbesondere dünner Gewebe, unter Aufbringen der Farbe aus wasserlöislichen Farbmassekörpern auf die vorher angefeuchtete Bahn, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckende Bahn nach Durchgang durch die Walzenfuge zwischen, Formzylinder und Druckwalze nur auf leinem kurzen Umsdhlingungsbogen an dem Formzylinder anliegend geführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die" zu bedruckende Bahn auf dem Wege von der Anfeuchtvorrichtungbis zur Druekvorndhtuing unter regelbarer Spannung und in regelbarer Länge geführt wird.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand und die Antriebe der Druck- und der Feuchtvorrichtung regelbar sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Breithalters im Stoffbahnlauf je vor der Druck- und Feuchtvorrichtung.Hterzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102594D DE658437C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102594D DE658437C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658437C true DE658437C (de) | 1938-04-01 |
Family
ID=7524546
Family Applications (1)
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| DES102594D Expired DE658437C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658437C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962520C (de) * | 1952-01-18 | 1957-04-25 | Zimmer S Erben K G | Schablonendruckvorrichtung |
| DE1129446B (de) * | 1957-05-14 | 1962-05-17 | Oskar Posch Dr Ing | Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen |
| DE1153382B (de) * | 1952-09-06 | 1963-08-29 | Herbert Keffel | Vorrichtung zum UEbertragen von Farben und Farbmustern auf Traegerstoffe |
-
1931
- 1931-12-25 DE DES102594D patent/DE658437C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962520C (de) * | 1952-01-18 | 1957-04-25 | Zimmer S Erben K G | Schablonendruckvorrichtung |
| DE1153382B (de) * | 1952-09-06 | 1963-08-29 | Herbert Keffel | Vorrichtung zum UEbertragen von Farben und Farbmustern auf Traegerstoffe |
| DE1129446B (de) * | 1957-05-14 | 1962-05-17 | Oskar Posch Dr Ing | Vorrichtung zum Bedrucken laufender Stoffbahnen |
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