DE3132223C2 - Walzenanstellvorrichtung eines Feuchtwerkes einer Druckmaschine - Google Patents

Walzenanstellvorrichtung eines Feuchtwerkes einer Druckmaschine

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DE3132223C2 DE3132223A DE3132223A DE3132223C2 DE 3132223 C2 DE3132223 C2 DE 3132223C2 DE 3132223 A DE3132223 A DE 3132223A DE 3132223 A DE3132223 A DE 3132223A DE 3132223 C2 DE3132223 C2 DE 3132223C2
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Abstract

Bei einer Druckpresse, bei der Befeuchtungswasser zu einem Druckplattenzylinder (12) durch eine Gruppe von Walzen, nämlich durch eine in Wasser eintauchende Trogwalze (53), einen Feuchtduktor (58), eine Übertragungswalze (15) und eine in Kontakt mit dem Druckplattenzylinder (12) stehende Wischwalze (24) gefördert wird, ist die Wischwalze (24) im Abstand von einer Farbwalze (14) angeordnet. Der Feuchtduktor (58) rotiert mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die gleich dem 1,5- bis 2fachen der Umfangsgeschwindigkeit der Trogwalze (53) ist. Mit dem Feuchtwerk kann gleichmäßig Befeuchtungswasser gefördert und eine übermäßige Emulgierung der Druckfarbe sowie die Bildung von Streifen auf dem Druckgut vermieden werden.

Description

aufgebaut ist, insbesondere im Hinblick auf das Abrükken und Anstellen der Walzen.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß ein Hebel in Form eines umgekehrten T mit einem vertikalen und einem horizontalen Arm an dem Schwenkhebel angeienkt ist von dessen einem horizontalen Anr.ende die Auftragswalze getragen wird, daß eine einstellbare Druckfeder zwischen das andere Ende des horizontalen Arms und den Schwenkhebel geschaltet ist daß der Hebel mit seinem vertikalen Armende an den Pneumatik- iu zylinder gekoppelt ist und daß ein die Abrückbewegung des Schwenkhebels begrenzender Anschlagstift vorgesehen ist
Durch die Maßnahme nach der Erfindung ist die Möglichkeit geschaffen, den Anpreßdruck zwischen der Auftragswalze und der Übertragungswalze völlig unabhängig vom Anpreßdruck zwischen der Auftragswalze und dem Druckplattenzylinder einzustellen. Der^ Anpreßdruck zwischen der Auftragswalze und der Übertragungswalze ist vor allem unabhängig von der Bewegung des Schwenkhebeis. Durch Betätigung des Pneumatikzylinders wird der dreiarmige Hebel u;sd die in seinem einen Armende gelagerte Auftragswalze von dem Druckplattenzylinder wegbewegt Bei dieser Bewegung wird zumindest vorerst der Anpreßdruck zwisehen der Auftragswalze unJ der Übertragungswalze nicht verändert bis der Schwenkhebel an dem die Abrückbewegung begrenzenden Anschlagstift anschlägt und von da ab nur noch der dreiarmige Hebel in Bezug auf den Schwenkhebel verschwenkt wird, so daß auch die Auftragswalze von der Übertragungswalze abrückt Bei der Bewegung des Pneumatikzylinders in umgekehrter Richtung, also beim Anstellen der Walzen, wird zunächst der Kontakt zwischen der Auftragswalze und der Übertragungswalze hergestellt und erst danach der Kontakt zwischen der Übertragungswalze und dem Druckplattenzylinder. Somit ist sichergestellt daß die Auftragswalze nicht trocken in Kontakt mit dem Druckplattenzylinder kommt sondern in jedem Fall vorher durch die Übertragungswalze benetzt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt:
F i g. 1 einen Seitenriß eines Details eines Feucht-7v-erks mit einer Walzenanstellvorrichtung gemäß der Erfindung.
F i g. 2 einen Längsschnitt des in F i g. 1 dargestellten Feuchtwerkes.
Neben einem Druckplattenzylinder 12 ist eine Übertragungswalze 15 mit eine, hydrophilen Oberfläche vorgesehen, die im Maschinengestell 11 mittels eines Lagers 16 gelagert ist (F i g. 2\ Die Übertragungswalze 15 wird über Zahnräder 17 und 18 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, wobei sie mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie der Druckplattenzylinder 12 rotiert Ein Schwenkhebel 19, der in axialer Richtung durch einen Bund 20 festgelegt ist sitzt drehbar auf dem Lager 16. Der Schwenkbereich des Schwenkhebels 19 ist durch einen Anschlagstift 21, der in das Maschinengestell 11 eingeschraubt ist und durch eine Einstellschraube 22, die ihrerseits auf dem Maschinengestell 11 befestigt ist begrenzt Ein Hebel 23 in Form eines umgekehrten T ist schwenkbar an einem Punkt mit dem Hebel 19 verbunden. Eine Auftragswalze 24 mit elastischer Oberfläche ist an einem Ende des einen horizontal liegenden Armes des Hebels 23 gelagert Diese Auftragswalze 24 dreht sich in ein ir Drehrichtung C(in F i g. 1: im Uhrzeigersinn), die entgegen der Drehrichtung der mit ihr in Kontakt stehenden Übertragungswalze 15 verläuft (Drehrichtung B der Übertragungswalze 15 in F i g. 1: entgegen Uhrzeigersinn). Am anderen horizontalen Arm des Hebels 23 ist eine Aufnahme 25 für ein Ende eines Justierstabes 28 vorgesehen, der durch eine Bohrung 26 im vorstehenden Teil der Aufnahme 25 eingesetzt ist während sein anderes Ende mit einem Arm des Schwenkhebels 19 über einen Stift 27 verbunden ist Das obere Ende des Justierstabes 28 ist mit einem Außengewinde zur Aufnahme einer Justiermutter 29 versehen. Zwischen die Aufnahme 25 und eine untere Schulter des Justierstabes 28 ist eine Druckfeder 30 eingefügt um den Hebel 23 im Gegenuhrzeigersinn verschwenken (vgL F i g. 1) und die Auftragswalze 24 gegen die Übertragungswalze 15 andrücken zu können. Durch Drehen an der Justiermutter 29 kann folglich der Anpressdruck zwischen beiden Walzen 15 und 24 eingestellt werden. Die Kolbenstange eines Pneumatikzyiinders 31 ist mit dem oberen vertikalen Arm des Hebels 23 mittels eines Stiftes 32 verbunden, so Λ·:Β bei Betätigung des Pneinnaükzylinuers 31 die Hebe! 23 und IS gleichzeitig verschwenkt werden, wodurch die Auftragswalze 24 in Kontakt mit dem Druckplattenzylinder 12 gebracht und von diesem entfernt werden kann, wänrend gleichzeitig die Walzen 15 und 24 in Kontakt bleiben.
Eine Hebelachse 33, die aus einem Lagerteil 33a, das eine Exzentrizität t (F i g. 2) aufweist und einem Hebel-Iagerteil 336 sowie einem Flansch 33c besteht, sind im Maschinengestell 11 gelagert. Eine axiale Bewegung der Hebelachse 33 wird durch eine Mutter 34 und eine Schulter zwischen den Teilen 33a und 336 verhindert. Ein scheibenförmiger Lagerträger 35 ist drehbar mit dem Flansch 33c der Hebelachse 33 über einen Stift 36 an zwei Stellen verbunden. Im einzelnen bedeutet dies, daß der Flansch 33c mit zwei Stiftbohrungen 37 und 38 (vgL F i g. t) versehen ist, die auf einem Kreis liegen, dessen Mittelpunkt auf der Mittelachse der Hebelachse 33 liegt Stifte 40, die eine Feder 39 in die Stif!bohrungen 37 und 38 drückt sind auf dem Lagerträger 35 befestigt, so daß nach einem Zurückziehen der Stifte 40 aus den Stifcjohrungen 37 und 38 der Lagerträger 35 verdreht und anschließend wieder, durch Einführung eines Stiftes 40 in eine der beiden Bohrungen 37 und 38, -fixiert werden kann.
Ein Walzenträgerhebel 41 sitzt konzentrisch auf dem Hebellagerteil 336 mit einem zwischen dem Maschinengestell 11 und ihm angeordneten Abstandstück 42. Eine Walzenträgerachse 43, die aus einem Walzenträgerteil 43a mit einer Exzentrizität 11 (vgl. F i g. 2) besteht, und ein Lagerteil 436 sind drehbar am unteren Ende des Walzenträgerhebels 41 gelagert wobei eine Axialbewegung durch eine Mutter 44 und eine Schulter zwischen den THIen 43a und 436 verhindert wird.
Auf der linken Seite (bezogen auf die Darstellung der F i g. 1) des unteren Teils des Walzenträgerliebels 4i ist eine Stabaufnahme 45 am Maschinengestell 11 befestigt. Ein Ende eines Einstellstabes 47, das schwenkbar mit dem horizontalen Arm des Walzenträgerhebels 41 über einen Stift 46 verbanden ist, verläuft durch diese Stabaufnahme 45. Das andere Ende des Einstellstabes 47 weist ein Außengewinde zur Aufnahme einer Einstellmutter 48 auf. Eine Druckfeder 49 ist zwischen die Stabaufnahme 45 und den horizontalen Arm des Walzenträgerhebels 41 eingefügt, um letzteren im Uhrzeiger* sinn (bezogen auf die Darstellung der Fig. 1) vorzuspannen.
Eine Tauchwalze 53 zur Feuchtmittelförderung, die eine hydrophile Oberfläche aufweist und in Wasser 55 in
einem Feuchtmittelbehälter 54 eintaucht, wird vom Lagerteil 436 der Walzenträgerachse 43 getragen. Die Tauchwalze 53 wird durch einen Elektromotor über ein Kettenrad 51 und eine Kette 52 und ein Zahnrad im Uhrzeigersinn D (vgl. Fig. 1) angetrieben. Der Antrieb erfolgt somit in gleicher Drehrichtung und mit gleicher Geschwindigkeit wie der der Auftragswalze 24.
Der Lagerträger 35 trägt auch eine Leckwalze 58, d. h. eine Walze zum Einstellen der mitgeführten Was-Sermenge, die eine elastische Oberfläche aufweist und durch die Tauchwalze 53 über Zahnräder 56 und 57 im Gegenuhrzeigersinn (entsprechend der Darstellung nach F i g. 1) angetrieben wird.
Die Kolbenstange eines zweiten Pneumatikzylinders 59 ist mit dem Flansch 33cder Hebelachse 33 über einen Stift schwenkbar verbunden, so daß bei Betrieb des zweiten Pneumatikzylinders 59 die Hebelachse 33 gedreht wird, wodurch die Leckwalze 58 durch die Exzentrizität der Hebelachse 33 in Anlage zur übertragungswalze 15 gebracht werden kann bzw. diese wieder freigibt. Eine Justierschraube 61 ist in das Maschinengestell U eingeschraubt, um den Anpreßdruck zwischen den Walzen 58 und 15 durch Druck gegen den Flansch 33c einzustellen.
Ein nicht dargestellter Drehhebel ist für das Lagerteil 436 der Walzenträgerachse 43 vorgesehen, um diese zu drehen und somit den Kontaktdruck zwischen der Leckwalze 58 und der Tauchwalze 53 einzustellen. Wird der Lagerträger 35 gedreht wobei der Stift 40 in eine Stiftbohrung 37 gesteckt wird, so wird die Leckwalze 58 von der Tauchwalze 53 entfernt.
Das vorbeschriebene Feuchtwerk arbeitet wie folgt: Vor dem Druckvorgang wird die Justiermutter 29 gedreht, um den Kontaktdruck zwischen der Auftragswalze 24 und der Übertragungswalze 15 einzustellen. Des weiteren wird auch noch zur Einstellung des Kontaktdruckes zwischen der Tauch-walzc 53 sind der Leckwalze 58 die Walzenträgerachse 43 gedreht Die linken und rechten Justierschrauben 48 werden verstellt, um unabhängig den linken und rechten Walzenträgerhebel 41 zu verschwenken, wobei eine Verkantung der Achse der Tauchwalze 53 in Bezug auf die Achse der Leckwalze 58 erzielt wird, wodurch eine Einstellbarkeit des Kontaktdruckes längs der Walzenachse möglich ist
In Betriebszustand, wenn noch nicht gedruckt wird, ist der Kolben des ersten Pneumatikzylinders 31 zurückgezogen, so daß der Schwenkhebel 19 am Anschlagstift 21 anliegt und wobei der Hebel 23 sich im Uhrzeigersinn gedreht hat, wodurch die Druckfeder 30 zusammengedrückt wird. In diesem Zustand ist die Auftragswalze 24 sowohl vom Druckplattenzylinder 12, als auch von der Übertragungswalze 15 abgehoben bzw. entfernt Andererseits ist der Kolben des zweiten Pneumatikzylinders 59 ausgefahren, so daß die Leckwalze 58 von der Übertragungswalze 15 durch die Exzentrizität der Hebelachse 33 entfernt ist, während die Leckwalze 58 in Kontakt mit der Tauchwalze 53 gehalten wird.
Um den Druckvorgang anlaufen zu lassen, wird der erste Pneumatikzylinder 31 betätigt, wodurch die Druckfeder 30 die Auftragswalze 24 gegen die Übertragungswalze 15 drückt Gleichzeitig werden auch der Hebel 23 und danach, um die Auftragswalze 24 gegen den Druckplattenzylinder 12 zu drücken, auch der Schwenkhebel 19 gedreht Der Kontaktdruck zwischen der Auftragswalze 24 und dem Druckplattsnzyünder 12 es wird über die Einstellschraube 22 eingestellt Des weiteren wird die Leckwalze 58, wenn der zweite Pneumatikzylinder 59 betätigt wird, in Kontakt mit der Übertragungswalze 15 durch die Exzentrizität der Hebelachse 33 gebracht, während sie gleichzeitig in Kontakt mit der Tauchwalze 53 gehalten wird. Der Kontaktdruck der Leckwalze 58 wird durch die Justierschraube 61 gesteuert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. t 2
    Auftragswalze ist dadurch einstellbar, daß die Übertra-
    Patentansprüche: - . gungswalze in exzentrischen Büchsen gelagert ist, die
    mit Hilfe eines Handhebels versteilbar sind. Bei der Ein-
    I. Anstellvorrichtung von Walzen eines Feucht- stellung des Anstelldnickes zwischen der Auftragswalze werkes einer Druckmaschine, mit 5 und der Übertragungswalze durch Drehen der exzentri
    schen Lagerbüchsen der Auftragswalze ändert sich
    a) einer drehbaren, in Kontakt mit einem Druck- zwangsläufig auch der Abstand der Auftragswalze zum plattenzylinder (12) der Druckmaschine stehen- Druckplattenzylinder. Andererseits istder Anstelldruck den Auftragswalze (24), zwischen der Auftragswalze und der Übertragingswal-
    b) einer Übertragungswalze (15), die in Kontakt io ze auch von der Endposition abhängig, die der mit der Auftragswalze (24) steht. Schwenkhebel einnimmt Das bedeutet, daß derAnstell-
    c) einer Leckwalze (58), die in Kontakt mit der druck zwischen der Auftragswalze und der Übertra-Übertragungswalze (15) steht, gungswalze sich auch dann ändert, wenn der Anstell-
    d) einer Tauchwalze (53), die in Kontakt mit der druck zwischen der Auftragswalze und dem Druckplat-Leckwalze (58) steht, wobei die Tauchwalze (53) is »enzyiinder durch Betätigung der Mikrometerschraube in einen Feuchtmittelbehälter (54) eintaucht, eingestellt wird, da infolge der exzentrischen Lagerung und mit des Schwenkhebels in Bezug auf das Lager der Übertra-
    e) einem drehbar auf dem Lager (16) der Übertra- gungswalze der Abstand zwischen der Auftragswalze gungswalze (15) sitzenden Schwenkhebel^ (19), und der Übertragungswalze bei einer Betätigung des durch den die Auftragswalze (24) an die Über- 39 Schwenkhebels verändert wird. Somit kann bei dem betraguRgawalze (15) und den Druckplattenzylin- kannten Feuchtwerk zwar durch Betätigung einer einzider (12) mit einstellbarem Anpreßdruck mittels gen Antriebseinrichtung die Auftragswalze sowohl vom eines Pneumatikzylinders (31) an- und abstell- Druckplattenzylinder als auch von der Übertragungsbar ist, walze abgerückt werden, die Einstellung der verschie-
    2s denen Anstelldrücke zwischen den verschiedenen WaI-
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel zen sind jedoch gegenseitig abhängig, so daß diese Ein-(23) in Form eines umgekehrte» Tmit einem vertika- stellung mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, len und einem horizontalen Arm an dem Schwenk- was zu einer entsprechenden langen Zeit für die Einstelhebel (19) angelenkt ist. von dessen einem horizonta- lung und damit verbundenem Papierverlust führt
    len Arroende die Auftragswalze (24) getragen wird, 30 Aus der deutschen Offenlegungsschrift 29 50 025 ist daß eine einstellbare Druckfeder (30) zwischen das ein Feuchtwerk bekannt, bei dem die Auftragswalze in andere Ende des horizontalen Arms und den einem Schwenkhebel gelagert ist Dieser Schwenkhebel Schwenkhebel (19) geschaltet ut, daß der Hebel (23) sitzt seinerseits drehbar auf dem Lager der Übertramit seinem vertikalen A.-mende an den Pneumatik- gungswalze. Bei dieser Bauweise kann somit die Aufzylinder (31) gekoppelt ist, und >aß ein die Abrück- 35 tragswalze um die Achse der Übertragungswalze verbewegung des Schwenkhebels (19) begrenzender schwenkt werden, wozu ein Nockenmechanismus ein-Anschlagstift (21) vorgesehen ist gesetzt wird. Bei der Verschwenkung entfernt sich die
    Auftragswalze von dem Druckplattenzylinder. Der Ab-
    stand und somit der Anpreßdruck zwischen der Auf-
    40 tragswalze und der Übertragungswalze ist jedoch unveränderbar vorgegeben.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzenanstellvor- Aus der deutschen Offenlegungsschrift 28 45 932 ist richtung eines Feuchtwerkes einer Druckmaschine mit ein kombiniertes Feucht-Farbwerk bekannt, das eine einer drehbaren, in Kontakt mit einem Druckplattenzy- WalzenansteHvorrichtung aufweist, mit der die Auflinder der Druckmaschine stehenden Auftragswalze, ei- 45 tragswalze sowohl vom Druckplattenzylinder als auch ner Übertragungswalze, die in Kontakt mit der Auf- von der Übertragungswalze entfernbar ist Bei der betragswalze steht, einer Leckwalze, die in Kontakt mit kannten Anstellvorrichtung ist die Auftragswalze über der Übertragungswalze steht einer Tauchwalze, die in einen Lagerbügel um die Drehachse der Übertragungs-Kontakt mit der Leckwalze steht, wobei die Tauchwalze walze verschwenkbar. Der Lagerbügel wird seinerseits in einen Feuchtmittelbehälter eintaucht und mit einem se- durch einen Schahnocken und einer mit diesem in Eindrehbar auf dem Lager der Übertragungswalze sitzen- griff stehenden Schaltnase betätigt Um die Auftragsden Schwenkhebel, durch den die Auftragswalze an die walze von der Übertragungswalze entfernen zu können. Übertragungswalze und den Druckplattenzylinder mit ist vorgesehen, daß die Auftragswalze in den Lagerbüeinstellbarem Anpreßdruck mittels eines Pneumatikzy- geln exzentrisch gelagert ist, derart, daß durch Verlinders an- und abstellbar ist. 55 schwenken eines Rollenhebels die Mantelfläche der Ehie Anstellvorrichtung dieser Art ist aus der deut- Auftragswalze von der Mantelfläche der Übertragungsschen Patentschrift 20 10 387 bekannt. walze abgehoben wird. Eine solche Bauweise, bei der Bei dem bekannten Feuchtwerk ist der Schwenkhe- der Abstand zwischen der Auftragswalze und dem bei, der die Auftragswalze trägt, etwas exzentrisch zum Druckplattenzylinder einerseits und der Abstand zwi-Lager der Übertragungswalze gelagert, so daß bei einer 60 sehen der Auftragswalze und der Übertragungswalze Betätigung des Schwenkhebels durch einen pneumati- andererseits durch zwei nahezu vollständig separate sehen Zylinder die Auftragswalze außer Kontakt so- Einrichtungen eingestellt wird, ist aufwendig und demwohl mit dem Plattenzylinder als auch mit der Übertra- entsprechend teuer herzustellen,
    gungswalze kommt. Der Anstelldruck zwischen der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wal-Auftragswalze und dem Druckplattenzylinder wird 65 zenanstellvorrichtung der eingangs genannten Art so durch Verstellen einer an dem pneumatischen Zylinder auszubilden, daß die Einstellung des Anstelldnickes und angeordneten Mikrometerschraube verstellt. Der An- damit die Einstellung der anzufordernden Wassermenstelldruck zwischen der Übertragungswalze und der ge erheblich vereinfacht ist und sie gleichwohl einfach
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