DE373210C - Einfaerbevorrichtung fuer Maschinen zum Vervielfaeltigen von Schriftstuecken u. dgl. - Google Patents

Einfaerbevorrichtung fuer Maschinen zum Vervielfaeltigen von Schriftstuecken u. dgl.

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DE373210C
DE373210C DEG56368D DEG0056368D DE373210C DE 373210 C DE373210 C DE 373210C DE G56368 D DEG56368 D DE G56368D DE G0056368 D DEG0056368 D DE G0056368D DE 373210 C DE373210 C DE 373210C
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roller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L13/00Stencilling apparatus for office or other commercial use
    • B41L13/18Inking units

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Einfärbevorrichtung für Maschinen zum Vervielfältigen von Schriftstücken u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einfärbevorrichtung für Maschinen zum Vervielfältigen von Schriftstücken u. dgl., und zwar jener Art, bei welcher eine Wachsschablone auf einem durchlochten Zylinder unterstützt gehalten wird, wobei das EinfZtri:en des Zylinders der Maschine an der Innenseite desselben erfolgt.
  • Mit der Erfindung soll ermöglicht werden, den Zylinder sowohl über seine gesamte Fläche als auch nur über einen gewissen Teil mit Farbe versehen zu können, um bei Anfertigung kleiner Schriftstücke an Farbe zu sparen. Der Erfindung gemäß sind im Farbbehälter Abstreicher angeordnet, die bei der der Farbwalze in der einen Richtung erteilten Drehbewegung die Farbe an gewissen Stellen derselben abstreicht, so daß nur ein Teil der Verteilungswalze Farbe erhält, während bei der der Farbwalze in entgegengesetzter Richtung erteilten Drehbewegung die Verteilungswalze in ihrer gesamten Länge mit Farbe versehen wird. Bei einer anderweitigen Ausführungsform der Erfindung wird zwecks Außerwirkungsetzung der Abstreicher und der Farbwalze der diese Teile tragende Farbtehälter auf einem vierschwenkbaren Arm unterstützt gehalten.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i einen nuerschnitt- durch den Druckzylinder nebst Einfärbvorrichtung und Vorrichtungen, um dieselbe zu betätigen. Abb. 2 zeigt eine Aufsicht auf die Einfärbvorrichtung bei kleinerem Maßstabe. Abb. 3 ist eine Einzelansicht eines Teiles der Vorrichtung, um die EinfärLvorrichtung in Wirksamkeit zu setzen.
  • Der Druckzylinder i ist drehbar an einer festen Welle :2 gelagert, die zwischen geeigneten Rahmen unterstützt gehalten wird und ib_re Bewegung durch ein Zahngetriebe o. dgl. empfängt. Auf der Außenfläche des Druckzylinders wird die übliche Wachsschablone aufgelegt.
  • An der Innenfläche der Seiten- oder Stirnwände des Druckzylinders sind Daumen 3 befestigt, die sich mit dem Zylinder mitdrehen und zu bestimmten Zeiten auf Rollen einwirken, die an Hebeln 5 befestigt sind. Diese Hebel lagern an Armen 6, die an der festen mittleren Welle 2 befestigt sind. Die Hebel 5 tragen an ihrem einen Ende eine Filzwalze 7, während am anderen Ende der Hebe! Zapfen 8 sitzen, die zur Befestigung von Federn g dienen, deren andere Enden an Zapfen to befestigt sind, welche an dem unteren Teil der Arme 6 vorgesehen sind.
  • Wenn der Druckzylinder i in Drehung versetzt wird, so übertragen die Rollen 4., die mit den unrunden Scheiben 3a unter der Wiri;ung der Feder g zusammen wirken, eine hin und her gehende Bewegung auf die Hebel 5. Demzufolge wird die Filzwalze mit jenem Teil des Zylinders in Berührung gebracht, der die Wachsschablone unterstützt und in der Zeichnung von größerem Durchmesser ist. Anderseits gelangt die Walze 7 außer Berührung mit dem Zylinder, sobald die Daumen 3 der unrunden Scheibe 3a unter den Rollen 4 der Hebel 5 hinweggehen. Unterhalb der Filzwalze 7 ist der Farbbehälter i i vorgesehen. Derselbe ist mit Haken 12 versehen, um mittels derselben an eine Stange 13 gehängt werden zu können, die sich durch die Hebel 5 hindurch erstreckt und von dem Arm 6 unterstützt gehalten wird.
  • Der Farbbehälter trägt eine Rolle 14, die in oben offenen Lagern 15 ruht. Auf den Enden dieser Farbwalze 14. liegen Federn 16, welche als Abstreicher wirken, um die Farbe von den Rändern der Einfärbwalze 1.4 abzustreichen, wenn sich der Zylinder i in der Richtung des Pfeiles dreht. Anderseits gestatten die Federn der Walze i-., eine genügende Farbmenge auf den Zylinder zu übertragen, wenn sich derselbe in der entgegengesetzten Richtung dreht.
  • Die mittlere feste Welle 2 ist hohl und cnthält in ihrem Innern eine Achse 17, deren eines Ende sich durch die Zylinderwandung i sowie durch den einen der beiden seitlichen Rahmen hindurch erstreckt. Genannte Spindel 17 trägt an ihrem Ende einen Handgriff oder Hebel 18. Das andere Ende der Spindel erstreckt sich bis zu einem Punkt in der Mitte zwischen den beiden Seiten des Zylinders. Das innere Ende der Spindel 17 ist mit Schraubengewinde versehen, welche sich in Eingriff mit dem Schraubengewinde eines Armes ig befindet, der sich durch einen Schlitz 2o in der festen Welle 2 hindurch erstreckt. Auf dem freien Ende des Armes ig ruht das freie Ende des Farbbehälters i i auf.
  • Der Farbbehälter ist mit geeigneten Farbeinfüllvorrichtungen versehen, beispielsweise mit einem Schieber 21, der mit einem Knopf 22 versehen ist, durch welchen der Schieber in einer Führung 23 zu bewegen ist. Die Wirkungsweise des Einfärbens vollzieht sich wie folgt: Wenn dem Druckzylinder i Drehbewegung in der Richtung des Pfeiles erteilt wird, wird der Handgriff oder Hebel 18 derartig niedergedrückt, daß die Spindel 17 in Drehung versetzt wird. Hierbei hebt der an der Spindel 17 sitzende Arm ig den Farbbehälter ii derartig an, daß die Farbwalze 14 die Filzwalze 7 berührt, die, wie bereits erwähnt, mit dem Zvlinder i unter der Wirkung der unrunden Scheiben 3a bzw. der Daumen 3 desselben und der Feder g mit dem Zylinder i in Berührung gelangt.
  • Nach zwei oder drei Umdrehungen des Zylinders läßt man den Druck auf den Hebel 18 aufhören, wobei sich die Spindel 17 und mit dieser der Arm ig dreht. Demzufolge sinkt der Farbbehälter in die in Abb. i durch gestrichelte Linien dargestellte Lage nieder, so daß die Farbwalze 1.1. außer Berührung mit der Filzwalze 7 gelangt. Letztere verbleibt jedoch während jeder Umdrehung beständig in Berührung mit dem den Aufdruck ausübenden Teil des Zylinders, so daß Farbe auf den Zylinder entsprechend übertragen wird.
  • Sollte es sich aus den hergestellten Abzügen ergeben, daß sich auf denselben Stellen vorfinden, die nicht einen gleichmäßigen Druck aufweisen, so läßt sich entsprechend viel Farbe nach jener Stelle hin bringen, indem der Hebel 18 niedergedrückt wird, während man dem Zylinder eine hin und her gehende Drehbewegung erteilt.
  • Wenn der Zylinder in der in Abb. i durch den Pfeil angedeuteten Richtung gedreht wird, so wird an den Stellen, an denen die Abstreicher 16 wirken, keine Farbe auf die Filzwalze 7 aufgetragen, so daß sich demzufolge auch die Farbe nicht über die ganze Breite des Zylinders überträgt. Soll dagegen Farbe über die ganze Breite des Zylinders zum Aufdruck gelangen, so wird derselbe entgegengesetzt in Umdrehung versetzt, wobei die Wirkung der Abstreicher 16 aufhört.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfärbevorrichtung für Maschinen zum Vervielfältigen von Schriftstücken u. dgl., bei welchen eine Wachsschablone auf einen durchlochten Zvlinder unterstützt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke, den Zylinder (i) über seine gesamte Fläche oder nur über einen Teil seiner Länge einfärben zu können, im Farbbehälter (i i) Abstreicher (16) angeordnet sind, die bei der der Farbwalze (14) in der einen Richtung erteilten Drehbewegung die Farbe an gewissen Stellen derselben abstreichen, so daß nur ein Teil der Verteilungswalze (7) Farbe erhält, während bei der der Farbwalze in entgegengesetzter Richtung erteilten Drehbewegung die Verteilungswalze in ihrer gesamten Länge mit Farbe versehen wird.
  2. 2. Einfärbevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Außerwirkungsetzung der Abstreicher (16) und der Farbwalze (14) der diese Teile tragende Farbbehälter auf einem verschwenkbaren Arm (ig) unterstützt gehalten wird.
DEG56368D 1922-04-20 1922-04-20 Einfaerbevorrichtung fuer Maschinen zum Vervielfaeltigen von Schriftstuecken u. dgl. Expired DE373210C (de)

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