DE2902228C2 - Vorrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit zum Plattenzylinder einer Offset-Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit zum Plattenzylinder einer Offset-Rotationsdruckmaschine

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DE2902228C2
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • B41F7/00Rotary lithographic machines
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit zum Plattenzylinder einer Offset-Rotationsdruckmaschine mit mindestens einer Farbauftragswalze und einer weiteren Auftragswalze, der mittels einer Farbwerkswalze Farbe und/oder mittels einer
Feuchtwerkswalze Feuchtflüssigkeit zuführbar ist,
Ein derartiges aus der DE-AS 23 02 261 bekanntes Färb- und Feuchtwerk ist so aufgebaut, daß vom Farbkasten her zwei Walzenstränge zu den Auftragswalzen führen. Auf eine Walze des einen Walzenstran ges kann zusätzlich Feuchtflüssigkeit aufgebracht werden. Dann wird über die Auftragswalze dieses Stranges sowohl Farbe als auch Feuchtflüssigkeit auf den Plattenzylinder aufgebracht. Eine derartige Arbeits weise ist für eine Reihe von Druckarbeiten gut geeignet, insbesondere wenn das Sujet nicht zum Geistern bzw. Schablonieren neigt, also beispielsweise stark gedeckt ist Weiterhin besteht die Möglichkeit, den einen Walzenstrang durch eine zwischen dem Farbkasten und
:5 der mit Wasser beaufschlagten Walze angeordnete, umstellbare Zwischenwalze von der Farbzufuhr abzuschalten. In diesem Fall wird die Farbe nur über einen Walzenstrang zum Plattenzylinder geführt während der andere Walzenstrang ausschließlich zur Zufuhr der
Feuchtflüssigkeit dient Mit dieser Einstellung können
mit gutem Erfolg Sujets gedruckt werden, welche zum
Geistern bz"v. Schablonieren neigen, also beispielsweise
mager sind.
Nachteilig ist bei dem vorbekannten Färb- und
Feuchtwerk jedoch, daß dann, wenn Farbe und Feuchtflüssigkeit getrennt auf den Plattenzylinder aufgebracht werden, der eine Walzenstrang zur Farbversorgung und -verreibung ausfällt Es besteht daher die Gefahr, daß die auf den Plattenzylinder aufzubringende Farbe nicht in einer hinreichend gleichmäßigen uad dünnen Schicht aufgetragen werden kann.
Aus der US-PS 30 38 405 ist außerdem ein Färb-/ Feuchtwerk bekannt, bei dem eine mit einer Wasserka stenwalze in Verbindung stehende Feuchtwerkwalze entweder an einen Plattenzylinder zur direkten Feuchtung oder an eine Farbwerkwalze zur indirekten Feuchtung anstellbar ist. Hier besteht die Gefahr, daß bei der indirekten Feuchtung die Funktion der
Farbwerkwalze gestört wird, so daß die Farbe nicht
mehr ausreichend verreibbar ist da die gesamt»;
Feuchtmittelmenge über diese Walze transportiert wird. Schließlich ist aus der älteren, nachveröffentlichten DE-OS 28 45 932 ein kombiniertes Feucht-/Farbwerk
für Offsetdruckwerke bekannt, bei der, in Drehrichtung des Plattenzylinders gesehen, die erste von fünf Auftragwalzen in drei Schaltstellungen bewegt werden kann. In der ersten, der sogenannten Fortdruckstellung liegt die erste Aufiragwalze am Plattenzylinder an einer
so Feuchtreibwalze und an einer Zwischenwalze an. Zum Zwecke des Vorfeuchtens sowie zum Waschen des Druckwerkes läßt sich die erste Auftragwalze zugleich an Feuchtreib- und Zwischenwalze anlegen, was der zweiten Schaltstellung entspricht. Wird während länge rer Druckunterbrechungen der Färb- und Feuchtwerk teil jeweils getrennt betriebsbereit gehalten, so kann bei abgestellten Auftragswalzen zusätzlich der Kontakt der ersten Auftragwalze zur Feuchtreibwalze unterbrochen werden, wobei der Kontakt 2um Farbwerk über die genannte Zwischenwalze hergestellt wird. Dies entspricht der dritten Schaltstellung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der die Feuchtflüssigkeit entweder über eine Farbauftragswalze oder von der Farbzufuhr getrennt auf den Plattenzylinder aufgebracht werden kann, ohne daß durch die Umstellung ein sich auf die Farbführung störend auswirkender Eingriff in den
Farbwerksteil erfolgt
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht der wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II in Fig. 1,
F i g. 3 die zweite Betriebsstellung in einer der F i g. 1 entsprechenden Wiedergabe,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in F i g. 3,
F i g. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel in einer der F i g. 1 entsprechenden Wiedergabe und
F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in F i g. 5.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 bis 4 umfaßt einen Plattenzylinder 1, der mittels einer Welle 2 an beiden Enden in Seitenwänden 3 der Druckmaschine gelagert ist, von den in den F i g. 2 und 4 lediglich eine dargestellt ist Die Welle 2 ist in an sich bekannter, nicht näher dargestellter Weise durch außerhalb der einen Seitenwand 3 angeordnete Zahnräder vom Hauptantrieb der Maschine aus angetrieben.
Zur Zufuhr der Feuchtflüssigkeit ist ein Wasserkasten 4 vorgesehen, in den eine Wasserkastenwalze 5 teilweise eintaucht Die Wasserkastenwalze 5 ist mittels eines eigenen Antriebs mit geringer Drehzahl angetrieben und weist eine nachgiebige, wasserannehmende Oberfläche auf. Mit der Wasserkastenwalze 5 wirkt eine Feuchtwerkswalze 6 zusammen, die eine metallische, wasserannehmende Oberfläche besitzt Die Feuchtwerkswalze 6 ist an beiden Enden an je einem Hebel 7 gelagert. Jeder Hebel 7 ist um die Achse 8 der Wasserkastenwalze 5 schwenkbar gelagert An den Hebeln 7 greifen Federn 9 an, die die Hebel 7 in Richtung des Pfeiles a zu schwenken suchen. Die Feuchtwerkswalze 6 ist ebenfalls angetrieben, und zwar mit einer Drehzahl, die größer ist als die Drehzahl der Wasserkastenwalze 5.
Die Feuchtwerkswalze 6 liegt unter der Wirkung der Feder 9 an einer Auftragswalze 10 an, die wiederum eine elastische Oberfläche, beispielsweise aus Gummi, aufweist Die Auftragswalze 10 sitzt fest auf einer Welle 11, die mittels eines Exzenterlagers 12 in den Seitenwänden 3 gelagert ist Das Exzenterlager 12 trägt ein Ritzel 13, das mittels einer Ste'lwelle 14 drehbar ist Das Exzenterlager 12 kann jedoch auch unmittelbar durch einen an der Außenseite der Seitenwand 3 angeordneten Handgriff betätigbar sein.
Zur Zufuhr der Färb? ist ein an sich bekanntes Filmoder Heberfarbwerk vorgesehen, das zweckmäßig zwei Walzens'ränge aufweist, von denen der eine Walzenstrang über zwei Auftragswalzen mit dem Plattenzylinder 1 in Verbindung steht, während der andere Walzenstrang an seinem dem Plattenzylinder 1 zugewandten Ende eine Farbwerkswalze 15 und eine Farbauftragswalze 16 besitzt Die Farbwerkswalze 15 ist als Farbreiber ausgebildet Sie ist dazu mit einer Oberflächengeschwindigkeit angetrieben, die etwa der Oberflächengeschwindigkeit des Plattenzylinders 1 entspricht und führt zweckmäßig während des Laufes eine hin- und hergehende Changierbewegung aus. Die Farbwerkswalze 15 weist eine metallische, farbannehmcnde Oberfläche auf. Die Farbauftragswalze 16 ist mit einer elastischen Oberfläche, beispielsweise aus Gummi, versehen und nicht angetrieben.
Auf die Welle 2 Jes Plattenzylinders 1 ist ein Antriebszahnrad 17 fest aufgesetzt und durch eine in Nuten im Zahnrad 17 und der Welle 2 eingreifende Feder 18 gegen Verdrehung gesichert. Das Antriebszahnrad 17 kann mit einem Abtriebszahnrad I? in Eingriff gebracht werden, das auf der Welle 11 axial verschiebbar, aber durch eine in Nuten des Abtriebszahnrades 19 und der Welle 11 eingreifende Feder 20 gegen Verdrehung gesichert angebracht ist. Um das Abtriebszahnrad 19 in bzw. außer Eingriff mit dem Antriebszahnrad 17 bringen zu können, ist eine Klaue 21 vorgesehen, die einen Teil des Abtriebszahnrades 19 übergreift und an einer in der Seitenwand 3 gelagerten, von Hand betätigbaren Stellstange 22 sitzL
Die F i g. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in der Position, in der die Auftragswalze 10 sowohl am Plattenzylinder 1 als auch an der Farbwerkswalze 15 anliegt Läuft in dieser Position der Teile der Plattenzylinder 1 in Richtung des Pfeiles b um, so dreht sich gleichzeitig die Farbwerkswalze 15 in Richtung des Pfeiles c, und zwar mit einer Oberflächengeschwindigkeit, die etwa der Oberflächengeschwindigkeit des Plattenzylinders 1 entspricht Da ->.e Auftragswalze 10 mittels des Exzenteiiagers 12 unter eimern einstellbaren Druck an der Farbwerkswalze 15 anliegt auf deren Oberfläche sich Farbe befindet während sich auf der Oberfläche der langsamer umlaufenden Feuchtwerkswatoi 6, deren Oberflächengeschwindigkeit zwischen der Oberflächengeschwindigkeit des Plattenzylinders 1 und der Oberflächengeschwindigkeit der Wasserkastenwalze 5 liegt, lediglich Feuchtflüssigkeit befindet, diktiert die Farbwerkswalze 15 auch die Oberflächengeschwindigkeit der Auftragswalze 10. Die Auftragswalze 10 trägt dabei auf dem Plattenzylinder 1 nicht nur die von der Farbwerkswalze 6 übernommene Feuchtflüssigkeit sondern auch von der Farbwerkswalze 15 übernommene Farbe auf den Plattenzylinder 1 auf.
Soll mit von der Farbzuführung getrennter Feuchtung gearbeitet werden, so wird die Klaue 2i in die in F i g. 4 wiedergegebene Lage überführt. Dabei gelangt das Abtriebszahnrad 19 in Eingriff mit dem Antnebszahnrad 17. Weiterhin wird das Exzenterlager 12 über die Stellwelle 14 in die in Fig.3 wiedergegebene Lage gedreht In dieser Position ist die Auftragswalze 10 von der Farbwerkswalze 15 abgehoben, liegt jedoch wiederum am Plattenzylinder 1 an. Die Feder 9 stellt weiterhin sicher, daß die Anlage der Farbwerkswalze 6 an der Auftragswalze 10 erhalten bleibt
Läuft nunmehr zum Betrieb der Plattenzylinder 1 in Richtung des Pfeiles b um, so wird die Auftragswalze 10 über die Antriebsgetriebekette 17, 18 in Richtung des
so Pfeiles d mitgenommen. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Zahnräder 17, 19 so auszulegen, daß die Auftragswalze 10 mit einer Umfangsgeschwindigkeit umläuft, die etwa \0°m über oder unter der Umfangsgescuwindigkeit des Plattenzylinders 1 liegt. Hierdurch wird ein Reinigungseffekt erzielt und Walzenschlupf vermieden.
Bei der Anordnung gemäß F i g. 5 und 6 ist wiederum ein Plattenzylinder 25 vorgesehen, dem die Farbe durch ein im wesen'Mchen nicht dargestelltes Film- oder Heberfarbwerk zugeführt wird, dessen einer Strang mit einer Farbauftragswalze 26 endet, der Farbe von einer Farbwerkswalze 27 zugeführt wird. Die Farbwerkswalze 27 ist zweckmäßig wiederum als angetriebener, hin- und hergehender Farbreiber ausgebildet.
Zur Zuführuno der Feuchtflüssigkeit ist an einem beweglichen Träger 28 ein Wasserkasten 29 befestigt. An dem Träger 28 sind zweckmäßig mittels einstellbarer Lager eine Wasserkastenwalze 30, eine Farbwerks-
walze 31 und eine Auftragswalze 32 gelagert. Die Wasscrkastcnwalze 30 und die Farbwerkswalze 31 sind in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel angetrieben und ausgebildet. Am Träger 28 greift weiterhin eine Feder 33 an.
Der Plattenzylinder 25 sitzt wiederum auf einer Welle 34, auf der gegen Verdrehung gesichert und unverschiebbar ein Antriebszahnrad 35 befestigt ist. Das Antriebszahnrad 35 kämmt dauernd mit einem Abtriebszahnrad 36, das lose auf eine Welle 37 der Auftragswalze 32 aufgesetzt ist. Fest mit dem Abtriebszahnrad 36 ist eine metallische, als Flansch ausgebildete Kupplungshälfle 38 einer insgesamt mit 39 bezeichneten elektromagnetischen Kupplung verbunden. Die elektromagnetische Kupplung 39 umfaßt eine is weitere Kupplungshälfte 40, die fest, also gegen Verdrehung und Verschiebung gesichert, auf die Welle 37 aufgesetzt ist.
F' i g. 5 zeigt die Vorrichtung in der Position, in der die Auftragswalze 32 gleichzeitig am Plattcnzylinder 25 und an der Farbwerkswalze 27 anliegt. In diese Position ist die elektromagnetische Kupplung 39 gelöst, so daß die Oberflächengeschwindigkcit der Auftragswalze 32 von der Oberflachengeschwindigkeit der l'arbwerkswalze 27 bestimmt wird.
Zur Umstellung der Auftragswalze 32 wird zum einen die elektromagnetische Kupplung 39 eingeschaltet, so daß nunmehr bei einer Drehung des Plattenzylinders 25 die Auftragswalze 32 vom Antriebszahnrad 35 über das Antriebszahnrad 36 und die beiden miteinander verbundenen Kupplungshälften 38, 40 zwangsläufig angetrieben wird. Außerdem wird die .Stellwelle 44 um etwa 90 Grad gedreht. Hierdurch senkt sich der Träger 28, so daß die Auftragswalze 32 von der Farbwerkswalze 27 abhebt. Dabei stellt die Feder 33 sicher, daß die Auftragswalze 32 in Anlage am Plattenzylinder 25
29 zwei gleich ausgebildete Führungshebel 41 an. Das eine F.ndc jedes Führungshebels 41 sitzt dazu auf einem Zapfen 42 des Trägers 28. während das andere Ende des f ührungshebels 41 auf einen festen Zapfen 43 aufgesetzt ist. Weiterhin ist unterhalb des Trägers 28 eine Slellwelle 44 vorgesehen, auf die Nocken 45 fest « aufgesetzt sind. Dabei ruht der Träger mit den Walzen
30 bis 32 und dem Wasserkasten 29 auf den Nocken 45.
ährend UQT
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hemd geradlinige Abwärtsbewegung des Trägers 28 gewährleistet. In dieser Position der Teile erfolgt während des Betriebes eine von der Farbauftragung unabhängige Feuchtung. Auch hier kann die Antriebsgetriebekette 35, 36 wiederum so ausgelegt sein, daß die Oberflächengeschwindigkeit der Auftragswalze 32 um etwa 10% über oder unter der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 25 liegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit zum Plattenzylinder einer Offset-Rotationsdruckmaschine mit mindestens einer Farbauftragswalze und einer weiteren Auftragswalze, der mittels einer Farbwerkswalze Farbe und/oder mittels einer Feuchtwerkswalze Feuchtflüssigkeit zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Auftragswalze (10, 32) unter Aufrechterhaltung der Anlage am Plattenzylinder (1, 25) zwischen einer ersten Position, in der Kontakt zur Farbwerkszwalze (15, 27) und zur Feuchtwerkswalze (6, 31) besteht, sowie einer zweiten Position, in der nur Kontakt zur Feuchtwerkswalze (6, 31) besteht, umstellbar ist, wobei die Farbauftragswalze (16,26) in Kontakt mit dem Plattenzylinder (1,25) verbleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtwerkswalze (6, 31) ein angetriebener Feuchtreiber ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbwerkswalze (15, 27) ein angetriebener Farbreiber ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Auftragswalze (10) mittels eines Exzenterlager (12) gelagert und die Feuchtwerkswalze (6) unter der Wirkung einer Feder (9) in Anlage an der Auftragswalze (10) gehalten ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Auftragswalze (32) und die Fei=chtwer\swalzen (30 bis 32) mit dem Wasserkasten (2?) von einem gemeinsamen Träger (28) gehalten sind, der mittels einer Nocken (45) tragenden Stellwelle (44) zwischen zwei Positionen umstellbar ist, und am Träger (28) eine die Auftragswalze (32) am Plattenzylinder (25) haltende Feder (33) angreift.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Auftragswalze (10, 32) über eine Antriebsgetriebekette (17,19,35,36) vom Plattenzylinder (1, 25) aus angetrieben ist und die Zahnradgetriebekette eine lösbare Kupplung aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung ein auf einer Welle (11) gegen Verdrehung gesichertes, längsverschiebbares Abtriebszahnrad (19) umfaßt, das mittels einer Klaue (21) in oder außer Eingriff mit einem benachbarten Antrieibszahnrad (17) der Antriebsgetriebekette (17, 19) führbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung ein lose auf eine Welle (37) der Antriebsgetriebekette (35, 36) aufgesetztes Abtriebszahnrad (36) umfaßt, das fest mit der einen Hälfte (38) einer elektromagnetischen Kupplung (39) verbunden ist, deren andere Hälfte (40) fest auf die Welle (37) des Abtriebszahnrades (36) aufgesetzt ist.
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