AT148615B - Vorrichtung zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen. - Google Patents

Vorrichtung zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen.

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AT148615B
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Wilhelm Ritzerfeld
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  Vorrichtung zum   Vervielfältigen   von   Spiegelschriftoriginalcl.   
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   feuehtvorrichtung   ; Fig. 4 einen Schnitt durch die   Drucktrommel   bei   innenliegender   Anfeuehtvorrichtung. 



   Zwischen der Drucktrommel 1 und der Gegendruckwalze 2 wird das zu bedruckende Papier hindurchgeführt. Auf der   Druektrommel7   ist der Belag'3 aus Tuch, Filz, Leinen oder andern saugfähigen Stoffen befestigt. Dieser Belag 3 wird in der gleichen   Aufspannvorrichtung 5   befestigt, in der das Spiegelbildoriginal4 eingeklemmt wird. Die Aufspannvorriehtung 5 besteht aus einer senkrecht anhebbaren   Klemmschiene,   die das Original und den Stoffbelag 3 mit ihren beiden Kanten festklemmt. 



  Das Tuch kann auch durch Anschrauben, Ankleben od. dgl. dauernd auf der Trommel 1 befestigt werden.   Über der Druektrommel 7   befindet sich ein schwenkbarer Anfeuchtbehälter 7 zum Befeuchten des Stoffbelages. 3. Der Behälter 7 wird beispielsweise durch eine Blattfeder 8 entweder gegen den Belag 3 gedrückt oder in abgehobener Stellung über der   Drucktrommel 7   gehalten. 



   Den   Anfeuchtbehälter   kann man auch lose an einer leicht erreichbaren Stelle des Apparates aufhängen und ihn bei Bedarf von Hand auf den Belag. 3 drücken, während die Trommel 1 gedreht wird. 



   Um die Farbauflösung noch zu verstärken, kann die Vorrichtung nach Art der bisher bekannt gewordenen   Umdruekvervielfältiger auch noch   mit einer Anfeuehtvorriehtung für die zu bedruckenden Blätter ausgestattet sein, so dass entweder von vornherein oder erst nach Entnahme einer grösseren Anzahl von   Abzügen   eine Doppelwirkung insofern erzielt werden kann, als das von hinten befeuchtete Papieroriginal nicht mit trockenen, sondern mit auf ihrer Oberfläche befeuchteten   Abdruekblättern   zusammengebracht wird, wodurch die Farbe noch ausgiebiger gelöst wird. 



   Die. Vorrichtung kann auch so ausgestaltet sein, dass nur eine   Anfeuchtvorriehtung,   ähnlich den bisher   bekanntgewordenen Lmdruc1. -vorrichtungen,   vor den beiden Druckwalzen angeordnet ist und sowohl aufwärts gegen die Drucktrommel bzw. gegen den Tuchbelag als auch abwärts auf das zu bedruckende Papier geschwenkt werden kann. 



   Bei der Vorrichtung mit innenliegender   Anfeuchtvorrichtung   liegt innen gegen den Walzenmantel ein saugfähiger   Stoffbelag 20',   der die Flüssigkeit durch die Perforierung des Drucktrommelmantels an den Stoffbelag. 20 abgibt. Die   Anfeuchtvorrichtung   16 ist um den Punkt 9 drehbar gelagert. Der Drehpunkt 9 befindet sich in einer Lasche 14, welche starr mit der   Drucktrommelaehse   13 verbunden ist, die fest in den Seitenwänden der Vorrichtung gelagert ist. 



   In ihrer Ruhestellung ist die   Anfeuehtvorriehtung   16 vom inneren Umfang der   Druektrommel   abgeschwenkt. Die Zugfeder 10 ist mit ihrem einen Ende im Federstift 15 am Behälter 16 befestigt. 



  Soll der Behälter von der Druektrommel abgeschwenkt werden, dann greift der die Vorrichtung Bedienende durch den Ausschnitt in der Stirnwand   der Trommel7 und drückt   die   Anfeuehtung   16 etwas aufwärts, so dass der   Punkt 15.   in Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles nach links wandert. 
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 gegen die Lasche 14 stösst. 



   Um den Behälter 16 gegen den Stoffbelag 20'zu schwenken, wird er von Hand etwas heruntergedrückt, worauf er von der Feder 10 in der vorhin beschriebenen Weise, jedoch in   Pfeilriehtung   rechts gegen den Umfang der Trommel gezogen wird. Wird die Trommel 1 gedreht, so streicht der Stoff- 
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 über die Aufspannvorrichtung 5 zu erreichen, ist eine Brücke, 2.   3   vorgesehen, die ihn bei der Umdrehung der Trommel 1 von der Aufspannvorriehtung 5 abdrückt. 



   Der Anfeuchtbehälter 16 wird aus dem   Vorratsbehälter   18 mit Flüssigkeit gespeist. Der Vorratsbehälter 18 ist regelbar, so dass die Zufuhr der Flüssigkeit stärker oder   schwächer   gehalten oder auch ganz abgestellt werden kann. Von dem Vorratsbehälter 18 führt ein Röhrehen 17 in die bis zur Mitte durchbohrte Drucktrommelachse   1. 3,   die ein abwärts gerichtetes Ausflussloeh 12 besitzt. Die durch diese Öffnung 72 laufende Flüssigkeit wird von einer Sehale 11, welche sich auf dem   Anfeuchtbehälter   16 befindet, aufgefangen. Die Flüssigkeit gelangt von der Schale 11 durch eine Öffnung in den Behälter 16.

   Der Behälter 16 kann zweckmässig mit saugfähigem Material (Filz, Watte od. dgl.) gefüllt sein und in seiner vorderen Öffnung einen Streifen aus Filz 19 oder eine bürstenartige Verteilungsvorrichtung besitzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Vervielfältigen von   mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen   Originalen, die von der Rückseite her durchfeuchtet werden, auf trockene   Abdruckblätter,   dadurch gekennzeichnet, dass das Original mit der abdruckfähigen Spiegelschrift nach aussen auf eine saugfähige, mit Flüssigkeit durchtränkte Unterlage gelegt oder gespannt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Druektrommel, die mit einer Gegendruckwalze zusammenarbeitet, eine Auflagefläche aus Tuch, Filz, Leinen od. dgl. vorgesehen ist, die durch eine Anfeuehtvorriehtung mit Flüssigkeit durchtränkt wird, zwecks Durchfeuehtung des Originals von der Rückseite her.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspanll- vorrichtung auf der Druck-trommel in geschlossenem Zustande zusammen'mit dem eingespannten Stoffbelag und dem Spiegelschriftoriginal eine einheitliche Zylinderfläche bildet. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT148615D 1932-09-29 1933-09-27 Vorrichtung zum Vervielfältigen von Spiegelschriftoriginalen. AT148615B (de)

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