DE642675C - Vorrichtung zum Vervielfaeltigen von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen - Google Patents

Vorrichtung zum Vervielfaeltigen von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen

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DE642675C
DE642675C DER79358D DER0079358D DE642675C DE 642675 C DE642675 C DE 642675C DE R79358 D DER79358 D DE R79358D DE R0079358 D DER0079358 D DE R0079358D DE 642675 C DE642675 C DE 642675C
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liquid
moistening
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felt
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DER79358D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/08Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for moistening or drying

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  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen auf vorher mit leicht verflüchtender Flüssigkeit angefeuchtete Bogen, Blätter u. dgl.
  • Die zu diesem Zwecke bisher üblichen Einrichtungen arbeiten mit einer Druckwalze, auf welche das Original aufgespannt wird, und einer darunterliegenden Gegendruckwalze. Die aus einer Anfeuchtleiste aus saugfähigem Stoff (Filz o. dgl.) bestehende Anfeuchtvorrichtung ist vor den Walzen angeordnet und wird von oben auf das zu bedruckende Blatt gedrückt. Dies hat den Nachteil, daß die Flüssigkeitszufuhr nur schwer reguliert werden kann, da die ganze im Anfeuchtbehälter befindliche Flüssigkeit nach unten sinkt und aus dem Behälter austritt. Wird hier mehr Flüssigkeit in den Anfeuchtbehälter gebracht, als die aufsaugfähige Füllung aufzunehmen vermag, so wird das zu bedruckende Papier übermäßig und klatschend angefeuchtet, wodurch dann der Abdruck verschmiert und zuviel Farbe vom Original abgenommen wird.
  • Durch die Anordnung der Anfeuchtvorrichtung an der Unterseite des zu bedruckenden Blattes und die Verwendung von Filzen zum Zuführen der Flüssigkeit wird erreicht, daß ohne Verwendung von Ventilen oder sonstigen Absperrvorrichtungen in der Flüssigkeitszuleitung nur so viel Flüssigkeit an das zu bedruckende Blatt kommt, als durch die Saugwirkung des Anfeuchtfilzes nach oben befördert wird. Der Anfeuchtfilz selbst ist mit dem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter durch Dochte oder Dochtfäden in Verbindung, die aus dem Flüssigkeitsbehälter gehoben werden können, wodurch eine äußerst genaue Regulierung der Flüssigkeitszufuhr erzielt wird. Außerdem wird der Anfeuchtfilz so um einen Blechstreifen oder Eisenstab herumgelegt, daß er mit dem Bug aus dem ihn haltenden Behälter hervorragt. Dadurch wird erreicht, daß vor allem eine stets geradlinige Kante vorhanden ist und außerdem nur so viel Flüssigkeit auf das zu bedruckende Blatt abgesetzt wird, als zur Anfeuchtung erforderlich ist. Da hier das zu bedruckende Blatt von unten angefeuchtet wird, muß auch die das Original tragende Druckwalze unterhalb der Gegendruckwalze angeordnet sein. Die oberhalb liegende Gegendruckwalze wird durch etwa beiderseits angeordnete Schrauben gegen die Druckwalze gepreßt und kann bei Nichtgebrauch aus der Druckstellung geschwenkt bzw. gekippt werden.
  • Die Anfeuchtvorrichtung wird periodisch gegen das zu bedruckende Blatt gedrückt, d. h. sie wird nach jeder Umdrehung der Druckwalze durch geeignete Mittel, wie Kurvenscheibe u. dgl., zurückgezogen bzw. weggeschwenkt und erst bei Beginn der nächsten Umdrehung, also der nächsten Vervielfältigung, auf das zu bedruckende Blatt gedruckt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. z eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. 2 gleichfalls eine Seitenansicht der Vorrichtung, aber mit getrenntem Anfeuchter und Flüssigkeitsbehälter. Oberhalb der Druckwalze i, auf der das abzudruckende Original mit der Spiegelschriftseite nach oben aufgespannt wird, ist die Gegendruckwalze 2 angeordnet, die durch Federn,-gegen die Druckwalze gepreßt werden kann` und die beiderseits in je einem Hebelarm i-i . gelagert ist, so daß sie von der Druckwalze weggeschwenkt werden kann. Vermittels der Schraube 12 kann die Anpressung der Gegendruckwalze 2 an die Druckwalze i verstärkt oder vermindert werden. Aus dem Anfeuchtbehälter 3 ragt oben ein um einen Stab 5 (Blech o. dgl.) gelegter Anfeuchtstreifen 4 aus Filz o. dgl. hervor. Der Anfeuchtstreifen 4 steht mit der im, Behälter 3 befindlichen Feuchtflüssigkeit durch Dochte oder Dochtfäden 6 in Verbindung. Beiderseits am Anfeuchtbehälter 3 greift ein Hebel 7 an, dessen Rolle 8 auf einer mit der Druckwalze i verbundenen Kurvenscheibe 9 läuft. Es wird dadurch eine periodische Aufundabbewegung des Anfeuchtbehälters erreicht. Der Hebel 7 wird durch die Zugfeder io gegen die Kurvenscheibe 9 gepreßt. In der Druckwalze i befindet sich ein Schlitz 14, in den die umgebogene Kante des Originals gesteckt wird. In Abb.2 ist dieselbe Vorrichtung gezeigt, nur daß hier der Anfeuchter vom Flüssigkeitsbehälter getrennt ist. Der Anfeuchtstreifen 4 wird hier von einem Gehäuse 3' umschlossen, aus dessen Bodenöffnung die Dochtfäden 6 in den Flüssigkeitsbehälter 16 führen. Der Flüssigkeitsbehälter 16 ist in in den Seitenwänden der Vorrichtung befestigten Führungsschienen 17 verschiebbar gelagert und kann dadurch vom Anfeuchtstreifen 4 so weit entfernt werden, daß die Dochtfäden 6 nicht mehr in die Flüssigkeit ragen, so daß dadurch die Flüssigkeitszufuhr vollständig unterbrochen wird. Der Anfeuchtstreifen 4 wird wie bei Abb. i durch den Hebel 7 periodisch gegen die Gegendruckwalze 2 und damit gegen das zu bedruckende Blatt gedrückt.

Claims (5)

  1. - PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen, auf einer Drucktrommel aufgespannten Originalen auf vorher durch einen gesteuerten Anfeuchtstreifen aus saugfähigem Stoff (Filz o. dgl.) befeuchtete Blätter, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckenden Blätter auf der unteren Seite von dem Anfeuchtstreifen angefeuchtet werden, der die Anfeuchtflüssigkeit durch Dochte, Dochtfäden o. dgl. aus einem unterhalb des Bogenänlegetisches angeordneten Flüssigkeitsbe-, kälter ansaugt, und daß die Gegendruckwalze hierbei über der Drucktrommel bzw. dem Anlegetisch angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vorstehende Stoff-oder Filzstreifen (4) um ein Blech oder einen Eisenstab (5) herumgelegt und in den AnfeÜchtbehälter zurückgeführt wird, um zu verhüten, daß sich an der Anfeuchtstelle zuviel Flüssigkeit absetzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über der Drucktrommel angeordnete Gegendruckwalze gleichzeitig als Widerlager für den Anfeuchtstreifen dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter heb- und senkbar angeordnet ist, um die Zufuhr der Anfeuchtflüssigkeit. zu regeln bzw. zu unterbrechen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Filzstreifen (4) mit dem Flüssigkeitsvorratsbehälter fest verbunden ist und daß der Flüssigkeitsbehälter von der Druckwalze aus gehoben und gesenkt wird und zum Auswechseln des Filzes vollständig nach unten abgeschwenkt oder herausgenommen werden kann.
DER79358D 1929-09-27 1929-09-27 Vorrichtung zum Vervielfaeltigen von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen Expired DE642675C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867550C (de) * 1944-01-25 1953-02-19 Geha Werke Gmbh Anfeuchtvorrichtung fuer Spiegelschriftvervielfaeltiger
DE947614C (de) * 1949-11-01 1956-08-23 Gerhard Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen
DE969351C (de) * 1951-11-03 1958-11-06 Trommler Vervielfaeltigungsmas Anfeuchtvorrichtung fuer Umdruckvervielfaeltiger
DE1200839B (de) * 1960-03-03 1965-09-16 Erich Gericke Vorrichtung an Offsetdruckmaschinen zum periodischen Anfeuchten oder Reinigen von Offsetzylindern

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DE969351C (de) * 1951-11-03 1958-11-06 Trommler Vervielfaeltigungsmas Anfeuchtvorrichtung fuer Umdruckvervielfaeltiger
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