DE656635C - Rotationsbuerodrucker mit selbsttaetiger Bogenzufuehrung und gesteuerter Andruckwalze - Google Patents

Rotationsbuerodrucker mit selbsttaetiger Bogenzufuehrung und gesteuerter Andruckwalze

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DE656635C
DE656635C DEG89625D DEG0089625D DE656635C DE 656635 C DE656635 C DE 656635C DE G89625 D DEG89625 D DE G89625D DE G0089625 D DEG0089625 D DE G0089625D DE 656635 C DE656635 C DE 656635C
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DE
Germany
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pressure roller
sheet feed
office printer
controlled pressure
automatic sheet
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Expired
Application number
DEG89625D
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GEHA AKT GES
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GEHA AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L21/00Devices for conveying sheets or webs of copy material through the apparatus or machines for manifolding, duplicating, or printing
    • B41L21/02Devices for conveying sheets or webs of copy material through the apparatus or machines for manifolding, duplicating, or printing for conveying sheets

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  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Rotationsbürodrucker mit selbsttätiger Bogenzuführung und gesteuerter Andruckwalze Die Erfindung bezieht sich auf Rotationsbürodrucker mit selbsttätiger Bogenzuführung und gesteuerter Andruckwalze, bei deren Ab-oder Ausschalten auch die Bogenvörschubv orrichtung unwirksam wird. Bei den bekannten Maschinen dieser Art besteht der Nachteil, daß es beim Ausschalten von Hand bei beliebiger Stellung der Drucktrommel leicht vorkommen konnte, daß ein halb bedruckter Bogen in der Maschine steckenblieb. Sollte dieses vermieden werden, so mußte beim Ausschalten gerade der Augenblick abgepaßt werden., in dem sich der Papiervorschieber in der äußeren Totlage befand, also in derjenigen Stellung, in der der Vorschub eines neuen Bogens beginnt, während der vorher bedruckte Bogen die Maschine gerade verlassen hat.
  • Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, den Zeitpunkt des Ausschaltens von der Bedienungsperson unabhängig zu machen, derart, daß das Ausschalten zu beliebiger Zeit vorgenommen werden kann, für die Bewegung des Papiervorschiebers und die Anh ubbewegung der Andruckwalze ,aber erst wirksam wird, sobald der Papiervorschieber seine äußerste Lage, bei der er mit dem Vorschub eines neuen Bogens beginnen will, erreicht hat. Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß zwischen dem Maschinenantrieb und dem Papiervorbringer-und Andi@tckwalzenantrieb eine von Hand ein-, und ausrückbare, bei einer bestimmten Stellung wirksam werdende Kupplung derart angeordnet ist, daß der Papiervorschieber nur in seiner äußersten Totpunktlage stillgesetzt und dementsprechend die Andruckwalze erst dann abgeschaltet wird, wenn der jeweils bedruckte Bogen die Druckwalzen verlassen hat.
  • Auf der Zeichnung ist :ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigen: Abb. i einen Schnitt durch die Mitte der Maschine winkelrecht zur Achse der Drucktrommel und Abb. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht auf die Maschine.
  • In den Seitenteilen i des Maschinengestells ist die Schwingachse z gelagert, auf der die Andruckwalzenträger 3 und der Abdrückhebel q. betiestigt sind, der in bekannter Weise durch eine nicht gezeichnete Feder mit seinem freien Ende, ,an dem sich eine Rolle befindet, gegen eine Kurvenscheibe 1a gedrückt wird. Diese Kurvenscheibe i z >erhält ihren Antrieb von der auf der Antriebswelle 5 befestigten Kurbel 6, durch die das Zahnrad; in LTmdrehiuig versetzt wird, das in das Zahnrad 9 eingreift, welches auf der Drucktrommelachse befestigt ist und das seinerseits in das Zahnrad i o eingreift, welches sich um die Achse 13 dreht und die Kupplungsscheibe i i, an der sich die Kurvenscheibe i a befindet, im eingekuppelten Zustande mitnimmt. An der Kupplungsscheibe i i befindet sich auch der Kurbelzapfen, ,an dem die Schubstange 2i für die Bewegung des Papiervorbringers 17 angreift. Da die Zahnräder 7 und io gleiche Größe besitzen, macht das Zaluirad i o stets eine Umdrehung, wenn die Handkurbel 6 eine Umdrehung macht.
  • Die Kupplungsscheibe i i ist mit dem parallel zur Achse i3 gelagerten Mitnehmerstift 18 versehen, der durch eine Schraubenfeder stets gegen die Stirnfläche des Zahnrades i o gedrückt wird und an einer Stelle des Umfanges in eine Bohrtrog des Zahnradkörpers einschnappt, so daß das Zahnrad io die Kupplungsscheibe i i mitnimmt, wodurch auch die Kurvenscheibe i z und der Kurbelzapfen, an dem die Schubstange a 1 für die Betätigung des Papiervorbringers 17 angreift, an der Drehung teilnehmen.
  • Auf einem drehbar im Seitenteil i gelagerten Zapfen 16 ist außerhalb des Seitenteils der Handgriff 15 befestigt, während sich am anderen Ende des Zapfens 16 mit diesem fest verbunden die Schubkurve 14 befindet, die mittels des Handgriffes 15 aus der gestrichelt gezeichneten Lage in die der Achse 13 genäherte Lage gebracht werden kann, in der sie in die Kreisbahn einer am Mitnehmerstift 18 vorgesehenen radial aus ihm herausragenden Nase gerät, die bei der umlaufenden Bewegung der Kupplungsscheibe i i auf die Kurvenbahn 14 aufläuft und dadurch den Mitnehmerstift 18 axial verschiebt -und aus der Bohrung im Körper des Zahnrades io herauszieht. Die Kupplungsscheibe i i bleibt dann stehen, obgleich das Zahnrad io weiter läuft, und zwar bleibt die Kupplungsscheibe i i gerade in der Lage stehen, die in Abb. i dargestellt ist und bei der sich die Andruckwalze in der abgehobenen Stellung und der Papiervorbringer in seiner äußeren Totlagü befindet.
  • Es ist also nur nötig, die Kurvenscheibe 14 an diejenige Stell. der kreisförmigen Bahn der Nase des Mitnehmerstiftes 18 zu setzen, in der er sich befindet, wenn der Papiervorbringer seine hintere Totlage :erreicht hat. Wird der Schalthebel 15 zu beliebiger Zeit zwecks Auskupplung in dem Sinne betätigt, daß die Kurvenbahn 1¢ der Achse 13 genähert wird, so bleibt die Kupplung zwischen dem Zahnrad io und der Kupplungsscheibe i i noch so lange erhalten, bis die Nase des Kupplungsstiftes i 8 auf ihrer Kreisbahn auf die Schubkurve 1 4. aufläuft. Dieses ist aber immer erst dann der Fall, wenn Papiervorhringer und Andruckwalze die gewünschte Lage erreicht haben. Die- Maschine kann sich dann ruhig -weiterdrehen, ohne daß noch ein Druck-Vorgang stattfindet. Andererseits ist der letzte Bogen voll bedruckt worden und hat die Maschine verlassen.
  • Sollen die Druckvorgänge jetzt wieder beginnen, so braucht nur der kleine Schalthebel 15; in der Weise betätigt zu werden, daß die Schubkurve 1¢ in die in Abb. i gestrichelt gezeichnete Lage kommt, so daß sie die Nase des Mitnehmerstiftes 18 freigibt. Dabei tritt die Kupplung zwischen Kupplungsscheibe i i und Zahnrad i o aber erst dann ein, wenn das Loch im Körper des Zahnrades io den Mitnehmerstift erreicht hat, so daß dieser unter dem Einfluß der Schraubenfeder in das Loch einschnappen kann. Bei dies. r Lage hat aber die Drucktrommel die zu der Stellung des Papiervorbringers 17 und der Andruckwalze gehörige Stellung, so daß das Bedrucken der Bogen stets in der richtigen Weise wieder beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜe1fE: i. Rotationsbürodrucker mit selbsttätiger Bogenzuführung und gesteuerter Andruckwalze, bei deren Ab- oder Ausschalten auch die Bogenvorschub.vorrichtung unwirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Maschinenantrieb und dem Papiervorbringer- undAndruckwalzenantrieb eine von Hand ein- und ausr ückbare, bei :einer bestimmten Stellung wirksam werdende Kupplung derartig angeordnet ist, daß der Papiervorschi@eber nur in seiner äußersten Totpunktlage stillgesetzt und dementsprechend die Andruckwalze .erst dann abgeschaltet wird, w enn der jeweils bedruckte Bogen die Druckwalzen. verlassen hat. a. Rotationsbürodrucker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß meiner Kupplungsscheibe (I i ), an der die den Papierschieber antreibende Stange (-->i) und die die Andruckwalze steuernde Unrundscheibe (ia) befestigt sind, ein federbelasteter, in ein Locheines dauernd umlaufenden Antriebszahnrades eingreifendvr Mitnehmerstift (18) angeordnet ist, der durch eine von Hand verschiebbare Schubkurve (14) in seiner Längsrichtung zum Entkuppeln der Scheibe (i i) von dem Zahnrad verschiebbar ist und daß diese Teile derart zueinander angeordnet sind, daß die in dem Anspruch i angegebene Wirkung eintritt.
DEG89625D 1935-01-25 1935-01-25 Rotationsbuerodrucker mit selbsttaetiger Bogenzufuehrung und gesteuerter Andruckwalze Expired DE656635C (de)

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DE656635C true DE656635C (de) 1938-02-10

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DE (1) DE656635C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947614C (de) * 1949-11-01 1956-08-23 Gerhard Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947614C (de) * 1949-11-01 1956-08-23 Gerhard Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen

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