CH156282A - Börsenkursanzeigeeinrichtung mit stromstossbetätigten Ziffernanzeigern. - Google Patents

Börsenkursanzeigeeinrichtung mit stromstossbetätigten Ziffernanzeigern.

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CH156282A
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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      Börsenkursanzeigeeinrichtung    mit     stromstossuetätigten        Ziffernanzeigern.            Vorliegende    Erfindung betrifft     eine        Bör-          senkursanzeigeeinrichtung    mit     stroiustossbe-          tätigten    Ziffernanzeigern, von welchen jeder  wahlweise in eine bestimmte Stellung; ge  bracht werden kann, um damit die wechseln  den     Kurswerte    von Papieren von einer Zen  tralstelle aus nach mehreren Empfangsstellen       zii    übertragen.  



  Bisher vorgeschlagene Einrichtungen die  ser Art     wiesen    den Nachteil auf, dass sie  eine Menge komplizierter mechanischer Ap  parate für die Übertragung und Anzeige und  eine grosse Anzahl Leitungen     benötigten,    wo  bei infolge der unvermeidlichen Trägheit sol  cher mechanischer Übertragungsmittel die  Übertragung derart langsam vor sich geht,  dass die betreffenden Einrichtungen im mo  dernen Börsenbetrieb nicht verwendbar  waren.  



  Diese Mängel sollen nun bei der Einrich  tung gemäss der Erfindung dadurch behoben  werden, dass die die     Steuerstromimpulse        -ur     Auswahl und Einstellung der Anzeigevor-         richtungen    führenden Leitungen an der Ge  berstelle, die in Abhängigkeit von als     Schritt-          schaltwählern        ausgebildeten        Stromstosszäh-          lern    geschlossen und geöffnet gehalten wer  den, zu einem als rotierenden Unterbrecher  ausgebildeten     Stromstosserzeuger    geführt  sind, der über eine einzige Verbindungslei  tung die Impulse einem auf jeder Empfangs  station vorgesehenen Verteiler zuführt,

   durch  den sie     Wähl-    oder     Einstellschrittschaltwer-          ken    zugeführt werden, für die sie bestimmt  sind.  



  Dank dieser Anordnung ergibt sich eine  zuverlässige, rasch und genau wirkende  Übertragung mittelst 'verhältnismässig ein  facher Mittel und einem Minimum an Über  tragungsleitungen, und die Einrichtung lässt  sich den verschiedenen     Betriebsbedingungen     leicht anpassen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes, sowie Detailvarian  ten sind in der Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt:           Fig.    1 das Schaltungsschema der Strom  kreise der Ausführungsform. Diese Figur ist  in sechs Teile eingeteilt;       Fig.    la zeigt in schematischer Darstellung  eine     rotierende    Kollektor- und     Verteilvorrich-          tung    zur Mehrfachübertragung der in der  Apparatur benutzten Stromstösse. Im     obern     Teil der     Fig.    la ist eine Gruppe Stromstoss  verlängerungsrelais zur Verlängerung der  vom Mehrfachverteiler abgegebenen Strom  stösse     schematisch    dargestellt.  



       Fig.        1u    zeigt die Stromkreise für die  Übertragung von Stromstössen zur Betäti  gung der     Empfangsstationstrommeln    und zur  Rückführung dieser Trommeln in die Nor  malstellung vor der     Wiederbetätigung;          Fig.        1c    zeigt die Apparate und Strom  kreise zur Übertragung von     Stromstössen    zur  Wahl der verschiedenen Wertpapieranzeiger,  für welche neue Kursnotierungen ausgegeben  werden sollen; die       Fig.        1d,    1e und     1f    zeigen die Apparate  und Stromkreise einer typischen Empfangs  station;

         Fig.    2 zeigt einen Aufriss einer normalen       Anzeigeeinheit;          Fig.    6 ist eine Draufsicht der in     Fig.    2  dargestellten     Vorrichtung;          Fig.    4 zeigt Einzelheiten der Einrichtung  für die Synchronisierung der     Mehrfachüber-          tragungseinrichtung;          Fig.    5 zeigt einen Schnitt nach Linie       5-5;

            Fig.    6 zeigt eine weitere Ausführungs  form eines     Stromstossverlängerungsrelais.     Wo die sichtbar zu machenden Angaben  Kursnotierungen und dergleichen betreffen,  ist es     erwünscht,    die Angaben allgemein ge  sprochen in gleicher Weise     wie    mit den her  kömmlichen Arten von Hand bedienter Kurs  tafeln oder Schiefertafeln, wie sie bisher be  nutzt wurden, vorzuführen.

   Die nachstehend       beschriebene,    besondere Form der Apparatur  eignet sich insbesondere zu diesem Zweck,  wenn auch mit derselben die Vorführung der  Notierungen mit     viel    grösserer Schnelligkeit  und Genauigkeit als mit von Hand bedienten  Kurstafeln bewirkt werden kann, und nebst    dem     ergibt    sich eine Arbeitsersparnis, da die  Einrichtung für zahlreiche Bankstellen von  einer einzigen Zentralstelle aus durch einen  einzigen oder eine Gruppe von Beamten be  dient werden kann.  



  Jede Aktie, jedes Wertpapier oder der  gleichen bedingt bei der Angabe der Notie  rung gewöhnlich die Nennung von vier oder  weniger Ziffern, wie zum Beispiel die Hun  derter, Zehner, Einer und Bruchteile und für  jedes einzelne Papier wollen die Bankkunden  gewöhnlich die "offene", die "höchste", die       "tiefste"    und die     "letzte"        Quotierung    wissen.  Es muss also für jeden Wert ein Total von  16     Anzeigeeinheiten    vorgesehen sein, welche  in vier Gruppen angeordnet sind, das heisst  in     "Offen"-,        "Höchst"-,        "Tiefst"-    und       "Letzt"-Gruppen,    wobei jede Gruppe vier  Einheiten hat.  



       Anzeigeeinheiten:     Nach einer an und für sich bekannten An  ordnung kann jede Empfangsstation oder  Bankstelle mit     Anzeigeeinheiten    für eine ver  hältnismässig geringe Anzahl von Werten  versehen sein, wobei jedoch jede     Anzeigeein-          heit    so angeordnet ist, dass sie auswechselbar  mit jedem einzelnen von zahlreichen Strom  kreisen     bezw.    für eine viel grössere Anzahl  von Werten verbunden werden kann. Die  Einzelheiten einer solchen     Anzeigeeinheit     sind in den     Fig.    2 und 3 dargestellt.  



  Die vorzuführenden Preis- und     Quotie-          rungsziffern    können auf dem Umfang einer  rotierenden Trommel 20 angeordnet sein, das  heisst es können zum Beispiel die Zahlen von  1 bis 9, 0 und ein leerer     Zwischenraum    nach  einander auf dem Umfang dieser Trommel  derart angeordnet sein, dass immer eine Zif  fer auf der     Notierungstafel    sichtbar     wird,     wenn die Trommeln 20 gedreht werden. Die  Trommeln können dabei durch schrittweise  Bewegung gedreht werden, wobei im vorlie  genden Beispiel diese Bewegung immer im  gleichen Sinne stattfindet, ganz gleichgültig,  ob die Trommel auf einen neuen Ziffernwert  eingestellt oder in die Nullstellung     zurück=         geführt wird.

   Die Trommeln 20 sind zwi  schen Rahmenteilen 21     eingebaut.    Zwischen  den Rahmenteilen ist ein Antriebsmagnet  22 angeordnet, welcher mit einem bei 24 an  gelenkten Anker 23     zusammenarbeitet.        Eine     Blattfeder 25, welche an einem Anschlag 26  anliegt, ist am Anker 23 angebracht, um  denselben in der vom Kern des Magnetes 22  abgehobenen Stellung zu halten. An jeder  Trommel 20 ist ein     Sternrad    27 befestigt, an  welchem eine Antriebsklinke 28 angreift,  welche am Anker 23 befestigt ist und durch  diesen betätigt wird.

   Das Sternrad 27 und  die Schaltklinke 28 haben die Form und die  Dimensionen wie dargestellt, so dass dieselben  derart     zusammenwirken,    dass bei jeder Bewe  gung des Ankers und der     Schaltklinke    das  Sternrad 2 7 zusammen mit seiner Trommel  immer in dergleichen Richtung um den dem  Raum     zwischen    zwei Zähnen des Sternrades       entsprechenden    Winkel vorwärts bewegt  wird,

   das heisst die Trommel wird um     "einen     Schritt"     vorgeschaltet.    Die Zähnezahl des  Sternrades ist gleich der Zahl der am     Vm-          fang    der Trommel angebrachten vorzuführen  den Ziffern oder     Zifferteilungen.    Es sind  also im vorliegenden Beispiel elf Zähne vor  gesehen. Es wird infolgedessen bei jeder  Übertragung eines Stromstosses auf den Mag  net die Trommel um einen solchen Winkel  vorgeschaltet, dass eine Ziffer verschwindet  und die nächstfolgende Ziffer oder deren  Raum sichtbar wird.

   Der     Magnet    22     kann     auf verschiedene Weise     erregt    werden, zum  Beispiel     mittelst        einer    oder     mittelst    zwei Spu  len, wobei die eine Spule zur     Betätigung    und  die andere zur     Rückführung    der Trommel  dient; falls nur eine Spule benutzt wird,  können     Antriebsstromstösse    einerseits und       Rückführstromstösse    anderseits durch ver  schiedene Leitungen der Spule auf die nach  folgend beschriebene Weise zugeführt wer  den.

   Ein Ende der Magnetspule geht zu einer  Klemme 29, -welche als gemeinsame Rück  leitung sowohl für den Antriebs-, als auch  den Rückführungsstromkreis dient. Die  Klemmen 30 und 31 sind je mit den Feder  kontakten 32 und 33 eines     Zweiwegschalters       verbunden, dessen Zwischenkontakt 34 bei  35     mit    dem andern Ende der Magnetspule  verbunden ist. Es ist zu bemerken, dass der  Kontakt 34 derart angeordnet ist, dass er  abwechselnd die Kontakte 32 und 33 berührt.

    Zur Betätigung des Kontaktes 34 ist ein Be  tätigungsorgan 36 bei 37 am Rahmen     a.nge-          lenkt    und weist einen     Fortsatz    38 auf, wel  cher mit einem Isolierstift in Eingriff tritt,  der     seinerseits    das Kontaktstück 34 in eine  Stellung ausser Kontakt mit dem Kontakt  stift 32 und in Kontakt mit dem Kontakt  stift 33 bringt, sobald das     Betätigungsorgan     36 entsprechend betätigt wird.

   Das Betäti  gungsorgan 36 ist weiterhin mit einem     Nok-          ken    39 versehen, welcher normalerweise an  einem am Rahmen     befestigten    Anschlag  bolzen 40 anliegt und einmal während jeder  Trommelumdrehung mit einem Auslöser in  Eingriff kommt, welcher bei 41 so gelagert  ist, dass er sich mit der Trommel 20 dreht.  Der Auslöser 41 ist so angeordnet, dass, wenn  die Trommel einen leeren Zwischenraum  zeigt, der Auslöser mit dem Nocken 39 des       Kontaktbetätigungsorganes    36 in Eingriff  kommt und bewirkt, dass dasselbe die Kon  takte 32 und 34 trennt, während zwischen  den Kontakten 33 und 34 eine Verbindung  hergestellt wird.

   Für gewöhnlich liegt das  Betätigungsorgan 36 am Anschlag 40 an, so  dass die Kontakte 32 und 34 in geschlossener  Stellung verbleiben.  



  Mit der oben beschriebenen Vorrichtung  können     Stromstossreihen    übertragen werden,  die über die Stromkreise über Klemme 29,  die Magnetspule, das Kontaktstück 34, das  Kontaktstück 32 zur Klemme 30 verlaufen  und durch die die Trommel in Drehung ver  setzt     und    die gewünschte Ziffer angezeigt  wird. Wenn während der Zeit, wo die ersten  Stromstösse übertragen werden, eine Verbin  dung zwischen den Kontakten 33 und<B>31</B> be  steht, so muss der erste Stromstoss durch den  Stromkreis über die Klemme 29, die     Nagnet-          spüle    22, das Kontaktstück 34, das Kontakt  stück 33 zur Klemme 31 übertragen werden.

    Sobald dieser erste Stromstoss übertragen ist,       wird    dieser Stromkreis natürlich unterbro-           cnen,        -#vorauz        aie        nacnroigenaen        oLromsi.oiae     durch den Stromkreis über die Klemme 30,  wie oben     beschrieben,    übertragen werden  müssen. Die Art und Weise, auf welche diese       Stromstossübertragung    gesteuert wird, wird  nachstehend beschrieben werden.  



  <I>Empfangsstromkreise:</I>  Jede der zahlreichen Empfangsstationen  oder Bankstellen ist mit einem     Klemmbrett     ausgerüstet, welches insgesamt 48 Abzweig  klemmen für jeden einzelnen Wert der vorge  sehenen Anzahl besitzt. Es sind also drei  Klemmen 29', 30' und 31'     (Fig.        1e)    für jede  der 16     Anzeigeeinheiten    für einen Wert vor  gesehen. Angenommen, es sei ein Apparat  satz für den     Notierungsdienst    für 600 Werte  vorgesehen, dann werden die notwendigen  Klemmen zweckmässig     in    sechs Gruppen un  terteilt, wobei jede     Klemmengruppe    für<B>100</B>  Werte     bestimmt    ist.

   Die     Fig.        1.d    und     1e     zeigen einen Teil einer solchen Klemmbrett  gruppe. Der Einfachheit halber sind in die  sen Figuren viele Klemmen weggelassen, je  doch sind in einer vollständigen Klemmbrett  gruppe die     Klemmen,        wie    dargestellt, in  Gruppen von 48 angeordnet, wobei 20 Lagen  solcher     Gruppen,    zum Beispiel in fünf hori  zontalen Reihen, vorgesehen sind.

   In den       Fig.        1d,        1e    und     1f    sind die Klemmen in den  gleichen relativen     Stellungen    angeordnet, wie  die     Anzeigeeinheiten,    das heisst in Gruppen  von je     vier    entsprechend den vier     Einstelhin-          gen.    jeder ,;Offen"-,     "Höchst"-,    "riefst"- und       "Letät"-Notierung    für die verschiedenen  Werte.

   In     Fig.        1e    ist eine     Anzeigeeinheit     42 schematisch dargestellt und diese Art und  Weise, in welcher dieselbe lösbar mit den  Klemmen 29', 30' und 31' auf bekannte  Weise     verbunden    werden kann, ist wohl  ohne     weiteres    klar.

   (Zur Vereinfachung der       Darstellung    ist     hier    an Stelle des oben be  schriebenen     Schalterbetätigüngsorganes    36  ein Nocken 43 dargestellt mit einem flachen  Teil, durch welchen ermöglicht wird, dass die  Kontaktklemme 34     mit    dem Kontaktstift 33  in     Berührung    tritt, wenn der Anzeiger in  seiner Normalstellung ist, während in der    übrigen Zeit der Nocken dazu dient, das Kon  taktstück 34 in Berührung mit dem Kontakt  32 zu halten.

   Andere in     Fig.        1e    schematisch  dargestellte     Anzeigeteile    tragen die gleichen  Überweisungsziffern wie die entsprechenden  Teile in     Fig.    2.)  In     Fig.        1f    ist ein Teil einer andern       Klemmbrettgruppe    dargestellt.  



  Die Empfangsstromkreise werden     iiber     acht Leitungen 44 bis 51 gesteuert, und zwar  wird die Steuerung bewirkt     mittelst        Stro!n-          schwankungen    in Form von     Stromstossreihen,     welche von einem     Stromstossübertrager    aus  über eine kleinere Anzahl Leitungen gesandt  werden, wie nachstehend beschrieben.

   Die  durch solche     Stromstossreihen        ausgeübten     Wirkungen sind folgende:  Zuerst wird eine Reihe von Wahlstromstö  ssen zur gleichzeitigen     Betätigung    einer An  zahl     Wählervorrichtungen    in schrittweiser Be  wegung übertragen, so dass die Klemmverbin  dungen für den besonderen gewünschten  Wert und die besonderen Notierungen dieses  Wertes, welche nachfolgend übertragen wer=  den sollen, gewählt werden. Die Stromstösse  können für diesen Zweck den Empfangs  stromkreisen über die Leitungen 44, 45 und  46, wovon jede mit einem gemeinsamen Rück  leiter zusammenwirkt, zugeführt werden.

    Nachdem auf diese Weise die gewünschten       Klemmenverbindungen    für den gewünschten  Wert gewählt worden sind, ist es erwünscht,  falls die     damit    verbundenen Anzeiger nicht  schon in der     Normalstellung    stehen, die An  zeigetrommeln zuerst in die Normalstellung  zurückzuführen, das heisst in jene Stellung,  in welcher der freie Zwischenraum sichtbar  ist. Für diesen Zweck     können    den Empfangs  stromkreisen     Stromstossreihen    durch die Lei  tung 51 zugeführt werden.

   Alsdann ist es       erwünscht,    gleichzeitig,     jedoibh    unabhängig  voneinander die vier     Ziffernanzeigeeinheiten     für die besondere gewählte Notierung in sol  cher Weise zu betätigen, dass     dieselben    den  neuen Preis oder die neue Notierung angeben.  Die Stromstösse für diesen Zweck werden den  Empfangsstromkreisen über die vier Leitun  gen 47, 48, 49 und 50 zugeführt.           Wähler:     Die     Empfangsstationswähler    können in  folgende Gruppen eingeteilt werden:  1.

   Wähler 52 und 53, durch deren Tä  tigkeit auf der     Anzeigewand    diejenige der       .#eehs    Klemmtafeln gewählt wird, in welcher       sich    das Feld für den gewünschten Wert be  findet.  



  2. Wähler,     wie    zum Beispiel 54, 54' bis  <B>57, 57,</B> durch deren Tätigkeit auf einer       Klemmtafel    diejenige senkrechte Reihe ge  wählt wird, in welcher sich das Feld für den  gewünschten Wert befindet. In     Fig.        1f    sind  nur zwei     Vertikalreihenwähler,    nämlich 58,  58' und 59, 59' für die zweite Klemmtafel  angegeben, während die andern der Einfach  heit halber weggelassen sind.  



  3. Wähler 60 und 60' durch deren Tä  tigkeit die Steuerung der     Stromkreisverbin-          dungen    der gewählten Anzeiger bewirkt wird  und welche dazu dienen, die horizontalen  Klemmreihen auszuwählen, welche die den       Notierungstrommeln    für den gewünschten       Wert    entsprechenden Klemmen enthalten.  Für die in     Fig.        1f    angegebene zweite     Klem-          mentafel    sind die entsprechenden Wähler  vorrichtungen 61 und 61' angegeben.  



  Diese Wählervorrichtungen sind alle auf  an und für sich bekannte Weise als Schritt  wähler konstruiert, deren Beschreibung sich  hier erübrigt. Es sei lediglich bemerkt,     dass     ,jeder Wähler einen einzigen     ScUrittschalt-          magneten    mit einem durch einen Anker ge  steuerten Schalt- und Klinkenwerk hat,     wie     schematisch dargestellt. Jeder Wähler 54,  54' bis 59, 59' hat einen einzigen Kontakt  arm mit zehn elektrisch verbundenen Kontak  ten. Die übrigen Wähler, wie zum Beispiel  52, 53, 60, 60', 61, 61' haben ebenfalls einen  einzigen Kontaktarm, dessen Kontakte aber       elektrisch    unabhängig voneinander sind, so  bald der Kontaktarm selbst in Betracht  kommt.  



  Die Wähler 52 und 53 sind allen sechs  Tafeln der gesamten     Anzeigewand    gemein-,       sam,    während die andern Wähler in Gruppen       angeordnet    sind. Acht der Wähler, wie zum    Beispiel 54, sind für jede Tafel und einer  der Wähler, wie zum Beispiel 60 und 60'  für jede Tafel vorgesehen. Es ist zu bemer  ken, dass die Wähler 54, 54'     etc.    für paar  weise Wirkung miteinander verbunden sind  -und es kann demgemäss jedes Paar, wie zum  Beispiel 54     und,54'    als einzige Einheit kon  struiert werden. In diesem Falle ist eine  Kontaktbank von 20 Kontakten statt zehn  für jeden Schritt des Kontaktarmes vorge  sehen.

   Aus der Zeichnung geht hervor, dass  diese 20 Kontakte (zum Beispiel 62 und 62')  für jeden Schritt eines Wählers (54 und 54')  mit den 5 X 4 = 20 Klemmen 29' einer  Vertikalreihe einer     Klemmentafel    verbunden  sind. Die 20 Kontakte     (63und63')    des benach  barten Wählerschrittes sind mit der benach  barten auf der gleichen Tafel liegenden ver  tikalen     Klemmenreihe    29', die einer andern  Gruppe von Werten entspricht, verbunden.

    Die Kontakte der Wähler 54 und 54' dienen  zur Verbindung mit den     Hunderter-Anzeiger-          einheitsklemmen,    die Kontakte der Wähler  55 und 55' zur Verbindung mit den     Zehner-          Anzeigereinheitsklemmen    und in gleicher  Weise die Wähler 56 und 5.6', sowie 57 und  57' für die elektrische Verbindung mit den       Einer-Anzeigereinheitsklemmen,    sowie den       Bruchteil-Anzeigereinheitsklemmen    einer Ta  fel.

   Da auf jeder Klemmtafel die 100 Wert  papierfelder in 20 Vertikalreihen und fünf  Horizontalreihen angeordnet sind und jeder  Vertikalreihe eine Kontaktbank (Schrittstel  lung) der Wähler entspricht, so ist jeder  Wähler 54, 54'     etc.    mit 20 Kontaktbänken  (Schrittstellungen) versehen, wovon der Ein  fachheit halber nur fünf angegeben sind.  



  Die Kontakte der einen Gruppe von     Hori-          zontalreihenwählern    (60, 61) sind mit den       Anschlussklemmen    31' der     Schrittschaltmag-          nete    22 verbunden, die Kontakte der andern  Gruppe von     Horizontalreihenwählern    (60',  61') mit den     Anschlusskontakten    30' der       Schrittschaltmagnete.    Für die Wähler 60, 60'  sind sechs Stellungen angegeben, die den  "Offen"-, "Höchst"-, "riefst"-, "Letzt"-,

         "Höchst"-    und     "Letzt"-    und     "riefst"-    und       "Letzt"-Anzeigeeinheitsklemmen    entsprechen.      In der "riefst"- und     "Letzt"-Stellung    sind  beispielsweise acht Kontakte 64 am Wähler  60 vorgesehen, wobei vier solcher Kontakte  mit den Bruchteil-, Einer-, Zehner- und     Hun-          derter-Klemmen    31' einer     "Letzt"-Notie-          rungsgruppe,    die andern vier Kontakte 64  mit dem Bruchteil-, Einer-, Zehner- und     Hun-          derter-Klemmen    der     "Tiefst"-Gruppe    ver  bunden sind.

   Auf gleiche Weise sind die  Kontakte an den andern fünf     Anzeigestellun-          gen    für die Wähler -60 verbunden, um mit  den     "Offen"-,        "Höchst"-,        "riefst"-    und       "Letzt"-Anzeigerklemmengruppen    zusammen  zu arbeiten, wodurch die     vier    gewählten  Trommeln jede der vier Gruppen je nach der  Stellung des Wählers 60 betätigt werden  können.

   Ebenso wie die     "Letzt"-Notierung     entweder einen neuen     "Höchst"-    oder einen  neuen     "Tiefst"-Wert    betrifft, können die       "Höchst"-    oder     "Tiefst"-Anzeigerklemmen    je  nach dem Fäll so angeschlossen werden, dass  die entsprechenden Anzeiger zusammen mit  den     "Letzt"-Anzeigern    arbeiten.

   Es ist wei  ter zu bemerken, dass der Wähler 60' gleicher  Weise mit Kontakten 64' in gleicher Anzahl  und Anordnung,     wie    die Kontakte 64, und  auf gleiche Weise mit dem     Klemmenbrett     verbunden, versehen ist, mit dem Unterschied,  dass die Verbindungen vom Wähler 60' zu  Klemmen 30' verlaufen, während die Ver  bindungen vom Wähler 60 zu Klemmen 31'  gehen. Vier der Kontakte an jedem der       "Offen"-,        "Höchst"-,        "riefst"-    und     "Letzt"-          Schritte    auf den Wählern 60, 60'     etc.    wer  den nicht benutzt und können deshalb weg  gelassen werden.  



  Die Kontakte an den sechs für den Wäh  ler 60, 60'     etc.    angegebenen Schrittstellungen  sorgen nur für die Wahl der     Anzeigeklem-          men    für eine horizontale Reihe von Wert  papierfeldern, während,     wie    bereits oben an  gegeben, fünf horizontale     Felderreihen    für  Werte auf jeder     Klemmentafel    vorgesehen  sind. Die. vollständigen Wähler 60 und 60'  haben deshalb Kontakte in dreissig verschie  denen Schrittstellungen, wovon der einfa  cheren Darstellung halber hier nur sechs an  gegeben sind.

      Es können also vier zusätzliche Gruppen  mit sechs Stellungen für jede Gruppe vor  gesehen und den vier verbleibenden horizon  talen Reihen der     Klemmengruppe    auf der  Klemmtafel (es sind nur vier von den fünf  horizontalen Reihen von     Klemmengruppen     angegeben) zugeordnet sein. Die Wähler,  wie die Wähler 60, werden deshalb dreissig  Schritte besitzen mit     AnschlussmöAichkeit     von vier oder acht Stromkreisen in jedem  Schritt. Die Wähler 54 und 54' benötigen  anderseits nur zwanzig Schritte, wobei vor  gesehen ist, dass jedes derartige Wählerpaar  bei jedem Schritt zwanzig Stromkreise zu  sammenbringen kann.  



  Wie dargestellt, ist der einzelne Wähler  52 für sechs Schritte mit je acht Kontakten  vorgesehen. Der Wähler 53 ist ebenfalls ein       Sechsschrittwähler,    es müssen jedoch nur vier  Kontakte bei jedem Schritt vorgesehen sein,  wenn auch     gewünschtenfalls    zur Vereinfa  chung der Herstellung die Wähler 52 und  53 mit der gleichen Anzahl von Kontakten  bei jedem Schritt ausgeführt sein können.  



  Die Schrittbewegungen der drei Gruppen  von Wählern (52 und 53), (54, 54'     etc.)    und  (60, 60'     etc.)    werden durch drei Leitungen  44, 45 und 46 gesteuert. Die Wähler 52  und 53 werden vermittelst eines Relais 65  betätigt, dessen Spule mit ihren Klemmen  mit der Erde, sowie mit der     Leitung    44 ver  bunden ist. Das Relais 65 dient zur Betä  tigung des Relaiskontaktes 6,6, welcher bei  67 eine Stromquelle in den Stromkreis der       Schrittschaltmagnete    der Wähler 52 und 53  schaltet, wobei die     Stromrückleitung    von  jedem     Schrittschaltmagnet    aus zur Erde und  von da zu einer geerdeten Klemme der Bat  terie 67 verläuft.

   So oft also der Leitung  44 ein elektrischer Stromstoss aufgedrückt  wird, betätigt das Relais 65 den Kontakt 66  und überträgt einen stärkeren Stromstoss  direkt auf die     Schrittschaltmagnete    der Wäh  ler 52 und .53. Eine Reihe solcher Strom  stösse bewirkt die     Vorschaltung    dieser Wäh  ler in die Stellung entsprechend derjenigen       Klemmentafel,    in welcher sich die Klemmen      für das zu wählende Wertpapierfeld     \@efin-          den.    Die Leitung 45 dient zur Betätigung  des Relais 68     (Fig.        1f),    welches seinerseits  Stromstösse von der Batterie 70 aus auf  einen Leiter 69 zur     Betätigung    der Wähler  54,

   54' bis 57, 57' überträgt. Jede der an  dern     Klemmenbafeln    ist auf gleiche Weise  mit über die Leitung 45 gesteuerten Relais  versehen. Zum Beispiel ist das Relais 71  zur     Steuerung    der Wähler 58, 58', 59, 59'       etc.    für die zweite Tafel angeschlossen. Von  der Leitung 45 ist eine zu den entsprechenden  Relais anderer Klemmtafeln führende Lei  tung 72 abgezweigt. Folglich können die  Wähler 54, 54'     etc.,    während die Wähler  52 und 53 in schrittweiser Bewegung vorge  schaltet werden, gleichzeitig auf gleiche  Weise durch     Stromstossreihen;    welche über  die Steuerleitung 45 übertragen werden, vor  geschaltet werden.

   Die an die     Leitung    46  angeschlossenen Relais 78     (Fig.        1d)    und 74       (Fig.        1f)    steuern die Wähler 60, 60'     bezw.     61, 61'     etc.    der verschiedenen Tafeln zur Aus  wahl der horizontalen Klemmreihe.

   Es er  gibt sich hieraus, dass durch Benutzung der  drei     Wählersteuerleitungen    44, 45 und 46  die drei Wählergruppen (52,     .53),    (54, 54'       etc.)    und (60, 60', 61, 61'     etc.)    gleichzeitig,  jedoch unabhängig voneinander gesteuert  werden können, so dass sie gerade die Klem  men der gewünschten Notierung, welche ge  ändert werden soll, auf der     Klemmentafel     wählen.  



       Nachfolgend    wird beschrieben,     wie    die  einzelnen Trommeln betätigt werden, nach  dem die Wahlvorgänge beendet sind. Es sei  angenommen, dass mindestens einige der An  zeigetrommeln, die durch eine frühere Wahl  wirkung gewählt worden sind, eine derartige  Stellung einnehmen, dass sie bestimmte Zif  fern und nicht die freien Zwischenräume zei  gen. Die beste Methode, eine neue Notierung  einzustellen, besteht deshalb darin, zuerst  alle gewählten Trommeln in ihre Ruhelage  zurückzuführen, so dass dieselben ihren lee  ren Raum zeigen.

   Nunmehr können durch  die Bedienungsperson     Stromstossreihen    über  die Steuerleitungen 47, 48, 49 und 50 gesen-         det    werden, deren Anzahl der Ziffern der  neuen     Notierungen    entspricht, so dass da  durch     keinerlei    Subtraktion oder Addition  zur vorherigen Notierung erforderlich ist.  



  Die für eine solche     Rückführoperation     hergestellten Stromkreise sind folgende:  Zwecks Rückführung wird eine Reihe von  Stromstössen über die Steuerleitung 51 über  tragen, deren Anzahl mindestens gleich der  Anzahl von .Schaltungsmöglichkeiten jeder  Trommel oder grösser als diese ist, um jede  Trommel in     ihre    Leerstellung vorzuschalten,  gleichgültig, welches ihre vorhergehende  Stellung war. Es erhält also jede gewählte  Trommel 10 Stromstösse, so dass zum Bei  spiel, wenn sie vorher die Zahl "1" gezeigt  hat, diese zehn Stromstösse sie derart vor  schalten, dass sie     hintereinander    die Zahlen  von 1 bis 9 und 0 und schliesslich den leeren  Raum zeigt.

   Ist die Trommel in der Leer  stellung angelangt, so werden die weiteren  überzähligen Stromstösse durch die Betäti  gung des     obenbeschriebenen    Betätigungs  organs (36, 38) unwirksam gemacht. Es  können auch die     Anzeigetrommeln    so ange  ordnet sein, dass sie sich in einer Richtung  entgegengesetzt wie oben drehen, so dass,  wenn die Trommel vorher die Nummer "1"  anzeigte, nur ein einziger     Rückführstromstoss     nötig sein würde, um diese Trommel auf das  leere Feld zurückzuführen.  



  Die     Stromstösse    über die Steuerleitung 51  erregen die     Steuerrelais    75, 76, 77 und 78.  Das Relais 75 hat vier Arbeitskontakte,  durch welche bei Betätigung des Relais die  vier     Einstellsteuerleitungen    47, 48, 49 und  50 insgesamt mit der     Rückstellsteuerleitung     51     verbunden    werden. Die vier Einstellsteuer  leitungen 47, 48, 49 und 50 sind ihrerseits  mit dem Kontaktarm des Wählers 53 ver  bunden. Der Wähler 53 bewirkt hierdurch  die elektrische Verbindung der     Einstell-          steuerleitungen    mit seinen Feldkontakten,  welche der vorher gewählten Klemmtafel ent  sprechen.

   Wenn zum Beispiel der Kontakt  arm des Wählers 53 Kontakt mit einem Kon  taktfeld 79 herstellt, gehen die Stromkreise      weiter durch die     Leitungen    80 zu den     Xon-          taktarmen    der Wähler 54, 54' bis 57, 57'.  Nimmt man an, dass diese Kontaktarme sich  in solchen Stellungen     befinden,    dass sie mit  den     Kontaktfeldern    62     und    62' in Berührung  treten, so gehen die Stromkreise weiter durch  die Leitungen 81 zu den Klemmen 2:9' der  ersten senkrechten Reihe von Trommelklem  men.

   Die über die Steuerleitung 51 empfan  genen Stromstösse erregen dann die Trom  melmagnete 22 im     Antriebssinne.    Bei jenen  Trommeln, welche keinen leeren Raum zei  gen, wird der     Stromkreis    weitergeleitet durch  die     Trommelschalterkontakte    34 zu den Kon  takten 32, den Klemmen 30' und dann durch  die     Leitungen    82 zum     Wähler    60'.

   Ange  nommen, der Wähler 60' sei in einer der  - artigen Stellung, dass sein Kontaktarm     mit     dem Kontaktfeld 83 Kontakt macht,     so@    wer  den lediglich     Stromkreise    hergestellt durch  die Magnetspulen der vier Trommeln zur An  gabe des Öffnungswertes für das betreffende  Wertpapier, dessen Klemmen sowohl in der  ersten Vertikalreihe, als auch in der ersten  Horizontalreihe liegen.  



  Es werden deshalb lediglich diesen vier       Anzeigetrommeln        R.ückführstromstösse    zuge  führt. Von den Kontakten 83 weg werden       ;die    -Rückführungsstromkreise weitergeleitet  durch den Kontaktarm des Wählers 60' zu  einem entsprechenden Kontaktfeld 84 des       Wählers    52, dann durch die verschiedenen,  entsprechenden isolierten Armkontakte des  Wählers 52 zu einer Gruppe von Kontakten  85 am Relais 78. Sobald das Relais 78 er  regt wird, schaltet sein Anker alle Kontakte  85 durch eine     Leitung    86 an einen Arbeits  kontakt 87 des Relais 76 an.

   Da das Relais  76 ebenfalls durch die Stromstösse, wie     oben     erwähnt, erregt wird, wird der Kontakt 87  durch den Relaisanker bei 88 geerdet, wo  durch eine Rückleitung gebildet     wird,    welche  mit der Steuerleitung 51, wie oben beschrie  ben,     zusammenwirkt.     



       Angenommen,    dass     einige    Trommeln von  den vier zu einem Kurswert gehörenden  Trommeln, welchen auf diese Weise Rück  führstromstösse zugeführt werden, bereits in    ihren Normalstellungen seien, oder nach eini  gen     Stromstössen    in ihren Normalstellungen  anlangen, so werden die Stromkreise von  jeder dieser rückgeführten Trommeln aus  weitergeführt, und zwar nicht durch die  Trommelkontakte 32, sondern durch die Kon  takte     33,    welche ihrerseits durch Klemmen  31' dem Wähler 60 zugeordnet sind.  



  Beim Wähler 60 werden die Stromkreise  durch den Wählerkontaktarm in gleicher  Weise wie am Wähler 60'     weitergeleitet,     dann durch die Leitungen 89 zu einer ent  sprechenden Kontaktgruppe 90 des Wählers  52, wobei die Kontakte 90 im selben Feld  liegen wie die Kontakte 84. Von den Kon  takten 90 aus werden die Stromkreise fort  gesetzt durch die entsprechenden isolierten  Armkontakte und durch Leitungen 91 zu  einer Gruppe von vier Kontakten 92 des Re  lais 77. Durch die Rückführungsstromstösse  ist das Relais 77 indessen erregt worden,  wie oben beschrieben, so     dass    die soeben an  gegebenen Stromkreise an den Kontakten 92  geöffnet werden.

   Es     werden    demgemäss jene  Trommeln, welche in ihren Normalstellungen  angelangt sind, durch weitere Rückführungs  stromstösse nicht mehr beeinflusst. Sobald  alle Erregerstromstösse empfangen worden  sind, sind natürlich alle vier Trommeln in  die Normalstellung rückgeführt worden, so  dass sie für die     Einstellung    einer     neuen    No  tierung bereit sind.  



  Die Stromkreise zur Neueinstellung der  Trommeln verlaufen wie folgt: Nachdem die       Rückführstromstösse    beendigt worden sind,  bleiben die Relais 75, 76, 77 und 78 nicht  länger erregt. Deshalb werden, obgleich die       Rückführstromstösse    den vier Trommeln als  Gruppe zugeführt     werden,    die Antriebsstrom  stösse über die vier     Einstellsteuerleitungen     47, 48, 49 und 50 unabhängig voneinander  geleitet, da das Relais 75     aberregt    ist. Von  den     Einstellsteuerleitungen    47, 48, 49 und 50  geben die vier Stromkreise unabhängig von  einander durch die vier Leitungen 80 zu den  vier Wählerpaaren 54, 54', 55, 55', 56, 56'  und 57, 57'.

   Nimmt man an, dass diese Wäh-      ]er in den gleichen Stellungen sind, wie wäh  rend des     obenbeschriebenen        Rückführvorgan-          ges,    so verlaufen diese vier Stromkreise wei  ter durch die vier Paare von Wählerkontakt  armen zu den Hunderter-, Einer- und Bruch  teil-Klemmen der Trommelwerke, welche vor  her rückgeführt worden sind. Es können des  halb über diese vier Stromkreise Antriebs  stromkreise auf jede der vier Trommeln un  abhängig voneinander und gleichzeitig nach       WUCi:sch    übertragen werden, wobei eine hin  reichende Anzahl von Stromstössen in jeder  Reihe vorgesehen ist, um die entsprechende  Trommel schrittweise in die Stellung zu brin  gen, in welcher sie die gewünschte Zahl zur  Anzeige der neuen Notierung angibt.

   Diese  vier Stromkreise werden fortgesetzt durch die  Kontakte der Trommelwerke (34), wobei der  erste Stromstoss jeder Reihe durch die Kon  takte 33 geht, insoweit die Trommeln zur  Zeit der Übertragung der ersten Stromstösse  sich in der Normal- oder Leerstellung be  finden. Von den Kontakten     33    aus werden  die Stromkreise fortgesetzt durch Wähler 60  und 52, wie oben beschrieben, und dann durch  Leitungen 91 zu den Kontakten 92. Da zu  dieser Zeit das Relais 77 nicht erregt ist,  werden alle vier Kontakte 92 geerdet durch  den Anker des Relais 77, durch eine Lei  tung 93, einen Unterbrechungskontakt 94 des  Relais 76 und die Erdverbindung 88.

   Die       Erdverbindung    88 bildet eine     geneinsame     Rückleitung für die über die Einstellsteuer  leitungen 47, 48, 49 und 50 ankommenden       Stromstösse.    Der mit dem Wähler 52 und den  Kontakten 92 desselben zusammenwirkende  Wähler 60 bildet einen Stromkreis zur Ver  vollständigung des Stromkreises für die den  vier Trommeln     übermittelten    ersten Strom  stösse jeder Reihe.

   Indessen wird nach dem  ersten Stromstoss jede der vier Trommeln aus  der Normal- oder Leerstellung     herausbewegt,     so dass hiernach die     Anzeigestromkreise    nur  über die     Trommelwerkkontakte    32 verlaufen,  welche mit den Wählern 60', wie oben er  klärt, zusammenwirken. Es gehen infolge  dessen alle auf den ersten Stromstoss folgen  den. Antriebsstromstösse über Stromkreise    durch den Wähler 60', die Kontakte 84 und  dann durch die Verbindungsleitungen 95  unter der Steuerung durch das Relais 77 zu  einer andern Kontaktgruppe 96, wobei die  Kontakte 9,6 zu dieser Zeit sämtlich durch  den Anker des Relais 77 in gleicher Weise  wie die Kontakte 92 geerdet werden.

   Es  wird deshalb jedes der vier Trommelwerke  beeinflusst und schrittweise in die gewünschte  Stellung gebracht, indem die entsprechende  Anzahl von Stromstössen über diese Strom  kreise gesandt wird. Nachdem die vier  Trommeln auf diese Weise eingestellt worden  sind, sind die Empfangsstromkreise für die  Wahl eines neuen Wertes in gleicher Weise,  wie oben beschrieben, bereit.

   Es ist klar, dass  die "Höchst"-,     "Tiefst"-,    "Letzt"-,     "Höchst-          und    Letzt" und     "Tiefst-    und     Letzt"-Trom-          meln    auf gleiche Weise     betätigt    worden  wären, wenn die Wähler     .60    und 60' zu ihrer  Auswahl beeinflusst worden wären. In glei  cher Weise hätte auch eine Auswahl von  andern     Klemmentafeln    zugeordneten Trom  meln erfolgen können, wenn die Wähler 52  und 53 auf entsprechende andere Kontakt  felder bewegt worden wären.  



  <I>Mehrfachübertragung:</I>  Es ist die Übertragung von mindestens  1200 Werten mit Hilfe von .nicht mehr als  vier Leitungsdrähten möglich. In dem be  sonderen, dargestellten Beispiel     I'ig.    ja     sind     die Leitungsdrähte mit 100, 101, 102 und  103 bezeichnet. Die Verbindungsleitung 1(l0  ist vorgesehen, um durch Mehrfachübertra  gung Stromstösse zu übermitteln, welche in  den Empfangsstationen auf die acht     Steuer-          leitungen    44 bis 51 verteilt werden. Die Lei  tung<B>101</B> ist vorgesehen, um einem ähnlichen       Zweck    mit doppelter Übertragungsausrüstung  zu dienen.

   Die hier beschriebene Apparatur  ist für den     Notierungsdienst    von 600 Wer  ten vorgesehen und eine dementsprechende  Doppelausrüstung kann dann für die Angabe  von insgesamt 1200 Werten benutzt werden.  



  Die Leitungen 102 und<B>103</B> sind zur       Übermittlung    eines Wechselstromes be  stimmt, der zum Beispiel 60 Perioden besitzt      und zur     Synchronisierung    der nachstehend  beschriebenen     Mehrfachübertragungsappara-.          tur    benutzt wird. Die     Leitung    102 kann eben  falls zur Steuerung     gewisser    nachstehend be  schriebener Notstromkreise dienen. In allen  Fällen, wo der gleiche sorgfältig regulierte       60-Perioden-Strom    sowohl an der Sende-, als  auch an den Empfangsstationen verfügbar  ist, kann natürlich die Anwendung der Lei  tungen 102 und<B>103</B> für die Synchronisierung  in Wegfall kommen.  



  Die Leitungsdrähte 100 bis 103 können  von der     Zentralübertragungsstation    oder Sta  tionen zu einer grösseren Anzahl von Bank  stellen oder ähnlichen     Anzeigestellen    verlau  fen, die mit der Empfangsapparatur ausge  rüstet sind, wobei die verschiedenen Emp  fangsstationen mit den Leitungen verbunden  sind. Die verschiedenen Teile der     Fig.    1  dienen zur Veranschaulichung einer voll  ständigen     Übertragungsstation    zusammen mit  einer vollständigen Empfangsausrüstung.

    Der Sender besitzt eine     rotierende    Kollektor  welle 104, die durch einen Motor<B>105</B> unter  Vermittlung einer     _    Reibungskupplung 106,  wie nachstehend zusammen mit     Fig.    4 be  schrieben wird,     angetrieben    wird. Der     Syn-          chronisierungswecUselstrom    der Leitungen  102 und 103 speist polarisierte Magnete 107  und 108, die ihrerseits eine     Steigradvorrich-          tung    109 antreiben, deren Konstruktion aus  der     Fig.    4 und 5 ersichtlich ist.  



  An der Empfangsstation ist eine rotie  rende Verteilerwelle 110 vorgesehen, welche  gleicherweise durch einen Motor<B>111</B> vermit  telst einer Reibungskupplung ähnlich der  Kupplung 106 angetrieben wird. Die Vertei  lerwelle wird ebenfalls durch eine Steigrad  vorrichtung 113 gesteuert, die ihrerseits  durch polarisierte Magnete 114 und 115 an  getrieben wird, die über die Leitungen 102  und 103 mit dem     Synchronisierungswechsel-          strom    gespeist werden.

   Die     Motore    10:5 und  111 können durch irgendeine Stromquelle,  zum Beispiel den gewöhnlichen Lichtstrom,  angetrieben werden, und es ist nicht erforder  lich, diese     Motore    mit genau derselben Ge-         schwindigkeit    laufen zu lassen, solange     mir     die Geschwindigkeit eines jeden gross genug  ist, um die Kollektor- und Verteilerwellen  104 und 110 so rasch anzutreiben, als die       Steigradvorrichtungen    es zulassen.

   Die     Kol-          lektorwelle    104 trägt eine rotierende isolie  rende Schleifbürste 116, welche mit einem  ortsfesten Kontaktring 117 zusammenarbei  tet, der zusammen mit der Schleifbürste 116  einen als rotierenden Unterbrecher ausgebil  deten     Stromstosserzeuger    bildet. Der Kon  taktring 117 besteht aus vier Serien von  Kontaktsegmenten, welche durch Zwischen  räume oder Isolationsstücke voneinander ge  trennt sind. In jeder dieser vier Gruppen  sind acht Kontakte vorgesehen. Entspre  chende Kontakte in jeder der vier Gruppen  sind passend miteinander verbunden (diese       Verbindungen    sind der Einfachheit halber in  der Zeichnung weggelassen).

   Die acht Kon  takte entsprechen den obenerwähnten acht       Steuerleitungen    44 bis 51. Die     ersten    drei  dieser acht Kontakte werden mit Wahlstrom  stössen über Wählerleitungen 118 gespeist,  welche von der in     Fig,        1c    dargestellten Zäh  lervorrichtung ausgehen.

   Die nächsten     vi        @r     Kontakte jeder Gruppe sind mit vier     Betä-          tigungsstromkreisleitungen    119 verbunden,  welcher die Hunderter-, Zehner-, Einer- und       Bruchteil-Betätigungsstromstossgruppen    bil  den, welche durch die in     Fig.        1b    dargestellten       Betätigungsstromstosszähler    gespeist werden.

    Der letzte Kontakt in jeder Gruppe auf     dein     Kontaktring 117 ist mit einer Rückführungs  leitung 120 verbunden, welche zu den nach  stehend beschriebenen Rückführungsstrom  stoss-Zählervorrichtungen, welche in     Fig.        lb     dargestellt sind, führt.  



  Die     Kollektorwelle    104 ist mit einer wei  teren drehbaren isolierten Schleifbürste 121  versehen, welche mit einem Kontaktring 122  zusammenarbeitet. Der Kontaktring 122 hat  gleicherweise vier Kontaktgruppen und die  entsprechenden Kontakte jeder Gruppe sind  miteinander verbunden (diese Verbindungen  sind in der Zeichnung der Einfachheit halber  weggelassen). Fünf Kontakte sind in jeder  dieser vier Gruppen vorgesehen und     mittelst         Leitungen 123 mit den     Betätigungs-    und       ss.iiclzführnngsstromzählern    der     Fig.        1u    ver  bunden.

   Der Zweck der Schleifbürste 121       und    des Kontaktringes 122 ist die Verteilung  von Stromstössen in richtiger Reihenfolge auf  die     Überführungs-    und Betätigungsstrom  stosszähler, wie nachstehend     beschrieben.    Die  Zwischenräume zwischen den Gruppen -von       fiinf    Kontakten können entweder mit Isola  tion oder mit unbenutzten Segmenten aus  gefüllt sein.  



  Die     Kollektorwelle    104 ist weiterhin     finit     einer dritten isolierten     Schleifbürste    124 ver  sehen, die mit einem dritten Kontaktring 125       zusammenarbeitet.    Dieser Ring besitzt vier       Tsoliereinsätze    126, welche mit den     Isola-          tionsstücken    zwischen den Kontaktgruppen  des Kontaktringes 117 ausgerichtet angeord  net sind. Die Bürsten 116, 121 und 124 sind  ebenfalls     miteinander    ausgerichtet.

   Der     Kon-          'to,ktring    125 bezweckt die Steuerung ge  wisser Sperrstromkreise, die das Senden von  Stromstössen stets dann verhindern, wenn die  Kollektor- und Verteilerwellen 104 und 110  ausser Phase sind und welche ferner die Über  tragung von     Stromstössen    von sehr kurzer  Dauer verhindern, worauf nachstehend noch  zurückzukommen sein     wird.     



  Die Verteilerwelle 110 ist mit     einer    dreh  baren isolierten Kontaktbürste<B>127</B>     versehen,     welche mit einem Kontaktring 128 zusam  menarbeitet. Die Schleifbürsten 116 und<B>127</B>  und die Kontaktringe 117 und 128 sind von  gleicher Konstruktion, mit dem Unterschied,  dass der Kontaktring 128, der auf einem Zy  linder 129 montiert ist, mit diesem zusam  men drehbar ist, während der Ring 117 fest  steht. Weiterhin ist eine zusätzliche drehbare  isolierte Schleifbürste 130 vorgesehen, welche  mit dem Ring 128 zusammenarbeitet, wobei  die Bürsten 127 und 130 voneinander um  einen Winkel versetzt sind, der ungefähr  gleich der Breite von vier Kontaktsegmenten  ist.

   Die Bürste 127 bezweckt die Verteilung  der über die Leitung 100 ankommenden  Stromstösse auf die verschiedenen Kontakte  des Ringes 128, Diese Kontakte sind grup-         penweise    zu je acht angeordnet, wobei ent  sprechende Kontakte in den verschiedenen  Gruppen     miteinander    verbunden sind, ob  zwar die letzteren Verbindungen in der  Zeichnung der Einfachheit halber weggelas  sen worden sind.

   Die Bürste 130     bezweckt,     den Strom hintereinander den     verschiedenen     Kontakten des Ringes 12.8 in kurzen Inter  vallen, gerade nachdem die Kontakte von der  Bürste 127 berührt worden sind,     zuzuführen.     Die Bürsten 127 und 130 arbeiten mit Mit  teln zur Verlängerung der Wirkung der Lei  tungsstromstösse in nachstehend beschriebener  Weise zusammen.  



  Der Zylinder 129, welcher drehbar in La  gern gelagert ist, wie schematisch in 131  angegeben, trägt ausser dem Kontaktring 128  einen weiteren Kontaktring 132, der dein       obenbeschriebenen    Kontaktring 125 ähnlich  ist und mit dem Kontaktring 125 zum Zwecke  der Steuerung von Stromkreisen zur     Verhin-          derung    der Übertragung von     Stromstössen     stets dann     zusammenarbeitet,    wenn die Ver  teilerwelle 110 ausser Phase mit der     Kol-          lektorwelle    104 ist. Der Zylinder 129 trägt  ausserdem ein Steigrad 133, das mit einer  Klinke 134 zusammenarbeitet, die ihrerseits  in Wirkungsverbindung mit einem Anker  135 eines Magnetes 136 steht.

   Durch dieses  durch die Kollektoren 125, 132     gesteuertes     Schaltwerk 136 wird     bezweckt,    den Zylinder  1,29 zusammen mit seinen Kontaktringen  schrittweise zu bewegen, um die Verteiler  einrichtung tatsächlich in richtige Phasen  beziehung zur     Kollektoreinrichtung    an der  Sendestation zu bringen, falls aus irgend  einem Grunde diese Phasenbeziehung gestört  werden sollte.  



  Nachstehend seien nun die elektrischen  Verbindungen mit den verschiedenen Kol  lektor- und Verteilerkontakten beschrieben.  An der     Sendestation    dient die drehbare  Schleifbürste 116 dazu, nacheinander die  mit den Leitungen<B>118</B> und 119, wie oben  beschrieben, verbundenen Kontakte zu berüh  ren. Jedesmal, wenn diese Leitungen Strom  erhalten, werden elektrische Stromstösse  durch. die Bürste 116 geleitet, die durch      einen Schleifring und eine Bürste 137 zu  einer Verbindungsleitung 138 verlaufen.  Diese Stromstösse werden dann, wenn der  Kollektor und die Verteiler der Empfangs  station in Übertragungsbereitschaft sind,  durch Kontakte 139 von Relais 140 und über  die Verbindungsleitung 100 vermittelst der  Verbindungsleitung 141 weitergeleitet.

   An  den Empfangsstationen verlaufen     die,Strom-          stösse    von der Leitung 100 durch eine Ver  bindungsleitung 142 zu einer Bürste 143, die  mit der Bürste 127 in Verbindung steht. Ent  sprechend der zeitlichen Aufeinanderfolge  werden diese Impulse über die Kontakte des  Ringes<B>128</B> verteilt. Die verteilten Strom  stösse werden dann über die acht     Verbin-          dungsleitungen    144 einer entsprechenden An  zahl von auf dem Zylinder 129     angeordneten     Schleifringen 145 zugeführt.

   Der Einfach  heit halber sind diese Verbindungen 144  ausserhalb des Zylinders 129 dargestellt, je  doch werden sie bei der tatsächlichen Aus  führung,der     Apparatur    im     Innern    des Zylin  ders angeordnet. Mit Hilfe von Bürsten 146  werden die verteilten Stromstösse von     den.     Schleifringen 145 abgenommen. Die Schleif  bürsten 126 sind ihrerseits durch Verbin  dungsleitungen 147 mit einer Gruppe von       Stromstossverlängerungsrelais    148 bis 155  verbunden. Die Relais 148 bis 155 entspre  chen den Steuerleitungen 44 bis 51.  



       Stromstossverlängerung:     Im nachstehenden sei die Wirkungsweise  der Relais 148     etc.    erklärt. Angenommen,  es wird ein Stromstoss auf die erste der Ver  bindungsleitungen 147 übertragen, so     wird     durch diesen sofort ein Linienrelais<B>1'56</B> er  regt. Durch das Ansprechen dieses Relais       wird    eine     ,Stromquelle    157 an eine Spule 158  eines Relais 148     angelegt.    Das Relais 148  spricht an und schliesst dabei die drei Kon  taktgruppen 159, 160 und 161.

   Die Kon  takte 159 schalten die     Batterie    157 an die       Steuerleitung    44 an, so dass der Stromstoss  auf diese     Steuerleitung        übertragen    wird.       Gleichzeitig-        wird    über den Kontakt 160 ein  Stromkreis für die     Aberregung    des Relais    148 vorbereitet, der jedoch noch nicht ge  schlossen wird. Dieser Stromkreis enthält  den entsprechenden Kontakt auf dem Ring  128, eine der Leitungen 144, eine der Bürsten  146 und die erste der Leitungen 147 und  nebst dem eine zweite Spule 162 des Relais  148, deren andere Klemme geerdet ist (der  vollständige     Stromkreis    ist weiter unten an  gegeben).

   Inzwischen schliessen die     Kontakte     161 einen Haltestromkreis für das Relais 148.  Dieser letztere geht von der Batterie 157  durch die Kontakte 161 und dann durch die  Spule<B>1.58</B> zur Erde oder zum entgegenge  setzten Pol der Batterie. Mittlerweile bleibt  der auf die Steuerleitung 41 übertragene       Stromstoss    immer noch bestehen. Wenn in  dessen die Verteilerbürste 130 an dem be  stimmten Kontakt des Ringes 128, durch  welchen dieser Vorgang hervorgerufen ist,  anlangt, wird der     Abregungsstromkreis    des  Relais 148 geschlossen.

   Dieser Stromkreis  verläuft von der Batterie 157 durch eine Ver  bindungsleitung 163 zu einer Bürste 164 und  dann weiter über die Bürste 130 zum be  zeichneten Kontakt auf dem Ring 128, wo  durch der Stromkreis durch die Kontakte  160, wie oben     angegeben,    geschlossen     wird.     Durch diesen Stromkreis wird die Relais  spule 1,62 in solcher Weise erregt, dass ihre  Wirkung jener der Spule 148 entgegengesetzt  ist, so dass das Relais 148 dann zurückfal  len kann. Hierauf werden die Kontakte 159,  160 und 161 getrennt und dadurch der  Stromstoss auf der Steuerleitung 44 beendet  und die Stromkreise in den Normalzustand  zurückgeführt.

   In gleicher Weise tritt jedes  der andern Relais 149 bis     155    nach der Ver  teilung von Stromstössen auf die     andern    Kon  takte des Ringes 128 in     Tätigkeit.    Wenn  deshalb im richtigen Zeitmass Stromstösse  über die Verbindungsleitung 100 gesandt  werden, so wird eine entsprechende Anzahl  gleicher Stromstösse den verschiedenen  Steuerleitungen 44 bis 51     aiügedrückt,    mit  dem Unterschied, dass die letzteren Strom  stösse von längerer Dauer sind, also einen  längeren Impuls besitzen. In vorliegendem  Falle sind     dieselben    ungefähr viermal länger,      als die über die Leitung 100 übertragenen  Stromstösse.

   Auf Grund dieser Verlängerung  der Stromstösse wird auf den Steuerleitun  gen genügend Zeit und Energie verfügbar,  um die Wähler und     Anzeigetrommeln    in der       obenbeschriebenen    Weise zu betätigen. Wäh  rend der normalen Tätigkeit der Apparate  beim Sender wird die Bürste 121 von der  Batterie 165 aus durch die normal geschlos  senen Kontakte 166 am Relais 140 und durch  einen Schleifring nebst Bürste 167 gespeist.  Es wird deshalb jedesmal, wenn die Bürste  1,21 einen der Kontakte des Ringes 122 be  rührt, ein Stromstoss auf -die entsprechende  Verbindungsleitung 128 übertragen, wie  nachstehend     beschrieben.     



       Korrektur   <I>der</I>     Phasenverschiebung:     Nachstehend sei die Art und Weise, in       welcher    die Kontaktringe 125 und 182 bei  der     Korrektur    von Phasenverschiebungen zu  sammenwirken, erklärt:  Die Verteilerwellen 110 sind mit dreh  bar isolierten     Schleifbürsten    168 versehen,  die durch einen     Schleifring    mit Bürste 1,69  und eine Verbindungsleitung 170 mit der  Leitung 102 verbunden sind.

   Wenn     adle    Ver  teilerwellen 110 an den verschiedenen Emp  fangsstationen, in     Phasenübereinstimmung     mit der     Kollektorwelle    104 an der Sendesta  tion sind, haben alle Kontaktringe 132 die  gleichen Winkelstellungen in     bezug    zu ihren  Bürsten 168, wie am     Kollektorring    125 in  bezug auf seine Bürste 124. Der Ring 125  ist an die Batterie 165 angeschlossen, so dass  auch die Bürste 124 an die Batterie ange  schlossen ist, solange sie nicht eines der Iso  lationsstücke 126 berührt.

   Von dieser Bürste  verläuft ein     Stromkreis    durch einen Schleif  ring mit Bürste 171 zu einer Verbindungs  leitung 172 und dann durch die Spule eines  Relais 173 zur Erde (oder zur entgegenge  setzten Klemme der Batterie 165). Wenn  dieser Stromkreis geschlossen wird, wird der  Magnet des Relais 173 erregt, wodurch des  sen Kontakte 174 geöffnet werden. Wenn       indessen    die Bürste 124 eines der Isolations-    stücke 126 berührt, wird das Relais 178 au  genblicklich     aberregt    und die Kontakte<B>11</B>4  werden geschlossen. Hierdurch wird     einStrom-          kreis    von Erde durch die Batterie 175 und  die Spule des Relais 176 zur Leitung 102  vorbereitet.

   Dieser Stromkreis verläuft wei  ter von der Leitung 102 an den Empfangs  stationen über die Verbindungsleitungen 170  zur Bürste 168. Wenn nun die Verteilerwel  len in Phasenübereinstimmung sind, werden  die Bürsten 168 an den verschiedenen Emp  fangsstationen während dieser Zeit alle die  gleichen Isolationssegmente 177 des Ringes  182 berühren und der oben angeführte Strom  kreis bleibt an diesen Segmenten unterbro  chen, da kein     Phasenkorrekturvorga.ng    not  wendig ist. Wenn indessen aus irgend einem  Grunde die Verteilerwelle ausser Phase mit  dem Sender kommen sollte, dann wird wäh  rend der Zeit, wo der Stromkreis, wie oben  angegeben, vorbereitet wird, die Bürste 168  des verschobenen Verteilers den Ring 182  berühren und nicht eines der Isolationsseg  mente 177.

   Weiterhin verläuft der Strom  kreis von der Bürste 168 durch den Ring     132.,     durch die Bürste 178 und eine Verbindungs  leitung 179 zu einer Spule 180 eines Relais  181     und    von dort nach Erde. Das Relais       18'1    spricht an und schliesst seine beiden  Kontaktsätze 182 und 183. Durch das Schlie  ssen der Kontakte 182 wird ein Haltestrom  kreis für das Relais 181 wie folgt geschlos  sen: Batterie 184, Kontakte 182, normal ge  schlossene Kontakte 185 (gesteuert durch den  Anker 185), Magnetspule 186 des Relais 181  zur Batterie.

   Durch die     Schliessung    der Kon  takte 1-83 erfolgt die Erregung der Magnete  186 durch einen Stromkreis von der Batterie  184 über die Kontakte 188, Magnete 186 und  weiter durch die     Erdrückleitung    zur Batterie.       Gewünschtenfalls    kann eine Signallampe<B>187</B>  mit den Magneten 136 zusammengeschaltet  werden.

   Auf diese Weise wird durch die  augenblickliche Schliessung des Stromkreises  durch die Leitung 102 und die Bürste 168  mit Hilfe des Relais 181 die Erregung der  Magnete 136     bewirkt.    Der oben angegebene  Haltestromkreis bewirkt ferner eine Verlän-           gerung    dieser Erregung um eine genügende  Zeit zur Sicherung     eines    richtigen Arbeitens  des Ankers 185, welcher vermittelst seiner  Klinke 184 und des Steigrades<B>133</B> den Zy  linder 129 in Drehung versetzt und um einen  Winkel entsprechend einer Zahnteilung vor  schaltet.

   Inzwischen hat die Betätigung des  Ankers 135 eine Unterbrechung des Halte  stromkreises des Relais 181 an den Kontak  ten 185     bewirkt,    wodurch die Magnete<B>136</B>  zur richtigen Zeit     aberregt    werden. In dieser  Zeit spricht auch an der Sendestation das Re  lais 176 an, das durch den durch die Leitung  102 geschlossenen Stromkreis erregt worden  ist und schliesst seine Kontakte 188. Durch  diese     Kontakte        wird    ein Stromkreis geschlos  sen von der Batterie 175 durch die Wicklung  des Relais 140 und über Erde nach der Bat  terie zurück. Das Relais 140 spricht an,  öffnet seine Kontaktsätze 189 und 166 und  schliesst die zusätzlichen Kontaktsätze 189  und 190.  



  Durch die Öffnung der Kontakte 139  wird der Stromkreis vom     Kollektorring    117  zur Leitung<B>100</B> unterbrochen und dadurch  die weitere Übertragung von Wahl- oder Be  tätigungsstromstössen solange verhindert, bis  die Phasenverschiebung korrigiert ist. Durch  die Öffnung der Kontakte 166 wird gleicher  weise die Batterie 165 vom     Stromstosserzeu-          gerring    122 abgeschaltet, wodurch eine wei  tere Übertragung von Stromstössen auf die       Stromstosszähler    verhindert wird.  



  Durch die     Schliessung    der Kontakte 189  wird ein Stromkreis geschlossen von der Bat  terie 165 durch die Kontakte 1.89, Verbin  dungsleitung 191 zur     Spule    192 eines Relais  198     (Fig.        1e).    Das auf diese Weise erregte  Relais 193 tritt in Tätigkeit und verhindert  eine weitere Übertragung von Wahl- und Be  tätigungsstromstössen, wie nachstehend be  schrieben. Die Schliessung der Kontakte 190       bewirkt    die Herstellung eines Stromkreises  von der Batterie 165 durch die Kontakte 189,  Kontakte 190 zu einer Signallampe 194 und  über Erde zur Batterie zurück.

   Das Relais  140 kann mit einem Kupferklotz oder einer         Kurzschlusswicklung    ausgerüstet sein, so dass  es langsam abfällt.  



  Infolgedessen werden die durch die Kon  takte des Relais 140 geschlossenen oder un  terbrochenen Stromkreise genügend lange in  diesem Zustande bleiben, so dass sich die  Bürsten 124 und 168 bis zu den nächsten  Isolationssegmenten 126 und 177 bewegen  können. Wenn hierauf die Phasenverschie  bung durch die einzige, vom Magnet 136 er  zeugte     Schrittbewegung    korrigiert worden  ist, werden die Bürsten 124 und 128 gleichzei  tig an den Isolationssegmenten anlangen und  in diesem Falle wird der über die Leitung  102 hergestellte Stromkreis an einem der  Segmente 177 unterbrochen.

   Hierdurch kön  nen die Relais 176 und 140     abfallen.    Wenn  indessen die einzige     Schrittbewegung    des  Zylinders 129 nicht ausreichend gewesen ist,  um die     Phasenverschiebung    zu korrigieren,  so wird der Stromkreis über die Leitung 102  wieder geschlossen und dadurch werden. die  Magnete 136 wieder erregt,     um    den Verteiler  ringen eine weitere Korrekturbewegung um  einen Schritt nach vorwärts zu erteilen.

   Er  forderlichenfalls werden die Zylinder um  weitere     Schritte    vorgeschaltet, bis die Pha  senverschiebung korrigiert ist.     Inzwischen     bleibt das Relais 140 erregt, um das Alarm  signal 194 aufrecht zu erhalten und die  Übertragungsstromkreise, wie oben beschrie  ben, ausser Betrieb zu setzen. Unmittelbar  nach der vollständigen     Korrektur    der Pha  senverschiebung wird indessen die Wirkung  des Senders auf normale Weise weiter vor  sich gehen.  



       Übertragung        von        Wahlstromstössen:     Die Vorrichtungen und Stromkreise zur  Übertragung von die Wähler betätigenden  Stromstössen sind, wie bereits erwähnt, in       Fig.        1c    dargestellt. Es sind drei Gruppen  von Betätigungstasten wie folgt vorgesehen.  Zur Wahl der gewünschten     Klemmentafeln     der Empfangsstation sind sechs Tasten 195  vorhanden, welche den sechs erwähnten       Klemmentafeln    entsprechen.

   Zur Wahl der  gewünschten Vertikalreihe auf jeder Klem-           mentafel    ist eine Gruppe von zwanzig     'asten     196 zur Steuerung der Betätigung der Wäh  ler, wie zum Beispiel 54'     etc.    vorhanden. Zur  Betätigung der bereits oben erwähnten Wäh  ler 60'     etc.    ist eine Gruppe von dreissig Ta  sten 197 vorgesehen. Die Tastengruppen 195,  196 und 197 sind so angeordnet, dass sie mit       Stromstosszählern    198, 199 und 200     zusam-          menarbeiten.    Diesen     Stromstosszählern    sind  Relais 201, 202 und 208 zugeordnet.

   Jeder  Wert, welcher auf den     Klemmentafeln    der  Empfangsstation vorgesehen ist, kann belie  big mittelst dreier besonderer Tasten, und  zwar einer aus jeder der Gruppen 195, 196  und 197 eingestellt werden. Demgemäss be  tätigt der Beamte bei der Wahl der     Trom-          irieln    für einen bestimmten Wert eine Taste  in jeder dieser drei Gruppen. Jede der drei       Tastengrupen    195, 196 und 197 ist dazu be  stimmt, mit einer der     Verbindungsleitungs-          gruppen    204, 205 und 206 in Verbindung  zu treten.

   Jeder dieser Verbindungsleitungen  sind entsprechende Kontakte 207, 208 und       9(19    zugeordnet, die auf den     Stromstosszäh-          lern    198, 199 und 200 vorgesehen     sind.    Die       Stromstosszähler    sind mit Kontaktarmen 210,  211 und 212 versehen, welche mit den Spu  len der Relais 201, 202 und<B>203,</B> deren an  dere     ITIemmen    geerdet sind, in Verbindung  stehen.  



  Im nachfolgenden sei nun die Wirkung  des     Stromstosszählers    198 zusammen mit den  Tasten 195 beschrieben. Die Wirkung der       Stromstosszähler    199 und 200 ist genau die  gleiche.  



  Die Betätigungstasten können von be  kannter Bauart, wie dargestellt, auf solche  Weise in Gruppen angeordnet sein, dass eine  der Tasten normalerweise immer niederge  drückt ist. Wird nun eine andere Taste nie  dergedrückt, so wird dadurch automatisch  die vorher     betätigte    Taste     in    ihre     Normalstel-          liuig    gehoben. Jede der Tasten schliesst beim  Niederdrücken einen Stromkreis von Erde  über Batterie 218, die Kontaktstange 21.4  durch die niedergedrückte Taste zu einer der  Verbindungsleitungen 204, durch den ent-    sprechenden Bontakt     20'i    zum Armkontakt  210 und durch die Relaisspule 201 nach  Erde.

   Das Relais 201 wird infolgedessen  erregt und     dadurch    über den Kontakt 2-15  ein Stromkreis geöffnet und gleichzeitig  auch über einen der Kontakte 216 ein zweiter  Stromkreis geöffnet. Ein dritter Kontakt 217  ist normalerweise in geschlossener Stellung.  Die Kontakte 216 und 217 dienen, wie nach  stehend beschrieben, zu besonderen     @Steue-          rungszwecken.    Der Kontakt 215 liegt im  Stromkreis einer der erwähnten Verbindungs  leitungen 118, die zum     Kollektorring    117  führen. Dieser Stromkreis ist normalerweise  offen, so dass von dem diesem Stromkreise  entsprechenden     Kollektorringkontakt    norma  lerweise keine Stromstösse ausgesandt werden.  



  Angenommen, der     Sendebeamte    wünscht  nun     einen    Wert zu wählen,     dessen    zugehörige       Trommelanzeigerklemmen    in der dritten       Klemmentafel    an den     Anzeigestationen    lie  gen, so drückt er die dritte Taste der Gruppe  195 nieder, so dass die erste Taste (die in       Fig.        1e    in niedergedrückter Stellung angege  ben ist) gehoben wird, wobei der Stromkreis  durch die entsprechende Verbindungsleitung  204 und durch das Relais 201 unterbrochen,  jedoch ein anderer Stromkreis durch die dritte       -4Terbindungsleitung    204 und durch den drit  ten Kontakt 207 vorbereitet wird.

   Inzwi  schen wird durch das Abfallen des Relais  201 ein Stromkreis geschlossen über den Kon  takt 215, eine Verbindungsleitung 218 zur       Batterie    218 und durch die oben erwähnte       Erdrückleitung    in Verbindung mit der Emp  fangsausrüstung. Den vier Kontakten auf  dem     Kollektorring    117, die den Stromkreis  des     Kontaktes    215 entsprechen, werden hier  auf Stromstösse zugeführt und demgemäss  werden vier Mal während jeder Umdrehung  der Bürste<B>1.16</B> Stromstösse vom     Kollektorring     auf die Leitung 100 übertragen.

   Diese  Stromstösse kommen zu den entsprechenden       Verteilerkontakten    an den Empfangsstatio  nen und verlaufen von dort durch das Im  pulsverlängerungsrelais 148 zur Wähler  steuerleitung. Inzwischen verläuft jeder an  der Steuerleitung 44 des     Anzeigeempfängers         an der Empfangsstation eintreffende Strom  stoss über eine     Verbindungsleitung    219       (Fig.        1.a)    und einen Schrittmagneten, der       Stromstosszählvorrichtung    198.  



  Um den     Stromstosszäldern    199 und 200       Stromstösse    zuzuführen, sind zusätzliche Ver  bindungsleitungen 221 und 222 für die     Wäh-          lersteuerleitungen    45 und 46 vorgesehen. Mit  Ausnahme der Verbindungsleitungen 219,  221 und 222 sind die Ausrüstungen der Emp  fangsstation für     Anzeigezwecke    an der  Sendestation identisch mit den ferngesteuer  ten     Empfangsstationsausrüstungen    an den       verschiedenen    Bankstellen, wobei natürlich  die Leitungen 219, 221 und 222 bei diesen  Stationen in Fortfall kommen.  



  Über die oben beschriebenen Stromkreise  erzeugt die     Kollektorbürste    116     (Fig.    Ja)  auf der Leitung Wahlstromstösse, solange das  Relais 201     (Fig.        1e)        aberregt    und der Kon  takt 215 geschlossen     ist.    Diese Stromstösse       bewirken        inzwischen    ebenfalls die Erregung  des     Schrittschaltmagnetes    220, so dass er den  Armkontakt 210 in schrittweise Bewegung  über -die     Kontakte   <B>207</B> führt.

   Der Armkon  takt 210 steht mit dem     Schrittschaltmagneten     vermittelst einer Steigrad- und Klinkenvor  richtung in     Wirkungsverbindung.    Die       Stromstosszähler    198, 199 und 200 können  in der allgemeinen üblichen Bauart ähnlich  der Konstruktion der oben beschriebenen       Ein        pfangsstationswähler        ausgeftihrt    sein.  



  Sobald der Armkontakt 210 soweit fort  geschaltet ist, dass er den der niedergedrück  ten Taste entsprechenden, im angenommenen  Falle also den dritten Kontakt 207 berührt,  wird wiederum ein Stromkreis durch das Re  lais 201 ähnlich den oben     beschriebenen    ur  sprünglichen Stromkreis geschlossen, mit dem  Unterschied, dass dieser Stromkreis nun über  die dritte Taste     anstatt    über die erste geht.  Hierauf spricht das Relais 201 an und öffnet  den Stromkreis am Kontakt 215, worauf  keine weiteren Stromstösse mehr am     Kollek-          torring    117 abgenommen und keine weiteren  Stromstösse mehr auf den     Schrittschaltmag-          neten    220 übertragen werden.

   Inzwischen    sind die     Empfangsstationswähler    52, 53       (Fig.        1d)    auf ihr drittes Kontaktfeld zur  Auswahl -der dritten     Klemmentafel    vorge  schaltet worden. Da die beiden durch die       Stromstosszähler    119 und 200 ausgeführten  zusätzlichen Wahlvorgänge gleich jenen  durch den     Stromstosszähler    198 ausgeführten  sind, erübrigt es sich, die Beschreibung die  ser Vorgänge zu wiederholen.

   Es ist indes  sen zu bemerken, dass die     Stromstosszähler     199 und 200 gemeinsam mit dem Stromstoss  zähler 198 betätigt werden     können,    so dass  sie gemeinsam durch Zwischenräume ge  trennte Reihen von Wahlstromstössen durch  die Multiplex - Übertragungsvorrichtungen  über ,die Einzelleitung 100 übertragen und  auf diese Weise gemeinsam die drei Wähler  gruppen (52, 53), (54, 54'     etc.)    und (60,  60', 61, 61'     etc.)    an allen Empfangsstationen  in Vorbereitung der Betätigung der gewähl  ten Trommeln einstellen.  



  <I>Übertragung von</I>     Rückf        ührungs-   <I>und</I>       Beteitigungsstromstössen:     In     Fig.        1b    zeigt 225 einen     Rückführungs-          stromstosszähler.    226, 227, 228 und 229 sind       Betätigungsstromstosszähler    zur Betätigung  der gewählten     Runderter-,    Zehner-, Einer  und     Bruchteil-Trommeln.     



  Der     Rückführungsstromstosszähler        2?5     enthält eine Serie von Kontakten 230 und  einen mit diesen zusammen arbeitenden Arm  kontakt 231, welcher letztere unter Vermitt  lung eines     Steigrades    mit Klinke 233 durch       einen        Schrittschaltmagneten    232 betätigt       wird.    Ein     Mehrfachkontaktrelais    234 ist  diesem     Stromstosszähler    zur Steuerung ver  schiedener, nachstehend beschriebener Strom  kreise zugeordnet.

   Dieser     Stromstosszähler     steht in Verbindung mit einem     Anlassschalter     235, der ein Sperrstück 236 besitzt, das durch  einen     Auslösemagneten    237 gesteuert wird,  wobei der     Auslösemagnet    seinerseits durch  Kontakte 238 der     Schrittvorrichtung    ge  steuert wird.  



  Die     'Wirkung    dieses     Rückführungsstrom-          stosszählers    ist folgende:      Angenommen, die Wahl der Trommeln  für den gewünschten Wert sei durch die Tä  tigkeit der oben beschriebenen     Betätigungs-          stromstosszähler    bewerkstelligt worden, so  haben nach Vollendung dieser Betätigung  alle drei Relais 201, 202 und 203     (Fig.        je)          i        ,in",

          gesprochen.        Es        werden        deshalb        alle        Strom-          kreise    zwischen den Ankern dieser Relais mit  allen     Kontakten    216 (die entsprechenden       liontakte    der Relais 202 und 203 sind mit  216' und     21,6"    bezeichnet) unterbrochen.

    Während der Übertragung der Betätigungs  stromstösse haben die Kontakte 216 dazu ge  dient, den Stromkreis von Batterie 213 über  Leitung 218, die Kontakte 216     etc.,    Leitung 239,  Relais 240,     Erdrückleitung    zur Batterie zu  rück zu schliessen.     Infolgedessen    spricht wäh  rend des     Sendens    von Wahlstromstössen: das  Relais 240 an und hält seinen Kontakt 241  in der geöffneten Stellung. Durch -den Kon  takt 241. wird die Übertragung irgendwelcher       R.üclzführungs-    oder     Betätigungsstromstösse     solange aufgeschoben, bis die Übertragung  von Wahlstromstössen beendet ist.

   Sobald  nach Beendigung des Wahlvorganges alle  drei Kontakte 216, 216' und 216" geöffnet  sind, fällt das Relais 240     wieder    ab und  schliesst auf diese Weise den Stromkreis von  Erde über die Batterie 242, Kontakt 241,  Verbindungsleitung -243 zum Kontakt 244  des     Rüekführungsstromstossanlassschalters    235       (Fig.        1b).    Angenommen, der Beamte habe  nun den     Anlasssehalter    235 zur Vorbereitung  des     Anlassens    des Rückführungsstromstoss  zählers niedergedrückt, so     wird    der Kontakt  244 durch das Sperrstück 236 verriegelt und  tritt mit dem Kontakt 245 in Berührung.

    Der Stromkreis von der Batterie 242     (Fig.        je)     wird deshalb fortgesetzt durch den Kontakt  245, die Verbindungsleitung 246, den       Schriftschaltmagneten    232 und dann durch  die Erde zurück zur     Batterie.    Normalerweise  berührt der Armkontakt 231 einen Kontakt  247, wodurch ein Stromkreis geschlossen  wird von der Erde zur Batterie 248, durch  den Armkontakt 231, Kontakt 247, Leitung  949, Spule des Relais 234 nach Erde. Re  lais 234 spricht daher an.

   Durch die Erre-         gung    des     Schrittschaltmagnetes    232, wie  oben beschrieben, wird über die Schaltklinke  der Kontakt 238 geschlossen und dadurch  ein Stromkreis für den     Auslösemagneten    237  wie folgt geschlossen: Erde,     Auslösemagnet     237, Kontakte 238, Kontakte 250 des Relais  234, Batterie 251 nach Erde.

   Der Auslöse  magnet 237 spricht daher an, löst dadurch  das Sperrstück 236 aus und unterbricht an  den Kontakten 244 und 245 den     Stromkreis     für den     Schrittschaltmagneten.    Der Schritt  schaltmagnet 232 lässt hierauf seinen Anker  los und die Klinke nebst Steigrad 233 schal  tet .den Armkontakt 231 um einen Schritt  vor, und bringt ihn dadurch ausser Berührung  mit dem Kontakt 247, so dass der Haltestrom  kreis des Relais 234 unterbrochen wird und  dieses Relais in seine Ruhelage zurückkehrt.

    Hierdurch     wird    über den Kontakt 252 des  Relais 234 ein Stromkreis geschlossen von  Erde über den     Schrittschaltmagneten    232,  Kontakt 252, Verbindungsleitung 253, die  sich in     Fig.    ja in der     Stromstossleitung    123  fortsetzt.

   Über den     Stromstosserzeugerring     122     (Fig.    Ja) werden hierauf in passenden       Zwischenräumen    Stromstösse auf die Verbin  dungsleitung 253 gegeben und dadurch der       Schrittschaltmagnet    232 hintereinander über  jeden der Kontakte 230 vorgeschaltet und  schliesslich in seine Ruhestellung auf den       Kontakt    247 zurückgeführt, so dass das Re  lais 234 wieder anspricht. Inzwischen sind  jedoch -die Kontakte 254 und 255 des Re  lais 234 geschlossen worden. Über den Kon  takt 254 ist ein Stromkreis gebildet von Erde  über die Batterie 251, Verbindungsleitung  25.6 und in Fortsetzung damit Leitung 120  der     Fig.    ja.

   Es wird daher während der gan  zen Zeit; während der die     Schrittsehaltvor-          richtung    225     betätigt    wird, dem der Leitung  256 entsprechenden Kontaktring 117 ein Po  tential zugeführt. Infolgedessen werden in       richtiger    Zeitfolge Rückführungsstromstösse  von der Bürste 116 an die Leitung 100 ab  gegeben, und zwar werden zehn solcher  Stromstösse nacheinander als Reihe für den  oben beschriebenen Zweck übertragen. Durch  den Kontakt 255 wird die Übertragung von      Wahlstromstössen für die nächste Notierung  bis zur Beendigung des Übertragungsvorgan  ges der Rückführungsstromstösse auf fol  gende Weise gesperrt.

   Das Relais 234 be  sitzt einen zusätzlichen Kontakt 257, der nor  malerweise geschlossen ist und zur Aufrecht  erhaltung eines Stromkreises durch eine Ver  bindungsleitung 258, den Kontakt 257, die  Spule des Relais 234 nach Erde dient. Der  übrige Teil dieses Stromkreises wird nach  stehend angegeben werden. Sein Zweck ist,  als Haltestromkreis für das Relais 234 zu  wirken, um das Auslösen desselben für die  Einleitung der     Rückführungsstromstossüber-          tragung    zu verhindern, bis der     Multipleg-          übertragungskollektor    in der Lage ist, voll  ständige Stromstösse und nicht nur abgehakte  Stromstösse von kurzer Dauer zu erzeugen.  



  Das Relais 234 besitzt weiterhin einen  Zusatzkontakt 259, welcher normalerweise  geschlossen ist, jedoch während des     Sendens     von Rückführungsstromstössen geöffnet wird.  Sind die Rückführungsstromstösse vollendet,  so spricht das Relais 234 an und schliesst  über den Kontakt 259 einen Stromkreis von  Erde über Batterie 242     (Fig.        1c),    Kontakt  241, Verbindungsleitung 243,     Anlasstasten-          kontakt    244,     Anlasstästenkontakt    260 (der  nun in Schliessstellung     ist),    Kontakt 259,

    Leitung 261 zum Kontakt 262     eines        Anlass-          schälters    263, der das Senden von     Betäti-          giuigs.stromstössen    steuert. Nach Beendigung  der Übertragung der Rückführungsstrom  stösse     wird    über diesen Stromkreis die Über  trab     ng    von Betätigungsstromstössen,     wie     nachstehend beschrieben, eingeleitet.

   Die  vier     Betätigungsstromstosszähler    226 bis  229     arbeiten    in gleicher Weise und es     wird     deshalb nur die Konstruktion und Wirkungs  weise des     Stromstosszählers    226 und der ihm  zugeordneten Stromkreise beschrieben.  



       Schrittschaltzähler    der hier     veiwendeten     Art, wie sie in den Stromkreisen mit 225 bis  229 angegeben sind, sind an und für sich  bekannt, so dass sich daher die Beschreibung  der mechanischen Einzelheiten dieser Zähler       erübrigt.    Jeder einzelnen der     Betätigungs-          stromstosszähler    226- bis 229 ist ein Feld    Betätigungstasten     26.1,    265, 266 und 267 zu  geordnet.

   Jede dieser Tasten ist durch     In-          dices;    welche die entsprechenden Stellen dar  stellen, gekennzeichnet, wobei die vier Grup  pen oder Tastenfelder für die Hunderter-,  Zehner-, Einer- und     Bruchteilstellen    vorge  sehen sind. Die     Bruchteilindices    sind als ge  wöhnliche Bruchzahlen dargestellt, es     können     natürlich aber auch     Dezimalbruchbezeich-          nungen    verwendet werden, da sowohl in der       Bruchteilgruppe,    als auch in den andern  Gruppen die zehn Tasten vorgesehen sind.  



  Jeder Taste ist ein elektrischer Kontakt,       ivie    zum Beispiel 268, zugeordnet und jeder  dieser Kontakte ist elektrisch mit einem der  Kontakte, wie zum Beispiel 269, auf den       Stromstosszähler    verbunden. Jeder Stromstoss  zähler hat ausser den den zehn Tasten ent  sprechenden zehn Kontakten 269 einen Nor  malkontakt 270 und einen Isolierkontakt 271.  



  Jedem     Stromstosszähler    ist ein Relais 272  zugeordnet, das normalerweise erregt ist     lind     noch ein weiteres Relais 273.  



  Es wird im nachfolgenden die Beschrei  bung der Wirkungsweise der     Stromstosszäh-          ler    226 gegeben. Angenommen, der     Beamte     habe die Trommeln für den besonderen Wert,  dessen neue Notierung angegeben werden  soll, gewählt und es soll nun die Hunderter  trommel so bewegt werden, dass sie die Zahl  2 zeigt, so betätigt der Beamte die Taste  268, die die Zahl 2 trägt. Hierdurch wird  eine den Tasten benachbarte Kontaktstange  274 ausser Kontakt mit dem Kontakt 275 ge  bracht und dadurch ein Stromkreis von Erde  über Batterie 276 und die Spule des Relais  273     unterbrochen.    Das Relais 273 besitzt  drei Arbeitskontakte 277, 278 und 279.

    Durch den Abfall dieses Relais wird der  Kontakt 277 unterbrochen, während über die  nunmehr geschlossenen Kontakte 278 und  279 neue Stromkreise vorbereitet werden.  Durch das Niederdrücken der Taste 268 wird  weiterhin ein Stromkreis vorbereitet von  Erde über die Spule 273, Kontaktstange 274,  Taste Nr. 2, Kontakt 268, eine der Verbin  dungsleitungen 280 zum zweiten Stromstoss-           zählerkontakt    269, wo der Stromkreis so  lange offen bleibt, bis der Kontaktarm 281  auf diesen Kontakt 269 gelangt. Der Kon  taktarm 281 ist über eine Leitung 282 mit  der Batterie 248     (Fig.        1b    unten) und von  da mit einer     Erdrückleitung    verbunden.

    Durch .das blosse     'Niederdrücken    der Taste  Nr. 2 wird die     Stromstosszählvorrichtung     nicht in Betrieb gesetzt. Es kann     deshalb     diese Taste vor oder nach der gewünschten  richtigen Zeit, zu welcher die     Betätigungs-          anlasstaste    gedrückt wird, niedergedrückt  werden. Nachdem nun die Rückführungs  stösse beendet sind, wird der Kontakt 262  der     Anlasstaste    263 von der Batterie 242       :aus,    wie oben erwähnt, über den Kontakt 259  an     Spannung    gelegt.

   Beim Niederdrücken  der     Anlasstaste    263 fliesst deshalb ein Strom  über die verschiedenen Kontakte 283, 284,  ?85 und 2,86. Diese vier     Kontakte    dienen  zur Weiterleitung des Stromes vom Kontakt  262 zu den     SchrittschaRmagneten    der vier       Betätigungsstromstosszähler.    Mit 287 ist der       Schrittschaltmagnet    des     Stromstosszählers     226 bezeichnet. Wenn der     Schrittschaltmag-          net    287 Strom erhält, zieht er seinen Anker  an und schaltet seine Klinke 288 vor, um  dadurch die     Vorschaltung    des     Kontaktarmes     281 vorzubereiten.

   Wird die     Anlasstaste    263  in nachstehend beschriebener Weise ausge  löst, so lässt der     Schrittschaltmagnet    seine  Klinke 288 los, so dass dadurch der Kontakt  arm 281 vom Normalkontakt 270 auf den       Isolierkontakt    271 vorgeschaltet     wird.    Da  durch wird der Stromkreis, der von der Erde  über     Batterie    248, Leitung 282,     Kontaktärm     281, Normalkontakt 270, Spule des Relais  272 zur Erde verlief, unterbrochen, so dass  während der Bewegung des Kontaktarmes  auf den     Isolierkontakt    271 das Relais 272  zum Abfallen gebracht wird.

   Durch das  Abfallen des Relais 277 werden über drei  seiner Kontakte 289, 290 und 291 Strom  kreise geschlossen. Über den Kontakt 289  wird ein Stromkreis vorbereitet von Erde,  über Batterie 248, Leitung 282, Verbindungs  leitung 292, Kontakt 289 zum offenen Kon  takt 277 des Relais 273. Durch die gleich-    zeitige     Schliessung    des Kontaktes 290 wird  ein gleicher Stromkreis geschlossen von der  Batterie '248 aus, jedoch durch den nunmehr  geschlossenen Kontakt 278 zu einer Leitung  293, die eine der Betätigungsstromstösse füh  renden, zum     Koltektorring   <B>117</B> gehenden  Leitungen in     Fig.    ja darstellt.

   Es     wird    also  durch die Schliessung des Kontaktes 290  Spannung an den entsprechenden Kollektor  kontakt angelegt und es beginnt deshalb die  Übertragung von Stromstössen über die     Lei-          tuug    100, wobei diese Stromstösse zu je vier  pro Umdrehung der     Kollektorwelle    übertra  gen werden. In der Zwischenzeit werden  dem     Schrittschaltmagneten    287     Stromstösse     zugeführt über einen     Stromkreis    durch den  Kontakt<B>291,</B> der soeben durch das Relais  272 geschlossen worden ist.

   Dieser Strom  kreis verläuft vom     Kollektorring    122 durch       eine    der Leitungen 123 zum Kontakt 291  und dann über den     Schrittschaltmagneten     287 und Erde zurück. Diese     aufeina.nderfol-          genden    Stromstösse, die dem     Schrittschalt-          magneten    viermal während jeder Umdrehung  der     Kollektorwelle    zugeführt werden, bewir  ken ein aufeinanderfolgendes     Vorwärtsschal-          ten    des Kontaktarmes 281 des     Stromstoss-          zählers    über die Kontakte 269.

   Wenn der  Arm den zweiten dieser Kontakte berührt,  also den, der der niedergedrückten     Taste    ent  spricht, so wird ein Stromkreis von der Bat  terie 248 über diesen Kontakt 269, den Kon  takt 268 der     niedergedrückten    Taste und die  Spule des Relais 273 geschlossen, so     da.ss    die  ses Relais anspricht. Dadurch wird der Kon  takt 278 geöffnet und der     Stromkreis    über  die     Leitung    293 unterbrochen, so dass die  weitere Übertragung von Stromstössen ver  hindert wird und gleichzeitig ein Haltestrom  kreis für das Relais 273 über den Kontakt  277, der nun geschlossen ist, gebildet wird.

    Der Stromkreis über den Kontakt 277 wird  weiterhin durch den Kontakt 289 geschlos  sen, der über die Batterie 248 und eine     Erd-          rückleitung    verläuft, so dass, obgleich die       Stromstosszählvorrichtung    226 ihre Schritt  wirkung frei fortsetzen kann, keine weiteren  Stromstösse über die Verbindungsleitung 293      übertragen werden. Der Kontaktarm 281  wird weiter vorwärts geschaltet, bis er wie  der auf dem Normalkontakt 270 anlangt und  nunmehr das Relais 272     wieder    erregt wird  und die Kontakte 289, 290 und 291 öffnet.

    Hierdurch wird die weitere     Übertragung    von       Stromstössen    auf den     Schrittschaltmagneten     287 unterbrochen und das Relais 273 kann  zur Vorbereitung des Senders der nächsten  Notierung     aberregt    werden. Der     Leitungs-          stromkreis    über die Leitung 193 wird am  Kontakt 290 unterbrochen, so dass dieser  Stromkreis trotz der Schliessung des Kontak  tes 278 offen gehalten wird.  



  Wenn die nächste Notierung übertragen  werden soll, kann eine     andere    der Tasten  2.64 niedergedrückt werden. Wird die Zahl  "2"     wieder    benötigt, so braucht keine der  Tasten 264 niedergedrückt zu werden, da die  der Tastenzahl "2" entsprechenden zwei  Stromstösse ausgesandt werden, sobald die       Anlasstaste    263 wieder betätigt wird. Beim  Niederdrücken einer der Tasten 264 kann  eine vorher     niedergedrückte    Taste unter der  Wirkung der mechanischen     Tastenbetäti-          gungsorgane    bekannter Bauart, wie sie zum  Beispiel bei     Additionsmaschinen    angewendet  werden, angehoben werden.  



       Gewünschtenfalls    kann die     Anlasstaste     263 mit einem     Verriegelungsorgan    294 ver  sehen werden, das durch einen     Auslösemag-          neten    295 gesteuert wird. Der     Stromkreis     des     Auslösemagnetes    295     wird    dann durch  den     Stromstosszähler    für die     Bruchteilstel-          len    gesteuert und enthält einen Kontakt 296,  der normalerweise offen ist, jedoch bei Er  regung des     Schrittschaltmagnetes    betätigt  wird.

   In diesem     Stromkreis    kann ein zusätz  licher Kontakt 297 vorgesehen sein, der im  mer dann geschlossen ist, wenn das Relais  29$     erregt    ist. Es ist klar, dass die     Wir-          kungsweise    des Relais 298 der     Bruchteil-          stromstoss.zähler    mit jener des bereits be  schriebener Relais 272 der     Hunderter-Strom-          stosszähler        übereinstimmt.    Ist die     Anlasstaste     263 niedergedrückt und durch das     Verrie-          gelungsorgan    294 verriegelt, so werden,

   so  bald der Kontakt 262 unter Strom steht,    die     Betätigungsstromstossschrittschaltmagnete     einschliesslich des     Schrittschaltmagnetes    des       Bruchteilstromstosszählers    gleichzeitig erregt.  Hierdurch wird ein     Stromkreis    geschlossen  durch den     Verriegelungsauslösemagneten     295, die Kontakte 296, den Kontakt 297,  die Batterie 297' durch eine     Erdrückleitung     ;zum Magneten 295. Die     Anlasstaste    wird  hierdurch ausgelöst, wodurch der erste oder       Anlassstromstoss    für die Betätigungsstrom  stosszähler beendet wird.  



       Verhinderung   <I>der</I>     Übertragung   <I>von</I>     abge-          hakten        Stronmtöfj'en:     Jedes der Relais 272 und 298 ist mit  einem Zusatzkontakt 300 versehen. Diese  Kontakte sind in die zu den Kontakten 302  des Relais 193     (Fig.        1c)    gehenden Verbin  dungsleitungen 301     eingeschaltet.    Wie oben  erwähnt, hat das Relais 234 der Rück  führungsstromstoss     -Übertragungsvorrichtung          einen    gleichen Kontakt 257, der der zu einem  andern Kontakt 303 des Relais 193 gehenden  Verbindungsleitung 258 zugeordnet ist.

   Das  Relais 193 ist ausserdem mit drei Zusatzkon  takten 304 versehen,     sowie    mit drei Verbin  dungsleitungen 305, welche jede zu Kontak  ten     2\17    gehen, die durch die drei Wähler  steuerrelais 201, 202 und 203 gesteuert wer  den.

   Sobald nun das Relais 193 erregt     wird,     werden alle Kontakte 304, 303 und 302 zu  sammen gebracht und führen Strom zu     einem     Stromkreis von Erde über die     Batterie    306,  die Kontakte 302, 303 und 304 und die ver  schiedenen Kontakte 217, 257 und 300 durch  die Spulen der     Wählersteüerrelais,    der Rück  führungs-Übertragungssteuerrelais und der       Betätigungsstromstosssteuerrelais    und dann  durch die     Erdrückleitung    zur Batterie 306.

    Diese Stromkreise enthalten Haltestromkreise  für alle diese Steuerrelais und verhüten die  Auslösung aller dieser Relais zur     Einleitung     der Übertragung von Stromstössen bis zu dem  Zeitpunkt, wo das Relais 193     aberregt    wird.  Ausser der oben erwähnten Spule 192 ist das  Relais 193 mit einer Spule 307 versehen, so  dass stets, wenn eine der Spulen     1.92    oder  307 erregt wird, die Übertragung von Wahl-,           Rückführungs-    oder     Betätigungsstromstössen     unterbunden ist. Die Spule<B>307</B> des Relais  193 wird gesteuert über die Verbindungslei  tung 307', den zur Bürste 171 verlaufenden  Stromkreis, die Bürste 124, Kontaktring 125.

    Batterie 165 und durch die     Erdrückleitung     zur Spule<B>307</B> zurück. Sobald die Bürste  124 in Berührung mit den metallischen Tei  len des Ringes 125 kommt, bleibt     -das    Re  lais 193 in Tätigkeit und hält die Halte  stromkreise der verschiedenen     Stromstosszäh-          ler    geschlossen. Die Bürste 124 wird indes  sen bei ihrer Drehung viermal pro Umdre  hung die Isoliersegmente 126 berühren und  während dieser Zeit wird das Relais 193 ab  erregt (falls nicht die Spule 192 infolge Pha  senverschiebung erregt ist). Es wird also  viermal pro Umdrehung der     Kollektorwelle     das Relais 193 ausgelöst, so dass die Strom  stosszähler ihre Funktionen einleiten können.

    Das Relais 193 bereitet .deshalb die Betä  tigung der     Stromstosszählvorrichtungen    nur  in jenen Zeitpunkten vor, in     denen    die Bürste  116 des Ringes 117 Isoliersegmente berührt,  so dass daher keine Stromstösse von unstatt  haft kurzer Dauer über die     Leitungen    ge  sandt werden, ganz gleichgültig, ob die Ein  stelltasten niedergedrückt werden. Es folgt  nun die Beschreibung eines Steuerstromkrei  ses, welcher die Verhinderung der Übertra  gung von Wahlstromstössen bezweckt, ehe  die     Rückführungs-    und Betätigungsstrom  stösse für die vorhergehende     Notierung    voll  endet sind.

   Es sei darauf hingewiesen, dass  das     Rückführungssteuerrelais    234 einen der  Batterie 251 zugeordneten Kontakt 255 be  sitzt. Die     Betätigungssteuerrelais    272 haben  alle gleiche     Kontakte    279, die parallel zu  einer Verbindungsleitung 308 geschaltet sind,  die ihrerseits     zu.einer    Relaisspule 309 und  dann durch die     Erdrückleitung    zur Batterie  251 und Batterie 248 verläuft (Fix.     1c).    Das  Relais 309 hat eine Gruppe normalerweise  geöffneter Kontakte 310, wovon jeder in  einem Haltestromkreis für die entsprechenden  drei     Wählersteuerrelais    201, 202 und 203 mit  Hilfe von Verbindungsleitungen 311 einge  schaltet ist.

   Die Haltestromkreise werden    durch eine     Batterie    312 und eine zu den  drei     Wählersteuerrelais    führende     Erdcüek-          leitung    vervollständigt. Es wird deshalb       jedesmal,    wenn Stromstösse entweder von den       Betätigungsstromstosszählern    oder vom Rück  führungsstromstosszähler übertragen     iverflen.     das Relais 309 über einen oder mehrere der  Kontakte 279 oder 255.

   die Strom von der  Batterie 248 oder 251 zuführen,     erregt.    So  bald indessen die Übertragung der     Rückfüh-          rungs-    und     Betätigungsstromstösse    beendet  ist, werden diese Kontakte alle geöffnet und  dadurch das Relais 309     aberregt    und die  Kontakte 310 geöffnet, so dass die Halte  stromkreise der drei     Wählersteuerrelais    un  terbrochen werden. Bis dies eintrifft, ist     na-          tiirlich    die Übertragung von Wahlstrom  stössen verhindert, selbst wenn Wählertasten  niedergedrückt worden sind.  



  Die Wirkungsweise der verschiedenen       Stromstossübertrager    und der Sperrstrom  kreise sei nun kurz folgendermassen     zusam-          mengefasst.    Der Beamte kann zuerst. drei  der Wählertasten niederdrücken, das heisst  eine von jeder der drei Gruppen 195, 196  und 197 (Fix.     1c),    wobei jede der niederge  drückten Tasten einen beliebigen, den betref  fenden Wert bezeichnenden Index trägt. So  bald hierauf die     Kollektorbürste    124 auf  eines der     Isoliersegmente    des     Kollektorringes     125 gelangt, wird das Relais 198 ausgelöst,  vorausgesetzt, dass alle Empfangsvorrichtun  gen genau in .Synchronismus sind.

   Wenn  jedoch     einige    der Verteiler ausser Phase sind,  so wird das Relais 193 nicht ausgelöst und  die Übertragung von     Stromstössen    wird ver  hindert, bis die Phasenbeziehung einreguliert  ist. Angenommen, es werden keine     Rückfüh-          rungs-    oder Betätigungsstromstösse übertra  gen, so wird durch die Auslösung des Relais  193 auch die Auslösung der drei Wähler  steuerrelais bewirkt und dadurch gleichzeitig  die Übertragung von in Abständen ausgehen  den     Wahlstromstossreihen    für die drei Wäh  lergruppen eingeleitet.  



  Das Relais 240 hat inzwischen angespro  chen und verhindert die Einleitung der Über-           tragung    von     Rückführungs-    wie auch von       Betätigungsstromstössen.    Nach Beendigung  der Wahlstromstösse durch alle drei Schritt  schaltvorrichtungen wird indessen das Relais  240 ausgelöst, so dass die Batterie 242 die  erforderliche Spannung für den     Anlassstrom     an die     Rückführungs-    und     Betätigungsanlass-          schalter    anlegen kann.  



       Während    der     Betätigung    der Wahlstrom  stosszähler hat indessen der Beamte Zeit ge  habt, die gewünschte Betätigungstaste, sowie  die     Betätigungs-    und     Rückführungsanlass-          schalter    niederzudrücken, die sämtlich in be  liebiger Reihenfolge gedrückt werden können.  Hat der Beamte während dieser Zeit einen  Irrtum beim Niederdrücken der Betätigungs  tasten begangen, so kann dieser Irrtum durch  blosses Niederdrücken der richtigen Taste  korrigiert werden, solange nur die Korrek  tur in einem Augenblick vorgenommen wird,  bevor die Übertragung der Wahlstromstösse  beendet ist.

   Angenommen, der Beamte habe  sowohl die     Betätigungs-,    als auch die Rück  führungsanlasstaste niedergedrückt, dann be  wirkt die     Schliessung    des Relaiskontaktes 251  die Übertragung von Rückführungsstrom  stössen durch den     Stromstosszähler    225, vor  ausgesetzt, dass, das Relais 193 noch aber  regt ist.

   Wenn     ni@n    während dieser Zeit die       Kollektorbürste    124 nicht gerade auf einem  der Isoliersegmente 126 steht, so beginnt na  türlich die     Übertragung    von Stromstössen  nicht, bevor nicht die     Kollektorbürste    tat  sächlich eines der     Isoliersegmente    126 erreicht  hat, so dass das Relais 193 ausgelöst wird.  Natürlich kann zu diesem Zeitpunkt keine  Aussendung von Betätigungsstromstössen be  wirkt wenden, da die Rückführungsstrom  stösse noch nicht beendet sind und der An  lassstrom zum     Anlassschalterkontakt    262 ent  weder am Kontakt 259 oder am Kontakt 260  des     Rückführungsanlassschalters    unterbro  chen ist.

   Die Übertragung von Rückfüh  rungsstromstössen kann deshalb normal un  unterbrochen vor sich gehen, bis die Rück,       führungsstromstosszähler    in ihre normale  Ruhestellung .zurückkehrt. Hierauf werden  beide Kontakte 260 und 259     zeschlossen,    so    dass der     Anlassschalter    263 in Wirkung treten  kann und seinerseits bewirkt, dass     Anlass-          stromstösse    den vier     Schrittschaltmagneten     der vier     Betätigungsstromstosszähler    zuge  führt werden.

   Die Kontaktarme der     Betäti-          gungsstromstosszähler    werden hierauf alle  zu den Isolierkontakten 271 hinbewegt, aber  die     Schrittschaltvorrichtungen    werden nicht  entsprechend der tatsächlichen Übertragung  von Stromstössen betätigt, falls und bevor  nicht die verschiedenen Haltestromkreise im  richtigen Zeitpunkt am Relais 193 unterbro  chen werden, um die Entstehung von abge  hakten Stromstössen oder die Übertragung  von Stromstössen zu verhindern,     wenn    die  Empfangsverteiler ausser Phase sind. Wenn  indessen das Relais 193 einmal auslöst, kön  nen die     Stromstoss:zähler    frei eine völlige  Reihenfolge von Schrittbewegungen fortset  zen, bis sie durch eine Phasenverschiebung  angehalten werden.

   In der Zwischenzeit  kann, bis alle     ,Steuerrelais    273 und 234 an  gesprochen haben, infolge der durch das Re  lais 309 geschlossenen Haltestromkreise  keine Übertragung von Wahlstromstössen  stattfinden. Der Beamte kann deshalb wäh  rend dieser Zeit die richtigen Wählertasten  für die nächste     Notierung    wählen und nie  derdrücken und, sobald die Betätigungs  stromstösse beendet sind, löst das Relais 309  die     Wählerhaltestromkreise    auf, so dass die  Übertragung der     Wahlstromstösse    für die  nächste Notierung unmittelbar nach der näch  sten Auslösung des     Relais    193     beginnen     kann.  



  In den     Fig.    4 und 5 sind Konstruktions  einzelheiten einer Ausführungsform einer       Steigradvorrichtung    nebst zugeordneten Tei  len dargestellt und diese Konstruktion fin  det sowohl im     Übertragerkollektor,    als auch  in den     Empfangsstationsverteilern    Anwen  dung.

   Die Reibungskupplung 106 ist hier in  Form eines Federgehäuses     313    ausgeführt,  welches durch eine Verzahnung     unmittelbar     vom Motor aus angetrieben     wird.    Ein Bund  315 ist auf der Welle 104 befestigt und an  demselben ist das innere Ende einer Spiral  feder 314 befestigt, deren äusseres Ende in      Reibungseingriff mit der     innern    Umfangs  wandung des Gehäuses 813 liegt. Ein Paar  Schalträder 316 und 317 sind nebeneinander  auf der Welle 104 befestigt und so angeord  net, dass sie abwechslungsweise mit einer  stark vibrierenden Klinke 318 in Eingriff  kommen. Die Klinke wird dadurch einen       Wechselstrommagneten    318' und die Pole  319 und 320 eines polarisierten Hufeisen  magnetes betätigt.

   Sie ist an einem Bolzen  321 angebracht und erstreckt sich axial  durch den Magnet 318'. Dieser ist in den  Stromkreis an Stelle der Magnete 107 und  <B>108</B> oder der Magnete 114 und 115 einge  schaltet.  



       Fig.    6 zeigt eine Ausführungsform der  Anordnung eines     Stromstossverlängerungs-          relais.    Die Art und Weise, wie die Verteiler  bürsten 127 und 130 in diesem Stromkreis  geschaltet sind, ergibt sich aus der Zeich  nung. Die Lage der Leitung 142 und der       Batterie    157 ist ebenfalls dargestellt. An  Stelle der beiden Relais 156 und 148 ist je-<B>,</B>  doch ein einziges Relais 322 mit drei Wick  lungen 328, 324 und 325, sowie drei Arbeits  kontakten 826, 327 und 32,8 vorgesehen.  Wenn ein Stromstoss über die Verbindungs  leitung 142 ankommt und über die Bürste  <B>127</B> geht, wird die Spule 823 erregt, so.  dass das Relais anspricht.

   Die Erregung der  Spule 323 ist natürlich nur augenblicklich,  aber .die nachfolgende Schliessung des Kon  taktes 3,26 bewirkt die Herstellung eines  Haltestromkreises von der Batterie 157 durch  den Kontakt     ä'26,    die Spule 324 und eine  Rückleitung zur Batterie. Gleichzeitig wird  durch die Schliessung des Kontaktes     328    ein  Stromkreis von der     Batterie    157 zu einer der  verschiedenen Steuerleitungen 44 geschlos  sen. Wenn indessen die Bürste 130 in Be  rührung. mit dem richtigen Segment tritt,  wird ein     Auslösestromkreis    geschlossen von  der Batterie 157 durch die Bürste 130, den  Kontakt 327, die Spule 325 und durch eine  Rückverbindung zur Batterie.

   Infolgedessen  wird die Erregung der Spule 324 aufgehoben  und das Relais kann zurückfallen, so dass    seine Betätigung durch die Öffnung des Ar  beitskontaktes 328 unterbrochen wird.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Anlage ist folgende:  Vor der Inbetriebsetzung müssen die       Kollektorwelle    104 und die     Verteilerwelle     110 in synchrone Umdrehung und Phasen  gleichheit gebracht werden. Dieser Synchro  nismus wird mittelst den Steigvorrichtungen  109 und<B>113</B> erzielt, die durch die Elektro  magnete 107 und 108 und 114 und 115 be  tätigt werden, deren Wicklungen von dem  aus den     Leitungen    102 und 103 kommenden  Strom durchflossen werden. Die Wellen 104  und<B>110</B> werden durch die     Elektromotore    105  und 111 mittelst einer elastischen Kupplung  angetrieben.

   Die Einstellung in den richtigen  Drehschritt im Falle einer Phasenverschie  bung oder bei mangelhaftem Synchronismus  wird durch das Spiel des Elektromagnetes  136 erzielt, und zwar wird dieser Magnet  durch das Relais 186 als Folge eines oder  mehrerer von den Bürsten 121 und 168 aus  gesandten Stromstösse betätigt, falls diese in  Phase und Stellung nicht übereinstimmen.  



  Wenn eine Kursnotierung übertragen  werden soll, das heisst wenn auf einer Gruppe  von vier     Anzeigetrommeln    20 (Hunderter,  Zehner, Einer und Zehntel) eine bestimmte  Zahl angezeigt werden soll, so sind folgende  aufeinanderfolgende Operationen vorzuneh  men: Wahl der betreffenden Anzeiger  gruppe, Rückstellung der     Anzeigetrommel     in die Ausgangsstellung, Übertragung der       gewünschten:    Zahl. Diese Operationen wer  den durch die Aussendung     bestimmter        Strom-          stossreihen    durch die Wellen 104 und 110 be  wirkt.  



  <I>1. Operation:</I>  Der     Stromstossübertrager    (Fix.     1c)    besitzt.  drei Tastengruppen<B>195,</B> 196 und 197. Von  diesen entspricht die erste mit sechs Tasten  der Wahl von hundert Werten unter den  sechshundert vorhandenen die zweite mit  zwanzig Tasten der Wahl von fünf Werten  unter diesen hundert und die dritte mit  dreissig Tasten gestattet die Wahl einer der           Notierungen    unter jenen der fünf gewählten  Werte.  



  Durch Niederdrücken einer Taste jeder  Gruppe werden durch die     Stromstosszähler     198, 199 und 200 abgezählte Stromstösse  ausgesandt und über die Leitungen 118 auf  den Kollektor 104 übertragen. Diese Strom  stösse werden aufeinanderfolgend durch     den,     Kollektor 104 auf den Verteiler 110 und  hierauf durch die Leitungen 147 auf die       Stromstossverlängerungsrelais    148, 149 und  150 übertragen, wobei die letzteren zur Ver  längerung der recht kurzen, durch die Ver  teilerwelle     ausgesandten    Stromstösse dienen.  Diese verlängerten Stromstösse werden über  die Leitungen     44--45-46    zu den Wählern  52-53, 54-54' bis<B>57-57'</B> und 60-60',  61-61' geführt.

   Durch die     Kombination     dieser     verschiedenen    Wähler hat man die  Wahl einer der vier-Notierungen der sechs  hundert Werte einer     Stellenanzeigergruppe     gewählt, zum Beispiel jene, welche in     Fig.        1e     an die Klemmen 29', 30' und 31' angeschlos  sen ist.  



  <I>2. Operation:</I>  Nach dem die Wahlvorgänge abgeschlos  sen sind,     wird    das Verlängerungsrelais 240  nicht mehr erregt und ermöglicht die Aus  sendung von     Stromstössen    durch den mittelst  des     Anlassscha,lters    235 betätigten     Rückfüh-          rungsstromstosszähler    225 und die dazuge  hörigen Organe. Die Stromstösse werden  durch die Bürste 116 des Kollektors 104  übertragen.

   Vom     Verteiler    aus werden die  Stromstösse über die Leitung 51 in den     Null-          stellungsstromkreis    der einzelnen Stellenan  zeiger gesandt und dieser     Stromkreis    wird  in dem Moment, wo die Trommel 20 die  Nullstellung erreicht hat, durch den Schal  ter 34 des Anzeigers unterbrochen.  



  <I>3. Operation:</I>  Nachdem die Rückführung in die Aus  gangsstellung beendet ist, kann -die Strom  stosssendung für die Betätigung der Zahlen  trommeln bewerkstelligt werden, bis die Zah-         lentrommeln    die gewünschte Stellung er  reicht haben. Nach der Beendigung der Aus  sendung der Rückführungsstromstösse sind  die Relais 76 bis 78 nicht mehr erregt und  über die Leitungen 47 bis 50 können die  Stromstösse geleitet werden, welche über die  Bürsten der Wähler 54-54', 55-55',  56-56',<B>57-57,</B> den Antriebsmagneten der  vorher gewählten vier Stellenanzeiger zuge  führt werden. Diese Stromstösse sind durch  den Drehverteiler 110 auf die     Stromstossver-          längerungsrelais    151 bis 154 übertragen wor  den.

   Die Übertragung und     automatische    Zäh  lung der Stromstösse ist mittelst der Strom  stosszähler 226 bis 229 durch die Übertrager  tasten 264 bis<B>267</B> beendet worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Börsenkursanzeigeeinrichtung mit strom- stossbetätigten Ziffernanzeigern, von welchen jeder wahlweise in eine bestimmte Stellung gebracht werden kann, um damit die wech selnden Kurswerte von Papieren von einer Zentralstelle aus nach mehreren entfernten Empfangsstellen zu übertragen, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Steuerstromimpulse zur Auswahl und Einstellung der Anzeige vorrichtungen führenden Leitungen (118, 119, 120) an der Geberstelle, die in Abhän gigkeit von als Schrittschaltwählern ausge bildeten Stromstosszählern (198 bis 200, 225 bis 229) geschlossen oder geöffnet gehalten werden,
    zu einem als rotierenden Unter brecher ausgebildeten Stromstosserzeuger (116, 117) geführt sind, der über eine einzige Verbindungsleitung (100) die Impulse einem auf jeder Empfangsstation vorgesehenen Verteiler (128, 145, 146) zuführt, durch den sie Wähl- oder Einstellschrittschaltwerken zugeführt wenden, für die sie bestimmt sind. UNTERANSPRt7 CHE 1. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse den Wähl- oder Ein stellschrittschaltwerken über Impulsver- längerungseinrichtungen (148-157) zu geführt werden.
    2-. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach P a- tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Anzeigevor richtungen gruppenweise zusammenge fasst sind . und dass die verschiedenen Gruppen durch Schrittschaltwerke aus gewählt werden.
    3. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Anzeigetrommelgruppen in Anzeige tafeln so zusammengefasst sind, dass in nerhalb einer Tafel die Auswahl der Stellenzahl jeden Papieres durch ein er stes Wählerpaar (54, 54' ... 57, 57'), die, Auswahl der Kursart durch ein zwei tes Wählerpaar (60, 60') und die Aus wahl der Anzeigetafel selbst durch ein drittes Wählerpaar (52, 53) erfolgt.
    4. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Anzeigetrommel elektromagne tisch betätigt werden, wobei über zusätz liche Schaltmittel (32-34) die zur Be tätigung der Anzeigetrommel benötigten Stromkreise geöffnet oder geschlossen werden.
    5. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer vorher bestimmten Nullstellung der Rückführungsstromkreis unterbrochenist. 6. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede An zeigetrommel vor ihrer Neueinstellung in die Nullstellung zurückgeführt wird.
    7. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der mehreren Empfangsstationen gemein samen Geberstation selbsttätige Strom stosszähler (198-200) vorgesehen sind, die die durch Drucktasten (195-197) festgelegte Stromstosszahl zur Auswahl der Anzeigetafel, der Papierart und der Xursart und damit der einzelnen An zeigetrommeln bestimmen.
    B. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch selbsttätige Stromstosszähler (226-229), die die durch Drucktasten (274) festgelegte, dem Kurswert entsprechende Stromstosszahl zur Einstellung der Anzeigetrommeln über die bereits hergestellten Stromkreise bestimmen. 9.
    Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Strom- stosszähler (225), der die zur Rückfüh rung der Anzeigetrommeln in ihre Null stellung erforderliche höchste Strom stosszahl bestimmt.
    10. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die rich tige Phasenbeziehung zwischen den an sich synchron laufenden Sende- und Empfangsverteilern durch ein an den Empfangsverteilern angeordnetes, durch besondere Kollektoren (125. 132) ge steuertes Schaltwerk (136) hergestellt wird. 11.
    Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen Kollek tor (117) am Sendeverteiler, bei dem benachbarten Lamellen verschiedene zur Einstellung des Kurswertes benutzte Stromstosszähler in bestimmter Reihen folge zugeordnet sind und diese der Reihe nach abtasten. 12.
    Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Im pulse zur Fortschaltung der Stromstoss zähler (225 bis 229) zur Einstellung und Rückführung der Anzeigetrommeln über einen Kollektor (122) des Sendeverteilers und die Impulse zur Fortschaltung der Stromstosszähler (198 bis 200) zur Aus w a 'hl der Anzeioetrommeln n über einen andern Kollektor (117)
    des Sendevertei- lers, die Verbindungsleitung (100) zwi schen Sende- und Empfangsstation und einen Kollektor (128) des Empfangsver teilers geführt sind. 13. Börsenkursanzeigeeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Beginn und Ende der vom Empfangsverteiler auf die Empfangsanordnung übertra genen Impulse durch zwei in bestimmten Winkelabstand voneinander auf demsel ben Kollektor (128) schleifende Kontakt bürsten (127, 180) bestimmt ist.
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