CH147293A - Einrichtung zum Trennen elektrischer Stromstösse. - Google Patents

Einrichtung zum Trennen elektrischer Stromstösse.

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CH147293A
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Telefonaktiebolaget L. M. Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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    • G08C13/02Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying to yield a signal which is a function of two or more signals, e.g. sum or product
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    • H03K23/74Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using relays

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Description


  Einrichtung zum Trennen elektrischer Stromstösse.    In der Elektrotechnik ist. es manchmal er  wünscht, dass elektrische Stromstösse, die  durch voneinander unabhängige Organe ab  gegeben werden, und die folglich zeitlich  ganz oder teilweise miteinander zusammen  fallen können, in einem gemeinsamen Organ  ähnliche Funktionen der einen oder andern  Art ausführen sollen, zum Beispiel eine  Registrierung oder     Summierung    einer An  zahl von Werten, die der     Gesamtzahl    der ab  gegebenen Stromstösse entspricht. Es handelt  sich also darum, die ganz oder teilweise zu  sammenfallenden Stromstösse zu trennen, so       class    dieselben hintereinander in das gemein  same Organ eintreten und dort ihre Funktion  ausführen, ohne störend aufeinander einzu  wirken.

   Als Beispiel hierauf sei der Fall er  wähnt, in welchem eine Anzahl von Elektri  zitätszählern mit Kontaktvorrichtungen aus:  gerüstet sind, wobei ein Stromstoss beispiels  weise für jede gemessene Kilowattstunde ab  gegeben wird, und es ,gilt nun, ein gemein  <B>t,</B> Zählwerk zu veranlassen, die Summe    der innerhalb eines gewissen Zeitzwischen  raumes abgegebenen Stromstösse oder mit an  dern Worten die Anzahl der von sämtlichen  Zählern gemessenen Kilowattstunden anzu  zeigen.  



  Bei bisher bekannten Einrichtungen für  den oben genannten Zweck sind Planeten  getriebe oder rotierende Kontaktsender oder  andere mehr oder weniger komplizierte Or  gane verwendet worden, durch welche einer  seits die     Registriervorrichtung    kostspielig  wird, und die anderseits zu falschen Regi  strierungen Veranlassung geben können.  



  Vorliegende Erfindung hat den Zweck,  eine einfache und zugleich zuverlässige Ein  richtung dieser Art zu schaffen, und besteht  im wesentlichen in der Kombination     einer     Anzahl von Relais, die so miteinander und  mit den     stromstosssendenden    Organen, sowie  mit dem gemeinsamen Aufnahmeorgan elek  trisch verbunden sind, dass bei gleichzeitiger       Stromstossgabe    mehrere     Stromstosssender    0r-           gane    und daher gleichzeitiger Betätigung  der .denselben zugeordneten Primärrelais nur  ein Primärrelais seinen Stromstoss zum     Auf-          nabmeorgan        hindurchsenden    kann,

   während  die übrigen in     Bereits.chaftstellung    verbleiben  und so ihren     Stromstossspeichern,    um nach  Registrierung des     ersten    Stromstosses am  Aufnahmeorgan ihrerseits ihre Stromstösse  nach dem Aufnahmeorgan nacheinander in  derjenigen Reihenfolge weiter zu befördern,  die ihrer Lage in der Gruppe der     stromstoss-          aufnehmenden    Primärrelais entspricht.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.    1 bis  3 Ausführungsformen der Einrichtung nach  der Erfindung schematisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 stellen     Ai,   <I>A2,</I> As<B>....</B> eine  Reihe von elektrischen Zählern dar, die je  einen Kontakt, beispielsweise für jede Kilo  wattstunde, schliessen. Durch den geschlosse  nen Kontakt wird Strom je einem zugeord  neten primären Relais     Bi,    B2,     B3   <B>....</B> zu  geführt. Dieses schliesst dann einen Schalter       Ci        bezw.    C2,     C3....,    wodurch Strom einem  sekundären Relais     Bi        bezw.   <I>D2,</I>     D3   <B>....</B><I>zu-</I>  geführt wird.

   Dieses schliesst seinerseits einen  Schalter Ei     bezw.    E2,<B>E3.</B> . . ., wodurch  Strom der Steuerspule F des gemeinsamen  Zählwerkes zugeführt wird, welches um eine  Einheit für jeden     Kontaktschluss    in einem  Zähler weitergeschaltet wird. Es ist aber  klar, dass das Zählwerk mit einer solchen  Anordnung nur um einen einzigen Schritt       fdrtgeschaltet    wird, wenn mehrere Zähler  gleichzeitig ihre Kontakte schliessen.

   Damit  das Zählwerk bei gleichzeitigen     Stromstössen     von mehreren Zählern um eine Anzahl von  Schritten     fortgeschaltet    wird, die der Anzahl  dieser Stromstösse entspricht, sind verschie  dene ergänzende Vorrichtungen, die aus       Fig.    2 hervorgehen, erforderlich.  



  Die genannten Schalter     Ci,    C2,     C3   <B>....</B>  sind als Umschalter ausgebildet, die unter  einander so verbunden sind, dass wenn meh  rere derselben gleichzeitig an die Sekundär  relais     Di,    D2,     Ds    . .     ..@umgestelltwerden,    nur  das am     weitesten    nach links liegende ange  schlossene Relais D Strom erhält.

   Die Um-         schalter        Ci,        Ca,        C3   <B>....</B> sind ferner so aus  geführt, dass sie,     wenn    sie durch ihre zu  gehörigen Relais mit dem zugehörigen  Sekundärrelais in Verbindung gestellt wer  den, in dieser Lage bleiben, bis dieselben  durch die Relais<B>81,</B>     S'2,        8s   <B>....</B> ausgelöst  werden, welche letzteren über Kontakte     1I1,     <I>H2,</I>     H3   <B>....</B> an den Sekundärrelais     Di,    D2,       D3   <B>....</B> und über den Kontakt     L-    am Zwi  schenrelais M Strom erhalten,

   wenn der am  Zählwerk mit dem Magneten F angebrachte  Kontakt I geschlossen wird und dadurch dem  genannten Zwischenrelais Strom zuführt.  



  Die an den Sekundärrelais     Di,   <I>D2,</I>     D3    an  gebrachten Schalter Ei, E2, Es<B>....</B> sind auch  als Umschalter ausgebildet, die so mit den  Relais verbunden sind, dass jeder derselben,  wenn er zur Verbindung mit dem Zählwerk  umgestellt wird, die Strombahn für alle  Sekundärrelais unterbricht, die weiter nach  links liegen.  



  Wenn beispielsweise die Zähler A2 und  As gleichzeitig Stromstösse an ihre Relais  B2 und     B3    abgeben, so ergibt sich folgender  Verlauf. Die Umschalter C2 und     C3    werden  in Verbindung mit den Sekundärrelais D2       bezw.        D3    gesetzt, aber nur das erstere erhält  Strom, weil der Umschalter C2 den Strom  kreis über den Umschalter     C3    nach dem Re  lais     D3    unterbrochen hat.

      Das Relais D2 schaltet den Umschalter E2  um, so dass die Spule F des Zählwerkes  Strom erhält, während die Strombahn für das  Sekundärrelais     Di    unterbrochen wird, so dass  dieses Relais nicht funktioniert, wenn der  Zähler     Ai    in diesem Augenblick das Relais       Bi    betätigen und den Umschalter     Ci    in Ver  bindung mit dem Relais     D1    setzen würde. Die  Umschaltung des Umschalters     Ci    würde je  doch zur Folge haben, dass die Stromzufuhr  über den Umschalter C2 nach dem Relais D2  zu früh aufhören würde.

   Damit die Funk  tionen der Sekundärrelais nicht in dieser  Weise gestört werden können, sind die Re  lais     Di,   <I>D2,</I>     D3   <B>....</B> mit noch einem Kontakt       Ki        bezw.        K2,        K3   <B>....</B> versehen, der geschlos  sen wird, sobald das Relais     Di        bezw.    D2,           D3....    über den Umschalter     Ci        bezw.        C2,

            C3   <B>....</B> Strom erhalten hat und darauf über  einen am Trennrelais N angebrachten Kon  takt 0 dem zugehörigen Sekundärrelais  Strom     zuführt,    auch wenn die Strombahn  über Umschalter     Ci        bezw.        C2,        C3   <B>....</B> unter  brochen, worden ist.    Sobald der     Zählwerksmagnet    F über das  Relais     D2    Strom erhalten hat und um einen       Schritt        fortgeschaltet    worden ist, wird der  Kontakt I am Zählwerk geschlossen, wo  durch das Zwischenrelais 111 erregt wird.

    Dieses ist ausser mit dem schon vorher er  wähnten Schliesskontakt L noch mit einem  Unterbrechungskontakt P und einem Schliess  kontakt B versehen. Ersterer liegt in Reihe  mit den Umschaltern     Ci,        C2,        Ca   <B>....</B> Sobald  der Kontakt L geschlossen worden ist, wird  das     Auslöserelais    82 erregt, so dass der Um  schalter     C2    ausgelöst wird und in die gezeich  nete Lage zurückfällt.

   Sobald der andere  Schliesskontakt R des     Zwischenrelais    M  gleichzeitig mit Kontakt L geschlossen wird,  wird das Trennrelais N eingeschaltet, dessen  Kontakt 0 die     Strombahn    nach den Sekun  därrelais über die Kontakte     Ki,        K2,        K3   <B>....</B>  unterbricht. Die Folge hiervon ist, dass so  wohl der     Zählwerksmagnet    F, sowie dadurch  das Zwischenrelais M und das Trennrelais N  Stromlos werden und in ihre Ausgangslagen  zurückgehen. Dadurch wird der in Reihe mit  den Umschaltern C liegende Kontakt P wie  der geschlossen.

   Folglich erhält das Sekun  därrelais     D3    Strom über .die Umschalter     Ci,          C2,        C3.    Der oben beschriebene Vorgang wird  wiederholt, so dass der     Zählwerksmagnet    F  erregt und das Zählwerk um einen zweiten  Schritt weitergeschaltet wird.  



  In der Anordnung nach     Fig.    3 sind die  Relais     Si,        S2,        S3   <B>....</B> durch in Reihe mit den  Primärrelais     Bi        bezw.        B2,        B3   <B>....</B> geschaltete       Vorschaltwiderstände        S'i,        S'2,        S's   <B>....</B> er  setzt. Die Widerstände sind so bemessen,  dass der Strom, der normalerweise durch die  Primärrelais fliesst, nicht im Stande ist, diese  in Tätigkeit zu versetzen.

   Wenn jedoch  ein Zähler seinen Kontakt A für einen    Augenblick schliesst, so wird dadurch der  parallel geschaltete Widerstand     S'    kurzge  schlossen und das Primärrelais B schaltet  seinen Umschalter C um. Die     Vorschalt-          widerstände    sind so bemessen, dass der nach  Aufhören des Kurzschlusses wieder eintre  tende     Normalstrom.    eine solche Stärke auf  weist, dass das Primärrelais in der eingeschal  teten Lage bleibt. Die Auslösung erfolgt. erst  dann,     wenn    die Primärrelais ihrerseits kurz  geschlossen werden, und zwar dadurch, dass  die Kontakte H des Sekundärrelais und der  Kontakt L des Zwischenrelais in vorher be  schriebener Weise geschlossen werden.

      Wie aus der Beschreibung hervorgeht,  liegt das charakteristische Merkmal der Ein  richtung darin, dass die verschiedenen Relais  so miteinander und mit den     Zählerkontakten          bezw.    mit dem Zählwerk verbunden sind,  dass, wenn mehrere Zähler gleichzeitig Kon  takt machen, die dann entstehenden elektri  schen Stromstösse gezwungen werden, in  einer gewissen vorbestimmten Reihenfolge,  zum Beispiel von links nach rechts, an das  Zählwerk zu gelangen, welch letzteres folg  lich um einen Schritt für jeden Stromstoss  weitergeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Trennen von ein ge meinsames Aufnahmeorgan steuernden elek trischen Stromstössen, die durch voneinander unabhängige stromstosssendende Organe ab gegeben werden und zeitlich ganz oder teil weise zusammenfallen, derart, da.ss sie hinter einander in das gemeinsame Organ eintreten, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Re lais, die so miteinander und mit den strom- stosssendenden Organen, sowie mit dem ge meinsamen Aufnahmeorgan elektrisch ver bunden sind,
    dass bei gleichzeitiger Stromstoss gabe mehrerer stromstosssendender Organe und daher gleichzeitiger Betätigung der den selben zugeordneten Primärrelais nur ein Primärrelais seinen Stromstoss zum Auf nahmeorgan hindurchsenden kann, während die übrigen in Bereitschaftsstellung verblei- gen und so ihren Stromstoss speichern, um nach Registrierung des ersten Stromstosses am Aufnahmeorgan ihrerseits ihre Stromstösse nach dem Aufnahmeorgan nacheinander in derjenigen Reihenfolge weiter zu befördern, die ihrer Lage in der Gruppe der stromstoss- aufnehmenden Primärrelais entspricht.
CH147293D 1928-10-04 1929-09-24 Einrichtung zum Trennen elektrischer Stromstösse. CH147293A (de)

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