DE632415C - Fernbedienungsanlage - Google Patents

Fernbedienungsanlage

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DE632415C
DE632415C DES68339D DES0068339D DE632415C DE 632415 C DE632415 C DE 632415C DE S68339 D DES68339 D DE S68339D DE S0068339 D DES0068339 D DE S0068339D DE 632415 C DE632415 C DE 632415C
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Germany
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relay
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armature
relays
main
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Fernbedienungsanlage Gegenstand der Erfindung ist eine Fernbedienungsanlage zur Steuerung und Überwachung von verstellbaren Organen, die sich in einer Nebenstelle befinden, von einer Hauptstelle aus, bei der die einzelnen Kontakte, die den für die Organe möglichen Steuervorgängen zugeordnet sind, nacheinander betätigt werden. Dabei wird ein Steuervorgang dadurch festgelegt, daß mehrere Auswahlkennzeichen übertragen werden.
  • Eine derartige Einrichtung ist bereits bekanntgeworden. Bei der bekannten Einrichtung werden die beiden Auswahlkennzeichen in der Nebenstelle über ein und denselben Wähler nacheinander übertragen. Um die einzelnen Auswahlkennzeichen festhalten zu können, müssen dabei aber an jedem Kontakt des Wählers besondere Zwischenrelais angeschaltet werden, die zum Ansprechen kommen, sowie der Wähler auf einem Kontakt längere Zeit verharrt. Erst durch die Kombination mehrerer Zwischenrelais ist bei der bekannten Einrichtung eine eindeutige Festlegung des auszuwählenden Steuervorganges gegeben.
  • Die Erfindung zeigt im Gegensatz hierzu eine Anordnung, bei der die Auswahl direkt von Kontakten der Wähler abhängig gemacht wird, bei der also Zwischenrelais vermieden werden und damit die Zahl der notwendigen Schaltmittel verringert wird. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch .erreicht, daß ein Steuervorgang aus der Zahl der insgesamt möglichen Steuervorgänge mit Hilfe zweier in der Nebenstelle angeordneter, selbständiger Kontaktreihen unveränderlicher Kontaktzahl ausgewählt wird, wobei jede Kontaktreihe zur Festlegung eines von zwei für den Steuervorgang charakteristischen Auswahlkennzeichen dient, derart, daß nach dem Erreichen das dem einen Auswahlkennzeichen des Steuervorganges zugeordneten Kontaktes der einen Kontaktreihe die Fortschaltung für diese zum Stillstand kommt und Kontakte der zweiten, in derselben Station angeordneten Kontaktreihe zur Festlegung des zweiten Auswahlkennzeichens, beginnend vom ersten Kontakt dieser Reihe, schrittweise nacheinander betätigt werden.
  • Aus Sicherheitsgründen wird man zweckmäßig die Anzahl der zur Herstellung eines Betätigungsstromkreises für ein verstellbares Organ über die Fernleitung mittels der betätigten Kontakte insgesamt gesandten Stromstöße stets gleich groß machen, ohne Rücksicht darauf, welches Organ verstellt werden soll. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Abbildungen. In Abb. i und 2 ist die Hauptstelle, in den Abb.3 und ¢ die Nebenstelle dargestellt. Die Kontaktreihen' beider' Stellen werden in diesem Beispiel; durch Relais betätigt. Es ist natürlich ohjXe. weiteres möglich, statt dessen die Kontakte. durch einen schrittweise vorrückenden Kontaktarm betätigen zu lassen.
  • In der Hauptstelle befinden sich zwei Gruppen von Relais (Abb. i). Die eine, im folgenden Hauptzählrelaisgruppe genannt, umfaßt die Relais i05 bis 114, von denen die eine Hälfte, iio bis 114, bei der Übermittlung von Kommandos, die andere Hälfte, i05 bis i09, bei der Übermittlung von Rückmeldungen in Tätigkeit tritt. . Die zweite Gruppe, Hilfszählrelaisgruppe genannt, die die zweite Kontaktreihe steuert, umfaßt die Relais 115 bis i20. K ist eine Kommandotaste zur Steuerung eines der Organe der Nebenstelle. Der Übersichtlichkeit halber ist von sämtlichen vorhandenen Kommandotasten' nur eine gezeichnet, ebenso wie in der Nebenstelle auch nur ein Organ, ein Schalter, abgebildet ist. Signallampen 121 und 122 zeigen die jeweilige Stellung des zugehörigen Organs an. In der Abb. a sind verschiedene Relais Zoo bis 215 dargestellt, die zur Steuerung der Relaisgruppen und zur Überwachung der Relaisgruppen dienen.
  • In der Nebenstelle befinden sich den Relais der Abb. 2 entsprechende Relais 30o bis 315 (Abb. 3). Die Abb. 4 zeigt die beiden Relaisgruppen der Nebenstelle 40o bis 4o.9 und q.12 bis 417, von denen entsprechend den Relaisgruppen der Hauptstelle die Hauptzählrelaisgruppe in zwei Hälften 40o bis 404 und q.05 bis 409 zerfällt. 412 bis 417 sind die Hilfszählrelais. Von den in der Nebenstelle befindlichen verstellbaren Organen ist nur ein Schalter C dargestellt. Die Relais 418 bis 420 werden bei der Übermittlung von Rückmeldungen infolge von selbsttätigen Bewegungen der Organe der Nebenstelle benutzt.
  • Die Wirkungsweise der Anlage ist in kurzen Zügen folgende: Beispielsweise soll der Schalter C in der Nebenstelle ausgeschaltet werden. Zu diesem Zweck muß die Kommandotaste K so betätigt werden, daß der Kontakt 125 geschlossen wird. Dadurch wird die ganze Einrichtung in Gang gesetzt und somit auch der die Stromstöße übermittelnde Antriebsstromkreis, der die polarisierten Relais 2o7 und 3o2 enthält, wirksam. Durch die abwechselnde Umschaltung der .Anker 227 und 324 dieser Relais werden in der Haupt- und in der Nebenstelle die Iiauptzählrelais ii4fio5 bzw. 4oo/4o9 nacheinander schrittweise erregt, und zwar die einander entsprechenden Relais der Haupt- und Nebenstelle gleichzeitig. Wenn beim Weiterschalten dieser Relais das der gedrückten Kommandotaste zugeordnete in -jeder Stelle, in °diesem Falle 113;'40i, anwird ein Stromkreis für das Relais 2ö5 geschlossen, welches erstens in der `Hauptstelle den Antriebsstromkreis auf die Hilfszählrelaisgruppe i20 bis 115 umschaltet und zweitens mit. Hilfe der Relais a04/214 der Hauptstelle und 3o8 der Nebenstelle die j Erregung des Relais 310 veranlaßt. Dieses schaltet den Antriebsstromkreis in der Nebenstelle auf die dortige Hilfszählrelaisgruppe 412 bis 417 um, so daß jetzt bei der Weiterübermittlung der Stromstöße nicht mehr die Relais der Hauptzählrelaisgruppe, sondern die der Hilfszählrelaisgruppe beider Stellen schrittweise nacheinander erregt werden. Sobald das Relais 116 der Hilfszählrelaisgruppe erregt ist, schließt es einen Stromkreis für das Relais 2o8, welches mittels der Relais 204 und 2i4 sowie des Relais 308 die Erregung des Relais 313 veranlaßt. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais 41o des der betätigten Kommandotaste zugeordneten Schalters C vorbereitet. Beim Ansprechen des letzten Hilfszählrelais 1151417 wird der Stromkreis für das Relais 410 geschlossen, das den Erregerstromkreis für die Ausschaltspule des Schalters C vorbereitet. Bei dem Ansprechen des letzten Hilfszählrelais in jeder Stelle wird mittels der Relais 2o5 bzw. 312 der Antriebsstromkreis wieder auf die Hauptzählrelaisgruppe umgeschaltet, deren Relais jetzt wieder durch die Stromstöße weitergeschaltet werden. Sobald das letzte Relais der ersten Hälfte der Hauptzählrelaisgruppe, also bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das fünfte, beider Stellen iio bzw. 404 erregt ist, wird mittels der Relais 214 und 3o8 der durch die Auswahl vorbereitete Kommandostromkreis geschlossen und dadurch die Auslösespule 42i des Schalters C erregt und dieser geöffnet.
  • Hierbei wird der Hilfskontakt 5i2 des Schalters C umgeschaltet und das Relais 420 erregt, welches einen Kontakt 5o9 umlegt und dadurch bei dem Weiterschalten der Zählrelais beider Stellen die Auswahl der zugehörigen Überwachungseinrichtung in der Hauptstelle in ähnlicher Weise veranlaßt, wie die Auswahl eines Schalters bei der Übermittlung eines Kommandos stattfindet, d.h. bei der Erregung des Relais 4o6/io8 wird der Antriebsstromkreis auf die Hilfszählrelais umgeschaltet. Bei Ansprechen der Relais 414/h8 wird der Stromkreis für das Relais ioo der Merwachungseinrichtung des Schalters C vorbereitet und beim Ansprechen des letzten Hilfszählrelais geschlossen. Darauf wird der Antriebsstromkreis auf die Hauptzählrelais umgeschaltet, die bis zum letzten nacheinander erregt werden. Beim Ansprechen des letzten Relais der Hauptzählrelaisgruppe wird der Stromkreis des Relais rot geschlossen und die Signallampe i22 eingeschaltet, während 121 ausgeschaltet wird.
  • Wenn der Schalter C beispielsweise eingeschaltet werden soll, wozu der andere Kontakt der Kommandotaste K geschlossen werden muß, so wird der Stromkreis ebenfalls bei Erregung der Relais ii3/4oi bzw. bei Übermittlung der entsprechenden Rückmeldung bei der Erregung der Relais iog bzw. 4o6 auf die Hilfszählrelais umgeschaltet. Dagegen wird bei einem Einschaltkommando schon bei Erregung des Relais 118 der Hilfszählrelaisgruppe das Relais 2o8 erregt, welches mittels der Relais 2o4/214 sowie 308 in diesem Fall die, Erregung des Relais 314 statt 313, veranlaßt. Dadurch wird an Stelle des Relais 41o das Relais 411 ausgewählt, welches den Stromkreis für die Einschaltspule des Schalters C vorbereitet. Bei der Rückmeldung wird an Stelle des Relais ioo das Relais ioi ausgewählt.
  • Die Anzahl der in den Abbildungen dargestellten Relais der Hauptzählrelaisgruppe beider Stellen beträgt je zehn, von denen, wie erwähnt, die eine Hälfte zur Lrbermittlung der Kommandos, die andere Hälfte zur Übermittlung der Rückmeldungen benutzt wird. Es lassen sich somit fünf verschiedene Organe, z. B. Schalter, steuern und überwachen. Durch Vermehrung der Hauptzählrelais um jedesmal je zwei Relais kann die Anlage für jede beliebige Anzahl verstellbarer Organe vergrößert werden. Jedem Schalter ist stets ein Relais aus der ersten und ein Relais aus der zweiten Hälfte der Hauptzählrelaisgruppe beider Stellen zugeordnet.
  • Es folgt eine ausführliche Beschreibung der Wirkungsweise der Anlage.
  • Wenn der Schalter C in der Nebenstelle ausgeschaltet werden soll, muß seine zugehörige Kommandotaste K so betätigt werden, daß der Kontakt 125 geschlossen wird. Das Relais 104 wird infolgedessen erregt und schließt für sich selbst einen Haltekreis, der Tiber die Anker 139 und 131 verläuft. An seinem Anker 138 legt das Relais 104 den Anker 189 an Erde und schließt einen Stromkreis für die Signallampe 123, die bei ihrem Aufleuchten anzeigt, daß ein Kommando und welches Kommando gegeben werden soll. An dem Anker 136 legt das Relais 104 den Anker 164 an Erde, und an dem Anker 137 schließt es einen Stromkreis, der von Erde über den Anker 137, die Leitung 269 und die Wicklung des Relais toi zur Batterie verläuft. Das Relais 2o1 schließt bei seiner Erregung einen Stromkreis für das Relais 202, der über den Anker 22q. und die Kontakte 222 und 221 verläuft. Das Relais 202 schließt an seinem Anker 229 kurzzeitig einen Stromkreis für das Relais 21q., der über den Kontakt 221 und den Anker 226 verläuft. Bei seiner Erregung schließt das Relais 214 einen Stromkreis für das Relais 3o8, der sich von dem negativen Pol der Batterie B über den Anker 251 und seinen Arbeitskonfakt, die Fernleitung 282, den Anker 340 und seinen Ruhekontakt, das Relais 308 zurr positiven Pol der Batterie B erstreckt. Das Relais 308 schließt bei seiner Erregung einen Stromkreis für das Zeitrelais 304, der von Erde über den Anker 350 und seinen Ruhekontakt, den Anker 339 und seinen Arbeitskontakt sowie die Wicklung des Zeitrelais 304 nach der Batterie verläuft. Am Anker 358 wird außerdem ein Stromkreis für die untere Wicklung des Relais 301 geschlossen.
  • Wenn lediglich seine untere Wicklung erregt wird, zieht das Relais 3o1 nur die Anker 319, 320 und 321 an. Es muß hierbei erwähnt werden, daß sämtliche in den Abbildungen dargestellten Relais, die zwei Wicklungen besitzen, die durch einen Querstrich bezeichneten Anker allein anziehen, wenn nur eine Wicklung erregt wird. Wenn ihre beiden Wicklungen erregt werden, ziehen diese Relais ihre sämtlichen Anker an. Das Relais 301 bereitet an seinem Anker 319 einen Haltekreis für sich selbst vor, an den Ankern 320 und 321 schließt es einen Stromkreis für die polarisierten Relais 302 und 207. Dieser Stromkreis erstreckt sich "von dem negativen Pol der Batterie B-2 über die Wicklung des Relais 302, die Anker 320, 316, die Fernleitung 28o, die Anker 233, 23o, die Wicklung des Relais 207, den Anker Zar, die Fernleitung 281 und die Anker 321 und 326 zurück zum positiven Pol der Batterie B-2. Dieser Stromkreis wird im folgenden Antriebsstromkreis genannt.
  • An seinem Anker 324 schließt das Relais 302 einen weiteren Stromkreis für das schon erregte Zeitrelais 304. An dem Anker 325 wird ein Stromkreis für das Relais 303 geschlossen.
  • Die Anker 227, 324 und 325 der Relais 207 und 302 sind mit Kniegelenkfedern versehen, so daß sie, wenn die Relais entregt werden, in ihren letzten Stellungen stehenbleiben.
  • Da der Stromkreis des Relais 21q. in der Hauptstelle nur kurzzeitiggeschlossen wurde, öffnet sich der Stromkreis des Relais 308 nach einer gewissen Zeit, so daß der ursprüngliche Erregerstromkreis für das Relais 304 unterbrochen wird und der durch den Anker 358 bewirkte Kurzschluß der oberen Wicklung des Relais 301 aufgehoben wird. Da seine beiden Wicklungen jetzt erregt sind, zieht das Relais 301 seine sämtlichen Anker an.
  • Das polarisierte Relais 207 in der Hauptstelle schließt bei seiner vorher erwähnten Erregung einen Stromkreis für das Zeitrelais 2o6, dessen Verzögerung so eingestellt ist, daß seine Anker bei den dauernden Umschaltungen des Änkdrs 227 nicht abfallen. Wenn, wie vorher erwähnt, das Relais 303 anspricht, wird die Batterie B-i in den Antriebsstromkreis eingeschaltet und dadurch die Stromrichtung in dem Antriebsstromkreis umgekehrt, so daß die Anker 324 und 3:25 des Relais 302 und der Anker 227 des Relais 207 in umgekehrter Richtung betätigt werden.
  • Das Relais 304, dessen Abfallverzögerung ebenso eingestellt ist wie die des Relais 2o6, welches also bei den Umschaltungen des Ankers 324 nicht abfällt, hält an seinem Anker 327 das Relais 3oi erregt. An seinem Anker . 328 hat es einen Erregerstromkreis für das erste Hauptzählrelais der Nebenstelle 400 vorbereitet.
  • Bei der erwähnten zweiten Erregung der Relais 2o7 und 302 von der Batterie B-i aus werden nun die unteren- Wicklungen der ersten Hauptzählrelais beider Stellen 114 bzw. 406 erregt. Der Stromverlauf in der Hauptstelle ist folgender-. von Erde über den Anker 227, den- Anker 228 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 225 und seinen Arbeitskontakt, den Kontakt beim Anker 247, den Anker 253 und seinen Ruhekontakt, den Anker 2i7 und seinen Ruhekontakt, die Leitung 267, den Anker i99 und seinen Ruhekontakt durch die untere Wicklung des ersten Hauptzählrelais 114 zur Batterie, der Stromverlauf in der Nebenstelle: von Erde über den Anker 324, den Anker 318 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 328 und seinen Arbeitskontakt, den Kontakt beim Anker 344, den Anker 338 und seinen Ruhekontakt, den Anker 334 und seinen Ruhekontakt, die Leitung 365, den Anker 427 und seinen Ruhekontakt durch die untere Wicklung des Relais 400 zur Batterie. Parallel zu diesen beiden Stromkreisen wird in der Hauptstelle ein Stromkreis für das Relais 203, in der Nebenstelle für das Relais 300 geschlossen. Die- Anker dieser beiden Relais 233 bzw. 316 öffnen in Haupt- und Nebenstelle den Antriebsstromkreis.
  • Wenn die untere Wicklung des Relais 114 erregt wird, werden lediglich die Anker 197 und 198 angezogen. Der Anker 198 bereitet einen Stromkreis für die obere Wicklung des Relais 114 vor, der jedoch erst dann wirksam werden kann, wenn der ursprüngliche Erregerstromkreis für die untere Wicklung geöffnet . «rird, d. h. -bei. der nächsten Erregung des Relais 207 in umgekehrter Richtung. Das Relais 400 in der Nebenstelle zieht entsprechend nur die beiden Anker 423 und 424 an. Der Anker 424 bereitet einen Stromkreis für die obere Wicklung des Relais 4oo vor, der ebenfalls erst dann wirksam wird, wenn der ursprüngliche Erregerstromkreis für die untere Wicklung geöffnet wird. An den Ankern 197 bzw. 423 wird der Stromkreis des Relais 2o3 bzw. 300 geöffnet, so daß deren Anker 233 bzw. 316 die Fernleitung 28o wieder schließen.
  • Bei der erwähnten zweiten Erregung des Relais 302 wird auch noch am Anker 325 der Stromkreis des Relais 303 geöffnet. Dieses läßt seinen Anker 326 abfallen und schaltet damit die Batterie B-2 in den Antriebsstromkreis. Wenn jetzt also beim Abfallen der Relais 203 und 3oo der Antriebsstromkreis wieder geschlossen wird, sprechen die Relais 2o7 und 3o2 zum drittenMale in umgekehrter Richtung wie beim zweiten Male, d. h. in derselben Richtung wie beim ersten Male an, und zwar erregt von der Batterie B-2 aus. In dem Augenblick, wo die Anker 207 und 302 umgeschaltet werden, werden die ursprünglichen Erregerstromkreise für die unteren Wicklungen der Relais 2i4/4oo geöffnet und beide Wicklungen dieser Relais in Reihe erregt. Infolgedessen werden auch die übrigen .Anker dieser Relais i9.5, 196 und i99 bzw. 425, 426 und 427 angezogen. Der Anker i99 bereitet einen Erregerstromkreis für die untere Wicklung des zweiten Zählrelais 113 vor, der Anker 427 einen Erregerstromkreis für die untere Wicklung des zweiten Hauptzählrelais der Nebenstelle 4o1.
  • Bei der dritten Erregung der Relais 2o7 und 302 wird das Relais 303 am Anker 325 wieder erregt, so daß am Anker 326 die Batterie B-i in den Antriebsstromkreis eingeschaltet wird. Die Relais 207 und 3o2 werden also zum vierten Male, und zwar in derselben Richtung wie beim zweiten Male von der Batterie B-i aus erregt, so daß wieder die Relais 203 und 3oo erregt werden, die den Antriebsstromkreis in beiden Stellen öffnen. Außerdem wird das Relais 303 wieder erregt, damit beim nächsten Schließen des Antriebsstromkreises die Batterie B-2 wieder eingeschaltet wird. Wenn bei der vierten Erregung der Relais 207 und 302 deren Anker 227 bzw. 324 betätigt werden, schließen sich die Erregerstromkreise für die unteren Wicklungen der beiden zweiten Hauptzählrelais 113 bzw. 401, deren Stromverlauf dem bei den ersten Hauptzählrelais beider.Stellen verfolgten entspricht. Wieder werden bei der Erregung der unteren Wicklungen nur die Anker igo und 191 bzw. 430 und 431 angezogen. Die Anker 19i/431 bereiten die Erregerstromkreise für die beiden Wicklungen jedes dieser Relais vor, die Anker 19o/430 öffnen die Stromkreise der Relais 2o3 bzw. 300, so daß der Antriebsstromkreis jetzt wieder geschlossen wird, und zwar, da 303 entregt wurde, über die Batterie B-2.
  • Bei der nun folgenden fünften Erregung der Relais 2o7 und 302 werden die ursprünglichen Erregerstromkreise für die unteren Wicklungen der zweiten Hauptzählrelais geöffnet, infolgedessen die beiden Wicklungen jedes dieser Relais in Reihe erregt. Ihre sämtlichen Anker werden daher angezogen.
  • Da das Hauptzählrelais 113 und das entsprechende in derNebenstelle 4oidem zusteuernden Schalter C zugeordnet sind und dessen Kommandotaste K betätigt wurde, ist jetzt ein Stromkreis geschlossen, der die Umschaltung des Antriebsstromkreises von der Hauptzählrelaisgruppe auf die Hilfszählrelaisgruppe beider Stellen veranlaßt. Es ist dies folgender Stromkreis: von Erde über den Anker 186 und seinen Ruhekontakt, den Anker 138 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 189 des Relais 113 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 263 und die Wicklung des Relais 2o5 zur Batterie. Das Relais 2o5 schließt an seinem Anker 2.1g einen Haltestromkreis für sich selbst; am Anker 217 schaltet es den Erregerstromkreis für die Zählrelais von der Hauptzählrelaisgruppe ab und an die Hilfszählrelaisgruppe in der Hauptstelle. An seinem Anker 218 öffnet es den Erregerstromkreis des Relais 204, welches bisher infolge Erregung des Zeitrelais 2o6 auch erregt war. Das Relais 204 hat eine solcheAhfallverzögerung, daß seinAnker erst dann abfällt, wenn infolge Anziehens des Ankers 22o des Relais 205 das Relais 214 erregt ist. Der Erregerstromkreis des Relais 214 verläuft von der Batterie durch die Wicklung des Relais214, den Anker216 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 22o und seinen Arbeitskontakt sowie den Anker 235 und seinen Ruhekontakt zur Erde. Beim Ansprecheli des Relais 214 wird ein Stromkreis für das Relais 308 geschlossen, der von dem negativen Pol der Batferie B über seinen Anker 2:51 und seinen Arbeitskontakt, die Fernleitung 282, den Anker 340 und seinen Ruhekontakt durch die Wicklung des Relais 3o8 über die Fernleitung 281 zum positiven Pol der Batterie B verläuft. Das Relais 308 spricht an und schließt einen Stromkreis für die untere Wicklung des Relais 31o, der von Erde über den Anker 350 und seinen Ruhekontakt, den Anker 339 .und seinen Arbeitskontakt, den Anker 322 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 343 und seinen Ruhekontakt über die untere Wicklung des Relais 310 zur Batterie verläuft. Am Anker 358 schließt das Relais 308 zwar die obere Wicklung des Relais 301 kurz; da jedoch die untere Wicklung imstande ist, die sämtlichen Anker des Relais 301 angezogen zu halten, hat dieser Kurzschluß keine Wirkung. Das Relais 310 kann, wenn seine untere Wicklung erregt wird, nur den Anker 342 anziehen, der einen Stromkreis für die obere und untere Wicklung in Reihe vorbereitet. Dieser Stromkreis wird erst wirksam, wenn das Relais 3o8 entregt wird. Da das Zeitrelais 2o4 nach einer gewissen Zeit abfällt, wird auch der Stromkreis des Relais 214 und damit auch des Relais 3o8 jetzt geöffnet. Sobald das Relais 3o8 entregt ist, werden beide Wicklungen des Relais 310 erregt, so daß dessen sämtliche Anker angezogen werden. Am Anker 344 schaltet dann das Relais 31o den Betätigungsstromkreis für die Zählrelais von der Hauptzählrelaisgruppe auf dieHilfszählrelaisgruppe der Nebenstelle um, was während der letzten Erregung des Relais 3o8 schon durch dessen Anker 3.38 bewirkt war.
  • Bei der jetzt folgenden sechsten Erregung der Relais 207 und 302 von der Batterie B-i aus (Relais 303 erregt) werden die unteren Wicklungen der ersten Hilfszählrelais 12o in der Hauptstelle und 412 in der Nebenstelle erregt. Der Stromkreis in der Hauptstelle verläuft ähnlich wie vorher über die Anker 227, 228, 225, 253 jetzt über den Anker 217 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 272, den Anker 179 und seinen Ruhekontakt, die untere Wicklung des Relais 12o und zur Batterie, in der Nebenstelle wie vorher über die Anker 324, 318; 328 und jetzt über den Anker 344 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 376 den Anker 482 und seinen Ruhekontakt, die untere Wicklung des Relais 412 und zur Batterie. Bei der Erregung der Relais 207 und 302 von derBatterieB-i aus werden außerdem wieder die Relais 203 und 3oo erregt, die den Antriebsstromkreis an den Ankern 233 und 3i6 öffnen. Das Relais i2o zieht jetzt seine beiden Anker 177 und 178 an, das Relais 412 entsprechend seine Anker48o und 481. An den Ankern 178 bzw. 481 werden die Stromkreise für die oberen Wicklungen vorbereitet, an den Ankern 177 bzw. 48o die Stromkreise der Relais-203. bzw. 300 wieder geöffnet. Infolgedessen wird der Antriebsstromkreis wieder geschlossen, und zwar, da 303 entregt ist, über Batterie B-2. Die Relais 207 und 302 sprechen zuml siebenten Male an, wieder umgekehrt wie vorher, so daß jetzt die beiden Wicklungen der Hilfszählrelais 12o bzw. 412 erregt werden und somit auch die Anker 179 bzw. 482 angezogen werden. Diese bereiten die Erregerstromkreise für die unteren Wicklungen der beiden zweiten Hilfszählrelais ii9 bzw. 413 vor. Bei der siebenten,. vorher erwähnten Erregung der Relais 207 und 302 wird außerdem wieder das-Relais 303 erregt, welches die Batterie B-1 in den Antriebsstromkreis einschaltet, so daß nun die beiden Relais von der Batterie B-i aus erregt werden. Infolgedessen werden die unteren Wicklungen der beiden Relais i 19 und. 413 erregt, ebenso wie vorher auch die Relais 203 und 300, die den Antriebsstromkreis wieder öffnen. Ferner wird das Relais 303 entregt, so daß die Batterie B-2 in den Antriebsstromkreis geschaltet wird: Wenn die Relais zig und 413 ihre oberen Anker angezogen haben, fallen die Relais 2o3 und 300 wieder ab, der Antriebsstromkreis wird geschlossen, und die Relais 207 und 302 werden zum neunten Male erregt, und zwar von der Batterie B-2 aus. Da der ursprüngliche Erregerstromkreis für die unteren Wicklungen der zweiten Hilfszählrelais 119; 413 dabei geöffnet wird, werden beide Wicklungen dieser Relais in Reih erregt, so daß ihre sämtlichen Anker angezogen werden. .
  • In der gleichen Weise werden jetzt die übrigen Relais der Hilfszählrelaisgruppe -nacheinander erregt, 118/414, darauf 1z7/415 und r16/416 sowie 115/417. Da es sich bei dem jetzt behandelten Beispiel um ein Ausschaltkommando handelt, durch die Kommandotaste I(, 125, also der Anker 136 be- . tätigtwurde, wirdbei derErregung desHilfszählrelais 116 ein Erregerstromkreis für das Relais 2o8 geschlossen, der von der Batterie über die Wicklung -des Relais 2o8, die Leitung 271, den Anker 193 .und seinen Arbeitskontakt, den Anker 164 und seinen Arbeitskontakt sowie die Anker 136 und 186 zur Erde führt. Das Relais 2o8 schließt bei seiner Erregung an seinem Anker 235 einen Stromkreis für die Relais 214 und 2o4. Der Erregerstromkreis für das Relais 214 verläuft über den Anker 216 des Relais 204 und seinen Ruhekontakt. Das Relais 204 ist daher so verzögert, daß es erst dann seinen Anker 216 anzieht, wenn das Relais 214 schon erregt ist. Das Relais 214 schliebt bei seiner Erregung wieder wie vorher einen Stromkreis für das Relais 308, welches jetzt, da das Hilfszählrelais 416 erregt ist, einen Stromkreis für die untere Wicklung des Relais 313 schließt, der von Erde über den Anker 336 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 369, den Anker 498 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 373 und die untere Wicklung des Relais 313 zur Batterie führt. Das Relais 313 schließt an seinem Anker 353 einen Halte- , kreis für die obere und untere Wicklung, welche jedoch erst wirksam wird, wenn der Erregerstromkreis für die untere Wicklung geöffnet wird. An seinem Anker 352 bereitet es einen Stromkreis für das Relais 410 vor, welches die Ausschaltspule des Schalters C steuert. Bei der Erregung des Relais 308 wird außerdem ein Stromkreis für die untere Wicklung des Relais 311 geschlossen, welches einen Stromkreis für seine obere und untere Wicklung am Anker 345 vorbereitet.
  • Das Relais 2o4 zieht nach einer gewissen Zeit seinen Anker 216 an und öffnet dadurch den Stromkreis des Relais 2z4, welches wiederum den Stromkreis des Relais 308 öffnet. Dies hat zur Folge, daß die oberen und unteren Wicklungen der Relais 311 und 313 erregt werden.
  • Bei der weiteren Betätigung des Antriebsstromkreises werden, wie schon erwähnt, die Hilfszählrelais 115 und 417 erregt. Wenn das Relais 115 seine sämtlichen Anker anzieht, wird am Anker 163 das Relais 214 erregt, dessen Stromkreis über die Anker 163 und 236 und deren Arbeitskontakte verläuft. Dies hat zur Folge, daß das Relais 308 wieder erregt wird, welches den vorher vorbereiteten Stromkreis für das Relais 410 schließt und die untere Wicklung des Relais 312 erregt. Das Relais 410 schließt sich einen Haltekreis über den Hilfskontakt 512, der bei geschlossenem Schalter C geschlossen ist. Außerdem bereitet das Relais 410 an seinem Anker 477 den Betätigungsstromkreis für die Ausschaltspule 421 vor.
  • Die Erregung des Relais 115 hat fernerhin zur Folge, daß die Haltestromkreise der Hilfszählrelais 116 bi z2o geöffnet werden, so daß deren Anker sämtlich abfallen. Dadurch wird das Relais 2o8 entregt, welches wiederum den Stromkreis des Relais 214 öffnet, so daß in der Nebenstelle das Relais 308 auch abfällt. Dies wiederum veranlaßt die Erregung der unteren und oberen Wicklung des Relais 312, welches die Haltekreise der Relais 31o und 31z öffnet und am Anker 351 den Betätigungsstromkreis für die Zählrelais von den Hilfszählrelais auf die Hauptzählrelais der Nebenstelle umschaltet. In der Hauptstelle erfolgt die entsprechende Umschaltung dadurch, daß bei der Erregung des Relais 115 der Stromkreis des Relais 2o5 geöffnet wird. Dies hat außerdem noch zur Folge, daß das Zeitrelais 2o4 wieder erregt wird.
  • Die Hauptzählrelais beider Stellen, von denen bisher die Relais 114 und 113 bzw. q:oo und 401 erregt wurden, werden jetzt in derselben Weise wie vorher durch den Antriebsstromkreis weitergeschaltet bis zum letzten Relais der ersten Hälfte, das ist z 1o bzw. 404. Wenn das Relais izo anspricht, wird am Anker 181 der Haltekreis des letzten Hilfszählrelais 115 geöffnet, so daß auch dieses abfällt. Am Anker 18o wird ein Stromkreis für das Relais 214 geschlossen, der von Erde über den Anker 18o und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 265, den Anker 216 und seinen Arbeitskontakt zur Wicklung des Relais 214 und zur Batterie führt. Außerdem wird der Stromkreis des Relais 204 amAnker 185 geöffnet. Dieses fällt jedoch erst nach einer gewissen Zeit ab. Durch die Erregung des Relais 214 wird der Stromkreis des Relais 308 geschlossen; welches den Haltekreis des Relais 312 öffnet und den Stromkreis der Auslösespule 421 schließt, so daß damit der Schalter C ausgeschaltet wird.
  • Sobald das Relais 2o4 abfällt, wird auch das Relais 214 entregt, damit auch das Relais 308 entregt und der Stromkreis der Ausschaltspule 421 des Schalters C geöffnet.
  • Der Stromkreis der Ausschaltspule42I verläuft von Erde über den Anker 336 und seinen Arbeitskontakt, .die Leitung 369, den Anker 442 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 50o, den Anker 477 und seinen Arbeitskontakt, die Auslösespule 421 und den zweiten Hilfskontakt des Schalters C zur Batterie. Wie aus den Abbildungen zu ersehen ist, ist zur Herstellung dieses Stromkreises die Erregung des dem Schalter C zugeordneten Hauptzählrelais 401 sowie des von diesem gesteuerten Relais 410 erforderlich. Wenn der Schalter C eingeschaltet werden soll, muß statt des Relais 41o das Relais 411 erregt werden, dessen Stromkreis auch von dem Hauptzählrelais 401 gesteuert wird. Welches von diesen beiden Relais 410 oder 411 erregt wird, hängt davon ab, ob das Relais 313 oder das Relais 314 erregt wurde, die bei dem Ablauf der Hilfszählrelaiskette betätigt werden, j e nachdem welcher Kontakt der Kommandotaste geschlossen wurde.
  • Wird eine andere in der Zeichnung nicht dargestellte Kommandotaste zwecks Steuerung eines anderen Schalters betätigt, so erfolgt die Umschaltung von den Hauptzählrelais auf die Hilfszählrelais beim Erreichen des diesem Schalter zugeordneten Hauptzählrelais beider Stellen, beispielsweise beim Erreichen der Relais 112 und 402. Die den Relais 410 und 411 entsprechenden Relais dieses anderen .Schalters sind ebenso von den Relais 313 und 314 abhängig; d. h. davon abhängig, welcher Kontakt der betreffenden Kommandotaste geschlossen wurde, der Aus-oder Einschaltkontakt.
  • Der Schalter C ist also jetzt durch ein Kommando geöffnet worden. Die Hauptzählrelais sind bis zum Relais izo bzw. 404 durchgeschaltet. Die Rückmeldung über das ausgeführte Kommando wird nun in folgender Weise vorgenommen: Solange der Schalter C noch geschlossen ist, ist das Relais 42o entregt, das Relais 418 dagegen erregt. Wenn sich jetzt der Schalter C öffnet, wird das Relais 42o erregt, so daß auch das Relais 4I9 anspricht. Das Relais 4I8 bleibt über einen Selbsthaltekreis erregt; daher ist über die Anker 508 und 5o5 sowie die Leitung 374 ein Stromkreis über das Relais 305 geschlossen. Die Erregung des Relais 3o5 hat nur dann eine Wirkung, wenn der Schalter. nicht durch ein Kommando, sondern selbsttätig geöffnet wurde. In diesem Fall wird dadurch das Relais 301 erregt und so die Inbetriebsetzung der Anlage von der Nebenstelle aus veranlaßt, ähnlich wie es durch Betätigung einer Kommandotaste von der Hauptstelle aus geschieht. Bei dem beschriebenen Beispiel, in dem der Schalter durch ein Kommando geöffnet wurde, haben diese Stromkreise keine Wirkung.
  • Die beiden letzten Relais I10/404 der ersten Hälfte der Hauptzählrelaisgruppen bereiten an ihrem Anker 184 bzw. dem entsprechenden in der Nebenstelle einen Stromkreis für die untere Wicklung der Relais zog bzw. 405 in der üblichen Weise vor. Da der Antriebsstromkreis über die Relais 207 und 302 stets selbsttätig weitergeschaltet wird, werden anschließend än die erste Hälfte der Hauptzählrelais die Relais der zweiten Hälfte nacheinander erregt, also das Relais log bzw. 405, darauf das Relais 1o8 bzw. 4o6. Sobald das Relais 4o6 anspricht, wird an dem Anker 446 ein Stromkreis für das Relais 3o6 über die Leitung 36o geschlossen, welches an seinem Anker 332 einen Haltekreis für sich selbst schließt, am Anker 334 den Antriebsstromkreis von den Hauptzählrelais auf die Hilfszählrelais umschaltet und am Anker 333 einen Stromkreis für das Relais 309 schließt. Dieser verläuft von der Batterie über das Relais 3o9, den Anker 335 und seinen Arbeitskontakt (des früher erregten .Zeitrelais 3o7), den Anker 333 und seinen Arbeitskontakt sowie den Anker 356 und seinen Ruhekontakt. Am Anker 331 öffnet das Relais 3o6 den Stromkreis des Zeitrelais 307, so daß dieses nach einer gewissen Zeit in seine Ruhelage zurückkehren kann. Die Erregung des Relais 309 v eranlaßt das Ansprechen des Relais 215 in der Hauptstelle; dessen Stromkreis von dem negativen Pol der Batterie B-3 über den Anker 340 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 282, den Anker 251 und seinen Ruhekontakt, die Wicklung 215 und über die Leitung 28z zum positiven Pol der Batterie B-3 führt. Das Relais 215 schaltet an seinem Anker 253 den Betätigungsstromkreis für die Zählrelais von den Haupt- auf die Hilfszählrelais und schließt am Anker 252 einen Erregerstromkreis für die untere Wicklung des Relais 213, der über die Anker 249 und 232 verläuft. Das Relais 213 bereitet an seinem Anker 248 einen Stromkreis für die obere und untere Wicklung des Relais 2z3 vor, der jedoch erst nach Entregung des Relais 215 wirksam wird. Das Relais 307 in der Nebenstelle fällt nach einer gewissen Zeit ab und öffnet dabei den Stromkreis des Relais 309, welches wiederum das Relais 215 entregt, so daß die beiden Wicklungen des Relais 213 erregt werden und dessen sämtliche Anker angezogen werden. An dem Anker 247 wird der Betätigungsstromkreis für die Zählrelais in Verbindung mit den Hilfszählrelais gehalten.
  • Bei den folgenden Erregungen der Relais 2o.7 und 302 werden die Hilfsrelais beider Stellen 12o und 115 und 412 bis 417 nacheinander erregt, wie es vorher beschrieben wurde. Sobald das Relais 416 anspricht, wird ein Stromkreis für das Relais 315 geschlossen, der von Erde über den Anker 499 und seinen R14hekontakt, den von dem Relais 420 gesteuerten Anker 5o9 und seinen Arbeitskontakt, den Anker 45o und seinen Arbeitskontakt, den Anker 495 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 371 über die Wicklung des Relais 3 15 nach Erde führt. Das Relais 315 schließt dabei einen Stromkreis für das Relais 3o9, der von Erde über den Anker 356 und seinen Arbeitskontakt sowie den Anker 335 und seinen Ruhekontakt verläuft. Außerdem wird am Anker 357 ein Stromkreis für das Relais 307 geschlossen, das jedoch seinen Anker 335 erst nach einer gewissen Zeit, wenn inzwischen das Relais 3o9 angesprochen hat, anziehen- kann. Das Relais 309 veranlaßt wieder die Erregung des Relais 2z5. Dieses erregt an seinem Anker 252 die untere Wicklung des Relais 212 und die untere Wicklung des Relais 2o9. Der Stromverlauf ist folgender: von Erde über den Anker 252 und seinen Arbeitskontakt, denAnker232 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 277, den von dem Relais 116 gesteuerten Anker 168 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 276, die untere Wicklung des Relais 2o9 und über den Anker 24o zur Batterie. Sobald das Relais 307 seinen Anker angezogen hat, fällt das Relais 309 ab, das Relais z15 ebenfalls, so -daß die Relais 212 und 2o9 vollständig erregt werden. Das Relais 2o9 bereitet dabei an seinem Anker238 eihen Stromkreis für das Relais zoo vor, das Relais 2z2 an seinem Anker 246 einen Stromkreis für die untere Wicklung des Relais 211.
  • Wenn jetzt die beiden letzten Hilfszahlrelais 415 und 417 erregt werden, ergeben sich folgende Stromkreise: Das Relais 315 fällt ab -und veranlaßt das Ansprechen des Relais 309 und die Entregung des Relais 307, die jedoch erst dann erfolgt, wenn das Relais 309 schon erregt ist. Das Relais 309 schließt wieder einen Stromkreis für das Relais 215, welches an seinem Anker 252 die untere Wicklung des Relais 211 erregt sowie den Stromkreis des Relais Zoo schließt, der von Erde über die Anker 252, 232 und 238 und deren Arbeitskontakte, über die Leitung 264, den Anker 152 und seinen Arbeitskontakt, über die Wicklung des Relais zoo zur Batterie verläuft. Das Relais zoo schließt sich einen Haltekreis am Anker 126. In der Nebenstelle fällt das Relais 307 nach einer gewissen Zeit ab, das Relais 309 und somit das Relais 215 ebenfalls. Infolgedessen wird das Relais 211 vollständig erregt, welches am Anker 242 die Haltekreise der Relais 2z2 und 2z3 öffnet, so daß diese abfallen. Das Relais 2z3 legt dabei den Antriebsstromkreis wieder zurück an die Hauptzählrelais der Hauptstelle. Beim Ansprechen des letzten Hilfszählrelais 115 werden außerdem die Haltekreise der übrigen Hilfszählrelais 12o bis 116 geöffnet.
  • In der Nebenstelle werden beim Ansprechen des Relais 417 ebenfalls die Relais 4z2 bis 416 entregt, außerdem am Anker 5oz der Haltekreis des Relais 3o6 unterbrochen, welches am Anker 334 den Antriebsstromkreis von den Hilfszählrelais auf die Hauptzählrelais umschaltet und am Anker 331 einen Erregerstromkreis für das Relais 307 schließt.
  • Bei den folgenden Erregungen der Relais 2o7 und 3o2 werden jetzt die Hauptzählrelais zo7 bis 105 und 407 bis 4o9 nacheinander erregt. Sobald das Relais 4o9 anspricht, werden am Anker 474 .die Haltekreise der Relais 418 und 419 geöffnet, so daß das Relais 305, welches über die Leitung 374 erregt wurde, abfällt. Am Anker 47o wird das Relais 307 entregt, jedoch erst dann, wenn das Relais 309 über den Anker 335 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 366 und den Anker 475 und .seinen Arbeitskontakt erregt ist. Beim Ansprechen des Relais 309 wird wieder das Relais 215 erregt, welches den Haltestromkreis des Relais 211 am Anker 254 öffnet. Am Anker 252 schließt das Relais 215 einen Erregerstromkreis für das Relais 1o2, der von der Batterie über das Relais 1o2, den Anker 127 und seinen Arbeitskontakt, die Leitung 277 und die Anker 232 und 252 und ihre Arbeitskontakte zur Erde verläuft. Das Relais 1o2 schließt sich am Anker 131 einen Haltekreis, öffnet den Haltekreis des Relais Zoo am Anker 130 und schaltet die Signallampen 121 und z22 derart urn, daß jetzt 122 aufleuchtet, zum Zeichen, daß der Schalter C das Ausschaltkommando ausgeführt hat. Damit ist die Rückmeldung beendet. Dies wird auch durch Erlöschen der Signallampe 123 angezeigt, deren Stromkreis infolge Entregung des Relais 104 geöffnet wird. Das Relais 104 fällt ab, wenn das Relais 1o2 seinen Anker 131 anzieht.
  • Die gesamte Anlage wird jetzt auf folgende Weise in die Ruhestellung übergeführt: Sobald das Relais 104 abfällt, wird auch der Stromkreis des Relais toi geöffnet. Beim Ansprechen des letzten Hauptzählrelais io5 in der Hauptstelle wird auch die Wicklung Zoo der Verzögerungsvorrichtung S erregt und dadurch die Kontakte 222 und 2,2,1: geöffnet. Infolgedessen fallen sämtliche Zählrelais sowie das Relais 2o2 ab. Hierdurch wiederum wird der Erregerstromkreis für die Wicklung Zoo geöffnet, jedoch kehren die Kontakte 222 und 22r erst nach einer gewissen Zeit in die Ruhelage zurück. Beim Abfallen des Relais 2o2 wird der Antriebsstromkreis geöffnet, so daß die Relais 207 und 302 abfallen. Infolgedessen werden auch die Relais 2o6 und 304 entregt. Am Anker 327 des Relais 304 werden die Haltekreise der sämtlichen Hauptzählrelais .geöffnet, so daß diese ihre Anker abfallen lassen. Das Relais 215 fällt ab, sobald das Relais Sog entregt wird, was nach Abfallen des Relais 307 eintritt. Jetzt befinden sich sämtliche Relais beider Stellen in ihrer Ruhelage, die Anlage ist somit bereit zur Übermittlung eines neuen Kommandos oder einer Rückmeldung.
  • Wenn irgendeines der verstellbaren Organe der Nebenstelle selbsttätig verstellt wird, so muß dies nach der Hauptstelle rückgemeldet werden. Beispielsweise wird der Schalter C selbsttätig geschlossen durch irgendwelche automatischen Schalteinrichtungen, die in der Abbildung nicht dargestellt sind. Das Relais 420 fällt infolgedessen ab,. und das Relais 418 wird erregt. Das Relais 49 bleibt über einen Selbsthaltekreis am Anker 5o6 erregt. Daher ist ein Stromkreis für das Relais 3o5 über die Anker 5o8, 5o.5, die Leitung 374 geschlossen.. Bei der Erregung des Relais 3o5 wird ein Stromkreis für das Relais 3oi am Anker 330 geschlossen, welches kurzzeitig beim Anziehen des Ankers 317 das Relais Sog erregt. Dieses wiederum schließt bei seiner Erregung den Stromkreis des Relais 2i5, welches das Relais 2o6 und die untere Wicklung des Relais 2,02 am Anker 252 erregt. Wenn das Relais Sog wieder abfällt, fällt auch 2i5 ab, und beide Wicklungen des Relais 2o2 werden erregt. Da, wie vorher erwähnt, auch 301 seine Anker angezogen hat, ist der Antriebsstromkreis über die Relais 2o7 und 3o2, gespeist von der Batterie B-2, geschlossen. Diese beiden Relais arbeiten nun in der vorher beschriebenen Art und Weise und erregen nacheinander die Hauptzählrelais beider Stellen bis zu dem dem Schalter C zugeordneten Relais 4o6 der Nebenstelle. Wenn dies Relais anspricht, wird an seinem Anker 4416 über die Leitung 36o das Relais 3o6 erregt, welches wie bei der Rückmeldung über ein ausgeführtes Kommando die Umschaltung des Antriebsstromkreises auf die Hilfszählrelais vornimmt, so daß diese jetzt nacheinander betätigt werden. Dabei wird dann das Relais ioi in der Hauptstelle erregt, so daß schließlich das Relais zog entregt wird (am Anker 129. überbrückt). Bei seiner Entregung schaltet dann das Relais io2 die Signallampe 121 ein, die Signallampe 122 dagegen aus, wodurch die neue Stellung des Schalters C nach der Hauptstelle übermittelt ist.
  • Die Verzögerungseinrichtung S dient dazu, die gesamte Einrichtung in die Ruhelage überzuführen, wenn die letzten Hauptzählrelais angesprochen haben. Ist dagegen infolge einer Störung ein Kommando oder eine Rückmeldung nicht richtig übermittelt worden, so werden, da das Relais Zoo der Verzögerungseinrichtung S nach einer gewissen Zeit wieder in seine normale Ruhelage zurückfällt, die erforderlichen Stromkreise zur nochmaligen Inbetriebsetzung der Anlage und damit zur nochmaligen Übermittlung desselben Kommandos (Rückmeldung) geschlossen.
  • Der die Relais 207 und 3o2 enthaltende Antriebsstromkreis kehrt bei jeder Betätigung mit Hilfe des Relais 303 seine Stromrichtung um. Die Relais 203 und 3oo, die den Antriebsstromkreis unterbrechen, schließen diesen nur dann, wenn in Haupt- und Nebenstelle die einander entsprechenden Relais der Haupt- bzw. Hilfszählrelaisgruppe angesprochen haben. Auf diese Art und Weise wird erreicht, daß die zueinander gehörigen Relais beider Stellen in Synchronismus nacheinander betätigt werden und bei einem Außertrittfallen, hervorgerufen durch Störungen von außerhalb, ein falsches verstellbares Organ weder ausgewählt noch verstellt werden kann. Denn wenn die Relais 207 und 3o2 eine bestimmte Zeit lang (infolge dauernder Unterbrechung des Antriebsstromkreises durch die Relais 203 und 300) nicht betätigt worden sind, fallen die Zeitrelais 2o6 und 3o4 ab und öffnen die Haltekreise der bis dahin erregten Zählrelais beider Stellen an den Ankern 226 und 327. Die Zählrelais werden dann vom ersten an noch einmal nacheinander durchgeschaltet, bis das Kommando oder die Rückmeldung richtig übermittelt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernbedienungsanlage zur Steuerung und Überwachung eines verstellbaren Organs in. einer Nebenstelle von einer Hauptstelle aus, bei der den für das Organ möglichen Steuervorgängen zugeordnete Kontakte nacheinander betätigt werden, wobei ein Steuervorgang durch die Übertragung mehrerer Auswahlkennzeichen festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl eines jeden Steuervorganges, z. B. Verstellung des Schalters( C) in" Abb. 4, aus der Zahl der insgesamt möglichen Steuervorgänge nur zwei in der Nebenstelle angeordnete selbständige Kontaktreihen unveränderlicher Kontaktzahl vorhanden sind; wobei jede Kontaktreihe zur Festlegung eines von zwei ver= schiedenartigen, für den Steuervorgang charakteristischen Auswahlkennzeichen dient, derart, daß nach Erreichen des dem einen Auswahlkennzeichen des Steuervorganges zugeordneten Kontaktes, z. B. Kontakt (4a8, Abb. 4), der einen Kontaktreihe [Hauptkontaktreihe, z. B. Kontakte der Hauptzählrelais (4oo bis 409) der Abb.4] die Fortschaltung für diese zum Stillstand kommt und Kontakte der zweiten, in derselben Station angeordneten Kontaktreihe [Hilfskontaktreihe, z. B. Kontakte der Hilfszählrelais (4i2: bis 417) der Abb.41 zur Festlegung des zweiten Auswahlkennzeichens, beginnend vom ersten Kontakt dieser Reihe, schrittweise nacheinander betätigt werden. a. Fernbedienungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der zur Herstellung eines Betätigungsstromkreises für ein verstellbares Organ über die Fernleitung mittels der betätigten Kontakte insgesamt gesandten Stromstöße stets 'die gleiche ist, ohne Rücksicht darauf, welches Organ verstellt werden soll. 3. Fernbedienungsanlage nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß nach Betätigung der zweiten (Hilfs-) Kontaktreihe, z. B. Kontakte der Hilfszählrelais (4i2 bis 417) der Abb.4, die restlichen Kontakte der ersten (Haupt-) Kontaktreihe, z. B. Kontakte der Hauptzählreläis (4o2 bis 409) der Abb.4, betätigt werden. 4. Fernbedienungsanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der Hauptstelle wie in der Nebenstelle eine Haupt- und eine Hilfskontaktreihe [in der Hauptstelle Kontakte der Hauptzählrelais (io5 bis 114) und derHilfszählrelais (115 bis i2o), in der Nebenstelle Kontakte der Hauptzählrelais (40o bis 409) und Kontakte der Hilfszählrelais (41a bis 417) angeordnet sind, und daß sowohl die Haupt- als auch die Hilfskontaktreihen beider Stellen im Synchronismus miteinander betätigt werden. 5. Fernbedienungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander entsprechenden Kontakte der Kontaktreihen beider Stellen, z. B. Kontakte des * Hauptzählrelais (113) der Hauptstelle und Kontakte des Hauptzählrelais (401) der Nebenstelle, nur dann betätigt werden, wenn die in der Reihenfolge vorhergehenden einander entsprechenden Kontakte der Kontaktreihen beider Stellen betätigt worden sind. 6. Fernbedienungsanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der beiden - Kontaktreihen jeder Stelle durch nacheinander ansprechende Relais,. Haupt- und Hilfszählrelas, gesteuert werden. 7. Fernbedienungsanlage nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Betätigung mehrerer der für die einzelnen verstellbaren Organe vorgesehenen Kommandotasten die diesen zugeordneten Organe während eines einzigen Ablaufes der beiden Kontaktreihen ausgewählt werden. B. Fernbedienungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den gleichzeitig betätigten Kommandotasten zugeordneten Organe nacheinander ausgewählt, aber gleichzeitig verstellt werden.
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