CH124692A - Abgabeapparat für Wertzeichen aller Art. - Google Patents

Abgabeapparat für Wertzeichen aller Art.

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CH124692A
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CH
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cutting device
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Albert Doebeli
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Albert Doebeli
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/68Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Abgabeapparat    für Wertzeichen aller Art.    Beim Apparat gemäss dem im Haupt  patent .dargestellten Ausführungsbeispiel ist  es notwendig, die ablaufenden Marken durch  einen Fühler 12 zu kontrollieren, welcher  durch .die seitlichen Stifte 11 der Transport  walze 8 in eine hin- und hergehende Bewe  gung versetzt und nach .der Ausgabe der  letzten Marke ein Sperrsegment 24 in die       Sperrlage    gelangen lässt.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Ver  besserung des     Abgabeapparates    gegenüber  jenem Ausführungsbeispiel     insoferne,    als die  beschriebene, mechanische     Kontroll-    und  Haltevorrichtung wegfällt, wodurch die Ge  samtbauart des Apparates wesentlich verein  facht und die Betriebssicherheit desselben er  höht wird. Insbesondere wird ferner der  Gang des. Apparates leichter und dadurch  ein rascheres Arbeiten ermöglicht, sowie vor  allem die     Kontrolle    über die ablaufenden       Schlussmarken    übersichtlicher und vollkom  men zuverlässig.  



  Nach der Erfindung ist eine optische An  zeigeeinrichtung für die ablaufenden Marken       vorgesehen,    welche Mittel     aufweist,    um einen       Blindmarkenstreifen    sichtbar werden zu las-    sen, der am Ende einer jeden Markenrolle  sich befindet und dessen Markenzahl über  einstimmt mit der Anzahl von Druck-, das  heisst     Kupplungsstiften'    .des jeweiligen     Wähl-          rades.    Dabei können Vorkehrungen getrof  fen sein,

   welche nach jeder     Schaltung    ein  mathematisch genaues Einstellen der     Trans-          poTtwalzen    an ihren     Abschneidevorrichtun-          gen    gewährleisten und ausserdem ein rasches  und     bequemes    Auswechseln der nicht mehr  benötigten     Blingmarkenstreifen    ermöglichen.  



  Auf .der- Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer solchen optischen     Anzeigeein-          richtung    mit dem     betreffenden-    Teil des Ab  gabeapparates schematisch dargestellt, und  zwar in       Fig.    1 in Seitenansicht mit teilweisen  Schnitt, und in       Fig.    2 in Oberansicht;       Fig.    3 stellt einen     Blindmarkenstreifen     dar.  



  Teile, welche schon im Hauptpatent dar  gestellt sind, sind hier mit den gleichen Be  zugszeichen versehen. So ist mit 10 der  Markenstreifen angedeutet, welcher durch  die mit Stiften 9 versehene Transportwalze 8      gemäss der auf die Übersetzungsräder 5, 6  ausgeübten Teildrehung von der im Gehäuse  7 lose gelagerten Vorratsrolle abgezogen wird.  Die Messervorrichtung 35, 36 ist, wie weiter  unten beschrieben,     abhebbar    gelagert.  



  Am     Schlusse    eines jeden Markenstreifens  ist ein     Blindma.rkenstreifen    angeordnet, des  sen Markenzahl mit der Zahl der Druck  knöpfe des jeweiligen Wählrades überein  stimmt. Im vorliegenden Falle besitzt jedes       Schaltwerk,    wie beim     Hauptpatentbeispiel,          zehn    Kupplungsstifte, so dass der     Blindmar          kenstreifen    ebenfalls zehn Blindmarken ent  hält. Diese sind fortlaufend numeriert, und  zwar in der Weise,     dass    die letzte Blind  marke mit "0" anfängt und die erste mit,  "9" aufhört, wie aus     Fig.    3 der Zeichnung  am Markenstreifen 10 ersichtlich.

   Dabei  stimmt die Farbe der Blindmarken     bezw.     des     Aufdruckes    oder des     Überdruckes    der  selben genau mit der Grundfarbe der regu  lären Marken überein; sind letztere zum  Beispiel violett, so sind die Nummern der  Blindmarken ebenfalls violett     gehalten    usw.  Dadurch     ist    eine zuverlässige Kontrolle ge  geben, dass der jeweilige     Blindmarkenstrei-          fen    von der je verrauchten Vorratsrolle  stammt, so     @dass    der Beamte bei Ablieferung  seiner     Blindma.rkenstreifen    genau kontrol  liert werden kann.  



  Um dem Beamten die Zahl der noch im  Apparat befindlichen     Schlussmarken    anzu  zeigen, wird der     Markenstreifen    und infolge  dessen auch der     Blindmarkenstreifen    im Ap  parat auf geeignete Weise geführt, was ver  schieden erfolgen kann. Im vorliegenden  Falle ist zu diesem Zweck auf dem Gehäuse  ?7 ein Aufsatz     a.    mit einer vorgelagerten  Führung     a1    angeordnet, welch beide Teile zu  einem. Ganzen vereinigt sein können.

   Der       3Ta.rkenstreifen    wird von der Vorratsrolle     97     über den Aufsatz     a    und unter die Führung       n1    desselben zur     Transportwalze    8 gezogen.  und schliesst dann die erste reguläre Marke  <B>t</B> ain Messer 35 ab. Vom letzteren bis zum  Fenster     f,    welches sich im Deckel     1,7    befin  det, beträgt die Gesamtlänge des Streifens  in diesem Beispiel zehn Markenlängen, über-    einstimmend mit der Höchstzahl der Kupp  lungsstifte des     Wählrades    1 und mit, der An  zahl der Blindmarken.

   Solange sich noch  mehr als zehn Marken in der Vorrichtung  befinden, sieht der Beamte nur die hinter  dem Fenster j' vorbeilaufenden Marken. So  bald von den letzten zehn Wertmarken sol  che abgegeben werden, erscheinen im Fenster       f    die Blindmarken. Infolge des     Umstandes,     dass die zwischen dem     Fenster    f und der Ab  schneidevorrichtung 35 befindliche Streifen  länge mit :der Länge des     Blindmarkenstrei-          fens        übereinstimmt,    zeigt die     Nummer    der  jeweilig sichtbaren     Blindmarke    die Zahl der  im Apparat noch     vorrätigen    Marken an.

   In  dem auf der Zeichnung dargestellten Bei  spiel befinden sieh noch vier Marken im Ap  parat, und der     Blindmarkenstreifen    ist bereits  über den Aufsatz     a    und unter die Führung     (!1     gezogen. Im Fenster     f    erscheint infolgedes  sen die Blindmarke mit Nr. 4 und der Be  amte weiss daher. dass er nur mehr vier Mar  ken abgeben kann. Jedes Schaltwerk     besitzt:     die auf der Zeichnung     angedeutete    Einrich  tung, und zwar auch die zur Abgabe von  breiten Markenbändern dienenden Schalt  werke.

   Bei den letzteren ist es jedoch nicht       notwendig,    dass sich das Fenster f über die  ganze Breite des Bandes erstreckt, sondern  es genügt, dass im Fenster zwei     nebenein-          anderliegende    Blindmarken erscheinen, wel  che die noch vorrätigen Marken     durch     einen zweistelligen     Zahlenaufdruck    anzeigen,  also zum Beispiel 90, 80, 70, usw. bis 00.  



  Um im Fenster     f    das Erscheinen der  jeweils     richtigen    Blindmarke zu sichern, ist  es erforderlich, dass der     Blindma.rkenstreifen,     wie überhaupt der     Wertmarkenstreifen,    von  der     Absehneidevorrichtung    an bis zur Vor  ratsrolle     straff    gehalten wird. Zu diesem  Zweck ist ein     kraftschlüssig    wirkendes     Ge-          sperre    vorgesehen, welches eine doppelte  Aufgabe zu erfüllen hat.

   Zunächst muss das  selbe die bei der Drehung des Übersetzungs  getriebes 5, 6 auftretende, lebendige Kraft       vernichten,    um nach vollzogener Drehbewe  gung den sofortigen Stillstand der sieb dre  henden Teile, besonders der     Transportwalze         8, herbeizuführen. Beim Apparat des Haupt  patentbeispiels kam es vor, dass das Marken  band infolge der ruckweisen Bewegung der       Transportwalze    8 etwas voreilte, so dass zwi  schen der Transport- und     Vorratswalze    eine  lose     Schleife    sich bildete.

   Ausserdem ist es  erforderlich, dass die in den Getriebeteilen  unvermeidlichen, schädlichen Spielräume  nach jeder Schaltung au der Transportwalze 8  ausgeglichen werden, um das Durchtrennen  des Markenbandes vermittelst des Messers 35  genau an der     Perforatianslinie    sicherzu  stellen. .  



  Das zur Erfüllung dieser Bedingungen  vorgesehene     Gesperre    kann verschiedenartig  ausgebildet sein und besitzt in diesem Bei  spiel ein mit der Transportwalze 8 fest ver  bundenes Sternrad b, dessen Teilung mit den  Stiften 9 der     Transportwalze    8 überein  stimmt. In die Mulden des Sternrades b greift  mit. ihrem kopfartigen Ende die Klinke  welche an der Achse d schwingbar gelagert  und durch die Einrichtung e federnd     beein-          flusst    ist.

   Während ,der Schaltung, das. heisst  während der Drehung der     Transportwalze    8,  gleitet das Sternrad b unter der Klinke  hinweg, und bei Stillstand bewirkt die letz  tere eine genaue Justierung der     Transport-          -,valze    8     bezw.    den Ausgleich eines etwaigen  toten Ganges im Getriebe. Jede Transport  walze ist mit einem solchen     Gesperre    ver  sehen., welches weitere     Arretüervorricht#.in-          gen,    wie sie bisher beim     Hauptpatentbeispiel     vorgesehen     waren,    überflüssig macht.

   An  Stelle des Klinkenmechanismus könnte auch  zum Beispiel eine     Banclbremse    oder eine  sonst geeignete Einrichtung vorgesehen sein.       Nach    Ausgabe der letzten Wertmarke wird  der     Blindanarkenstreifen    herausgenommen  und der Beamte setzt eine neue Rolle ein.  Der letztere sammelt die     Blindmarkenstreifen     und erhält dafür wieder die nach Zahl und       Wert    mit den ersteren     übereinstimmender     Vorratsrollen.

   Die Anordnung solcher Blind  streifen ermöglicht also eine genaue Führung  und     Kontrolle,    wie- auch ein Halten des  Markenstreifens oberhalb der     Schneidvor-          richtung    bis zur letzten Marke.    Befindet sich nur noch der Blindmarken  streifen im Apparat, so     ist    es wichtig, dass  der erstere vom Beamten rasch und bequem  herausgenommen werden kann. Um dies zu  erzielen, ist     'die        Abschneidevorrichtung    35,  36 beweglich gelagert, das heisst sie kann  zur Freilegung des     Blindrnarkenstreifens     entfernt werden.

   Erreicht wird dies im vor  liegenden Falle dadurch, dass die Abschneide  vorrichtung 35, 36 an einem Halter g     ange-          ordnet        ist,        welcher        die     um  greift und an der Achse d aasgelenkt ist.  In der Gebrauchsstellung ruht die     Abschnei-          devorrichtung    mit ihrem Halter g auf einem  Ansatz des Abhebere 28 (siehe     Fig.    1),  während zur     Herausnahme    des Blindmarken  streifens der Bogen g in der Pfeilrichtung  nach oben ausgeschwenkt wird, wie in     Fig.    I       punktiert    angedeutet.

   Nach dem Hoch  schwenken -des Führungsbogens 25 ist der       Blindmarkenstreifen    freigelegt und kann be  quem erfasst werden. Das     Hochschwenken     der Arme g und 25 verlangt, dass vorher  der     Gehäusedeckel    47, sowie die Vorderwand  vom     Apparatgehäuse    33 aufgeklappt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abgabeapparat für Wertzeichen aller Art. gemäss Patentanspruch d.es; Hauptpaten@es, dadurch gekennzeichnet, dass eine optische Anzeigecinrichtung für die ablaufenden Marken angeordnet ist, welche Mittel auf weist, um einen Blindmarkenstreifen, wel cher fortlaufend numeriert ist, sichtbar wer den zu lassen, der am Ende einer jeden Mar kenrolle sich befindet und dessen Marken zahl übereinstimmt mit der Anzahl von Druck-, das heisst Kupplungsstiften des je weiligen Wählrades. UNTERANSPRüCHE 1.
    Abgabeapparat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Führungen für die Blindmarkenstreifen, die fortlaufend nu meriert sind und deren Zahlen je an einer :Stelle der Führung sichtbar werden können, in der Weise, dass die Anzahl der noch vorrätigen Marken durch dic- eine Zahl der entsprechenden, in einem Ausschnitt erscheinenden Blindmarke an- gezeigt wird.
    Abgabeapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markenstreifenbahn vom Aus schnitt nach der Abschneidevorriehtung führt und bestimmt ist, auf dieser Strecke nach Abgabe der Marken dem ganzen Blindmarkenstreifen als Unterlage zu dienen.
    Abgabeapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, da.ss Markentransport.walzen je mit einem kraftschlüssig wirkenden Gesperre gekuppelt sind, in der Weise, dass einerseits nach jeder Schaltung der in einem Übersetzungsgetriebe vorhan- dene,
    schädliche Spielraum ausgeglichen und eine genaue Einstellung des Marken bandes zur Abschneidevorrichtung er reicht und anderseits .die in den Rädern aufgespeicherte lebendige Kraft sofort vernichtet und dadurch ein Straffhalten des Markenbandes erzielt wird. Abgabeapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Entnahme des Blindmarkenstreifens die Absehneidevor- richtunb abhebbar angeordnet ist. 5.
    Abgabeapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis .1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Absehneidevorrich- tung an einem Halter gelagert ist, wel cher ausschwenkbar über der jeweiligen Transportwalze angelenkt ist.
CH124692D 1926-12-29 1926-12-29 Abgabeapparat für Wertzeichen aller Art. CH124692A (de)

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