CH123711A - Abfüll- und Gärventil. - Google Patents

Abfüll- und Gärventil.

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CH123711A
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CH
Switzerland
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housing
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insert
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Julius Zwicky
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Julius Zwicky
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

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Description


      Abfüll-    und Gärventil.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein     Abfüll-    und Gärventil, welches ein  Gehäuse aufweist, das fast über seine ganze  Höhe von einem beidseitig offenen luftdicht  in einen     Fassspund    einzusetzenden Rohr durch  zogen ist und in welchem, je nachdem das Ventil  als     Abfüll-    oder als Gärventil benützt werden  soll, ein     Abfüli-    oder ein Gäreinsatz abnehmbar  eingesetzt ist. Gemäss der vorliegenden Erfin  dung bestehen sowohl das Gehäuse wie die zu  gehörigen Einsätze aus Zelluloid.

   Dadurch wird  der Vorteil erzielt, dass das Ventil beim  Handhaben oder beim Fallenlassen desselben  nicht zerbrechen kann, im Gegensatz zu den  aus Glas bestellenden bekannten Ventilen  solcher Art.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.        .1    ist ein Vertikalschnitt durch das  mit dem Gäreinsatz versehene      Ventil    und,       Fig.    2 ein Vertikalschnitt durch das mit  dem Abfülleinsatz versehene Ventil.  



  In der Zeichnung bedeutet 1 das zylin  drische, aus durchsichtigem Zelluloid beste  hende Gehäuse des Ventils, das einen Boden 2    aufweist und am obern Ende offen ist. Ein  den Boden 2 durchsetzendes, ebenfalls aus  Zelluloid bestehendes und     beiderends    offenes  Rohr 3 durchzieht     konaxial    das Gehäuse fast  auf seiner ganzen Höhe. Auf dein untern  Ende des Rohres 3 sitzt ein     Kautschukpfropfen     4, der zum luftdichten Einsetzen des Gehäuses  in einen     Fassspund        ä    dient     (Fig.    2). Letzterer  ist mit einem aus bestem Kautschuk beste  henden     Stulp    6 versehen, der einen luftdichten  Sitz des Spundes im Fass gewährleistet.  



  In seinem untern Teil weist das Gehäuse  1 eine ringförmige Ausbuchtung 7 auf.  



  Der Gäreinsatz gemäss     Fig.    1 besteht aus  einem Zylinder 8 aus Zelluloid, der     einerends     durch einen nicht abnehmbaren Deckel 10       finit    vorstehendem Rand geschlossen ist. Der  äussere Durchmesser des Zylinders 8 ist etwas  kleiner als der innere des Gehäuses 1, da  gegen ist der Durchmesser des Deckels 10  grösser als der des     Gebäuses.    Der Zylinder  8 ist, mit dem geschlossenen Ende nach oben,  in das Gehäuse frei beweglich eingesetzt und  weist am Rande seines untern     offenen    Endes  zwei kleine, diametral einander gegenüber  liegende Ausschnitte 9 auf.

   Das untere Ende      des Gehäuses 1 enthält eine     Absperrflüssig-          keit,    zum Beispiel Alkohol oder Glyzerin.  Das Niveau der Flüssigkeit reicht bis nahe  an die Ausbuchtung 7 heran, unter der zu  diesem     Zweck    am Gefäss eine     Marke    ange  bracht sein kann.  



  Ist das beschriebene     Gärventil    auf ein  Fass mit gärender     Flüssigkeit    aufgesetzt, so  heben die im Fass     entwickelten    Gase, die  durch das Rohr 3 ins Gehäuse 1     gelangen,     den Zylinder 8, der bis dahin mit seinem  Deckel 10 auf dein obern Rand des Ge  häuses 1 aufgeruht hatte, allmählich bis in  die in     Fig.    1 gezeichnete Stellung an, bei  welcher die Ausschnitte 9 des Zylinders 8  sich über dem Flüssigkeitsniveau befinden.  Die Gase     können    daher durch diese Aus  schnitte in die Ausbuchtung 7     und    von da  in den Raum zwischen Zylinder 8 und Ge  häuse 1, aus welch letzterem sie dann nach  aussen entweichen.

   Hört die Gasentwicklung  im Fass zeitweise oder ganz     auf,    so sinkt der  Zylinder 8 wieder in die Flüssigkeit und  letztere bildet darin einen hermetischen Ab  sehluL;     gegen    das Eindringen von     Aussenluft     durch das Rohr 3 in das Fass.

   Versuche  haben ergeben, dass infolge     Anbringung    der  Ausbuchtung 7 am Gehäuse 1 auch bei     sehr     stürmischer     Gasentwicklung    im Fass niemals       Absperrflüssigkeit    aus dem     Gehiiilse    heraus  geschleudert     werden        kann,    wie das bei den  bisher üblichen Gärventilen ähnlicher Art       häufig    vorkam.  



  Soll das Ventil als Abfüllventil verwendet  werden, so wird in das Gehäuse 1 der aus       Fig.    2 ersichtliche     Abfülleinsatz    abnehmbar  eingesetzt. Dieser besteht ebenfalls aus Zellu  loid und besitzt einen zylindrischen, auf     deni     obern Rand des Gehäuses 1     aufruhenden     Korb 11, der ein     Wattefilter        enthält        lind     einen perforierten abnehmbaren Deckel     l2     aufweist.

   In den Boden des Korbes 11 sind  vier oben offene und unten geschlossene     Rollre     13 eingesetzt, die fast bis zum Boden des  Gehäuses 1     herabreichen    und mit einem festen  löslichen     desinfizierenden    Mittel,     zoll)    Beispiel  kristallisiertem     Kaliumbisulfit    oder     Kalium-          metasulfit    gefüllt sind.

   Nahe ihrem untern         geschlossenen        Ende        weisen    diese Rollte 13  kleine     Ofiluii"eil    11 auf.     Natürlich        könnte     die Zahl der Rohre auch     kleiner        odei#        r;i#öhel#     sein.  



  Die     Wirkungsweise    des beschriebenen Ab  füllventils ist die     übliche.        Beirr    Abfüllen  wird Aussenluft     dureli    das     Wattefilter    im     Korb     11 und die     Rohre    13 gesaugt und dabei  gereinigt     und        desinfiziert.    Die gereinigte und  desinfizierte Luft tritt durch die     Offnungen    14       aas    und     gelangt        durch    das Rohr 13 und den       Spund    5 in     das        FalJ',

  .     



  Bei sehr     ungünstigen        Kellei#verhältnissen     kann man das Gehäuse 1     acich    bis zu der       selion        erwähnten        harke    mit     Wasser    oder  Weisswein füllen. Die     Flüssigkeit    löst     dann     so viel von dem     desifizierenden    Mittel aus  den     Rohren    13 auf, bis sie davon gesättigt  ist.

   Die angesaugte Luft     inuss    dann beim  Austritt aus den Rollren 13 auch noch die       Flüssigkeit        dui#ehsetzeri    und wird so mit  Sicherheit desinfiziert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abfüll- und Gärventil, welche, ein Ge- bäuse aufweist, das fast über seine ganze Hübe von einem luftdicht in einen Farspuilcl einzusetzenden beidseitig offenen Rohr durch zogen ist und in welchem, je nachdem das Ventil als Abfüll- oder als Gärventil benützt werden soll, ein Abfüll- oder ein Gäreinsatz ab nehmbar eingeetzt ist,
    dadurch gekennzeich- net, dah sowohl das Gehäuse wie die zuge hörigen Eln < itze aus Zelluloid bestehen. UNTERANSPRMIE 1. Abfüll- und lärventil, dadurch gekenn- zeichnet, dal.;
    das Gehiiuse in seinem un tern Teil mit einer ringförmigen Ausbuch tung versehen ist, zum Zweck, bei Be nützung des Ventils als Gärventil bei stürmischer Glasentwicklung ein Heraus- schleudern der im untern Teil des Ge häuses vorhandenen Absperrflüssigkeit zu verhindern. 2.
    Abfüll- und (xiitventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der bei Verwendung als Gärventil in das Gehäuse eingesetzte Gär- einsatz als frei im Gehäuse beweglicher Zylinder ausgebildet ist, dessen oberes Ende durch einen vorstehenden Boden ab geschlossen ist, während am Ende des untern offenen Endes Ausschnitte ange bracht sind.
    3. Abfüll- und Gärventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der bei Verwendung als Ab füllventil in das Gehäuse abnehmbar ein gesetzte Abfülleinsatz einen auf. dem obern Gehäuserand aufruhenden Korb mit perforiertem Deckel und Wattefilter auf weist, in welchen Korb Rohre einmünden, deren unteres geschlossenes Ende fast bis zum Boden des Gehäuses reicht und die mit einem desinfizierenden festen Stoff gefüllt sind, wobei etwas oberhalb dieses geschlossenen Endes kleine Öffnungen für den Durchtritt der gereinigten und desinfi zierten, beim Abfüllen angesaugten Aussen luft in das das Gehäuse durchsetzende Rohr vorgesehen sind.
CH123711D 1927-01-20 1927-01-20 Abfüll- und Gärventil. CH123711A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3241535A1 (de) * 1982-11-10 1984-05-10 Josef 8870 Günzburg Wolf Luftdurchlaessiger verschluss fuer einen verderbliche lebensmittel aufnehmenden behaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3241535A1 (de) * 1982-11-10 1984-05-10 Josef 8870 Günzburg Wolf Luftdurchlaessiger verschluss fuer einen verderbliche lebensmittel aufnehmenden behaelter

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