AT148003B - Waschmaschine. - Google Patents

Waschmaschine.

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AT148003B
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washing
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Ungarische Gummiwaarenfabriks Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Waschmaschine. 



   In einzelnen Industriezweigen,   hauptsächlich   in der Kunstseidenindustrie, werden zum Waschen der auf der Raspel befindlichen rohen Seide Waschvorriehtungen verwendet, bei welchen die Flüssigkeit mittels Pumpen durch den Waschkasten gesaugt wird. Zu diesem Zwecke werden insbesondere Kreisel- pumpen verwendet. Das regelmässige Arbeiten der Kreiselpumpen wird durch die Gase, welche beim
Waschen in die Flüssigkeit gelangen, beeinträchtigt. Gemäss der Erfindung werden diese Störungen dadurch vermieden, dass die beim Waschen in die Flüssigkeit gelangten Gase aus der Flüssigkeit ent-   fernt werden, bevor sie in die Pumpe gelangt.

   Zu diesem Zweeke ist in die Saugleitung der Waschmasehine   ein Entgasungsbehälter eingeschaltet, an welchen eine Luftpumpe zum Erzeugen eines Unterdruckes und zum Absaugen der Gase und eine Flüssigkeitspumpe zum Absaugen der   Waschflüssigkeit   ange- schlossen ist. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ausführungsform der Waschmaschine schematisch dargestellt ;
Fig. 2 zeigt Einzelheiten des Entgasungsbehälters. 



   Die im Waschkasten 1 befindliche Flüssigkeit wird durch die Saugleitung 2 in den Entgasungsbe- hälter 3 und von hier nach erfolgter Entgasung durch die Leitung 4 und die Kreiselpumpe 5 in die Press- leitung 6 geleitet, von wo sie mit Hilfe eines Dreiweghahnes oder Ventils 7 in den Waschkasten 1   zurück-   geleitet wird. Der Entgasungsbehälter   J   ist durch das Rohr 9 mit einer in der Zeichnung nicht darge- stellten Luftpumpe verbunden. Während der Arbeit ist der untere Teil des Behälters bis zu einer be- stimmten Höhe 0 mit der Flüssigkeit, der obere Teil aber mit den aus der Flüssigkeit entweichenden
Gasen oder mit einer Mischung aus diesen Gasen und Luft gefüllt. 



   Die Vorrichtung wird auf folgende Weise in Betrieb gesetzt. In den   Waschpasten 1   wird das zu waschende Gut, z. B. die auf den Spulen befindliche rohe Kunstseide, eingesetzt ; der Kasten 1 wird sodann mit der Waschflüssigkeit gefüllt. Der Hahn 7 wird geschlossen und die Luftpumpe in Gang gesetzt. 



   Durch den im Behälter 3 entstehenden Unterdruck wird die Flüssigkeit aus dem Waschkasten 1 durch das Rohr 2 in den Behälter 3 gesaugt und sammelt sich in dessen unteren Teil. Die in der Flüssigkeit befindlichen Gase und Gasblasen steigen in den Raum oberhalb der Flüssigkeit auf und werden durch die Luftpumpe entfernt. Sobald der Flüssigkeitsspiegelim Behälter eine gewisse, z. B. die mit 0 bezeichnete
Höhe erreicht hat, wird der Hahn 7 geöffnet und die Kreiselpumpe 5 angelassen. Damit die Menge der aus dem Waschkasten gesaugten Flüssigkeit stets mit der Menge der durch die Kreiselpumpe dem Wasch- kasten zugeführten Flüssigkeit übereinstimmt, ist es notwendig, dass das Niveau der im Behälter 3 be- findlichen Flüssigkeit immer annähernd gleich bleibt.

   Bei einer Ausführungsform der Waschmaschine ist zu diesem Zwecke im Behälter ein Schwimmer 10 vorgesehen, welcher durch Vermittlung des Armes 11 das Ventil 12 am Oberteil des Behälters öffnet, sobald der Flüssigkeitsspiegel im Behälter eine bestimmte
Höhe erreicht, und schliesst, wenn der Flüssigkeitsspiegel unter diese Höhe sinkt. Wenn z. B. infolge übermässiger Erhöhung des Vakuums der Flüssigkeitsspiegel im Behälter zu sehr steigt, so öffnet der
Schwimmer das Ventil, wodurch das Vakuum vermindert und die aus dem   Waschkasten   gesaugte Flüssig- keitsmenge verringert wird.

   Weil nun die Flüssigkeitspumpe aus dem Behälter eine   grössere   Flüssigkeit- menge abführt, als gleichzeitig durch die Saugleitung in den Behälter gelangt, fällt der Flüssigkeit-   spiegelim Behälter, wodurch das Ventilgeschlossen wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass Flüssigkeit   in die Luftpumpe gelangt. Es ist zweckmässig, neben dem gesteuerten Ventil 12 auch noch eine von Hand aus betätigbare Luftklappe 13 vorzusehen. In die Saugleitung 2 und in die Druckleitung 6 kann je ein
Rückschlagventil 14 eingeschaltet sein. 

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   Die Saugvorrichtung gemäss der Erfindung kann gleichzeitig an mehreren   Waschkasten   angeschlossen werden, die dann gemeinsam geregelt werden. 



   Eine Ausführungsform des Entgasungsbehälters ist in der Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht. 



  Der Behälter 15 besteht aus rostfreiem Material. Der Stutzen 16 dient zum Anschluss an die Saugleitung, der Stutzen 17 verbindet die Luftpumpe mit dem Behälter. Die Flüssigkeit wird aus dem Behälter durch den Stutzen 18 zur Flüssigkeitspumpe geleitet. Der Schwimmer 19 ist am Schaft 20 befestigt, dessen unteres Ende in der Hülse 21   geführt   ist, die durch den Träger 22 an der Behälterwand befestigt ist. Das obere Ende des Schaftes 20 trägt den   Ventilstöpsel24, welcher   in den Ventilsitz 23 am oberen Teil des Behälters passt. Um das Gewicht des Stöpsels auszugleichen, ist dieser mittels des doppelarmigen Hebels 25 mit dem Gegengewicht 26 verbunden. Am Behälter ist zur Beobachtung des Flüssigkeitspiegels der Wasserstandzeiger 27 und zur Regelung des Unterdruckes von Hand aus eine einfache Luftklappe 28 vorgesehen.

   In einzelnen Fällen, wie z. B. in der Kunstseidenindustrie, muss man den Behälter und dessen innere Ausrüstung gegen die   Korrosionswirkung   der Flüssigkeit und der entstehenden Gase schützen. Zu diesem Zwecke werden diese Teile entweder aus korrosionsfreiem Material hergestellt oder mit einem solchen Material, z. B. mit Hartgummi, überzogen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Waschmaschine, bei der die Flüssigkeit mittels einer Flüssigkeitspumpe durch den Waschbehälter hindurchgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in die Saugleitung ein Entgasungbehälter   (3)   eingeschaltet ist, an dessen Gasraum eine Luftpumpe angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entgasungsbehälter ein in die Aussenluft mündendes Ventil (12) trägt, das beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels im Behälter (3) über eine bestimmte Höhe selbsttätig geöffnet wird.
    3. Waschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (12) durch einen im Behälter angeordneten Schwimmer (10) gesteuert wird.
    4. Waschmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter auch eine von Hand aus betätigbare Luftklappe vorgesehen ist. EMI2.1
AT148003D 1934-11-28 1934-11-28 Waschmaschine. AT148003B (de)

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AT148003T 1934-11-28

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AT148003B true AT148003B (de) 1936-12-10

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ID=3644900

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AT148003D AT148003B (de) 1934-11-28 1934-11-28 Waschmaschine.

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