AT99944B - Kipfelrollmaschine. - Google Patents

Kipfelrollmaschine.

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AT99944B
AT99944B AT99944DA AT99944B AT 99944 B AT99944 B AT 99944B AT 99944D A AT99944D A AT 99944DA AT 99944 B AT99944 B AT 99944B
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rollers
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Anton Adler Maschinenfabrik
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/06Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kipfelrollmaschine. 



   Es sind bereits Kipfelrollmaschinen bekannt geworden, bei denen der Teig nach Verlassen eines   Treibwalzenpaares,   mittels eines Transportgurtes einer Aufrollvorrichtung zugeführt wird. 



   Bei der Maschine gemäss der Erfindung besteht diese Aufrollvorrichtung aus einem Walzenpaar von grösserer Umfangsgeschwindigkeit als jenes der Treibwalzen, so dass das Aufrollen unter Spannung erfolgt, wobei es sich dem zunehmenden Durchmesser des innerhalb des dreieckigen Raumes zwischen demselben und des Transportgurtes aufrollenden Kipfels selbsttätig und unter regelbarer nachgiebiger Belastung anhebt. Die Anordnung kann so getroffen sein, dass mit Zunahme der Anhubhöhe die Federbelastung nicht in gleichem Masse zunimmt, sondern geringer wird, was die Herstellung langer oder kurzer Kipfel und eine gute Anpassung an die Teigqualität ermöglicht. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet auch die Anordnung einer dem Rollwalzenpaar vorgelagerten rauhen Sicherungswalze, um den das Streckwalzenpaar verlassenden Teig in das Rollwalzenpaar einzuführen. Diese Sicherungswalze dient zugleich zur Lagerung eines Abstreifbleches für die erste Aufrollwalze. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform einer hiefür geeigneten Maschine und in Fig. 2 das bewegliche Rollwalzenpaar in normaler und angehobener Stellung nebst einer andern Regelungsvorrichtung für eine Rollwalzenbelastung von unten her, sowie einer Anordnung des Abstreifbleches. 



   Das von den Streckwalzen a und b erfasste und aufgebreitete Teigstück gelangt auf die Transportgurte e, die mit Plüsch oder Stoff überzogen sein kann und gelangt unter eine Sicherungswaize d, die 
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 zwei in Zapfen p gelagerten Schildern h, so dass beim Anheben desselben unter dem zunehmenden Durchmesser des zwischen ihnen aufgerollten Teiges sich die Walze g höher hebt als die   Walze t.   Beim Anlangen der Vorderzunge der Teigplatte an der Walze/, welche in gleicher Richtung mit g läuft und entgegen der Laufrichtung der Gurte (s. Pfeilrichtungen), wird der Teig durch die Walze g nach oben gestülpt und in dem dreieckigen Raum zwischen den Walzen eingerollt, wobei sich der ganze Rollapparat entgegen dem Druck der Feder o und des Belastungsfingers k anhebt. 



   Die Gurtengeschwindigkeit ist grösser als jene des Rollwalzenpaares    < /, doch   kann zufolge der Elastizität des Teiges das sich bildende Kipfel die Maschine nicht früher verlassen, ehe die Streckwalzen a, b die Teigplatte freigegeben haben. Ist dies geschehen, so rollt das Kipfel unter der Walze g ab, worauf ein neues Teigstück eingeführt werden kann. Die mit dem zunehmendem Kipfeldurchmesser abnehmende Federbelastung auf das Rollenpaar ergibt die doppelkonische Gestalt des Kipfels, da das Rollenpaar zu Beginn des Rollens unter dem stärksten Druck steht und das Teigblatt durch das Aufrollen der Teigzunge in der Mitte nach rechts und links herausgedrückt wird, was sich bei jeder Umdrehung wiederholt. 



   Der motorische Antrieb der Maschine erfolgt von der Riemenscheibe   l   aus an der Achse der Walze b und es wird die Bewegung durch Zahnrad 1 auf 2 und durch die Räder 3-7 auf die Walze g übertragen, 

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 von denen das Rad   4   auf der Achse p sitzt, die Gurte c erhält ihre Bewegung durch ein Kettenrad 8 an der Antriebsachse und durch Kettenrad 9 an der Achse der verstellbaren Gurtenwalze 10. 



   Wie bereits gesagt, soll die Sicherungswalze d im Zusammenhang mit dem Abstreifblech e die Teigplatte unversehrt der ersten   Rollwalze 1 zuführen   und hiebei einen gleichmässigen Druck auf die Platte ausüben. Zu diesem Zwecke ruht sie vertikal verschiebbar in ihren Lagern und trägt mit ihren Zapfen als Drehachse das Abstreifblech e, das durch eine Zugfeder   n   an die   Walze 1 in   jeder Stellung angedrückt wird. Die Lagerung der Sicherungswalze ist unabhängig von jener des Hebelschilderpaares h. 



   Bei Ausführung nach Fig. 1 erfolgt die Belastung des Rollenpaares    < /von   der Feder o aus durch Druck auf eine Verbindungsstange m. Bei Anordnung nach Fig. 2 durch Anspannung und Regulierung einer Feder o1 vom Unterteil des Ständers aus. Die Regulierung erfolgt in beiden Fällen durch eine Schraube q. Der Federzug o1 greift im Punkt i an den Hebelsehildern an, derart, dass beim Anheben derselben der Hebelarm für den Federzug (gegenüber dem Drehpunkte p) bedeutend abnimmt, durch 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :  
1.

   Kipfelrollmaschine, bei welcher das Teigblatt nach Verlassen des Streckwalzenpaares einer Rollvorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufrollen zwischen einer beweglichen Unterlage und einem unter regelbarer nachgiebiger Belastung gemeinsam anhebbaren Paare von Aufrollwalzen erfolgt, die eine grössere Umfangsgeschwindigkeit als die Treibwalzen aufweisen, so dass das Aufrollen unter Spannung des Teiges erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Kipfelrollmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das unter Federdruck stehende Rollenwalzenpaar /- < mit seinem Gestelle um eine Drehachse nächst dem Streckwalzenpaar gemeinsam schwingbar gelagert ist, so dass sich die Rollwalzen ungleich hoch anheben, um die Freigabe des gerollten Teigstückes zu erleichtern, wobei der Federdruck behufs selbsttätiger Verjüngung der Kipfelenden mit Zunahme des Kipfeldurchmessers (Anhubhöhe des Walzenpaares) abnimmt.
    3. Kipfelrollmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zwischen dem Streckwalzenpaar und der ersten Aufrollwalze vertikal verschiebbar gelagerten, mit Plüsch od. dgl. bezogenen Sicherungswalze zum Schutze gegen das Aufsteigen der Teigzunge in Verbindung mit einer an ihr gelagerten und sich an die erste Aufrollwalze (i) anlegenden Ab- streifvorrichtung.
AT99944D 1922-09-08 1923-08-16 Kipfelrollmaschine. AT99944B (de)

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AT99944B true AT99944B (de) 1925-05-11

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Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH255397A (fr) * 1939-06-16 1948-06-30 Verheij Hendrik Machine à façonner les pains.
US2672829A (en) * 1949-03-01 1954-03-23 Curtis D Rice Machine for preparing dough for the manufacture of filled bakery goods
DE897982C (de) * 1949-11-17 1953-11-26 Ludwig Ing Forster Teigflecken-Wickelmaschine mit gegenlaeufigen Bandsystemen

Also Published As

Publication number Publication date
DE440699C (de) 1927-02-14

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