DE549233C - Vlieswickler - Google Patents

Vlieswickler

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DE549233C
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Germany
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winder
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DE1930549233D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
    • D01G27/04Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes with automatic discharge of lap-roll or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vlieswickler Die Erfindung bezieht sich auf einen Vlieswickler, bei welchem der Wickel mittels eines endlosen über Leitrollen und eine nachgiebig gelagerte Spannrolle geführten Bandes angetrieben wird. Derartige Vlieswickler werden beispielsweise für Krempeln oder Strecken verwendet.
  • Bei einem bekannten Vlieswickler verschiebt sich die Wickelwelle mit dem Dickerwerden des Wickels, so daß letzterer bei Vollendung auf dem größten Teil seines Umfanges von dem Treibband umfaßt ist. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß der Wickel von Hand aus der Wickelstellung entfernt werden muß. Es ist daher bei einem anderen bekannten Vlieswickler das Treibband so angeordnet worden, daß der Umschlingungswinkel mit dem Dickerwerden des Wickels nur in geringem Maße zunimmt. Zum Auswerfen des Wickels bzw. Abrollen von dem Treibband muß aber ein den Wickel erfassender Greifer betätigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine besondere Auswurfeinrichtung zu vermeiden. Dies soll erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß die Wickelwelle während der Wickelbildung ortsfest gelagert und das Treibband mit seinem treibendem Trum in der Laufrichtung derart schräg nach unten angeordnet ist, daß der Wickel bei Freigabe aus der Wickelstellung auf dem durch die Spannrolle in die Ausgangslage zurückkehrenden treibenden Trum nach der Ablieferungsstelle abrollt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine schematische Seitenansicht des Vlieswicklers, Abb. a eine teilweise Vorderansicht, Abb. 3 eine Einzelheit des Bandantriebes. Hiernach besitzt der Vlieswickler ein Paar Scheiben i sowie ein Paar von den Scheiben abstehende, drehbare Wickelzapfen a, welche sich normalerweise berühren, jedoch aus dem Raum zwischen den Scheiben i in an sich bekannter Weise zurückziehbar angeordnet sind und die Wickelwelle bilden.
  • Das endlose Treibband 3 läuft über die Zapfen a bzw. beim Aufwickeln des Vlieses 4 über den Wickel Jede Scheibe i ist auf einem waagerechten Zapfen 5 angeordnet, der in einer Bohrung der daneben befindlichen Seitenwand 6 drehbar gelagert ist. Die Zapfen a, die durch Bohrungen der Zapfen 5 hindurchreichen, sind drehbar auf den oberen Enden zweier Hebel 7 angeordnet, deren untere Enden bei 8 quer zur Scheibenachse schwingbar gelagert sind, so daß die Zapfen 2 aus dem zwischen den Scheiben i befindlichen Raum zurückziehbar sind, wenn die Hebel 7 v erschwenkt werden. Ferner sind drei Rollen 9, io und ii angeordnet, von denen zwei, nämlich 9 und i o, ortsfest gelagert sind, während die dritte, i i, eine Spannrolle darstellt und verschwenkbar angeordnet ist. Über diese Rollen 9 bis i i ist ein endloser Riemen oder Band 3 geführt, dessen zwischen den Rollen 9 und io befindliches Trum derart nachgiebig ist, daß es durch Reibung die Zapfen :2 bzw. den Vlieswickel antreibt. Die Spannrolle i i wird von einem Arm 12 eines bei 1q. schwingbar gelagerten Winkelhebels i2, 13 getragen, wobei dieser Hebel auf seinem anderen Arm 13 ein verstellbares Gegengewicht 16 besitzt, welches zur Spannung des Bandes 3 dient.
  • Die Rolle io stellt eine Antriebsrolle dar. Ein geringer Zwischenraum verbleibt zwischen den benachbarten Enden der Zapfen 2, auch wenn diese sich in der Wickelstellung befinden.
  • Wenn der Wickler in Tätigkeit tritt, wird das von den Lieferwalzen 17 und 18 ablaufende Vlies um die Zapfen :2 geführt und der Winkelhebel 12, 13 gesenkt, wodurch der Riemen 3 die Zapfen 2 antreibt und alsdann den sich auf ihnen bildenden Vlieswickel. Sobald dieser Wickel den gewünschten Durchmesser erlangt hat, werden die Zapfen 2 zurückgezogen, worauf das sich unter dem Einfluß der Spannrolle i i streckende Band 3 das Auswerfen des Wickels aus dem Raum zwischen den Scheiben i besorgt. Hierauf werden die Zapfen 2 wieder derart zusammengeführt, daß sie sich in der richtigen Lage zur erneuten Wickelbildung befinden. Falls es erforderlich ist, einen erst teilweise fertigen Wickel auszuwerfen, wird der Winkelhebel i2, 13 zunächst von Hand betätigt, um den Druck des Treibbandes auf den Wickel zu verringern; die Zapfen werden alsdann zurückgezogen. Hierauf wird durch eine entgegengesetzte Bewegung des Hebels das Treibband wiederum gestreckt, so daß es ein Auswerfen des Wickels verursacht, worauf die Zapfen wiederum zusammengeführt werden zur Bildung eines neuen Vlieswickels.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß während der Wickelbildung durch das Band 3 der nötige Druck zum festen Aufwickeln des Vlieses erzeugt wird. Falls erforderlich, kann jede der Rollen 9 bis i i, wie in Abb. 2 dargestellt, geteilt und das Band 3 mit einer Kette i9 verbunden werden, die von einem zwischen den Rollenhälften angeordneten Stiftrad 2o angetrieben wird.
  • Die Kette kann die volle Breite des Zwischenraumes zwischen den Teilrollen besitzen und Zähne aufweisen, in welche die Antriebsrolle eingreift.
  • Die Scheiben i können feststehen, wenn der Vlieswickel sich zu bilden beginnt, sie werden jedoch in Drehung versetzt, sobald der Wickel an Umfang zunimmt. Die Scheiben i können auch stillstehend angeordnet werden, indem sie unbeweglich auf hohlen Zapfen sitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vlieswickler für Spinnereivorbereitungsmaschinen, bei welchem der Wickel mittels eines endlosen, über Leitrollen und eine nachgiebig gelagerte Spannrolle geführten Bandes angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet; daß die Wickelwelle (2, 2) während der Wickelbildung ortsfest gelagert und das Treibband (3) mit seinem treibenden Trum in der Laufrichtung derart schräg nach unten angeordnet ist, daß der Wickel bei Freigabe aus der Wickelstellung auf dem durch die Spannrolle (i i) in die Ausgangslage zurückkehrenden treibenden Trum nach der Ablieferungsstelle abrollt.
DE1930549233D 1929-06-17 1930-05-28 Vlieswickler Expired DE549233C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB549233X 1929-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE549233C true DE549233C (de) 1932-04-25

Family

ID=10472465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930549233D Expired DE549233C (de) 1929-06-17 1930-05-28 Vlieswickler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE549233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910754C (de) * 1950-01-23 1954-05-06 Tmm Research Ltd Wickelvorrichtung fuer Textilmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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