AT93985B - Verfahren zur Gewinnung einer korkartigen Masse aus der Rinde des Weißbaumes (melaleuca leucadendron). - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung einer korkartigen Masse aus der Rinde des Weißbaumes (melaleuca leucadendron).Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Gewinnung einer korkartigen Masse aus der Rinde des Weissbaumes (melaleuca leucadendron). Die Eigenschaften des Korkes, welcher bisher allgemein aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird, inbesondere sein geringes spezifisches Gewicht, sein geringes Wärmeleitungsvermögen und sein dielektrisches Verhalten haben zu einer vielseitigen technischen Verwendung desselben als Schwimmer, Isoliermaterial, Dielektrikum usw. geführt. Das Scheitern aller Versuche, die Wirkung des Korkes der Korkeiche durch mechanische und chemische Behandlung wesentlich zu steigern, haben Anmelder nun auf den Gedanken gebracht, nach einem Rohmaterial zu suchen, das mit Hilfe einer möglichst einfachen Behandlung ein Produkt von wesentlich höherer Eignung liefert. Gemäss vorliegender Erfindung wird Rinde, welche dem in Australien und Süd-China zahlreich wachsenden Weissbaum (melaleuca leucadendron) entnommen ist, geputzt, zerkleinert, und in eine schwache alkalische Lösung (wodurch die harzige Substanz zuerst angegriffen wird) dann in eine schwache Säurelösung (wodurch der kohlen-bzw. Oxalsäure Kalk zersetzt wird) getaucht. Folgendes Verfahren bietet noch grösseren Vorteil : die Rinde wird geputzt, zerkleinert, und in einen Bottich gebracht, der darauf mit einer Kochsalzlösung gefüllt wird, in der 30-40 g Salz im Liter gelöst sind. In dieser Lösung verbleibt die Rinde 6-8 Tage bei einer Temperatur von 20-25 C. Nach Erfordern wird die Rinde nochmals einige Tage in eine etwas stärkere Kochsalzlösung gebracht, in welcher 75-80 g Salz im Liter gelöst sind. Unter Benutzung entspechender Formen wird alsdann das so erhaltene Produkt ohne oder mit Zusatz von Bindemittel (Teer, Kasein od. dgl. ) in geeignete Körper (Blöcke, Platten, Streifen, Röhren usw. ) gepresst. Im Gegensatz zur Rinde der Korkeiche besteht die Rinde des Weissbaumes aus einer Schichtung dünner Blättchen (etwa zehn Blättchen auf einen Millimeter Dicke),'die durch eine harzige Substanz in sehr geringer Menge durch weisse Lagen von kohlensaurem und oxalsaurem Kalk miteinander verbunden sind. Diese harzige Substanz kann auf die erwähnte Weise (schwache alkalische, dann schwache Säurelösung oder Kochsalzlösung) zersetzt werden. Die aus der Melaleucarinde gewonnene korkartigeMassehateinspezifischesGewichtvonnur0. 18bis0. 20, ist also um 25% leichter als Korkeichenkork. Auch der Wärmeleitungskoeffizient ist wesentlich geringer, derselbe wurde bei einer Dampfanlage mit nur 0.0514 gegenüber 0.0720 bei Eichenkork. festgestellt. Als Isoliermaterial von Dampfrohren hat sich die so bearbeitete Melaleucarinde wesentlich dauerhafter gezeigt als gewöhnlicher Kork ; in einer Anlage zeigt sich nach dreijährigem Betriebe dieselbe noch so gut erhalten, dass sie ohne Schwierigkeiten abgenommen und an anderer Stelle wieder benutzt werden konnte. Bei dieser Abnahme zeigte sich, dass die innerste Lage derselben sich durch die Berührung mit der heissen Wand in eine Art Firnis verwandelt hatte, der die Isolierung vergrösserte. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung einer korkartigen Masse aus Baumrinde, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinde des Weissbaumes (Melaleuea leucadendron) geputzt und zerkleinert und dann in eine schwache alkalische Lösung, dann in eine schwache Säurelösung getaucht wird oder, dass die Rinde in zerkleinertem Zustande einer mehrtägigen Einwirkung einer Kochsalzlösung ausgesetzt und darauf ohne oder mit Zusatz von Klebmitteln (Teer, Kasein od. dgl. ) in Blöcke, Platten, Streifen, Röhren usw. gepresst wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| FR93985X | 1919-10-03 |
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| AT93985D AT93985B (de) | 1919-10-03 | 1920-09-11 | Verfahren zur Gewinnung einer korkartigen Masse aus der Rinde des Weißbaumes (melaleuca leucadendron). |
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1920
- 1920-09-11 AT AT93985D patent/AT93985B/de active
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