AT103892B - Verfahren zur Entwässerung von Torf. - Google Patents
Verfahren zur Entwässerung von Torf.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Entwässerung von Torf. Torfmasse, die als einKolloid betrachtet werden kann, enthält Imbibitions-undAbsorptionswasser. Wenn sich auch das Imbibitionswasser, d. h. dasjenige Wasser, welches den Torf nur mechanisch wie einen Schwamm durchtränkt, durch Abpressen verhältnismässig leicht entfernen lässt, so bietet erfahrungsgemäss die Entfernung des Absorptionswassers, also des kolloidal an die Torfsubstanz gebundenen Wassers, die grössten Schwierigkeiten. Es sind nun bereits zahlreiche Versuche zur Entwässerung des Torfes gemacht worden. So ist beispielsweise der Zusatz von kolloidfällenden oder die im Tolf enthaltene Säure neutralisierenden Stoffen zu der Rohtorfmasse, u. zw. meistens in starken aber auch in schwachen Lösungen oder Mengen vorgeschlagen worden. Nach einem andern Vorschlag sollte die Torfmasse fein zerkleinert und dann mit chemischen Zusätzen, etwa Kochsalz, Natriumsulfat, Ferro- und Ferrisulfvt u. dgl. Erdalkalioxyden, Säuren oder oxydierendem Chlor enthaltenden Stoffen gemischt und schliesslich durch Pressen entwässert werden. Mit allen derartigen Verfahren kann äber, wiedie Eifahrung gezeigt hat, ein allseitig befriedigendes Ergebnis nicht erzielt werden. Die Entwässerung wird, wenn überhaupt, nur wenig erleichtert, in manchen Fällen kann eine Trocknung nur mit künstlicher Hitze erfolgen, in andern Fällen wird die Torfmasse durch die in grösseren Mengen verwendeten chemischen Zusätze ungünstig verändert, beispielsweise die Brennbarkeit herabgesetzt oder andere später zugesetzte Stoffe ungünstig verändert. Es hat sich nung gezeigt, dass ein Verfahren befriedigende Eigebnisse zeigt, bei dem folgende Bedingungen erfüllt sind : Die Torfmasse muss einen hohen Wassergehalt besitzen, also stark verdünnt werden, sie muss ferner äusserst fein zerrieben werden und drittens müssen die Zusätze in schwachen Lösungen verwendet werden. Durch den hohen Wassergehalt und die feine Zerreibung wird eine Rohmasse gewonnen, die an sich schon das Wasser bei natürlicher Trocknung leichter abgibt, als die bisher benutzte Rohtorfmasse, und die schon bei Zusatz schwacher Lösungen eine derartige Veränderung erfährt, dass sich das Wasser, etwa durch Abpressen oder durch natürliche Trocknung leicht und schnell entfernen lässt. Irgendeine nachteilige Veränderung der Torfmasse für ihre spätere Verwendung durch die Zusätze findet dabei nicht statt ; und diese können bei ihrer geringen Menge auch nicht später auf andere Zusätze schädlich einwirken. Als Ausgangsmasse für das vorstehend beschriebene Verfahren wird nun am zweckmässigsten der sogenannte Hydrotorf genommen, d. h. eine Torfmasse, die aus dem Moor durch Abspritzen gewonnen, durch den Spritzvorgang schon aufgelockeit und innig mit einer grossen Menge Wasser vermischt und dann noch fein zerrieben worden ist. Die Zerreibung kann entweder in dem die Masse aus dem Moor schöpfenden Sauger oder an anderer Stelle erfolgen. Eine derartige, stark mit Wasser verdünnte und vergleichmässigte EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Entwässerung von Torf, dadurch gekennzeichnet, dass die Torfmasse, stark mit Wasser verdünnt, z. B. nach demAbspritzverfahren gewonnen, fein zerrieben wird und mit schwachen EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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