AT99653B - Verfahren zur Absorption von Gasen und Dämpfen und zur Filtrierung von Gasen. - Google Patents

Verfahren zur Absorption von Gasen und Dämpfen und zur Filtrierung von Gasen.

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  Verfahren zur Absorption von Gasen und Dämpfen und zur   Filtrierung von Gasen.   



   Zur Absorption von Gasen und Dämpfen verwendet man bekanntlich Stoffe mit grosser oder sogenannter entwickelter Oberfläche. Zumeist ist aktive Kohle in Verwendung. Für Trocknungszwecke hat man auch Kieselgallerte vorgeschlagen. Es ist auch bereits bekannt, Aluminiumoxyd und Kieselsäure als Absorptionsmittel für Gase und Dämpfe zu benützen. 



   Es konnte nun durch Versuche festgestellt werden, dass ein grösseres Aufnahmsvermögen auch solche kolloidale Stoffe besitzen, die, wie z. B. Tone, bauxitartige Tone, Kaoline u. dgl., in lufttrockenem Zustand grössere Mengen Wasser enthalten. Wenn man solche Stoffe trocknet, so zeigen sie in getrocknetem Zustand ein starkes   Aufnahmsvermögen   gegenüber Wasserdampf und verschiedenen Gasen. Auch Teer-und Öldämpfe u. dgl. werden von diesen Stoffen leicht   zurückgehalten.   In machen Fällen wirken die Stoffe auch besonders dann sehr günstig, wenn man das Erhitzen gerade bis zum völligen Wasseraustritt vorgenommen hat, jedoch nur soweit, dass der kolloidale Charakter nicht verloren geht. 



   Wenn man Tone in trockenem Zustand zur Absorption von Wasserdampf benutzt, so stellen sie ein Mittel dar, das nach neuerlicher Trocknung immer wieder verwendbar ist. Das Absorptionsvermögen ist gegenüber Wasserdampf sehr gross und hängt mit der Plastizität des Tones zusammen. 



  Bei der Absorption von 01-oder Teerdämpfen kann man aus dem Absorptionsmittel die absorbierten Stoffe entweder durch Extraktion oder durch Abdestillieren wiedergewinnen. Das Absorptionsmittel selbst kann bei vorliegendem Verfahren entweder in mehr oder weniger grossen Stücken oder auch in verformtem Zustand verwendet werden. 



   In ähnlicher Weise wie auf Gase und Dämpfe wirken Tone zurückhaltend auf feinst verteilten Staub, so dass man sie in gleicher Art zur Filtrierung von Gasen und Abscheidung des Staubes benutzen kann. 



   Das Verfahren hat gegenüber der Anwendung anderer Stoffe mit entwickelter Oberfläche den grossen Vorteil, dass das Absorptionsmittel in der Natur in unbegrenzten Mengen vorkommt und mit geringen Kosten zu beschaffen ist. So z. B. konnte die Trocknung des Hochofenwindes bisher deswegen nicht eingeführt werden, weil in Anbetracht der grossen Windmengen die Kosten für das Trocknungsmittel viel zu hoch sind ; bei der Verwendung von Tonen oder tonähnlichen Stoffen, z. B. bauxitartigen Tonen, Kaoline u. dgl., fällt dieses Hindernis weg ; ähnlich ist es auch bei der Abscheidung kleiner Mengen von   Teer- lwd Öldämpfen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Absorption von Gasen und Dämpfen und zur Filtrierung von Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass als Absorptionsmittel Tone oder ton ähnliche plastische Stoffe (z. B. bauxitartige Tone, Kaoline u. dgl. ), die einen ähnlichen kolloiden Charakter wie Ton besitzen, in lufttrockenem Zustand oder nach Erhitzen gerade bis zum völligen Wasseraustritt verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT99653D 1923-03-27 1923-03-27 Verfahren zur Absorption von Gasen und Dämpfen und zur Filtrierung von Gasen. AT99653B (de)

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