AT102549B - Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Mörtel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Mörtel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Mörtel. Um Zement, Mörtel oder Beton wasserdicht zu machen, pflegt man ölige oder fettige Stoffe zuzusetzen. Diese werden verseift, emulgiert bzw. fein verteilt, lassen sich aber nicht derartig fest in der Masse einbetten, dass eine dauernde Wasserabweisung verbürgt ist. Deshalb wurde schon vorgeschlagen, sich eines Trägers für die Zusatzmittel zu bedienen, z. B. Trass und Schlacke. Dies war auch mit dem wirtschaftlichen Nachteil verknüpft, dass grössere Mengen dieser Stoffe zum Herstellungsort hingeschafft werden mussten. Dabei zeichnet sich das Ergebnis nicht einmal durch besonders gute und dauernd wirkende Wasserdichtigkeit aus. Anderseits ist nun auch schon in der Weise vorgegangen worden, dass ein Teil des Zementes in feiner Vermahlung mit einem organischen Stoff, wie Wachs, behandelt wurde. Man fand jedoch noch keinen erfolgreichen Weg, die dem Zement einverleibten Stoffe so fest mit diesem zu verbinden, dass die wasserabweisende Wirkung mit der Zeit nicht nachliess. Hier setzt nun die Erfindung ein, nach der zwar gleichfalls als Grundlage für ein Mörteldichtungsmittel, insbesondere für Zement, der Zement selbst benutzt, hiebei aber in anderer, u. zw. derartig durchgreifender Weise verfahren wird, dass die innigste Verbindung der einzelnen Teile sichergestellt und sowohl grosse Wasserdichtigkeit als auch Beständigkeit dieser gewährleistet ist. Zur Erreichung dieses Zwecks wird bei dem vorliegenden Verfahren in nachfolgender Weise vorgegangen : Versuche haben ergeben, dass zur Erreichung eines wasserdichten Zementes ein Zusatz von Zementmehl oder Gesteinmehl in einer unterhalb desZehntausendmaschensiebes liegendenFeinheit zu dem üblichen Portlandzement das Endprodukt in hohem Grade wasserdicht macht. Normal gemahlener Portlandzement enthält natürlich schon einen gewissen Betrag Feinmehl, aber nicht hinreichend, um eine besondere Wasserdichtigkeit des verarbeiteten Stoffes herbeizuführen. Ein Feingut, wie bei dem neuen Verfahren, wird bei der bisher in der Industrie üblichen Mahlweise kaum erhalten, auch erkannte man überhaupt noch nicht, dass weitestgehend gefeintes Mehl an sich von günstiger Wirkung sein kann. Vielmehr suchte man stets, um ein Abschlämmen zu vermeiden, den Mahlvorgang nicht zu weit zu treiben und begnügte sich z. B. in den Fällen, wo Gesteinmehl zwecks Verbesserung des Zementes zugegeben wurde, mit der üblichen Korngrösse. Auch bei andern bekannten Verfahren, nach denen z. B. Sandmehl verschiedener Körnung verwandt wurde, wobei die kleinsten Körner die zwischen den grösseren entstehenden Zwischenräume ausfüllen sollen, war nicht an eine das übliche Mass überschreitende Feinung gedacht. Nach der Erfindung wäre also gesondert Zementmehl oder Gesteinmehl von äusserster Feinheit, d. h. von einer unterhalb des Zehntausendmaschensiebes liegenden Kornfeinheit herzustellen. Gedacht ist dabei an Portlandzement selbst oder an Zementrohmehl, an Quarz und Silikatgestein, an Sand, EMI1.1 und tonige Substanzen. Diese Stoffe werden je für sich oder auch gemischt auf einer besonderen Mahleinrichtung gefeint und dann dem in üblicher Weise gefertigten Portlandzement, Ersatzzementen, zementartigen Mörtelbildnern und Mörteln zugefügt. Bewährt hat sich in diesen Fällen, in denen eben als Feinmehl andere Stoffe als Zement dienen, trotzdem etwas Feinzement zu benutzen. Für die Mahlung sind besonders zweckmässig Kugelmühlen, weil diese bei lang andauernder Mahlung mehr Feinmehl geben. Dem Feinmehl oder Feinmehlgemisch, das nach der Erfindung zu Zement oder Mörtel zuzugeben ist, können nun aber auch in an und für sich bekannter Weise Öle, Fett oder Bitumina einverleibt werden. Ausserdem ist es nützlich, dem Mahlgut vor oder nach der Feinung Zusätze, insbesondere von Kalziumoder Magnesiumchlorid, zuzufügen. Der Vorteil gegenüber den bisherigen Arbeitsweisen liegt darin, dass die Menge der Zusatzstoffe viel kleiner sein kann und der Verteilungsgrad im fertigen Mörtel oder Beton <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 kann zu dem vorerwähnten Zweck Verwendung finden, u. zw. in jeder Form, z. B. auch als Zellstoffextrakt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung wasserdichter Zementmörtel mit erheblichem Gehalt an Feinmehl, dadurch gekennzeichnet, dass an sich fein gemahlenem Zemente ein Zusatz von mindestens 4% eines gesondert hergestellten Zementmehles, welches auf dem Zehntausendmaschensieb keinen Rückstand hinterlässt, gegebenenfalls unter Zufügung von in bekannter Weise die Abbindung regelnden oder Wasserabstossung bewirkenden oder färbenden Stoffen zugegeben wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Teil oder gänzlich an Stelle von feinst gemahlenem Zementmehl Mineral-oder Schlackenmehl od. dgl. von solcher Feinheit, dass es durch das Zehntausendmaschensieb hindurchfällt, allein oder mehrere zusammen, zugesetzt werden.3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass aufschliessen wirkende Säuren oder Salze, insbesondere Chloride der Erdalkalien und Alkalien, mitverarbeitet werden.4. Ausführungsform nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Zellstoffablauge mitverarbeitet wird.5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass durch langdauernde Vermahlung zusammen mit Säure, aufschliessenden Salzen und Zellstoffablauge die Stoffe in den kolloidalen Zustand übergeführt werden.6. Verfahren zur Herstellung von Mörteldichtungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Portlandzement, ähnliche hydraulische Zemente, deren Gnmdbestal1dteile wie Zementrohmasse mit Säure, insbesondere Salzsäure, in geringen Mengen zu einer Paste oder zu trockenem Gut feinst gemahlen und dann mit Bitumen, Öl od. dgl. vermengt werden.
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