DE418705C - Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Moerteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Moerteln

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DE418705C
DE418705C DES53673D DES0053673D DE418705C DE 418705 C DE418705 C DE 418705C DE S53673 D DES53673 D DE S53673D DE S0053673 D DES0053673 D DE S0053673D DE 418705 C DE418705 C DE 418705C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B22/00Use of inorganic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. accelerators or shrinkage compensating agents
    • C04B22/08Acids or salts thereof
    • C04B22/12Acids or salts thereof containing halogen in the anion
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Mörteln. Für die Herstellung von wasserdichten Mörtelbildnern und Mörteln wird fast ausschließlich die Zugabe von öligen oder bituminösen Stoffen vorgeschrieben. Obgleich sich derartige Zusatzmittel teilweise gut bewährt haben, ist es doch sehr erwünscht, schon wegen ihrer Knappheit, die aufzuwendenden Mengen möglichst niedrig halten zu können.
  • Auch ist schon vorgeschlagen worden, dem Normalzement weit gefeinten Zement zuzusetzen. Das soll in der Weise geschehen, da.ß genügend fein gemahlener Zement in einen Wasserüberschuß gesiebt wird, um das Zementmehl in den kolloidalen Zustand überzuführen. Diese kolloidale Masse wird dann als verbesserndes Zusatzmittel verwendet.
  • Nach einem anderen Verfahren wird eine Verbesserung der Bildsamkeit des Zementes herbeigeführt durch Zusatz besonders fein gemahlenen Zementmehles zu Zement üblicher Feinheit.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, wasserdich;en Zement bzw. Mörtel herzustellen, indem ,äußerst feines Mehl von Zement. Gesteinen, Aschen o. dgl. unter Zusatz von wasserabweisenden Stoffen zu Portlandzement oder anderen zementartigen Mörtelbildnern zugegeben wird.
  • Nach der Erfindung wäre besonders Zementmehl oder Gesteinsmehl von äußerster Feinheit, d. 1i. von einer unterhalb des io ooo-Maschen-Siebes li=egenden Kornfeinheit herzustellen. Gedacht ist dabei an Portlandzement selbst oder an Zementrolimehl, an Quarz und Silikatgestein, an Sand, Schlacke, Asche, Schiefer, Schieferasche (Glührücks;and von Schieferasche) und auch an bituminöse und tonige Substanzen. Diese Stoffe werden je für sich oder auch gemischt auf einer besonderen Mahleinrichtung gefeint und dann dem in üblicher Weise gefertigten Portlandzement, Ersatzzementen, zementartigen Mörtelbildnern oder Mörteln unter Zusatz von Öl, Fett, Bitumen, Paraffin, Paraffinöl o. dgl. zugefügt. Vorteilhaft werden die an sich bekannten wasserabweisenden Stoffe dem Feinmehl oder Feinmehlgemisch vor der Zumischung zu den Mörtelbildnern oder Mörteln einverleibt.
  • Für die Mahlung der in feinstes Mehl zu überführenden Stoffe sind besonders zweckmäßig an-dauern An derMahlu Stelle KugKugelmühlen, oder rigmehr neben weil dem diese Feinmehl Zusatz bei lang geb von en.
  • wasserabweisenden Stoffen können auch Salze, insbesondere Kalzium- oder Magnesiumchlorid, verwendet werden. Es ist nützlich, vor oder nach der Feinung der Grundstoffe die Salze zuzufügen.
  • Der Vorteil gegenüber den bisherigen Arbeitsweisen liegt darin, daß die Menge der Zusatzstoffe viel kleiner sein kann und der Verteilungsgrad im fertigen Mörtel oder Beton ein viel weitergehender ist.
  • Die fertiggestellten Zusatzstoffe können entweder den zu v ermalilenden Zementklinkern oder dem fertigen Zementmehl beigegeben «erden, so daß sich die Herstellung des wasserdichten Zementes also glatt in die gewöhnliche Zementerzeugung einfügt, da sowohl die Betriebsmittel als auch die Rohstoffe zur Hand zu sein pflegen.
  • Bei der-Mörtelbereitung wird demnach der Zusatz vorteilhaft mit dem zu verarbeitenden Mörtelbildner vorweg vermischt.
  • Zur Ausübung des neuen Verfahrens arbeitet man beispielsweise in folgender Art: Ein Gemisch von 3o Teilen Zement und 70 Teilen Schieferasche oder von 2o Teilen. Portlandzement, 2o Teilen bituminösem Gestein, 2o Teilen Ton und ;1o Teilen Sand wird so fein gemahlen, daß auf dem io ooo-Masc'hen-Sieb kein Rückstand bleibt. Das Feinmehl wird mit etwa 6 Prozent wasserfreiem Chlorkalzium versetzt. Außerdem wird unter Ums;,änden noch etwas Öl, etwa io bis 2o Prozent, eingearbeitet. Das entstehende Mischerzeugnis wird in Menge von einigen Prozenten, je nach Erfordernis herauf bis zu io Prozent, dem zu verbess;rnden Mörtelbildner beigefügt oder zugeniahlen.
  • Die Neuerung schafft nicht nur Wasserdichtigkeit, sondern wirkt auch der Entstehung von Schwindrissen bei fetten Mischungen entgegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und andern wasserdichten Mörtelbildnern durch Hinzufügung gleicher Stoffe von größter Feinheit, dadurch gekennzeichnet, daß den zu üblichem Portlandzement oder anderen zementartigen Mörtelbildnern allein oder zu mehreren zuzusetzenden Stoffen, wie Zementmehl, Gesteinsmehl, Aschenmehl, von einer unterhalb des io ooo-Maschen-Siebes liegenden Feinheit noch Öl, Bitumen, Paraffin, Paraffinöl o. dgl. wasserabweisende Stoffe zugefügt werden. ?. Ausführungsfornz des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle oder neben den wasserabweisenden Stoffen dem Mahlgut vor oder nach der Feinung Salze, insbesondere-Kalzium- oder Magnesiumc'hlorid, zugefügt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763670C (de) * 1939-04-02 1952-11-04 Sebastian Strasser Verfahren zur Herstellung eines Putzes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE763670C (de) * 1939-04-02 1952-11-04 Sebastian Strasser Verfahren zur Herstellung eines Putzes

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