AT162630B - Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus Magermilch - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus MagermilchInfo
- Publication number
- AT162630B AT162630B AT162630DA AT162630B AT 162630 B AT162630 B AT 162630B AT 162630D A AT162630D A AT 162630DA AT 162630 B AT162630 B AT 162630B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- skimmed milk
- production
- egg substitute
- added
- milk
- Prior art date
Links
- 235000020183 skimmed milk Nutrition 0.000 title claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 6
- 239000000654 additive Substances 0.000 claims description 7
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000002378 acidificating effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000000084 colloidal system Substances 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 claims description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 6
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 4
- 235000018102 proteins Nutrition 0.000 description 4
- 102000004169 proteins and genes Human genes 0.000 description 4
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 4
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 4
- 239000001506 calcium phosphate Substances 0.000 description 3
- 229910000389 calcium phosphate Inorganic materials 0.000 description 3
- 235000011010 calcium phosphates Nutrition 0.000 description 3
- VTHJTEIRLNZDEV-UHFFFAOYSA-L magnesium dihydroxide Chemical compound [OH-].[OH-].[Mg+2] VTHJTEIRLNZDEV-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 3
- 239000000347 magnesium hydroxide Substances 0.000 description 3
- 229910001862 magnesium hydroxide Inorganic materials 0.000 description 3
- QORWJWZARLRLPR-UHFFFAOYSA-H tricalcium bis(phosphate) Chemical compound [Ca+2].[Ca+2].[Ca+2].[O-]P([O-])([O-])=O.[O-]P([O-])([O-])=O QORWJWZARLRLPR-UHFFFAOYSA-H 0.000 description 3
- 241000287828 Gallus gallus Species 0.000 description 2
- 108010046377 Whey Proteins Proteins 0.000 description 2
- 102000007544 Whey Proteins Human genes 0.000 description 2
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 2
- 239000001814 pectin Substances 0.000 description 2
- 229920001277 pectin Polymers 0.000 description 2
- 235000010987 pectin Nutrition 0.000 description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 2
- QCVGEOXPDFCNHA-UHFFFAOYSA-N 5,5-dimethyl-2,4-dioxo-1,3-oxazolidine-3-carboxamide Chemical compound CC1(C)OC(=O)N(C(N)=O)C1=O QCVGEOXPDFCNHA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 102000009027 Albumins Human genes 0.000 description 1
- 108010088751 Albumins Proteins 0.000 description 1
- 102000002322 Egg Proteins Human genes 0.000 description 1
- 108010000912 Egg Proteins Proteins 0.000 description 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 102000014171 Milk Proteins Human genes 0.000 description 1
- 108010011756 Milk Proteins Proteins 0.000 description 1
- 239000005862 Whey Substances 0.000 description 1
- 239000003513 alkali Substances 0.000 description 1
- 239000002585 base Substances 0.000 description 1
- 239000005018 casein Substances 0.000 description 1
- BECPQYXYKAMYBN-UHFFFAOYSA-N casein, tech. Chemical compound NCCCCC(C(O)=O)N=C(O)C(CC(O)=O)N=C(O)C(CCC(O)=N)N=C(O)C(CC(C)C)N=C(O)C(CCC(O)=O)N=C(O)C(CC(O)=O)N=C(O)C(CCC(O)=O)N=C(O)C(C(C)O)N=C(O)C(CCC(O)=N)N=C(O)C(CCC(O)=N)N=C(O)C(CCC(O)=N)N=C(O)C(CCC(O)=O)N=C(O)C(CCC(O)=O)N=C(O)C(COP(O)(O)=O)N=C(O)C(CCC(O)=N)N=C(O)C(N)CC1=CC=CC=C1 BECPQYXYKAMYBN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000021240 caseins Nutrition 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 235000019621 digestibility Nutrition 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 1
- 235000014103 egg white Nutrition 0.000 description 1
- 210000000969 egg white Anatomy 0.000 description 1
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-M hydroxide Chemical compound [OH-] XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 description 1
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 1
- 239000011777 magnesium Substances 0.000 description 1
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 description 1
- 239000008267 milk Substances 0.000 description 1
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 description 1
- 235000021239 milk protein Nutrition 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- 235000021119 whey protein Nutrition 0.000 description 1
- 235000008939 whole milk Nutrition 0.000 description 1
Landscapes
- Fodder In General (AREA)
- Dairy Products (AREA)
- Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus Magermilch Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines schlagfähigen Eiersatzstoffes aus Magermilch. Die Verwendung von Milcheiweiss allein und in Verbindung mit Pektin u. dgl. zur Herstellung schlagfähigen Eiersatzstoffes wurde auf viel- seitigen Wegen angestrebt und zum Teil auch mehr oder minder unvollkommen erreicht. Bei allen bekannten Lösungen ist der Geschmack des Schaumes und meist auch seine Standfestigkeit unbefriedigend. Dies gilt in erster Linie von Erzeugnissen, bei welchen von Magermilch aus- gegangen wird, während Erzeugnisse auf Voll- milchbasis geschmacklich, schlagtechnisch und qualitativ mehr befriedigen, aber meist in wirt- schaftlicher Hinsicht nicht entsprechen. Vor allem gilt dies in Zeiten der Mangelwirtschaft, aber auch in normalen Zeiten, zu welchen mit der Kon- kurrenz von verhältnismässig billigen Naturei und Natureipulvern zu rechnen ist, während Magermilch im allgemeinen nur eine minderwertige Verwendung als Viehfutter oder zur KunststoffgewinnungdurchAusscheiden des Kaseins findet. Es wird nur dann mit dauerndem Erfolg sowohl bei industriellen wie bei privaten Abnehmerkreisen zu rechnen sein, wennaufMagermilchbasisgeschmack- lich und hinsichtlich Back-und Schlagfähigkeit einwandfreie Ware erzeugt werden kann. Umfangreiche und langwierig Versuche haben nun ergeben, dass aus Magermilch ein allen Anforderungen entsprechendes Produkt geschaffen werden kann, das in seiner ganzen Beschaffenheit dem natürlichen Hühnereiweiss sehr nahe kommt. Erfindungsgemäss werden dem Ausgangsmaterial, der Magermilch, die Alkalität steigernde Zusätze wie Ca-phosphat oder Mg-hydroxyd beigegeben und dadurch der pn-Wert auf über 8 gebracht, worauf das so hergestellte Produkt in bekannter Weise getrocknet wird. Es sind Verfahren zur Verarbeitung von bei der Behandlung von Milch mit Pektinen anfallendem Molkeneiweiss zu steifen und haltbaren Schäumen bekannt, nach welchen die aus Molke gewonnenen Eiweissstoffe unter Zusatz von Elektrolyten, wie Alkaliverbindungen oder schwach sauren Substanzen, in der Nähe des p-Wertes von 7 einer optimalen Quellung unterworfen werden. Nach der vorliegenden Erfindung werden hingegen Produkte erzielt, die nicht allein die Schlagfähigkeit von Hühnereiweiss erreichen, sondern der chemischen Zusammensetzung von Hühnereiweiss so weit angenähert sind, dass sie auch dessen physiologische Wirksamkeit und gleichzeitig die küchen- technischen Eigenschaften wie Back-und Schlag- fähigkeit erreichen. Solche Ergebnisse lassen sich aber nach den bekannten Verfahren, die die Wahl des p-Bereiches offenlassen, nicht erzielen. Durch den dem Ausgangsprodukt, der Mager- milch, zugegebenen Zusatz wird beim gegen- ständlichen Verfahren die Gesamtheit der in den Basisstoffen enthaltenen Proteine vollkommen aufgeschlossen. Ein solcher Zusatz kann in verschiedener Weise hergestellt werden, beispielsweise kann Magnesium-Hydroxyd in Magermilch gelöst werden. Diese Lösung wird dann zur Einstufung des Basisstoffes verwendet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man stattMagnesium-Hydroxyd Calcium-phosphat ver- wendet. Hier wird vorteilhaft noch ein Frucht- kernmehl als Stabilisator zugegeben, um die beim gleichzeitigen Vorhandensein basischer und saurer Elemente notwendigen Schutzkolloide zu bilden. Man erhält auf diese Weise ein Produkt, das alle die wertvollen Albumine, welche insbesondere in der Magermilch vorhanden sind, in sowohl für die Back-und Schlagfähigkeit wie für die Verdaulichkeit besonders geeigneter aufgeschlossener Form enthält. Die verwendete Magermilch kann vor Beigabe des Zusatzes eingedickt werden. Die nach Beigabe des Zusatzes vorgenommene Verarbeitung zu Pulver erfolgt in bekannter Weise auf der Trockenwalze oder im Sprühturm. Das Pulver besitzt alle guten Eigenschaften hinsichtlich Back-und Schlagfähigkeit sowie geschmacklicher Güte. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus Magermilch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Hinzufügung zum Ausgangsmaterial von die Alkalität steigernden Zusätzen, wie Ca-phosphat oder Mg-hydroxyd, der pi-Wert auf über 8 gebracht und das Produkt in bekannter Weise zu Pulver getrocknet wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausgangsprodukt eine Magermilchmischung zugegeben wird, welche aus verschiedenen Teilen mit einzeln abgestuftem pH-Wert besteht.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, 1 dadurch gekennzeichnet, dass dem Zusatz Stabilisatoren zur Bildung von Schutzkolloiden zwecks Trennung der basischen und sauren Elemente beigegeben und damit unerwünschte Reaktionen der beiden Gruppen verhindert werden. 1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH162630X | 1945-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT162630B true AT162630B (de) | 1949-03-25 |
Family
ID=29410138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT162630D AT162630B (de) | 1945-04-30 | 1946-03-01 | Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus Magermilch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT162630B (de) |
-
1946
- 1946-03-01 AT AT162630D patent/AT162630B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3028371C2 (de) | ||
| DE3874670T2 (de) | Nahrungsmittel und verfahren zu seiner herstellung. | |
| DE1301230B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchproduktes | |
| DE1153233B (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Fleischproteinen | |
| AT162630B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus Magermilch | |
| DE1228133B (de) | Trockenes Vollmilchaustauschpraeparat fuer die Kaelbermast | |
| DE102017100641A1 (de) | Kalorienarme Lebensmittelzusammensetzung enthaltend Alginat | |
| DE888352C (de) | Verfahren zur Herstellung einer kuenstlichen Saumuttermilch | |
| DE810341C (de) | Verfahren zur Herstellung von Speiseeis und analogen Genussmitteln | |
| DE668311C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Futtermitteln | |
| DE750119C (de) | Verfahren zur Herstellung von Eiweissstoffen aus Muskelfasern tierischer Herkunft | |
| DE2305968C3 (de) | Katzen- und Hundenahrung | |
| DE2555145C2 (de) | Wasserlösliches Milchpulverprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1161752B (de) | Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Futtermittels aus rohen tierischen Fetten, zur Verbesserung des Wachstums und der Fleischguete von Schlachttieren | |
| DE744272C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Pilzmycelen fuer die Herstellung von Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln | |
| DE714762C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Eiweissfuttermitteln | |
| DE698109C (de) | Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels fuer Jungvieh | |
| DE851298C (de) | Verfahren zum Einsaeuern von Gruenfutter | |
| DE940620C (de) | Verfahren zur Herstellung von Fischmehl | |
| DE306254C (de) | ||
| DE832240C (de) | Verfahren zum UEberfuehren von Trockenkasein in aufgeschlossenes Milcheiweiss | |
| CH236752A (de) | Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Produktes, insbesondere für Fütterungszwecke. | |
| DE891183C (de) | Verfahren zur Verhinderung der Faeulnisgaerung und des Fluessigkeits-verlustes von insbesondere eiweisshaltigem Silofutter | |
| AT231793B (de) | Verfahren zum Herstellen von fetthaltigen Rohstoffen für Futtermittel | |
| DE387107C (de) | Verfahren zur UEberfuehrung von Molkenpulver oder aehnlichen, infolge ihres Milchsaeure-gehaltes leicht zusammenbackenden pulverfoermigen Stoffen in ein staubfeines, nicht mehr zusammenklebendes Pulver |