DE888352C - Verfahren zur Herstellung einer kuenstlichen Saumuttermilch - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer kuenstlichen Saumuttermilch

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DE888352C
DE888352C DEM11505A DEM0011505A DE888352C DE 888352 C DE888352 C DE 888352C DE M11505 A DEM11505 A DE M11505A DE M0011505 A DEM0011505 A DE M0011505A DE 888352 C DE888352 C DE 888352C
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DE
Germany
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milk
protein
breast milk
vitamins
cow
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DEM11505A
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Wilhelm Dr Med Vet Meyer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C11/00Milk substitutes, e.g. coffee whitener compositions
    • A23C11/02Milk substitutes, e.g. coffee whitener compositions containing at least one non-milk component as source of fats or proteins
    • A23C11/06Milk substitutes, e.g. coffee whitener compositions containing at least one non-milk component as source of fats or proteins containing non-milk proteins
    • A23C11/065Microbial proteins, inactivated yeast or animal proteins

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer künstlichen Saumuttermilch Die Ferkelaufzucht ist bekanntlich beim Ausfall des Muttertieres fast unmöglich, denn die den Tieren als Ersatz gebotene reine Kuhmilch ist für sie unverträglich, und die üblicherweise mit Haferschleim verdünnte Kuhmilch ist nicht genügend nahrhaft. Die Ferkel bekommen dann nach kurzer Zeit starken Durchfall, kümmern und gehen ein.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Mittel zu schaffen, das, der Kuhmilch zugesetzt, ihr den gleichen Nährwert gibt, den die natürliche Saumilch hat. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die Zusammensetzung der beiden Milcharten und der in den Milchaschen gefundenen Bestandteile unterschiedlich ist. Die Milchaschen weisen für die Kuhmilch einen wesentlich höheren Kaligehalt auf, wie sich das beispielsweise aus Ellenberger und Scheunert, Vergleichende Physiologie der Haussäugetiere, 3. Aufl., S. 185, ergibt. Es wurde festgestellt, daß der hohe Kaligehalt der Kuhmilch für ihre Unverträglichkeit bei den Ferkeln verantwortlich ist. Deswegen muß die Kuhmilch so weit verdünnt werden, daß der schädliche Kaligehalt ungefähr auf das Maß der natürlichen Saumilch herabgesetzt ist und die durch die Verdünnung der Kuhmilch dann herabgesetzten übrigen Bestandteile an Eiweiß, Kohlehydraten, Vitaminen, Spürenelememten und Mineralien durch einen Zusatz dieser Stoffe ausgeglichen werden und der mangelnde Fettgehalt durch den Zusatz von Dorschlebertran ergänzt wird. Durch die Verdünnung der Kuhmilch auf 50 °/o wird also die schädliche Konzentration - der Mineralsalze der natürlichen Saumilch angepaßt. Andererseits werden die der verdünnten Kuhmilch fehlenden Mengen an Eiweiß, Kohlehydraten, Vitaminen und nützlichen Mineralsalzen durch pflanzliches und tierisches Eiweiß, Milchzucker, Dorschlebertran und ein dem natürlichen Gehalt der Saumilch angepaßtes Mineralsalzgemisch ersetzt. Diese Zusatzstoffe bestehen beispielsweise aus folgenden Substanzen:
    Natriumchlorid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . o-"60/0
    Calciumcitrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,5 0/
    0
    Citronensäure........................ o,i%
    Tricalciumphosphat . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,5 0/
    0
    Magnesiumphosphat . . . . . . . . . . . . . . . . . . o,17,1)/0
    Kohlehydrate........................ 35,oo / 0
    insbesondere Milch- und Traubenzucker
    im Verhältnis i : i
    Eiweiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62,o 0/0
    und zwar Hefe als pflanzliches Eiweiß
    und Fischeiweiß als tierisches Eiweiß
    im Verhältnis 2 : i
    Vitamine: A-D,- D3 B-E-K, Riboflavin, Aneurin, Nicotinsäureamid, Adermin, Pantothensäure, Biotin, Folinsäure, Spurenelemente und APF Faktor (B i2).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer künstlichen Saumuttermilch, . dadurch gekennzeichnet, daß Kuhmilch mit Wasser zu gleichen Teilen verdünnt wird, wobei dem Wasser so viel an pflanzlichem und tierischem Eiweiß, Milchzucker, Vitaminen, insbesondere B 12, und einem Mineralsalzgemisch zugesetzt wird, daß das Endprodukt in seiner Zusammensetzung einer natürlichen Saumuttermilch entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem zur Verdünnung benutzten Wasser folgende Stoffe zugesetzt werden: Natriumchlorid o,6 0/0, Calciumcitrat 1,5 0/0, Citronensäure 0,1 0/0, Tricalciumphosphat o,5 0/0, Magnesiumphosphat. o,2 0/0, Kohlehydrate 35 0/0, insbesondere in Form von Milch- und Traubenzucker-im Verhältnis i : i; Eiweiß 62,0 0/0, und zwar Hefe als pflanzliches Eiweiß und Fischeiweiß als tierisches Eiweiß im Verhältnis 2 : i, ferner die Vitamine A-b2-D,- B-E-K, Riboflavin, Aneurin, Nicotinsäureamid, Adermin, Pantothensäure, Biotin, Folinsäure, Spurenelemente und APF Faktor (B i2).
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055336B (de) * 1954-06-17 1959-04-16 Kemovit As Saumilch-Ersatz
DE1073845B (de) * 1960-01-21 Joh. A. Benckiser G.m.b.H., Chemische Fabrik, Ludwigshafen/Rhein Kraftfuttermittel für die Aufzucht von Jungtieren in Form von Tränken
DE1075417B (de) * 1960-02-11 Ein- und Verkaufsgenossenschaft Westfälischer Molkereien e.G. m.b.H., Münster (Westf.) Verfahren zur Herstellung eines zur Aufzucht von Kälbern geeigneten, von Krankheitserregern freien Trockenpulvers auf Milchbasis
DE1219318B (de) * 1962-10-11 1966-06-16 Dr Med Bernfried Leiber Verfahren zur Herstellung von festen oder fluessigen Milchpraeparaten zur Aufzucht von Welpen
DE1228133B (de) * 1962-03-27 1966-11-03 Scholten Chemische Fab Trockenes Vollmilchaustauschpraeparat fuer die Kaelbermast

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DE1055336B (de) * 1954-06-17 1959-04-16 Kemovit As Saumilch-Ersatz
DE1228133B (de) * 1962-03-27 1966-11-03 Scholten Chemische Fab Trockenes Vollmilchaustauschpraeparat fuer die Kaelbermast
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