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Einrichtung zur Ubertragung und Verstärkung von Strömen, insbesondere für die-
Zwecke der Telegraphie und Telephonie.
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in Tätigkeit gesetzt wird. Bei solehen Einrichtungen, wo als Verstärkerapparate Elektronenröhren mit Glühkathode angewendet werden, ist gemäss vorliegender Erfindung die Heizbatterie normal abgeschaltet und wird erst infolge der Einwirkung eines Beamten in einer entfernten Station eingeschaltet. Der Er-
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stärkung von Strömen, die verschiedene elektrische Charakteristik haben und infolgedessen verschiedene Einstellung der Verstärkervorrichtungen erfordern. z. B. der Sprechströme und der Rufströme zu er- möglichen.
Ferner ist der Erfindung gemäss die Einrichtung getroffen, um von der Sendestation aus einen mit dem Verstärker verbundenen Nebenschluss zu regulieren und infolgedessen auch die Höhe der Verstärkung
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Rufströmen handelt.
Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung, das hauptsächlich bei solchen Einrichtungen an-
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leitung verbundenen Apparat zu betätigen. Gemäss diesem Merkmal der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, die beim Zuführen eines Rufstromes zu einer der Übertragerleitungen anspricht um einen
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gestellt. welche Stöpsel mit den Klinken J und J, zusammenwirken.
Bei den Stationen C und E sind künstliche Linien N und N1 vorgesehen, um die betreffende endigende Zweileiterlinie, mit welcher der Vierleiterstromkreis verbunden ist, auszugleichen.
Damit die Manipulanten in den Stationen C und E die Verstärkereinrichtung auf der Station D überwachen können, sind Einleiterstromkreise vorgesehen, die unter der Kontrolle der Hülsenrelais 1 und 2 der Endklinken des Vierleiterstromkreises stehen.
Der Einleiterstromkreis 21, 27 erstreckt sich von dem Kontakt des Relais 1 über die zwei parallel geschalteten Leitungen der Linie Lj. über die Windung eines Verstärker-Kontrollrelais. 3 bei der Station 8, sodann über die zwei parallelen Leiter der Leitung L2 und
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entweder des Relais 1 oder Relais 2 oder beider zugleich der Einleiterstromkreis geschlossen wird, um das Verstärkerkontrollrelais 3 zu erregen, das dann den Heizstromkreis der (Hühkathude der Verstärker sehliesst, wodurch dieselben zur Wirkung kommen.
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Praxis kann die Frequenz des benutzten Rufstromes variiert werden :
wo es die umstände zulassen, kann die Frequenz des durch das Relais übermittelten Rufstromes. der auf die abgehende Leitung des Vierleiterstromkreises gesendet wird, dieselbe sein wie jene. die von der endigenden Zweiwegleitung empfangen wurde.
In der Station D betätigt der über die Leitung L, geschickte Rufstrom ein geeignetes auf Aufstrom ansprechendes Relais 7, welches andere Relais kontrolliert, wodurch der Teil eines Potentiometers 8. das im Nebenschluss zum Aufnahmstromkreis des Verstärkers A1 liegt, geöffnet wird. während gleichzeitig die Induktionsspule. die den Abgabestromkreis des Verstärkers A4 mit der Leitung L ; verbindet, kurz-
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sichert ist.
Der über die Leitung L2 geschickte Rufstrom betätigt in der Station E ein auf Rufstrom ansprechendes Relais 9, das in Brücke zum Empfangsstromkreis des Vierleiterübertragers liegt. Das Relais. 9 kon- trolliert die Tätigkeit eines Relais 10. wodurch Rufstrom von 16 Perioden auf die endigende Zweiweg-
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111 ähnlicher Weise ist, um ein Durchrufen von der Station E zur Station C zu ermöglichen. in Brücke zum Sendestromkreis. M des Vierwegübertragers in der Station E ein Relais 11 vorgesehen, daeinen Generator 18 kontrolliert. wodurch Rufstrom mit 133 Perioden über einen Transformator-J. 9 nach
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dem Abgabestromkreis des Übertragers A2 verbindet, kurzschliesst.
Der Rufstrom von der Leitung L3 wird dann durch die Verstärker Aa und A4 verstärkt und über die Leitung L't nach der Station C gesendet. wo ein Relais 16 betätigt wird, um die Zuführung des Rufstromes von 16 Perioden auf die endigende Zweileiterlinie über die Kontakte des Relais 17 zu überwaehen.
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Summerelais 18 und 19 erreicht, die mechanisch abgestimmt sind, so dass ihre Anker mit einer Periodenzahl von ungefähr 133 Perioden pro Sekunde schwingen und so den 16 Periodenstrom in die verlangte höhere Frequenz bringen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende :
Angenommen, die zu den Stöpseln P1 und P gehörigen Schnurstromkreise seien mit den endigendt'1I Zweileiterlinien in der Station C und E verbunden und diese Stöpsel seien in die Klinken J und J1 des Vierwegstromkreises eingeführt, so wird infolge der Einführung des Stöpsels P in die Klinke J ein Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Relais 1, Hülsenkontakte der Klinke J und Stöpsel P und
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Wicklung des Relais 20 zur Erde geschlossen. Ein ähnlicher Stromkreis wird über das Relais 2 in Station E hergestellt.
Nach Erregung des Relais 1 wird der positive Pol der Batterie mit dem Leiter 21 eines Einfach-Stromkreises verbunden, welcher vom Mittelpunkte der Sekundärwicklung einer Induktionsspule 22 parallel über die zwei Hälften der genannten Wicklung und von da parallel über die. beiden Seiten der Linie Li. über die beiden Hälften der Primärwicklung der Induktionsspule 23 zum Leiter 24, über die
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über die beiden Seiten der Linie L2. über die beiden Hälften der Primärwicklung der Induktionsspule 26, Leitung : : 7 und Über den Vorderkontakt des Relais : : zum negativen Pol der Batterie in Station E geht. Hiedurch wird das Relais. 3 in Station D erregt, wodurch das folgende Resultat erzielt wird.
Für den Fall,
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kreis über den Rückkontakt des Relais : ! zur Erde gehen, wodurch ein Erregerstromkreis für Relais 3 geschlossen wird. Falls der Stöpsel 7 in die Klinke J1 eingeführt wird. bevor der Stöpsel P in die Klinke. J eingeführt ist. wird der erwähnte Stromkreis vom negativen Pol der Batterie in Station E iiber den Vorder-
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Es ist somit zu ersehen, dass. wenn einer der Stöpsel P oder P1 oder beide in die entsprechenden Klinken eingeführt werden, das Relais 3 erregt wird.
Beim Erregen des Relais 3 wird ein Stromkreis geschlossen von der Heizbatterie Aüber den Vorderkontakt des Relais 3, die Glühkathoden 28, 29, 30 und 31 in Reihe zur geerdeten Seite der Batterie J.
Die Fäden der vier Verstärker kommen nun zum Glühen, so dass unter dem Potential, das von der Batterie B in den Abgabestromkreisen der Verstärker herrührt, eine Entladung von Glühkathode zur Anode jedes der Verstärker erfolgt, so dass sie im wirksamen Zustand sind. Bevor der Heizstromkreis für die Glühkathode geschlossen wrid, wird keine Energie seitens der Batterie. 1 oder B abgegeben. da
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zur Linie L, ilbei die Induktionsspule 2. 3 und über das Potentiometer 8 mit Induktionsspule 35 zum Aufnahmestromkreis des Verstärkers A1 geleitet.
Die Sprechströme gehen sodann durch die hintereinander angeordneten Verstärker A1 ud A2, werden hieduren verstärkt und sodann über die Induktionsspule. ? J
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keine Energie in diesem Stromkreis verausgabt wird.
Wird Rlistroul ilber eine mit dem Stöpsel P verbundene endigende Zweileiterlinie gesendet, so
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sprechenden Relais 4 übermittelt, das in Brücke zum abgehenden Stromkreis 5 geschaltet ist. Das Relais. 4 wird hiedurch erregt und schliesst bei seinem Vorderkontakt einen Stromkreis von Erde über
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sollte. Durch die Aberregung des Relais 50 wird wie nachstehend beschlieben. Rufstrom der endigenden Zweileiterlinie zugeführt.
Das Relais 51 schliesst bei seinem Unterkontakt einen Stromkreis von Erde
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und verbindet die Sekundärwicklung der Induktionsspule 5.'} mit der Linie LI, so dass 133-Perioden- Rnfstrom über die Induktionsspulen 5. und 22. in die Linie Li gesendet wird. Sobald dieser Rufstrom über die Linie L1 und durch die Induktionsspule 2-3 gesendet wurde, betätigt er in Station D das Relais 7. das hiedurch den Stromkreis des normal erregten Relais 54 öffnet, welches durch seine Aberregung bei
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z @r Batterie schliesst.
Das so erregte Relais 10 führt bei seinen Vorderkontakten 16-Perioden-Pufstrom über die Klemmen der Klinke und des Stöpsels P1 der endigenden Zweileiterlinie zu. ln gleicher Weise
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die die Wicklungen 39, 40 und 41 enthaltende Induktionsspule der Wicklung des auf Rufstrom ansprechen- den Relais 11 übermittelt. Letzteres wird sodann erregt und schliesst bei seinem Vorderkontakt einen Stromkreis von Erde, Vorderkontakt des normal erregten Relais 5a. \'orderkontakt des Relais 11 und von da parallel über die Wicklungen der Relais 57 und 58 zur Batterie.
Das hiedurch erregte Relais 57 schliesst bei seinem Unterkontakt einen Sperrstromkreis von Erde. über die Wicklung des Relais 56, um dasselbe erregt zu erhalten, so dass es auf eine möglicherweise erfolgende Betätigung des Relais 9 herrührend von
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ansprechen kann. Das Relais. 57 schliesst bei seinem oberen Kontakt einen Stromkreis von Erde über den vorderen Kontakt dieses Relais, über den rückwärtigen Kontakt und die Wicklung des Summerrelais 19 und über die Primärwicklung der Induktionsspule 59 za einer Quelle von 16-Periodenstrom.
Das Summerrelais 19 wird dadurch betätigt, um den 16-Periodenstrom in einen solchen von 13 ; 3 Perioden zu verwandeln. welcher über die Induktionsspule 69 und über die vorderen Kontakte des Relais 5S nach der Primärwicklung der Induktionsspule 42 gesendet wird. Der durch Relaiswirkung übersetzte Rufstrom
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wird dadurch betätigt. um den Stromkreis des normal erregten Relais 50 zu öffnen, welches hiedurch aberregt wird und bei seinem rückwärtigen Kontakt einen Stromkreis von Erde über die Wicklung des Relais 17 schliesst, welches anspricht und den 16-Perioden-Rufstrom zur endigenden mit der Klinke J verbundenen Zweileiterlinie führt.
Es sei noch erwähnt, dass beim Ansprechen des Relais 61 das durch den Kurzschluss der Sekundär- wicklung der Induktionsspule 25 bewirkt wird, geleichzeitig der Nebenschluss zum Potentiometer 15 geöffnet
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Wenn ein genauer Ausgleich zwischen der künstlichen Linie N3 und der endigenden Zweileiterlinie auf der Station E erzielt und aufrecht erhalten würde, so würde kein Rufstrom über den Stromkreis 5 und Linien L1 und L2 zurückfliessen, da aber in der Praxis eine genaue Ausbalancierung nicht gut möglich ist, so ist es notwendig, Vorrichtungen vorzusehen, um zu verhindern, dass der so gesandte Strom über die Leitung L2 fliesst, das Relais 9 betätigt und so verursacht, dass Rut'strom auf die endigende Zweileiterlinie bei der Station E kommt. Das Kurzschliessen der Sekundärwicklung der Induktionsspule 45
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