AT91621B - Einrichtung zur Übertragung und Verstärkung von Strömen, insbesondere für die Zwecke der Telegraphie und Telephonie. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung und Verstärkung von Strömen, insbesondere für die Zwecke der Telegraphie und Telephonie.

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AT91621B
AT91621B AT91621DA AT91621B AT 91621 B AT91621 B AT 91621B AT 91621D A AT91621D A AT 91621DA AT 91621 B AT91621 B AT 91621B
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circuit
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Western Electric Co Ltd
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    Einrichtung   zur Ubertragung und Verstärkung von Strömen, insbesondere für die-
Zwecke der Telegraphie und Telephonie. 
 EMI1.1 
 in   Tätigkeit   gesetzt wird. Bei solehen Einrichtungen, wo als   Verstärkerapparate Elektronenröhren mit   Glühkathode angewendet werden, ist gemäss vorliegender Erfindung die Heizbatterie normal abgeschaltet und wird erst infolge der Einwirkung eines Beamten in einer entfernten Station eingeschaltet. Der Er- 
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 stärkung von   Strömen,   die verschiedene elektrische Charakteristik haben und infolgedessen verschiedene Einstellung der Verstärkervorrichtungen erfordern. z. B. der   Sprechströme   und der Rufströme zu er-   möglichen.   



   Ferner ist der Erfindung gemäss die Einrichtung getroffen, um von der Sendestation aus einen mit dem Verstärker verbundenen Nebenschluss zu regulieren und infolgedessen auch die Höhe der   Verstärkung   
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 Rufströmen handelt. 



   Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung, das hauptsächlich bei solchen Einrichtungen an- 
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 leitung   verbundenen   Apparat zu betätigen. Gemäss diesem Merkmal der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, die beim Zuführen eines Rufstromes zu einer der Übertragerleitungen anspricht um einen 
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 gestellt. welche Stöpsel mit den Klinken J und J, zusammenwirken. 



   Bei den Stationen C und E sind künstliche Linien N und N1 vorgesehen, um die betreffende   endigende Zweileiterlinie,   mit welcher der Vierleiterstromkreis verbunden ist, auszugleichen. 



   Damit die Manipulanten in den Stationen C und   E   die   Verstärkereinrichtung   auf der Station D überwachen können, sind   Einleiterstromkreise   vorgesehen, die unter der Kontrolle der Hülsenrelais 1 und 2 der Endklinken des Vierleiterstromkreises stehen.

   Der Einleiterstromkreis 21, 27 erstreckt sich von dem Kontakt des Relais 1 über die zwei parallel geschalteten Leitungen der Linie   Lj.   über die Windung eines   Verstärker-Kontrollrelais. 3 bei   der   Station 8,   sodann über die zwei parallelen Leiter der Leitung L2 und 
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 entweder des Relais 1 oder Relais 2 oder beider   zugleich der Einleiterstromkreis geschlossen   wird,   um   das Verstärkerkontrollrelais 3 zu erregen, das dann den Heizstromkreis der   (Hühkathude   der Verstärker sehliesst, wodurch dieselben zur Wirkung kommen. 
 EMI2.3 
 Praxis kann die Frequenz des benutzten Rufstromes variiert werden :

   wo es die umstände zulassen, kann die Frequenz des durch das Relais übermittelten Rufstromes. der auf die abgehende Leitung des Vierleiterstromkreises gesendet wird, dieselbe sein wie jene. die von der endigenden Zweiwegleitung empfangen wurde. 



   In der Station D betätigt der über die Leitung L, geschickte Rufstrom ein geeignetes auf   Aufstrom   ansprechendes Relais 7, welches andere Relais kontrolliert, wodurch der Teil eines Potentiometers 8. das im Nebenschluss zum Aufnahmstromkreis des Verstärkers A1 liegt, geöffnet wird. während gleichzeitig die Induktionsspule. die den Abgabestromkreis des Verstärkers A4 mit der Leitung   L ; verbindet, kurz-   
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 sichert ist. 



   Der über die Leitung   L2   geschickte Rufstrom betätigt in der Station E ein auf Rufstrom ansprechendes Relais 9, das in Brücke zum Empfangsstromkreis des Vierleiterübertragers liegt.   Das Relais. 9 kon-   trolliert die Tätigkeit eines Relais 10. wodurch Rufstrom von 16 Perioden auf die endigende Zweiweg- 
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111 ähnlicher Weise ist, um ein   Durchrufen   von der Station E zur Station C zu   ermöglichen.   in Brücke zum   Sendestromkreis. M   des Vierwegübertragers in der Station E ein Relais   11   vorgesehen, daeinen   Generator 18 kontrolliert. wodurch Rufstrom   mit 133 Perioden über einen   Transformator-J. 9 nach   
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 dem Abgabestromkreis des Übertragers A2 verbindet, kurzschliesst.

   Der Rufstrom von der Leitung L3 wird dann durch die Verstärker   Aa   und   A4     verstärkt   und über die Leitung   L't   nach der Station C gesendet. wo ein Relais 16 betätigt wird, um die Zuführung des Rufstromes von 16 Perioden auf die endigende Zweileiterlinie über die Kontakte des Relais 17 zu   überwaehen.   
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 Summerelais 18 und 19 erreicht, die mechanisch abgestimmt sind, so dass ihre Anker mit einer Periodenzahl von ungefähr 133 Perioden pro Sekunde   schwingen   und so den 16 Periodenstrom in die verlangte höhere Frequenz bringen. 



   Die Arbeitsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende :
Angenommen, die zu den Stöpseln P1 und P gehörigen Schnurstromkreise seien mit den   endigendt'1I   Zweileiterlinien in der Station C und E verbunden und diese Stöpsel seien in die Klinken J und J1 des Vierwegstromkreises eingeführt, so wird infolge der Einführung des Stöpsels P in die Klinke J ein Stromkreis von der Batterie über die Wicklung des Relais   1,   Hülsenkontakte der Klinke J und Stöpsel P und 

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 Wicklung des Relais 20 zur Erde geschlossen. Ein ähnlicher Stromkreis wird über das Relais 2 in Station E hergestellt.

   Nach Erregung des Relais 1 wird der positive Pol der Batterie mit dem Leiter 21 eines Einfach-Stromkreises verbunden, welcher vom Mittelpunkte der   Sekundärwicklung   einer Induktionsspule 22 parallel über die zwei Hälften der genannten Wicklung und von da parallel   über die. beiden   Seiten der Linie Li. über die beiden Hälften der Primärwicklung der Induktionsspule 23 zum Leiter 24, über die 
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 über die beiden Seiten der Linie   L2.   über die beiden Hälften der Primärwicklung der Induktionsspule 26,   Leitung : : 7 und Über   den Vorderkontakt des   Relais : : zum   negativen Pol der Batterie in Station E geht. Hiedurch wird das Relais. 3 in Station D erregt, wodurch das folgende Resultat erzielt wird.

   Für den Fall, 
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 kreis über den   Rückkontakt   des   Relais : ! zur   Erde gehen, wodurch ein Erregerstromkreis für Relais 3 geschlossen wird. Falls der Stöpsel   7   in die Klinke J1 eingeführt wird. bevor der Stöpsel P in die Klinke. J eingeführt ist. wird der erwähnte Stromkreis vom negativen Pol der   Batterie in Station E iiber   den Vorder- 
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 Es ist   somit zu ersehen, dass.   wenn einer der Stöpsel P oder P1 oder beide in die entsprechenden Klinken eingeführt werden, das Relais 3 erregt wird. 



   Beim Erregen des Relais 3 wird ein Stromkreis geschlossen von der Heizbatterie Aüber den Vorderkontakt des Relais 3, die Glühkathoden 28, 29, 30 und 31 in Reihe zur geerdeten Seite der Batterie J. 



  Die Fäden der vier Verstärker kommen nun zum Glühen, so dass unter dem Potential, das von der Batterie B in den Abgabestromkreisen der   Verstärker   herrührt, eine Entladung von Glühkathode zur Anode   jedes der Verstärker   erfolgt, so dass   sie im wirksamen Zustand   sind. Bevor der Heizstromkreis für die Glühkathode geschlossen wrid, wird keine Energie seitens der Batterie. 1 oder   B   abgegeben. da 
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 zur   Linie L, ilbei   die Induktionsspule   2. 3 und über   das Potentiometer 8 mit Induktionsspule 35 zum Aufnahmestromkreis des Verstärkers A1 geleitet.

   Die Sprechströme gehen sodann durch die hintereinander angeordneten Verstärker A1 ud A2, werden hieduren verstärkt und sodann über die   Induktionsspule. ? J   
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 keine Energie in diesem Stromkreis verausgabt wird. 



   Wird   Rlistroul ilber   eine mit dem Stöpsel P   verbundene endigende Zweileiterlinie gesendet, so   
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 sprechenden Relais 4 übermittelt, das in Brücke zum abgehenden Stromkreis 5 geschaltet ist. Das Relais. 4 wird hiedurch erregt und schliesst bei seinem   Vorderkontakt   einen Stromkreis von Erde über 
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 sollte. Durch die Aberregung des Relais 50 wird wie nachstehend beschlieben. Rufstrom der endigenden Zweileiterlinie zugeführt.

   Das Relais   51   schliesst bei seinem Unterkontakt einen Stromkreis von Erde 
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 und verbindet die   Sekundärwicklung   der Induktionsspule   5.'} mit   der Linie   LI, so dass 133-Perioden-     Rnfstrom   über die   Induktionsspulen 5.   und 22. in die Linie Li gesendet wird. Sobald dieser Rufstrom über die Linie L1 und durch die   Induktionsspule 2-3 gesendet wurde, betätigt   er in Station D das Relais 7. das hiedurch den Stromkreis des normal erregten Relais 54 öffnet, welches durch seine Aberregung bei 
 EMI4.2 
 z   @r Batterie schliesst.

   Das   so erregte Relais 10 führt bei seinen Vorderkontakten 16-Perioden-Pufstrom über die Klemmen der   Klinke   und des Stöpsels P1 der endigenden Zweileiterlinie zu. ln gleicher Weise 
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 die die Wicklungen 39, 40 und 41 enthaltende Induktionsspule   der Wicklung des auf Rufstrom ansprechen-   den Relais 11 übermittelt. Letzteres wird sodann erregt und   schliesst   bei seinem   Vorderkontakt einen   Stromkreis von   Erde, Vorderkontakt   des normal erregten Relais   5a. \'orderkontakt   des Relais 11 und von da parallel über die Wicklungen der Relais   57   und 58 zur Batterie.

   Das hiedurch erregte Relais   57 schliesst   bei seinem   Unterkontakt   einen Sperrstromkreis von Erde. über die Wicklung des Relais 56, um dasselbe erregt zu erhalten, so dass es auf eine   möglicherweise   erfolgende Betätigung des Relais 9 herrührend von 
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 ansprechen kann. Das   Relais. 57 schliesst   bei seinem oberen Kontakt einen Stromkreis von   Erde über   den vorderen Kontakt dieses Relais, über den rückwärtigen Kontakt und die Wicklung des Summerrelais 19 und über die Primärwicklung der Induktionsspule 59   za   einer Quelle von 16-Periodenstrom.

   Das Summerrelais 19 wird dadurch betätigt, um den   16-Periodenstrom in   einen solchen von   13 ; 3 Perioden   zu verwandeln. welcher über die Induktionsspule 69 und über die vorderen Kontakte des Relais 5S nach der Primärwicklung der Induktionsspule 42 gesendet wird. Der durch Relaiswirkung übersetzte Rufstrom 
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 wird dadurch   betätigt.   um den Stromkreis des normal erregten Relais 50 zu öffnen, welches hiedurch aberregt wird und bei seinem rückwärtigen Kontakt einen Stromkreis von Erde über die Wicklung des Relais 17 schliesst, welches anspricht und den 16-Perioden-Rufstrom zur endigenden mit der Klinke J verbundenen Zweileiterlinie führt. 



   Es sei noch erwähnt, dass beim Ansprechen des Relais 61 das durch den Kurzschluss der   Sekundär-   wicklung der Induktionsspule 25 bewirkt wird, geleichzeitig der Nebenschluss zum Potentiometer 15 geöffnet 
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   Wenn ein genauer Ausgleich zwischen der künstlichen Linie N3 und der endigenden Zweileiterlinie auf der Station E erzielt und aufrecht erhalten würde, so würde kein Rufstrom über den Stromkreis 5 und Linien   L1   und   L2   zurückfliessen, da aber in der Praxis eine genaue   Ausbalancierung   nicht gut möglich ist, so ist es notwendig, Vorrichtungen vorzusehen, um zu verhindern, dass der so gesandte Strom über die Leitung   L2 fliesst,   das Relais 9 betätigt und so verursacht, dass   Rut'strom   auf die endigende Zweileiterlinie bei der Station E kommt. Das   Kurzschliessen   der   Sekundärwicklung   der Induktionsspule   45   
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AT91621D 1917-10-16 1920-02-13 Einrichtung zur Übertragung und Verstärkung von Strömen, insbesondere für die Zwecke der Telegraphie und Telephonie. AT91621B (de)

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