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Vorrichtung zum Ableiten und Sammeln von gezählten Münzen in Sammelbehälter.
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zeichnet. dass die gezählten Münzen losen Behältern einer Drehscheibe in der Weise zugeführt werden, dass jeder Behälter eine vorher bestimmte Anzahl von Münzen aufnehmen kann.
Auf den Zeichnungen ist ein Austühlungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ver- anschaulicht, und zwar in Verbindung mit der im Patente Nr. 60646 beschriebenen Zahl vorrichtung.
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zeichnet sind.
1 bezeichnet den Kasten, in welchem die den Gegenstand der Erfindung nicht hildende
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Zur Einfüllung einer vorbestimmten Auzahl von Münzen in jeden Behälter o dient folgende Vorrichtung.
An einer in geeigneten Lagern des Kastens 1 ruhenden Welle 13 ist ein Winkelhebcl j ! 7. F
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stelles angebracht sein, um eine Drehung des Zahnrades in entgegengesetzter Richtung zu verhüten. Die Zurückbewegung der Stange 20 kann erforderlichenfalls durch eine Feder unter- stützt werden. Auf jederiSeite eines Lagers 27 der Welle 13 ist auf letzterer ein mit einem gegen
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Lagerbockes ein Bügel 35, der nach unten gerichtete Schenkel besitzt. Auf der anderen Seite des genannten Lagerbbckes benndet sich ein nach oben reichender Arm 36, dessen oberes freies Ende 37 winkel-oder dachförmig ist.
Jeder Schenkel des Bügels 35 bildet eine Hülse, in welcher ein unter der Wirkung einer Feder 39 stehender Kolben 38 ruht (siehe Fig. 6), der mit seinem oberen Ende etwas über die Hülse heraus reicht und mit dem entsprechenden Bogenstücke 28 bzw. 29 zusammenwirkt. An jedem Schenkel des Bügels 35 ist weiterhin ein von einer Feder beeinflusster zweiarmiger Hebel 40, 41 drehbar, dessen ober Arm 40 mit dem Stift 30 bzw. 31 zusammenwirkt. Der untere Arm 41 kann mit einem Ansatz 42 des Lagerbockes 32 in Eingriff treten und den betreffenden Schenkel des Bügels 35 hiedurch in seiner oberen Lage'festhalten. An dem vom Bügel 35 abgekehrten Ende der Welle 34 befinden sich zwei Arme, welche eine Hemmung 43 bilden.
Diese wirkt nie an der Unterseite der Drehscheibe 4 in einem Kreis angebrachten Einschnitten 44 zusammen, deren Anzahl gleich der Anzahl der Behälter 5 ist. Auf zwei quer über dem Kasten 1 liegenden Stangen 45 läuft mittels Rollen 46 ein Wagen 47 (Fig. 6 und 7). Letzterer geht unter dem Kanal 3 hinweg und ist mit einer der Mündung dieses Kanals entsprechenden Öffnung 48 versehen (siehe Fig. 3). Der Wagen dient zum Abschliessen und Freigeben des Kanals 3. An dem einen Ende des Wagens ist ein Seil 49 befestigt, welches über Seilrollen 50 (Fig. 4) hinweggeht. Das andere Ende des Seiles ist mit dem einen Ende einer Schraubenfeder 51 verbunden, welche sich quer über dem Kasten erstreckt und mit ihrem anderen Ende an einer Schraubenmutter 52 befestigt ist.
Letztere sitzt auf einer mit Gewinde versehenen Spindel 53 mit äusserem Knopf 54. Die Spannung der Feder 51 kann also durch Drehung des Knopfes geregelt werden. Durch eine um einen festen Punkt drehbare Klinke 55, die in einem Einschnitt 56 (Fig. 6) am Wagen 47 eingreift, wird letzterer gegen die Wirkung der Feder 51 in einer derartigen Lage festgehalten, dass seine Öffnung 48 gerade gegenüber der Mündung des Kanals 3 liegt. Das obere Ende 37 des Armes 36 (siehe Fig. 6) wirkt mit der genannten Klinke 55 zusammen.
Auf der Welle 6 ist schliesslich eine durchbrochene Scheibe 59 (Fig. 3) befestigt, die eine der Anzahl der Behälter 5 entsprechende Anzahl Ansätze 60 besitzt, welch letztere mit einem Einschnitt 611 des Wagens 47 zusammenwirken.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende :
Es sei angenommen, dass ein jeder Behälter zur Aufnahme von 40 Münzen bestimmt sein soll. Nach vierzigmaligem Anheben der Stange 20 soll also der Kanal 3 abgeschlossen, der gefüllte Behälter 5 weggeführt und ein anderer leerer Behälter unter den Kanal 3 gebracht werden, worauf letzterer wieder geöffnet werden soll. Hiezu wird nun die Kurbel 23 an der Skala 24 vierzig Münzen entsprechend eingestellt. Der Kanal 3 soll nun geöffnet werden und es sei angenommen, dass das Zählrad leer ist, sowie dass die Zählvorrichtung eben in Tätigkeit tritt. Die einzelnen Teile des Mechanismus befinden sich hiebei in den in den Zeichnungen angegebenen Stellungen.
Bei jedem Anheben der Stange 20 wird das Zahnrad 14 um 21/2 Zä1ne gedreht, wobei zunächst die eine Klinke das Rad um 21/2 zähne vorwärtsdreht und darauf zurückgeht, wonach die andere Klinke einfällt und ds. s Zalfnrad um 21/2 Zähne vorwärtsbewegt und zurückgeht usw. Nach vierzigmaligem Anheben der Stange 20 hat sich demzufolge das Zahnrad 14 um 100 Zähne, d. h. um eine halbe Umdrehung gedreht. Während dieser Vorgänge hat das linke exzentrische Bogenstück 28 den Kolben 38 hinuntergedrückt und die Feder 39 gespannt, worauf der Stift 30 den Hebel 40, 41 derart beeinflusst hat, dass letzterer den entsprechenden Ansatz 42 des Lagerbockes 32 verlässt.
Zu diesem Zeitpunkt drückt das Bogenstück 28 noch gegen den Kolben 38. Es drückt daher die Feder 39 den entsprechenden Schenkel des nunmehr freigewordenen Bügels 35 herunter, so dass die Welle 34 eine Teildrehung ausführen kann, wobei der Arm 36 mitgenommen wird. Hiedurch hebt der Arm 36 mit der einen seiner abgeschrägten Flächen die Klinke 55 an, so dass der Wagen 47 unter ders wirkung der Feder 51 gegen den Anhalteblock 57 bewegt wird. Hiedurch wird die Mündung des Kanals 3 abgeschlossen und die weitere Zuführung von Münzen in den Behälter verhindert. Durch die genannte Drehung der Welle 34 wird durch die Hemmung 43 von der
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Drehscheibe 4 frei, so dass sich diese unter der Wirkung des Federwerkes 8 drehen kann.
Es wird hiebei einer der Ansätze 60 in den Einschnitt 611 am Wagen 47 eingreifen, so dass diese entgegen der Wirkung der Feder 51 zurückgeführt wird und demzufolge die Klinke 55 wieder in den Einschnitt 56 am Wagen 47 eingreifen kann, und zwar behufs Verriegelung des Wagens in seiner normalen Stellung, in welcher der Kanal 3 wieder geöffnet ist. Wenn der Kanal 3 geöffnet ist, hat der rechte Hebel 40, 41 (siehe Fig. 4) den rechten Schenkel des Bügels 35 in der oberen Stellung verriegelt und das Bogenstück 28 steht nicht mehr in Eingriff mit dem Kolben 38. Nunmehr wird der rechte Schenkel des Bügels 35 und die andere abgeschrägte Fläche am Ende 37 des Armes 36 die oben beschriebenen Arbeitsvorgänge ausführen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Ableiten von gezählten Münzen in Sammelbehälter, die auf einer schrittweise weitergeschalteten Drehscheibe angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Verschlussvorrichtung für den Münzenkanal (3), die nach dem Einfüllen einer bestimmten Münzenanzahl in einen der Sammelbehälter (5) selbsttätig geschlossen und bei der Fortschaltung der Drehscheibe (4) und der Sammelbehälter wieder selbsttätig geöffnet wird.