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Neigungswage.
Vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen an Zeigerwagen, welche Wagen das Gewicht sowohl verhältnismässig grosser als auch relativ kleiner Warenmengen auf ein und derselben Wage ermitteln. und zwar unter Anwendung von nur wenigen vollständig gleichen lose abhebbaren
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Gewichte als Zehner und die angezeigte Zahl auf der Skala als Einer abliest.
Um die durch die Anordnung dieser losen Gewichte bedingte Fehlerquelle auf ein Mindestmass
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verhätet wird, wobei unterhalb des Gewichtsträgers ein federndes Lager oder dgl. vorgesehen wurde, um hiedurch die für jede Wage besonders gefährlichen Stösse sowie eine Verschiebung der betreffenden Teile der Wage auf den Messerschneiden zu verhüten. Mit anderen Worten, das
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Drehung gesichert und kann also keine Verschiebungen wirksamer Teile sowie keine schädlichen Einwirkungen auf die Konstruktion und Struktur der Wage ausüben, und zwar nicht allein während des Gebrauchs der losen Gewichte, sondern auch während ihres Nichtgebrauchs.
Fernerhin wirken diese Einrichtungen derart, dass die losen Gewichte stets zentrisch zum Aufhängungspunkt gehalten werden, so dass also alle der Wage schädlichen Bewegungen seitens dieser Einrichtung durch diese Zentrierung verhütet werden.
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wenduggelangen.
Fig. 3 ist die Seitenansicht einer gemäss der Erfindung ausgeführten Plattformwage.
Fig, 4 stellt eine Ausführungsform eines an einer mit kettenartiger grosser Schlaufe ver-
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und während der Wiegeoperation am Schwingen, Drehen oder anderen schädlichen Bewegungen verhindert wird.
Unter dem Gewichtshalter 20 ist ein elastisches Widerlager angeordnet, das aus einem Stossminderer 28 besteht, in welchem ein Kolben 29 sich in Öl oder in einer anderen Flüssigkeit bewegt. Eine am Kolben befestigte Kolbenstange 30 ist an ihrem Ende mit einem Kopf 31 vor sehen, wobei Federn 32 und 33 unter dem Kopf 31 und dem Tauchkolben 29 vorgesehen sind. Das steigbügelartige Gewichtshaltersystem 20 berührt den Kopf 31, wenn der Zeigerarm 1 auf den Nullpunkt der Skala 7 fällt, so dass der Wagebalken 8 von dem Gewicht des steigbügelartigen Haltersystems nebst seinem Inhalt entlastet wird und gestattet, dass der Wagebalken 8 und mit ihm der Zeiger 1 ohne jeden schädlichen Stoss zur Ruhe kommt.
Das Seil oder die Kette bzw. die Stange 21 hängt an einem Messersehneidezapfen 34 herab, der in einem in einer Öffnung oder Ausnehmung 35 des Wagebalekns 8 untergebrachten Block sitzt. Die Biegsamkeit des Seiles oder der Kette oder die Schlaufe der Stange 21 erlaubt, dass der Doppelhaken 38 des Seiles. der Kette oder der Stange 21 seine Lage auf dem Messerschneidezapfen 34 stets beibehalt, nachdem die Bewegung der losen Gewichte aufgehalten ist. Ein Umkippen dieser haken 38 würde infolge der dadurch entstehenden ruckweisen Bewegung die Wiegeoperation auf das schädlichste beeinflussen. Gerade diese Kippbewegung ist besonders nachteilig für die ganze Wägevorrichtung und besonders für das Band 9.
Der Block 36 ist durch Bolzen 39 am Waagebalken X befestigt und kann in seitlicher oder senkrechter Richtung durch Packungsmittel so justiert werden, dass der Messerschneidezapfen 34 seine genaue Lage einnehmen kann.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei welcher die losen Gewichte in einem steigbügelartigen Behälter untergebracht sind, ebenso wie vorher, aber an einer Stange mit Schlaufe 37 aufgehängt sind, welche (in der Zeichnung nicht dargestellt) am Wagebalken aufgehängt wird, wobei ein Querstück 40 die Teile auseinanderhält.
PTENT-ANSPRÜCHE :
1. Ncigungswage mit vervielfachter Wägekapazität. dadurch gekennzeichnet, dass das
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