DE847660C - Schwingende Lagerung von Bruecken an Brueckenwaagen - Google Patents

Schwingende Lagerung von Bruecken an Brueckenwaagen

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DE847660C
DE847660C DEP36218A DEP0036218A DE847660C DE 847660 C DE847660 C DE 847660C DE P36218 A DEP36218 A DE P36218A DE P0036218 A DEP0036218 A DE P0036218A DE 847660 C DE847660 C DE 847660C
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bridge
pan
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DEP36218A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl-Ing Peuker
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/23Support or suspension of weighing platforms
    • G01G21/235Support or suspension of weighing platforms using knife-edge bearings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Schwingende Lagerung von Brücken an Brückenwaagen Es sind bereits Brückenlagerungen für Brückenwaagen vorgeschlagen worden, die so ausgebildet sind, daß die Waagenbrücke sowohl Längs- als auch Querbewegungen ausführen kann. Bei diesen Waagen werden bei Querbewegungen der Brücke die Pfannen und insbesondere die Schneiden durch seitliche Stöße ungünstig beansprucht, wodurch die Lagerstellen, besonders dann, wenn sie hochgehärtet sind, vorzeitig zerstört werden. Man hat deshalb bereits die NVaagenbrücke mit tief nach abwärts reichenden Stützen verseheu, die je an einem kettengliedartig ausgebildeten Ring angreifen, der auf einem auf der Schneide des Lastübertragungsorgans aufruhenden Pfannenkörper aufgehängt ist, wobei die Tragfläche des Pfannenkörpers der Form des Ringes entsl)recllell(l gekrüllllnt ausgebildet ist, «m Schwingbewegungen des Ringes in seiner Ebene zuzulassen. Um ein Abgleiten der Ringe bei Querbewegungen zu verhüten, ist jede Auflagerfläche gleichzeitig rinnenförmig ausgebildet. Die Brücke kann bei dieser Ausbildung der Aufhängung wohl Schaukelbewegungen ausführen, doch wird das Zurückführen in ihre Ausgangsstellung durch die verhältnismäßig tief unterhalb der Schneiden an greifenden Brückenstützen bewirkt. Hierdurch wird die Höhe des Unterbaues der Waage vergrößert und das Abheben der Brücke zwecks Überprüfung der Lastühertragungsmittel sowie der Schneiden niid Pfannen erschwert. Es sind ferner bei Neigungswaagen sowie bei Dezimalbrückenwaagen selbsteinstellbare Schneidenlager vorgeschlagen worden, bei welchen die Pfanne sich durch gekrümmte Aus- bildung ihrer Auflagerfläche bzw. des Abstützungsorgans der Lage der Schneide anpassen kann, so daß diese satt auf der Pfanne aufruht.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine schwillgende Lagerung von Brücken an Brückenwaagen und bezweckt, die angeführten Nachteile der bekannten Lagerungen zu beseitigen und Stöße gegen die Brücke so abzufangen, daß die Schneiden und Pfannen vor ungünstigen Beanspruchungen gesichert sind und das Rückpendeln der Brücke in ihre Ntittellage mit Sicherheit gewährleistet ist, wobei die Bauart gegenüber den bekanntenBrückenwaagenbei geringem AIaterialaufwand wesentlich vereinfacht und die Höhe des Unterbaues verflngert ist. Die neue Bauart ermöglicht eine rasche Überprüfung der Lastübertragungsmittel durch einfaches Abheben der Brücke. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die Brücke an ihren Auflagern je unmittelbar auf einem die Pfanne für das Brückenlager aufweisenden Schwingkörper aufruht, dessen Auflagerfläche aus einer Wälzfläche besteht, deren Krümmungshalbmesser größer ist als ihr kleinster Abstand vom Pfannenlager. \Venn die Brücke nur in einer Richtung schwingen soll, kann der Schwingkörper aus einem Zylinderausschnitt bestehen, der unten die Pfanne für ein Schneidenlager aufweist.
  • Soll die Brücke nach allen Richtungen schwingen, so wird als Schwingkörper ein Kugelausschnitt mit einer Kegelpfanne vorgesehen. Gegebenenfalls kann der als Kugelkalotte ausgebildete Schwingkörper auf einem Träger befestigt sein, der längs und quer beweglich zur Brücke gelagert ist, wozu er zwei fest angeordnete Stehbolzen tragen kann, die mit Spiel durch eine die Pfanne für eine Schneide aufweisende Platte hindurchragen und mit Wälzflächell auf ihr aufruhen. Wird die Brücke durch mehr als drei Schwingkörper unterstützt, so ist es vorteilhaft, wenn jede kugelige Wälzfläche derselben an ihrer iußersten Kante von einem an der Brücke befestigten Ring umfaßt ist, wodurch bei ungleichmäßiger Belastung der Brücke bei Schwingbewegungen derselben eine zwangsläufige Führung der Schwingkörper erzielt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in vier beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt.
  • In Abb. I ist mit I die Brücke, mit 2 eine Schneide der die Belastung der Brücke auf die Auswiegevorrichtung übertragenden Hebeleinrichtung bezeichnet. Zwischen der Brücke I und der Schneide 2 ist ein mit einer Pfanne 3 versehener Schwingkörper 4 angeordnet, gegen dessen einen Umfangsteil eines Zylinders bildende Umfangsfläche 5 sich die Brücke I abstützt. Der Krümmungshallmesser R dieser eine Wälzfläche bildenden Auflagerfläche für die Brücke ist größer als ihr kleinster Abstand r von der Schneide 2. Wird die Brücke 2 aus ihrer Ruhelage beim Aufbringen der Last z. B. in der Richtung des waagerechten Pfeiles verschoben, so wird der Schwingkörper in die strichpuiiktiert gezeichnete Stellung mitgenommen, die Brücke jedoch infolge des stäiidig zunehmenden Abstandes zwischen der Schneide und der Wälzfläche 5 etwas angehoben. Die Berührungslinie zwisclieii Brücke I und der Wälzfläche 5 liegt danit seitlich <1er Kante der Schneide 2, so daß die Gewichtslast /', die vor der X erschiebung in Richtung der durch die Spitze der Schneide gehenden Senkrechteii wirksam war, nun mit eiiien-Hebelarm wirksam ist, der dem waagerechten Abstand des Lastangriftes von der Schneide gleich ist und den Schwingkörper nach \aufhören des Stoßes wieder in Seine Ausgangsstelluiig zurückpendeln läßt, bis sie wieder in Itichtung der durch die Schneide gehenden Senkrechten verläuft und damit der Gleichgewichtszustand eintritt.
  • Nach Abb. 2 ist ein Schwingkörper 6 vorgesehen der als Auflagerfläche für die Brücke 1 eine Kugelfläche 7 aufweist, während er unten eine auf einen: Kegel 8 abgestützte Kegelpfanne g trägt. Der Krümmungshalbmesser der kugelförmigeii Wälzfläche 7 ist wieder größer als ihr kleinster Abstand von der Spitze des Kegels S, so daß beimVerschiel)ell der Brücke I in beliebiger waagerechter Richtung ein selbsttätiges Kückpendeln in die Ausgangsstellung erzielt wird.
  • In Abb. 3 ist eine Brückenlageruiig ersichtlich, bei welcher die Brücke 10 mit einem Kegelzapfen ii auf einer Pfanne 12 eines Schwingkörpers 13 aufruht, der sich mit einer WälzflLiche 14 in Form einer Kugelfläche auf einer Auflagerfläche 15 der Übertragungseinrichtung auf die Auswiegevorrichtung abstützt. Wird die Brücke 10 samt der Schneide lt in die strichpunktiert gezeichnete Stellung verschoben, so wird auch der Schwingkörper 13 wie angedeutet verschwenkt, wobei seine Wälzfläche 14 auf der Auflagerfläche 15 abrollt. Wie ersichtlich, eilt dabei der Berührungspunkt 16 der beiden Flächen 14, I5 infolge der auch bei dieser Ausführullgsform bestehenden Bedingung zwischeit dem Halbmesser der Wälzfläche 14, der größer ist als der kleinste Abstand der Spitze des Kegels 1 1 von der Auflagerfläche 15, dieser Kegelspitze etwas vor. Die Gewichtslast P greift daher an einem Hebelarm an, der dem waagerechten Abstand der Kegelspitze von dem über dem Berührungspunkt I6 errichteten Lot entspricht, so daß nach Erreichung der Endstellung der durch die seitliche Stoßkraft ausgelösten Bewegung ein Zurückpendeln in die Ausgangsstellung eintritt.
  • An Stelle der in den Abb. 2 und 3 vorgesehenen Kegelpfannen und -zapfen kann die Abstützung des Schwingkörpers mit kugelförmiger Wälzfläche durch einen Träger erfolgen, der längs und quer beweglich zur Brücke gelagert ist. Dies kann z. B. durch zwei einander sich kreuzende Schneidenlager in bekannter Weise vorgenommen werden, oder es kann auch die in Abb. 4 ersichtliche Ausführungsform gewählt werden. Der Schwingkörper ist hier als Kugelkalotte 17 ausgebildet, deren Alittelpunkt I8 ist und die mit einer unter ihr vorgesehenen Kugelzone 19 mit dem Mittelpunkt 20 aus einem Stück besteht, deren Oberfläche die Leitstrahlen 2I berühren. Der Körper I7, 19 ist mit einem Träger 22 durch eine Schraube 23 verbunden, der zwei Stehbolzen 24 trägt, deren Mutterii 25 kugelförmige Andrehflächen 2G aufweisen, mit welchen sie auf entsprechende Gegenausnehmungen von die Bolzen 24 mit Spiel umfassenden Bohrungen 27 eines Balkens 28 aufruhen. Dieser ist mit einer Pfanne 29 auf einer Schneide 30 der Übertragungseinrichtung gelagert.
  • Die Brücke 31 trägt einen Ring 32 mit kugeliger Innenfläche, die den Körper 17, 19 an seiner äuBersten Kante umfaßt.
  • Wird die Brücke 31 samt dem Ring 32 aus der vollgezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gebracht, so nehmen die Brückenabstützteile die auf gleiche Weise dargestellte Lage ein. Der Berührungspunkt zwischen Brücke und Kugelkalotte I7 liegt dann huber dem auf dem seitlich des Schneidenlagers 29.
  • 30 liegenden Schnittpunkt I8 der strichpunktiert gezeichneten Leitstrahlen 21 errichteten Lot 33, und zwar etwas höher als der Berührungspunkt der Ausgangsstellung. Die Last greift daher wieder seitlich des Schneidenlagers 29, 30 an und drängt die Lagerungsteile in ihre ursprüngliche Lage zurück. Wie ohne weiteres verständlich, können die Lagerungsteile auch Schwingbewegungen parallel zur Schneide (A1)1). 5) sowie auch in jeder beliebigen Richtung ausführen. l)er KiIig 32 sichert die zwangsläufige Bewegung zwischen der Brücke und ihrer Lagerung auch dann, wenn durch ungleichmäßige Belastung derselben die Berührung mit einer der Lagerungen verlorengehen sollte. Diese Anordnung kann natürlich aucli bei den vorher beschriebenenAusführungsformen aiigewendet werden. Die erfindungsgemäße Lagerung kann auch bei anderen Meßeinrichtungen, z. lA. Iaterialprüfmaschiiien, Anwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwingende Lagerung von Brücken an Brückenwaagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (I bzw. 10 bzw. 31) an ihren Auflagern je tinmittelbar auf einem die Pfanne (3 bzw. g bzw 12 oder 29) für das Brückenlager (2 bzw. 8 bzw. 11 oder 30) aufweisenden Schwingkörper oder Schwingkörperanordnung (4 bzw. 6 bzw. I3 oder I7, 22, 28) aufruht, dessen bzw. deren Auflagerfläche aus einer Wälzfläche (5 bzw. 7 bzw. 14 bzw. 17) besteht, deren Krümmungshalbmesser größer ist als ihr kleinster Abstand vom Pfannenlager.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen Brücke (I, Abb. t) und dem Schneidenlager (2) vorgesehenen Zylinderausschnitt (4), der die Pfanne (3) für das Schneidenlager aufweist.
  3. 3. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwingkörper ein Kugelausschnitt (6 bzw. 13, Abb. 2 und 3) mit einer Kegelpfanne (9 bzw. I2) vorgesehen ist.
  4. 4. Lagerung nach den Ansprüchen I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Kugelkalotte (17, Abb. 4 und 5) ausgebildete Schwingkörper auf einem Träger (22) befestigt ist, der längs und quer beweglich zur Brücke (3 1) gelagert ist.
  5. 5. Lagerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (22) zwei StehbOlZell (24) fest angeordnet sind, die mit Spiel durch einen die Pfanne (29) für eine Schneide (30) aufweisenden Balken (28) ragen und mit Wälzflächen (26) auf diesem aufruhen.
  6. 6. Lagerung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kugelwälzfläche aufweisende Schwingkörper (17) an seiner äußersten Kante von einem an der Brücke (3 i) befestigten Ring (32) mit kegeliger Iiinenfläche umfaßt ist.
DEP36218A 1949-03-10 1949-03-10 Schwingende Lagerung von Bruecken an Brueckenwaagen Expired DE847660C (de)

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DE (1) DE847660C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2840367A (en) * 1953-08-04 1958-06-24 Toledo Scale Corp Self-aligning bearing
WO2010075970A1 (de) * 2008-12-16 2010-07-08 Hottinger Baldwin Messtechnik Gmbh Standfuss für eine wägezelle
CN113557413A (zh) * 2019-03-13 2021-10-26 株式会社百利达 重量测定装置

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WO2010075970A1 (de) * 2008-12-16 2010-07-08 Hottinger Baldwin Messtechnik Gmbh Standfuss für eine wägezelle
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