DE804228C - Ausschlagvorrichtung fuer kastenlose Formen - Google Patents

Ausschlagvorrichtung fuer kastenlose Formen

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DE804228C
DE804228C DEP35519A DEP0035519A DE804228C DE 804228 C DE804228 C DE 804228C DE P35519 A DEP35519 A DE P35519A DE P0035519 A DEP0035519 A DE P0035519A DE 804228 C DE804228 C DE 804228C
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DE
Germany
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conveyor
knockout device
swing
forms
knockout
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Expired
Application number
DEP35519A
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English (en)
Inventor
Karl Baumgaertner
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STOTZ A G EISENGIESSEREI und M
Original Assignee
STOTZ A G EISENGIESSEREI und M
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • B22D33/02Turning or transposing moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Ausschlagvorrichtung für kastenlose Formen Es sind bereits selbsttätige Ausschlagvorrichtungen für Formkästen bekannt, die auf stetigen Förderern fortbewegt und abgegossen «erden. Für kastenlose Formen hat man dagegen stetige Förderer bisher nicht benutzt, weil die Aufgabe des selbsttätigen Ausschlagens dieser Formen nicht befriedigend gelöst war.
  • Die kastenlosen Formen sitzen bekanntlich auf einem Unterhoden oder einer Platte und mußten nach dem bisherigen Stand der Technik, nachdem sie während des Fördervorganges abgegossen wurden, mit ihrem Unterloden von dein Förderer zum Ausschlagen Heruntergenommen werden; der Unterhoden mußte dann entweder wieder auf den Förderer gesetzt oder getrennt von diesem auf anderem Wege zu den Formmaschinen gebracht werden. 11i liei<len F;illcii l1:itte man den Unterboden nochmals von Hand bewegen iniissen, wodurch die Verwendung stetiger Förderer Ueschwerlich und unwirtschaftlich gemacht worden wäre.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Ausschlagvorrichtung für kastenlose Formen, welche die wirtschaftliche Verwendung stetiger Förderer auch für solche Formen ermöglicht, indem die auf dem Förderer abgestellten und abgegossenen Formen mit ihrem Boden mittels einer vorn Förderer selbst gesteuerten Vorrichtung von den Förderschaukeln heruntergestoßen und dabei ausgeschlagen werden. Der Boden der Form wird aber dabei nicht abgenommen, sondern lediglich gekippt, und bleibt an der Schaukel hängen, so daß er von dieser festgehalten und selbsttätig wird. Die Form wird hierbei rechtwinklig zür Hahn des h<irdermittels v011 diesem al>gestoßen, wobei dieser Vorgang mit an sich bekannten Mitteln, beispielsweise auf mechanischem, pneumatischem, hydraulischem oder elektrischem Wege, von dem Förderer selbst gesteuert wird. Beim Überschlagen der Form fällt diese mit dem Abguß auf ein darunter befindliches vibrierendes Sieb, durch welches Sand und Abguß in bekannter Weise voneinander getrennt werden, indem der Sand hindurchfällt und der Abguß abgleitet, um am Ende aufgefangen zu werden.
  • Durch einen Anschlagkörper, gegen welchen der Formboden beim Überschlagen anstößt, kann dieser vollständig von etwa noch anhaftendem Sand befreit werden.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Form ein Ausführungsbeispiel einer Ausschlagvorrichtung nach der Erfindung gezeigt, wobei als Fördermittel ein Kreis- oder Schaukelförderer zugrunde gelegt ist.
  • Fig. i zeigt eine Teilansicht parallel zum Förderstrang.
  • Fig. 2 eine dazu senkrechte Ansicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Förderschaukel. Die Förderkette i wird in bekannter Weise durch Laufrollenglieder 2 getragen, die auf Schienen 3 laufen. An diesen Gliedern sind die Förderschaukeln 4 gelenkig aufgehängt.
  • Die Schaukeln sind einseitig ausgeführt, damit die Formen bequem aufgesetzt werden können und genügend Raum zum Abstoßen der Formen zur Verfügung steht. An der Äusschlagstelle werden die Schaukeln durch nach unten ragende Stifte 5 zwischen Führungsschienen 6 geradeführt.
  • Jede Schaukel besitzt zwei Tragholme 7, auf welchen der Unterboden 8 der Form mit seinen Rippen 9 aufsitzt. Auf diesem Unterboden ruht die kastenlose Form io. Senkrecht zu den Rippen 9 läuft eine Querstange i i, die zum Festhalten des Unterbodens beim Abkippen dient. Zu diesem Zwecke sind an den vorderen Enden der Schaukelholme 7 Haken 12 oder ähnliche Auffangvorrichtungen angebracht, in welche sich die Querstange i t beim Abkippen und Umlegen des Unterbodens einlegt, so daß dieser nicht von der Schaukel herabfallen kann.
  • Zum Abstoßen der Form von der Schaukel dient beispielsweise ein Preßluftzylinder 13, dessen tößel mit einer Platte 14 ausgerüstet ist, die sich S S gegen den Unterboden und die Form legt und beide nach vorn schiebt, und zwar bis zum Punkt A, wobei die Querstange nahe vor der Hakenendstellung steht. Unter Wirkung ihrer lebendigen Kraft schießen dann Unterboden und Form bis in die Endstellung vor und kippen hier infolge der Geschwindigkeit und des Übergewichtes um, wobei die Form auf das Vibrationssieb 17 fällt, durch welches der Abguß von dem Sande befreit wird.
  • Der Formunterboden, der durch die Querstange i t an der Schaukel festgehalten wird, schlägt mit seinem äußeren Ende gegen die Anschlagschiene 15, so daß etwa noch anhaftender Sand abfällt. Er pendelt dann in die strichpunktiert dargestellte Ruhelage 16 zurück und läuft in dieser Stellung mit der Schaukel weiter, so daß er später allgenommen werden kann.
  • Die Steuerung des Ausstoßvorganges erfolgt beispielsweise über einen Hebel 18, an welchen die Laufrolle i9 in der Ausschlagstellung anschlägt. Dadurch wird ein weiterer Hebel 2o verdreht, der über einen Steuerschieber 21 den Zustrom des Druckmittels zu dem Preßluftzvlinder 13 regelt und dadurch den Preßluftstößel in Bewegung setzt.
  • Selbstverständlich kann, wie eingangs erwähnt, an Stelle der lediglich beispielsweise gezeigten Preßluftsteuerung auch eine andere von dem Fördermittel betätigte Vorrichtung zum Vorschieben von Form und Unterboden in die Ausschlagstellung verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ausschlagvorrichtung für kastenlose Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einem selbsttätigen Förderer abgestellten und abgegossenen Formen (io) mittels einer vom Förderer selbst gesteuerten Vorrichtung samt ihren Unterböden (8) von den Schaukeln (4) heruntergestoßen werden.
  2. 2. Ausschlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßvorgang durch an sich bekannte mechanische, hydraulische, pneumatische oder elektrische Mittel bewirkt wird.
  3. 3. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßvorrichtung aus einem pneumatisch oder hydraulisch gesteuerten Stößel (14) besteht, dessen Bewegung durch ein Druckmittel bewirkt wird, dessen Zu- und Abfluß in den Zylinder (13) durch ein von einem Glied, beispielsweise einem Laufrad, der Fördervorrichtung betätigtes Ventil (21) geregelt wird.
  4. 4. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (io) quer zur Bewegungsrichtung des Förderers auf der Schaukel (:4) verschoben und über deren Rand nach unten gekippt wird.
  5. 5. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterboden (8) der Form beim Abkippen von der Schaukel (4) festgehalten und mit dieser weiterbefördert wird.
  6. 6. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (io) in der Ausschlagstellung durch ihr eigenes Übergewicht zum Kippen gebracht wird, worauf der Unterboden (8) in die aufrechte Ruhelage zurückschwingt und in dieser hängenbleibt.
  7. 7. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterboden (8) mit Rippen (9) auf den Tragholmen (7) der Förderschaukel aufsitzt und eine Querstange (ii) besitzt, welche sich beim Abkippen in aufgebogene Haken (12) der Schaukelholme legt und den Boden dadurch festhält. B. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i his 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterboden (8) beim Überschlagen an einen Anschlagkörper (i,5) anstölt, derart. daß etwa noch anhaftende Teile sott ihnt abfallen. y. Ausschlagvorrichtung nach den Ansprüchen i bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaukeln (.4) einseitig ausgeführt sind, derart, <las die Formen bequem aufgesetzt und ab- ,ges toGen «-erden können.
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