DE965673C - Vorrichtung zum Auswerfen von Schokoladentafeln aus ihren Formen (sog. Austafelvorrichtung) - Google Patents

Vorrichtung zum Auswerfen von Schokoladentafeln aus ihren Formen (sog. Austafelvorrichtung)

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DE965673C
DE965673C DES2418A DES0002418A DE965673C DE 965673 C DE965673 C DE 965673C DE S2418 A DES2418 A DE S2418A DE S0002418 A DES0002418 A DE S0002418A DE 965673 C DE965673 C DE 965673C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/28Apparatus for removing chocolate from the moulds

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 13. JUNI 1957
S 2418 III 153I
Die Erfindung betrifft eine Wende- und Austafelvorrichtung zum Auswerfen von Schokoladentafeln aus ihren Formen. Man kennt bereits derartige Einrichtungen mit einem in der Einschub-Förderebene angeordneten, z. B. mit U-fö'rmigen Führungsschienen zur Aufnahme der Formen versehenen Klapprahmen, der absatzweise im Takt der Gießmaschine aus der Aufnahmestellung gegen einen in den Klappbereich hineinragenden Anschlag geschwenkt und wieder in die Einschubstellung zurückgeklappt wird. Ebenso· hat man auch bereits mit Schubgliedern versehene Fördervorrichtungen angeordnet, die während der Schwenkpausen das Herausschieben der entleerten Formen aus dem Klapprahmen in der beibehaltenen Richtung bewirken.
Um nun. die aus den Formen herausgeschlagenen Schokoladentafeln schon durch den Wende- und Austafelvorgang aus dem Grundrißbereich des Formen-Förderzuges herauszubringen und dadurch den gesamten Vorgang besser beobachten und auf ihn einwirken zu können, soll gemäß der Erfindung die Klappachse des Klapprahmens parallel zur Einschubrichtung neben den Füh.rungsschienenpaaren und jenseits der Klappachse ein Anschlagrahmen angeordnet sein.
709 535/192
Diese Anordnung der Klappachse ergibt ohne Vergrößerung der Ausladung des Klapprahmens gegenüber den bisherigen Konstruktionen noch die Möglichkeit, den Klapprahmen in größeren zeitliehen Abständen als bisher zu betätigen, weil man nicht gezwungen ist, zur Geringhaltung der Ausladung des Klapprahmens nach Vorschub jeder einzelnen. Form in ihn die Klappbewegung auszuführen, sondern weil man vielmehr den ίο Klapprahmen in der Richtung des Vorschubes der Formen so lang ausführen kann, daß er eine ganze Reihe von Formen hintereinander aufzunehmen vermag, so daß er bei jedem Klappvorgang eine größere Zahl von Fo<rrnem gleichzeitig entleert. «5 Um die Schwungkraft der Klapp rahmenmasse einschließlich des Formengewichtes in besonders zweckmäßiger Weise für das Entleeren der Formen auszunutzen und die Getriebebeanspruchung trotzdem gering zu halten, soll gemäß ao der Erfindung die Schwenkantriebsvorrichtung eine nach Erreichen der senkrechten Schwenkstellung des Klapprahmens den Zwangantrieb kurzzeitig aufhebende und den Rahmen dem. freien Fall überlassende Getriebelücke aufweisen. Vorzugsweise läßt sich eine solche Getriebelücke dadurch schaffen, daß der Zwangantrieb des Klapprahmens einen mit einem hin- und zurückgeschwenkten Teil des Antriebes, z.B. einer Buchse, Segment od. dgl., fest verbundenen Mitnehmerzahn aufweist und mit dem Klapprahmen zwei Anschläge fest verbunden sind, die auf einem Kreisbogen um die Klappachse umfangsversetzt angeordnet sind und derart mit dem Mitnehmerzahn zusammenarbeiten, daß nach Übergang des Klapprahmens zum freien Fall bis zum Anschlag keiner der Anschläge die Freifallbewegung hindert, aber das Hochheben des Rahmens bis über die senkrechte Lage durch den Mitnehmerzahn mittels des einen Anschlages in der einen und mittels des anderen Anschlages in der anderen Klapprichtung bewirkt wird.
Da man die von dem Anschlagrahmen bei Auftreffen des Klapprahmens zu vernichtende Schwungenergie unter Umständen bei zerbrechliehen Tafeln schon vorher verringern muß, ist erfindungsgemäß in dem Klappweg des Rahmens eine nach Aufhebung des Getriebezwanglaufes auf ihn einwirkende mechanische, pneumatische oder hydraulische Schlagdämpfungsvorrichtung vorgesehen, die außerdem regelbar bzw. einstellbar sein kann. Mit Rücksicht auf die Haltbarkeit der Formen und des Klapprahmens selbst soll fernerhin im Klappbereich des Rahmens eine nur bei Rückkehr in die Einschubstellung, und zwar in der Freifallzeit -auf ihn einwirkende Bremse vorgesehen sein.
Obwohl man natürlich die* ausgeschlagenen Schokoladentafeln auch von Hand weiterbefördern kann, ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, unterhalb des Ausschlagbereichs des Klapprahmens eine Entnahmevorrichtung· anzuordnen, die mindestens mit einem Aufnahimetisch bzw. mehreren Aufnahmeplatten versehen sein muß. Am günstigsten ermöglicht man die notwendige hin- und hergehende Bewegung der Aufnahmeorgane1 dadurch, daß man sie an endlosen Fördermitteln befestigt, deren Fortschaltbewegung von der Klappachse des Klapprahmens abgeleitet wird.
Zur Erzeugung der hin- und hergehenden Bewegung der endlosen Fördermittel der Entnahmevorrichtung benötigt man ein auf ihrer Antriebs-Lagerwelle aufgekeiltes Zahnrad und ein auf der Klappachse festsitzendes Zahnsegment.
Naturgemäß könnan die einzelnen Elemente der Gesamtvorrichtung· auch durch gleichwertige Mittel ersetzt werden, ohne daß damit der grundlegende Konstruktionsgedanke verändert wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Wende- und Austafelvorrichtung gemäß der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich, in der zeigt
Fig. ι eine Austafelvorrichtung im Grundriß, teilweise im Schnitt, wobei die Formen-Fördervorrichtung und die Einrichtung zur Dämpfung der Stöße beim Austafeln sowie die Bremse für die Rückkehr des Klapprahmens in der Ruhestellung gezeigt sind,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1, bei angehobenem Klapprahmen,
Fig. 3 die am Klapprahmen angreifende beiderseitig wirkende Fallbremse und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der zum Anheben, des Klapprahmens bis zur Totpunktstellung dienenden Hubvorrichtung.
Die Schokoladentafel- oder -riegelformen 6 werden nach der Darstellung der Fig. 1 durch irgendeine Fördervorrichtung absatzweise in ein Führungsschienenpaar 2' eines um eine ortsfeste in den Maschinengestell-Stirnwänden 5 mittels abgedrehter Endlagerzapfen 1' gelagerte Klappachse ι verschwenkbaren Klapprahmens 2 eingeschoben. Die Lagerung des Klapprahmens 2 auf der Klappachse 1 erfolgt mittels mehrerer Lagerarme 2" auf Naben 2'". Die Klappachse 1 ist im Gegensatz zu bekannten Wende- und Austafelvorrichtungen parallel zur Einschubrichtung der Formen 6, also parallel zu dem Führungsschienenpaar 2' seitlich angeordnet. Durch Verschwenken des Klapprahmens um i8o° gegen Anschläge 24 wird wie üblich das Ausschlagen der Schokoladentafeln bewirkt (vgl. Fig. 2).
Die Klappbeiwegung des Klapprahmens 2 mit allen dazugehörigen Teilen wird folgendermaßen erzeugt:
Auf der durch eine Kurvenscheibe 31 oder einen ähnlichen Antrieb mittels eines antreibenden Zahnbogens 9' über ein angetriebenes und auf der Klappachse 1 aufgekeiltes Zahnsegment 9 um einen Winkel von mehr als 900 hin- und hergedrehten Klappachse 1 ist- eine mit einem Mitnehmerzahn io' versehene Büchse 10 aufgekeilt. Der stirnseitig angeordnete Mitnehmerzahn 10' greift in eine aus Fig. 4 ersichtliche Aussparung der Nabe 2'" des Klapprahmens 2 ein. Die Aussparung ist durch die Anschläge 12 und 12' in der Umfangsrichtung begrenzt. Beim Anheben des Klapprahmens aus seiner Aufnahmestellung legt
sich der Mitnehmerzahn io' gegen die Anschlagflache 12 des Klapprahmens an und hebt ihn bis über seine etwa aus Fig. 2 ersichtliche Totpunktlage mit so großer Hubgeschwindigkeit an, daß diese Totpunktlage schnell überwunden wird. Der große Abstand der Anschlagflächen 12 und 12' voneinander bringt es dann mit sich, daß der Klapprahmen 2 jenseits des Totpunktes dem freien Fall überlassen bleibt, bis seine seitlichen Ansätze 23 auf die z. B.
als elastische Puffer 24 ausgebildeten Anschläge des Maschinengestells auftreffen (vgl. die strichpunktiert gezeichnete Endstellung des Klapprahmens in Fig. 2). Bei dieser Fallbewegung lösen sich in der üblichen Weise die Schokoladentafeln aus den Formbetten der Formen 6 und fallen auf eine dicht darunter angeordnete Tischfläche bzw. auf ein Aufnahmeelement, z. B. eine Aufnahmeplatte 25 einer aus endlosen Fördermitteln bestehenden Entnahmevorrichtung 26 herunter. Die Aufnahmeplatte 25 ist so· dicht unter der nunmehr waagerecht liegenden Fläche des Klapprahmens parallel dazu angeordnet, daß beim Herausschlagen jede Bruchgefahr auch für gefüllte Schokoladentafeln weitgehendst verringert ist. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel führt die Aufnahmeplatte 25 über die endlosen Organe 26 der Entnahmevorrichtung eine hin- und hergehende Bewegung aus, und zwar derart, daß die Aufnahmeplatte 25 sich beim Auftreffen der Ansätze 23 auf die Puffer 24 unterhalb der Formen 6 befindet, daß sie aber gleich darauf wieder in ihre Abgabestellung außerhalb des Ausschlagbereiches der Formen 6 zurückkehrt. Diese hin- und hergehende Bewegung wird z. B. durch ein auf der Klappachse 1 festsitzendes Zahnsegment 30 (vgl Fig. 2) erzeugt, das sich in ständigem Eingriff mit einem auf der Antriebs-Lagerwelle 28 der endlosen Fördermittel der Entnahmevorrichtung 26 aufgekeilten Zahnrad 29 befindet.
Während also der Klapprahmen 2 in seine Aufschlag-Stellung übergeführt wird — und zwar nur während der Anhebebewegung des Klapprahmens 2 bis zum Totpunkt —, führt die Aufnahmeplatte 25 ihre Bewegung in den Ausschlagbereich der Formen 6 aus.
Sobald durch Rückschwenken des Zahnbogens 9/ der Klapprahmen. 2 wieder aus seiner Ausschlag-Stellung (strichpunktiert in Fig. 2) bis zum Totpunkt zurückkehrend in rückwärtiger Richtung ·—· nunmehr leer — wieder angehoben wird, wandert die Aufnahmeplatte 25 aus dem Ausschlagbereich der Maschine heraus, so daß die ausgeschlagenen Schokoladentafeln nunmehr bequem entweder von Hand oder maschinell von der Aufnahmeplatte 25 entnommen werden können. Bei dieser Rückbewegung des Klapprahmens 2 in die aus Fig. χ ersichtliche Aufnahmestellung zum Einschieben neuer, die entleerten gleichzeitig herausschiebenden Schokoladenformen 6 wird das Hochheben, des Klapprahmens 2 wieder durch, den. Mitnehmerzahn 10' bewirkt, der aber nunmehr gegen die andere Anschlagfläche 12' anliegt, die beim Herunterfallen des Klapprahmens 2 in die Ausschlagstellung sich diesem Mitnehmerzahn 10' genähert hat.. Die Zwangsmitnahnie des Klapprahmeins durch den Mitnehmerzahn 10' erfolgt auch bei der Rückbewegung nur bis etwas über den Totpunkt hinaus, von wo! an dann der Klapprahmen. 2 wieder im freien Fall in die Aufnahmestellung, und. zwar wieder auf elastische Puffer 24 herabfällt.
Um den Klapprahmem selbst und vor allem auch die Formen. 6 in leerem Zustand zu schonen, ist die aus den Fig. 3 und 1 ersichtliche Brems- bzw. Dämpfungsvorrichtung vorgesehen, die verhindert, daß der Aufprall des Formenrahmens zu kräftig ausgeführt wird. Im wesentlichen ist diese Dämpfungsvorrichtung· den allgemein gebräuchlichen selbsttätigen Türschließern ähnlich.. Sie besitzt zwei um mehr als 900 gegeneinander winkelversetzte Fangklauen 14' und 14", die durch eine auf der Klappachse 1 frei drehbare Nabe 14 vereinigt sind,. Die Fangklau.en sind etwas langer als der kürzeste Abstand des Klapprahmens 2 von der Klappachse. 1, so daß der Klapprahmen 2 bei der Umklappbewegung kurz vor ihrem Ende jeweils auf eine der beiden Fangklauen auftrifft. Dazu bedarf es naturgemäß einer bestimmten Ausgangsanordnung der Nabe 14, die bei der Montage genau eingestellt werden muß. Mit dieser Nabe 14 ist ein Hebelarm 16 fest verbunden, an. dem ein in g0 einem Bremszylinder 19 untergebrachter Bremskolben 18 durch eine Kolbenstange 17 angreift. Der Bremszylinder 19 ist um eine die beiden Stirnwände 5 des Maschinenigestells verbindende Ankerstange 5' schwenkbar. An, den, Zylinderenden beimden sich Regelventile, die sich, verschieden einstellen lassen, um die Bewegungen, in beiden Richtungen verschieden dämpfen zu können. Durch diese Bremse ist man also in. der Lage, die Auftreffgeschwindigkeit des Klapprahmens 2 auf die beiderseitigen Puffersätze 24 so zu regeln, daß auf der Ausschlagseite gerade noch, ohne Überbeanspruchung des Formenmaterials die Schokoladentafeln zuverlässig aus den Formen. 6 ausgeschlagen werden, daß aber auf der anderen Seite, nämlich der Einsch.ubseite, auf der es eines harten Aufschlages überhaupt nicht bedarf, die Klapprahmen 2 durch, die Puffer 24 nur noch ganz wenig verzögert zu werden braucht.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Wende- und Austafelvorrichtung für Schokoladenformen. mit einem in. der Einschub-Förderebene angeordneten, z. B. mit U-förmigen Führungsschienen, zur Aufnahme der Formen versehenen Klapprahmen, der absatzweise im Takt der Gießmaschine aus der Auf η ahm es teilung gegen einen in den Klappbereich hineinragenden Anschlag geschwenkt und wieder in die. Einschubstellung zurückgeklappt wird, und mit einer mit Schubgliedern versehenen, während der Schwenkpausen das Herausschieben der entleerten Formen aus dem Klapprahmen in, der beibehaltenen Richtung bewirkenden. Fördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappachse (1) des
    Klapprahmens (2, 2', 2", 2,'") parallel zur Ein,-schubrichtuug neben den Führungsschienenpaaren (2') und jenseits der KIaPPaCh1Se (1) ein Anschlag (24) angeordnet ist.
  2. 2. Wende- und Austafelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkantriebsvorrichitung eine nach Erreichung dar senkrechten Schwenkstellung des Klapprahmens den. Zwangantrieb kurzzeitig aufhebende und den Rahmen dem freien Fall überlassende Getriebelücke aufweist.
  3. 3. Wende- und Austaf elvoarrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den. Klappweg des Rahmens (2) eine nach Aufhebung des Getriebezwanglaufes auf ihn einwirkende pneumatische oder hydraulische Schlagdämpfungsvorrichtung (14, 15, 15', 16, 17, 18, 19) hineinragt.
  4. 4. Wende- und Austaf elvomchtung nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwangantrieb des Klapprahmens (2) einen, mit einem hin- und zurückgeschwenkten Teil des Antriebes, z.B. einem Segment (9), fest verbundenen Mitnehmerzahn. (10') aufweist und mit dem Klapprahmen, selbst zwei Anschläge (12, 12') fest verbunden sind, die auf einem Kreisbogen um die Klappachse umf angsversetzt angeordnet sind und derart mit dem Mitnehmerzahn (ίο·') zusammen arbeiten,, daß nach Übergang des Klapprahmens zum freien Fall bis zum Aufschlag keiner der Anschlage die Freifallbewegung hindert, aber das Hochheben des Rahmens bis über die senkrechte Lage durch den Mitnehmerzahn (10') mittels des einen Anschlages (12) in der einen und mittels des anderen Anschlages (12') in. der anderen Klapprichtung bewirkt wird.
  5. 5. Wende- und Austaf el vorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Klappbereich des Rahmens eine nur bei Rückkehr in die Einschubstellung, und zwar in der Freifallzeit, auf ihn einwirkende Bremse (18, 19) vorgesehen, ist.
  6. 6. Wende- und Austafelvorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Vorrichtung (18, 19), die hydraulisch bzw. pneumatisch arbeitet, sowohl den freien Fall des Klapprahmens (2) während des Arbeitsganges zum Auswurf der Schokoladentafeln abdämpft als auch den Fall des Klapprahmens bei der Rückkehr in die Ruhelage abbremst, wobei die Dämpfung für jede Richtung beliebig verschieden einstellbar ist.
  7. 7. Wende- und Austafelvorrichtung nach Anspruch ι bis 6, gekennzeichnet durch eine unterhalb des nach Herausfallen der Schokoladentafel in waagerechter Lage befindlichen Klapprahmens (2) angeordnete, mindestens mit einem Aufnahmetisch bzw. Aufnahmeplatten (25) versehene — vorzugsweise aus endlosen. Fördermitteln bestehende — Entnahmevorrichtung (26) für die ausgeschlagenen Schokoladentafeln, deren Fortschaltbewegung von der Klappachse (1) abgeleitet wird.
  8. 8. Wende- und Austafelyorrichtung nach An-Spruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebs-Lagerwelle (28) der endlosen Fördermittal der Entnahmevorrichtung (26) ein Zahnrad (29) aufgekeilt ist, mit dem ein auf der Klappachse (1) festsitzendes Zahnsegment (30) im Eingriff steht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 528768, 720913.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 535/192 6.57
DES2418A 1948-07-19 1950-03-26 Vorrichtung zum Auswerfen von Schokoladentafeln aus ihren Formen (sog. Austafelvorrichtung) Expired DE965673C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE528768C (de) * 1930-05-09 1931-07-03 J M Lehmann Fa Vorrichtung zum Wenden gefuellter Schokoladenformen
DE720913C (de) * 1939-01-03 1942-05-19 Max Loesch Spezialmaschinenfab Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Schokoladenformen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE528768C (de) * 1930-05-09 1931-07-03 J M Lehmann Fa Vorrichtung zum Wenden gefuellter Schokoladenformen
DE720913C (de) * 1939-01-03 1942-05-19 Max Loesch Spezialmaschinenfab Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Schokoladenformen

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