DE630735C - Wickelvorrichtung fuer Schlagmaschinen, OEffner und aehnliche Maschinen mit selbsttaetiger Wickelauswechslung - Google Patents

Wickelvorrichtung fuer Schlagmaschinen, OEffner und aehnliche Maschinen mit selbsttaetiger Wickelauswechslung

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DE630735C
DE630735C DEST48994D DEST048994D DE630735C DE 630735 C DE630735 C DE 630735C DE ST48994 D DEST48994 D DE ST48994D DE ST048994 D DEST048994 D DE ST048994D DE 630735 C DE630735 C DE 630735C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
    • D01G27/04Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes with automatic discharge of lap-roll or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Wickelvorrichtung für Schlagmaschinen, öffner und ähnliche Maschinen mit selbsttätiger Wickelauswechslung Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung für Schlagmaschinen, Öffner und ähnliche Maschinen, bei welcher die auf die Wickelwelle einwirkenden Preßstangen nach erreichter vorbestimmter Wickellänge mittels eines vom Zählwerk eingerückten Steuergetriebes angehoben werden, der Wickel selbsttätig mittels eines abseits von ihm angeordneten Auswerfers aus der Antriebslage entfernt und durch eine leere Wickelwelle ersetzt wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Preßstangen selbst den Wickelauswerfer und einen Greifer zum Erfassen der bereitliegenden leeren Wickelwelle derart steuern, daß sie bei ihrem Anheben den Auswerfer gegen den Wickel sowie den Greifer gegen die leere Wickelwelle bewegen und bei ihrem Herabsinken den Auswerfer .in die Ruhestellung zurückbringen, während der Greifer die erfaßte Wickelwelle zwischen die Treibtrommeln einlegt.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist der Greifer an den Preßstangen angeordnet und besteht aus einer nach unten gegen die Preßstangen geneigten Schrägführung. Weiterhin ist zweckmäßig auch der Auswerfer an den Preßstangen angeordnet und als Schrägbahn ausgebildet, über die der Wickel in der Auswurfrichtung abrollt. Ferner ist zur Verhütung eines harten Aufschlagens der Preßstangen bei ihrem Herabsinken die Preßstangenbremse durch das Steuergetriebe derart gesteuert, daß sie vorübergehend angezogen und gelöst und in der Tieflage der Stangen wiederum angezogen wird. Schließlich ist bei einer Vereinigung der Wickelvorrichtung nach der Erfindung mit einer den ausgeworfenen Wickel aufnehmenden selbsttätigen Waage erfindungsgemäß deren Anzeigevorrichtung über einen Stromkreis mit einer elektromagnetischen Ausrückvorrichtung für den Antrieb des Steuergetriebes so verbunden, daß bei Fehlgewicht eines Wickels jener Antrieb unwirksam und damit das Wiederingangsetzen der Maschine verhindert wird.
  • Gegenüber bekannten Wickelvorrichtungen mit selbsttätiger Wickelauswechselung hat der Erfindungsgegenstand den Vorteil der einfachen Bauart und Handhabung, weil bei ihm die für das Auswerfen des vollen Wickels und das Zuführen der, leeren Wickelwelle bisher erforderlich gewesenen, von der durchlaufenden, also langen und auf der Wickelmaschine schwer anbringbaren Steuerwelle beeinflußten, nach oben führenden Gestänge, Exzenter und sonstige Verbindungsglieder in Fortfall kommen. Außer der Herabsetzung der Anzahl der Verbindungsglieder ist noch der weitere Vorteil zu erwähnen, daß die Steuerwelle kurz gehalten werden kann. Es ist zwar auch schon bei Vlieswicklern, insbesondere -für Kehrstrecken ü. dgl., vorgeschlagen worden, den fertigen Wickel nach seiner Entlastung mittels eines unter Federkraft stehenden Auswerfers zu entfernen, der gleichzeitig eine leere Wickelwelle aus dem Vorratsbehälter freigibt. Hier ist also der Auswerfer stets mit -dem Wickel in Berührung, wodurch dieser in der Glätte beeinträchtigt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist eine schematische Stirnansicht der Wickelvorrichtung während der Wickelerzeugung.
  • Die F ig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten.
  • Fig. 4 veranschaulicht eine der F ig. i gleiche Ansicht nach Entfernung des vollen Wickels und dessen Ersatz durch eine leere Wickelwelle.
  • Die Fig. 5 veranschaulicht die Wickelvorrichtung mit der Waage.
  • Fig.6 zeigt die Vorrichtung zur Prüfung des Wickelgewichtes sowie eine andere Ausführung der Ein- und Ausrückvorrichtung der Steuerwelle.
  • Die Fig. 7 bis i i veranschaulichen Einzelheiten dieser Ausrückvorrichtung.
  • 3. ist die leere Wickelwelle (Fig. i) und 9 ihre Zapfen, über welche zu beiden Seiten je ein - an sich bekannter Preßkopf 6 greift. Zur Wickelwelle 3 gelangt die Watte 2 in der Pfeilrichtung- über die Kalanderwalzenreihe i und die% beiden in gewissem Abstande voneinander angeordneten Treibtrommeln 4 und 5, gegen welche die Wickelwelle 3 anfänglich durch das Gewicht der ihre Zapfen 9 belastenden Preßköpfe 6 gepreßt wird. In diesen befinden sich in; bekannter Weise Rollen 7 und 8, gegen die sich die Zapfen 9 anlegen.
  • Das Umlegen der Watte 2 auf die Wickelwelle 3 erfolgt in bekannter Weise durch eine im Querschnitt halbzylindrige Haube io (Fig.3), die an ihrer in der Bewegungsrichtung der Watte 2 vorn liegenden Kante io' nach aufwärts gebogen ist. Die Haube hängt mit einem Zapfen 13 auf einem entgegen der Feder i i schwingbaren Arm, und zwar zweckmäßig derart, daß der Haken 13 in einen Längsschlitz des Armes 12 eingreift. Der Haken 14 des Preßkopfes 6, der sich unter der Einwirkung der Feder 15 @Fig. 2) gegen den Zapfen 13 stützt, hält den Arm 12 entgegen der Wirkung der Feder i i in der in Fig.2 dargestellten Lage. Infolge der Wölbung der Haube io wird die Watte = gezwungen, sich gegen den Umfang der Welle 3 anzulegen. Sobald nun die Wickelbildung fortschreitet und die Aufwickelwelle 3 entsprechend der Wickelstärke sich von den Trommeln 4 und 5 entfernt, heben ihre Endzapfen 9 auch die Preßköpfe 6 an, wobei schon nach einem geringen Weg der Arm 16 gegen einen Anschlag 17 stößt, worauf Haken 14 den Zapfen 13 freigibt und Hebelarm 12 unter Einwirkung der Feder i i in die in Fig.4 dargestellte Lage nach oben schwingt und die.in diesen Arm eingehängte Haube io mitgerissen wird, nachdem sie ihre Aufgabe, Anschmiegen der Watte gegen die Wickelwelle 3, erfüllt hat- Diese Einrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Wickelbildung schreitet fort, bis der Wickel die nötige Stärke erreicht hat. In diesem Augenblick schaltet das an sich bekannte Zählwerk @9 die Kalanderwalzen i aus und schaltet gleichzeitig eine Vorrichtung ein, die den fertigen Wickel von der Arbeitsstelle zwischen den Preßköpfen 6 selbsttätig entfernt und eine neue, leere Wickelwelle an seine Stelle zuführt.
  • Dies erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel wie folgt: Das Zählwerk i9 (Fig. i) verschwenkt in an sich bekannter Weise den Hebelarm 2i um den Zapfen 2o, der mittels Verrückung des Stiftes 24o die Sperrung eines um Welle 22 schwingbaren Hebelarmes 23 aufhebt, der dann infolge seines Eigengewichtes nach unten fällt, so daß das in ihm gelagerte Ritz e1 24 außer Eingriff mit dem auf der Achse der untersten .Kalanderwalze i sitzenden Zahnrade 25 gelangt. Infolge seines Eigengewichtes überträgt Hebelarm 23 diese Bewegung über den Stab 26 auf den um Zapfen 2; schwingenden Doppelhebel28, 29, der auch als Blattfeder ausgebildet sein kann, dessen Arm 29 über Stab 3o den um Zapfen 31 schwingenden Doppelhebel 32, 33 derart verstellt, daß das in seinem Arm 33 gelagerte, ständig angetriebene - Triebrad 34 in das Zahnrad 36 auf der Steuerwelle 35 eingreift, so daß diese in Drehung versetzt wird. Die Steuerwelle 35 überträgt ihre Bewegung durch Vermittlung eines Zahnsegmentes 37 über das Zahnrad 38 auf die Welle 39, die ihrerseits über Zahnräder 40; 41, Welle 42 und durch die auf dieser sitzenden Zahnräder 43 die Zahnstangen der Preßköpfe 6 antreibt.
  • jede Preßstange bzw. jeder Preßkopf 6 weist eine um den Zapfen 44 schwingbare, im Querschnitt zweckmäßig L-förmige seitliche Bahn 45 auf, die bei der zwangsläufigen Aufwärtsbewegung des Preßkopfes 6 gegen den Zapfen 9 stößt, so daß der volle Wickel längs der in die schräge Lage nach Fig. 4. gelangten Bahn 45 auf einen Tisch oder eine Waage 46 abrollt.
  • Der Zweiter nach oben gehende Preßkopf 6 erreicht inzwischen die äußerste der im Träger 47 bereitliegenden leeren Wickelwellen 3', die mit ihren Zapfen 9' in eine auf dem Preßkopf 6 angeordnete Schrägführung 48 hineingleitet. In diesem Augenblick kommt das verzahnte .Segment 37 mit dem von ihm angetriebenen Zahnrad 38 außer Eingriff, weshalb die Zahnräder 4o, 41 und 43 ihren Antrieb verlieren und die Preßköpfe 6 infolge ihrer Schwere sich nach unten bewegen. In der letzten Phase der Abwärtsbewegung werden sie abgebremst, indem sich die Bremsbacke 49 gegen die Bremsscheibe 5o auf der Welle 39 anlegt, auf der das die Bewegung auf die Zahnstangen der Preßköpfe 6 übertragende Zahnrad 4o sitzt.
  • Die Zapfen 9 der -neuen Wickelwelle 3 liegen während dieses Vorganges in Mulden der Schrägführung 48, und die Bremse 3 gleitet erst in der Tiefstellung der Preßköpfe 6 in die Arbeitslage zwischen den Treibtrommeln.
  • Die Wickelwellen sind derart auf dem Träger 47 angeordnet, daß sich jeweils eine in der Mitnahmebereitschaftsstellung befindet, wodurch eine fortlaufende Zufuhr der leeren Wickelwellen gesichert wird.
  • Die Steuerung der Bremsvorrichtung erfolgt von einer auf der Steuerwelle 35 sitzenden unrunden Scheibe 51 mit zylindrischem Teil, der von zwei Vertiefungen 55, 57 unterbrochen ist, zwischen denen sich eine Nocke 56 befindet. Mit dieser unrunden Scheibe 51 auf der Steuerwelle 35 arbeitet eine Rolle 53 zusammen, die sich auf einem Ende eines Hebels 52 befindet. Läuft diese Rolle auf dem zylindrischen Teil der Scheibe 51, dann ist die Bremse gelüftet (Fig. 4), während eine Bremsung eintritt, sobald der zylindrische Teil der Scheibe 51 die Rolle freigibt. Die Bremsbacke 49 ist auf dem kürzeren Arm eines .doppelarmigen Hebels befestigt, dessen längerer Arm ein Gewicht 54 trägt und mit seinem freien Ende mit dem freien Ende des die Rolle 53 tragenden Hebels 52 verbunden ist. Sobald der zylindrische Teil der Scheibe 51 die Rolle 53 bei 55 freigibt (Fig. i), kann das Gewicht 54 seine Wirkung auf die Bremsbacke 49 ausüben, und zwar noch bevor die Preßköpfe 6 ihre Tieflage erreicht haben. Die Bremsung wird durch die Nocke 56 vorübergehend unterbrochen, worauf dann die vollständige Abbremsung bei 57 erfolgt.
  • Abweichend von der dargestellten Ausführungsform kann die Abwärtsbewegung der Preßköpfe auch zwangsläufig von der Steuerwelle 35 gesteuert werden. Dann ist auf der Steuerwelle noch ein zweites, gegenüber dem ersten versetztes Zahnsegment angeordnet. In diesem Falle aber erfolgt die Abbremsung erst nach Erreichung der Tieflage der Preßköpfe 6.
  • Sobald die Preßköpfe wieder in ihre Tief-Lage gelangt sind, bringt ein an sich bekanntes Zählwerk 58 durch Vermittlung eines um den Zapfen 59 schwingenden Doppelhebels 6o das Zahnrad 34 außer Eingriff mit dem Zahnrad 36, so daß die Steuerwelle 35 zum Stillstand gelangt. In dieser letzten Phase stößt eine auf dieser sitzende Nocke 61 gegen eine Rolle 62 am Ende des Hebelarmes 29, worauf der ausgeschwungene Doppelhebel 28, 29 über den Stab 26 den Schwingarm 23 anhebt und das Ritzel 24 mit dem Zahnrad 25 wieder in Eingriff bringt, so daß die Kalanderwalzen i wieder in Gang kommen und das abgerissene Wattende wieder gegen die neue Wickel--welle 3 läuft.
  • Die Zurückführung des Hebelarmes 12 und der an diesem hängenden Haube io über die neu eingeführte Wickelwelle 3 erfolgt derart, daß die obere schräg ausgebildete Kante des Hakens 14 bei der Aufwärtsbewegung des Preßkopfes 6 durch den Stift 13 seitlich abgedrängt wird und nach einer geringen entgegengesetzten Bewegung über diesen greift, so däß bei der Abwärtsbewegung des Preßkopfes der Hebelarm 12 mit der Haube mitgenommen wird. Dabei stößt der Arm 16 (Fig. 2) gegen den .Einschlag 17, der, um den Zapfen 64 unter Einwirkung der Feder 63 schwingend, dem Arm 16 nicht im Wege steht.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung zum selbsttätigen :Stillsetzen des Steuergetriebes und damit zur Verhinderung des Wiederingangsetzens der Maschine, wenn das Gewicht der fertigen Wickel 2, die in bekannter Weise auf- die Schale oder Waage 46 abgeworfen werden, nicht innerhalb gewisser zulässiger Grenzen fällt. Die Schale 46 ist gemäß Fig. 5 um einen Zapfen 71 schwingbar und schwingt unter dem Einfluß einer Nocke 73 auf der Welle 72, die auf eine Kante der Schale 46 einwirkt und diese zeitweise anhebt. Dabei rollen die Zapfen 9 der Wickelwelle auf der schrägen Fläche 74 in Pfeilrichtung ab und fallen zwischen Klauen 76 eines an sich bekannten, in lotrechter Richtung beweglichen Förderbandes 75, das die fertigen Wickel mitnimmt und an beliebiger Stelle ablegt. Die Wickel*2 können jedoch auch von Hand aus dem Förderband entfernt werden. Das Förderband 75, das nicht Gegenstand der Erfindung ist, läuft in bekannter Weise zwischen zwei Trommeln 77, von denen in Fig.7 nur eine dargestellt ist.
  • Zur Verhinderung, des Ingangsetzens der Maschine, wenn das Gewicht des Wickels 2 nicht innerhalb der zulässigen Toleranzgrenze fällt, also ein Fehlgewicht (Über- oder Untergewicht) aufweist, dient die in Fig.6 beispielsweise dargestellte Einrichtung. Der Zeiger 82 der Waage spielt vor einer Gewichtsskala 79. Auf dieser befinden sich zwei voneinander getrennte Kontakte 8o, 81, deren gegeneinander gerichtete. Enden, an den Toleranzgrenzen des zulässigen ickelgewichtes liegen. Die Kontakte führen über Signallampen 86, 87 bzw. 93 zu einem Kontakt 88 und zu einer elektromagnetischen Vorrichtung 107, die an einen Pol der Stromquelle 83 geschaltet ist, während der andere Pol über ein Kurzschlußsegment 84, 85 zum Zeiger 82 der Waage führt. Der Kern der elektromagnetischen Vorrichtung 107 steht mit einem Winkelhebel gi in Verbindung, der. von einer Feder go beeinflußt ist und in eine Aussparung eines Kupplungsgliedes 92 eingreift, das auf der Steuerwelle 35 verschiebbar aufgesetzt ist. Die andere Kupplungshälfte der Kupplung 92 sitzt auf der Welle io2 fest. So oft der Zeiger 8a ein Fehlgewicht anzeigt, wird einer der beiden Kontakte 8o oder 81 geschlossen, wobei die Lampen 86 bzw. 93 und 87 erhellen, worauf die Kupplung g2 unter. Einwirkung des Elektromagneten io7 ausgerückt wird, so daß die Steuerwelle 35, welche über die Welle io2 von dem Rad 36 angetrieben wird, unwirksam wird. Hiervon erlangt der Aufsichtsmann durch die weit sichtbaren Signallampen Kenntnis.
  • Das Kurzschlußsegment 84, 85 soll verhindern, daß der Stromkreis geschlossen wird, bevor die Waage das Gleichgewicht erreicht hat.
  • Beim Anzeigen des richtigen Gewichtes kommt das Steuergetriebe nicht zum Stillstand.
  • Das Wiederanlassen erfolgt derart, daß man den Stromkreis beim Schalter 88 unterbricht; infolgedessen hört die Wirkung des Elektromagneten I07 auf, und der Hebelgi rückt unter Einwirkung der Feder go die Kupplung wieder ein.
  • Die Fig.6 bis ii veranschaulichen eine zweite Ausführungsform der Einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Steuerwelle 35 und zum Wiederinbetriebsetzen der Maschine. Gemäß dieser Ausführungsform erfolgt das Einschalten der Steuerwelle durch einen auf der Welle 22 (Fig. i und 4) angebrachten, mit Hebel 23 um dieselbe schwingenden Arm 93 (Fig. 6), der gelenkig mit einer in der Führung io8 gleitenden Stange 96 verbunden ist. In der Führung 9.7 gleitet eine zweite Stange 98.
  • Die beiden Stangen 98, 96 werden von einer Schraubenfeder 99 gegeneinander gezogen. An das untere Ende der Stange 98 schließt ein um ioo schwingbarer Winkelhebel an, dessen freies Ende auf dem Kuppelglied ioi einer Klauenkupplung gelagert ist, das auf der Welle io2 verschiebbar aufgekeilt ist, während das Küppelglied ioia, auf dem das ständig angetriebene Zahnrad 36 befestigt ist, lose auf der Welle zog umläuft. Neben dem Kupplungsglied ioi befindet sich noch eine im Raum feststehende Scheibe 103 mit einem Kranz 104, der an einer Stelle bei io5 unterbrochen ist. Vom Kupplungsglied ioi ragt seitlich eine Nocke io6 vor, die in einer gewissen Lage in den Kranzausschnitt Ios einschnappt.
  • Fig. 6, g und io veranschaulichen die Stellung der Maschine gemäß Fig. i bei ausgerücktem Steuergetriebe. Fig.7 veranschaulicht die eingerückte Steuervorrichtung gleich Fig. 4, während die Fig. 8 und ii jene Stellung veranschaulichen, in welcher die Maschine durch das Steuergetriebe bereits eingerückt ist und die Nocke io6 unter dem Einfluß.der Feder 99 im Begriffe ist, .in die Aussparung io5 einzuschnappen, worauf dann das Kupplungsglied ioi unter Einwirkung der Feder 9.9 das Steuergetriebe ausrückt. Die Kante 104 ersetzt das bei der Ausführungsform nach Fig. I veranschaulichte Zählwerk der Steuerwelle, weil die Länge der Kante 104 die Einrückdauer der Steuerwelle bestimmt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wickelvorrichtung für Schlagmaschinen, Öffner und ähnliche Maschinen, bei welcher die auf die Wickelwelle einwirkenden Preßstangen nach erreichter vorbestimmter Wickellänge mittels eines vom Zählwerk eingerückten Steuergetriebes angehoben werden, der Wickel selbsttätig mittels eines abseits von ihm angeordneten Auswerfers aus der Antriebslage entfernt und durch eine leere Wickelwelle ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstangen selbst den Wickelauswerfer und einen Greifer zum Erfassen der bereitliegenden leeren Wickelwelle derart steuern, daß sie bei ihrem Anheben den Auswerfer gegen den Wickel sowie den Greifer gegen die leere Wickelwelle bewegen und bei ihrem Herabsinken den Auswerfer in die Ruhestellung zurückbewegen, während der Greifer die erfaßte Wickelwelle zwischen die Treibtrommeln einlegt.
  2. 2. Wickelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer an den Preßstangen angeordnet und als Schrägbahn (45) ausgebildet ist, über die der Wickel in der Auswurfrichtung abrollt.
  3. 3.. Wickelvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer an den Preßstangen angeordnet ist und aus einer nach unten gegen die Preßstangen geneigten Schrägführung (48) besteht.
  4. 4.. Wickelvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstangenbremse durch das Steuergetriebe während des Herabsinkens der Preßstangen derart gesteuert ist, daß sie vorübergehend angezogen und gelöst und in der Tieflage der Stangen wiederum angezogen wird.
  5. 5. Wickelvorrichtung nach Anspruch z mit einer den ausgeworfenen Wickel aufnehmenden selbsttätigen Waage, dadurch .,gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrich--,tung der Waage über einen Stromkreis mit einer elektromagnetischen Ausrückvorrichtung für den Antrieb des Steuergetriebes so verbunden ist, daß bei Fehlgewicht eines Wickels jener Antrieb unwirksam und damit das Wiederingangsetzen der Maschine verhindert wird.
DEST48994D 1931-12-17 1932-02-26 Wickelvorrichtung fuer Schlagmaschinen, OEffner und aehnliche Maschinen mit selbsttaetiger Wickelauswechslung Expired DE630735C (de)

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