DE976116C - Automatische Koetzerspulmaschine mit einer die Spulapparate selbsttaetig mit Leerspulen beschickenden Vorrichtung - Google Patents

Automatische Koetzerspulmaschine mit einer die Spulapparate selbsttaetig mit Leerspulen beschickenden Vorrichtung

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DE976116C
DE976116C DEM4238A DEM0004238A DE976116C DE 976116 C DE976116 C DE 976116C DE M4238 A DEM4238 A DE M4238A DE M0004238 A DEM0004238 A DE M0004238A DE 976116 C DE976116 C DE 976116C
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1963
M 4238 VIIaIrod
Die Erfindung betrifft eine automatische Kötzerspulmaschine mit einer die Spulapparate selbsttätig mit Leerspulen beschickenden Vorrichtung, die einen die Leerspulen entlang der Maschine fördernden Spulenverteiler aufweist, welcher sich an einem Spulenzubringer mit Leerspulen auffüllt und diese bei Bedarf an die Spulapparate abgibt.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die leere Hülsen den Spulenmagazinen zuführen. Diese weisen ein neben einer Spulmaschine ununterbrochen laufendes, endloses, mit Haltern für leere Hülsen versehenes Zuführungsband sowie eine Zuführeinrichtung zum automatischen Zuführen von leeren Hülsen in die Halter des Zuführbandes auf. Ein von einem Fühler gesteuertes Organ schiebt dabei die leeren Hülsen aus der Zuführeinrichtung auf das Zuführungsband.
Auch hat man bereits Spulenverteiler für Ablaufspulen an automatischen Kötzerspulmaschinen vorgeschlagen, bei welchen als Transporteinrichtung ein auf schienenartigen Führungen fahrender wagenartiger Spulenabheber vorgesehen ist, der ein Magazin für eine Mehrzahl von Spulen mit einer von den Spulapparaten bei Spulenbedarf zu betätigenden Sperr- und Auslösevorrichtung aufweist.
Bei allen diesen Einrichtungen müssen die Spulen jedoch gut geordnet in die Magazinkammer eingefüllt werden, was erfahrungsgemäß außerordentlich zeitraubend ist. Um diesem Nachteil abzuhelfen, hat man zwar schon einen gesondert angeordneten Spulenzubringer vorgeschlagen, bei dem die Aufnahme- und Ordnungsvorrichtung durch ein und dasselbe Mittel gebildet werden, so
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daß die ungeordnet im Behälter liegenden Spulen durch den Aufnahmeakt selbst geordnet werden und den Behälter geordnet verlassen. Diese Einrichtungen sind jedoch in ihrem Aufbau außer-5 ordentlich kompliziert und ließen sich bisher nur schwer mit einer der bekannten Spulenverteilervorrichtungen kombinieren.
Die Erfindung zeigt eine besonders zweckmäßige, betriebssicher arbeitende Einrichtung. Bei dieser ίο besteht der Spulenzubringer aus einer in einen Leerspulenbehälter eintauchenden, mit Mitnehmern für je eine Spule versehenen und durch ein ortsfestes Zwischenmagazin steuerbaren Entnahmekette, wobei der vom Zwischenmagazin auffüllbare Spulenverteiler, auf Führungsschienen laufend, ein Magazin für eine Mehrzahl von Leerspulen sowie eine von den Spulapparaten in Abhängigkeit von der Spularbeit steuerbare Sperr- und Auslösevorrichtung aufweist. Vorzugsweise ist die umlaufende Entnahmekette durch eine vom Spulenvorrat im Zwischenmagazin gesteuerte Tastvorrichtung mit dem Spulmaschinenantrieb kuppelbar. Die Tastvorrichtung ist dabei mit einer Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken einer Kupplung im Antrieb der Entnahmekette ausgestattet.
Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt eine übersichtliche, verhältnismäßig einfache Bauweise und demzufolge eine betriebssichere Arbeitsweise bei hoher Maschinenleistung und vollständiger Automatik in bezug auf Wicklungsarbeit und Spulenbeschickung, wobei es gleichgültig ist, ob auf dem Maschinengestell eine kleinere oder größere Anzahl von Spulapparaten vorgesehen ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigt
Fig. ι in Seitenansicht (mit Ausbrechungen) den stationären Spulenzubringer,
Fig. 2 und 3 in größerem Maßstab in Seiten- und Stirnansicht einen Teil einer Förderkette, Fig. 4 in Rückansicht den mit dem Spulenzubringer ausgerüsteten Endteil des Gestelles mit dem verfahrbaren Spulenverteiler und einigen Spulapparaten,
Fig. 5 in einem zu Fig. 4 rechtwinklig versetzten Aufriß das Gestell mit einem Spulapparat und dem verfahrbaren Spulenverteiler,
Fig. 6 in Draufsicht einen Spulapparat, Fig. 7 in größerem Maßstab eine der Fig. 6 entsprechende Teildarstellung,
Fig. 8 und 9 zwei der Fig. 5 ähnliche Aufrisse, jedoch mit veränderter Stellung von Teilen, welche der Einstellung des am Spulapparat vorgesehenen Anschlages dienen,
Fig. 10 in Draufsicht einen Teil des Spulenzubringers und des Spulenverteilers bei der Übergabe von Leerspulen,
Fig. 11 und 12 in Draufsicht einen Teil des Spulenverteilers mit je in anderer Stellung gezeichneten Steuermitteln zur Leerspulenfreigabe, Fig. 13 in größerem Maßstab einen Teil aus Fig. 11 in Seitenansicht,
Fig. 14, 15 und 16 drei Seitenansichten (mit Ausbrechungen) zur Erklärung des selbsttätigen Ein- und Ausschaltens des Antriebes der dem Spulenzubringer zugeordneten Förderkette,
Fig. 17 einen Axialschnitt des erwähnten Antriebes,
Fig. 18 und 19 in größerem Maßstab einen Spulapparat (mit Ausbrechung) im Aufriß zur Erklärung der selbsttätigen Einstellbewegung seines Anschlages,
Fig. 20 den Spulapparat in Stirnansicht, Fig. 21 und 22 in größerem Maßstab in aus- und in eingerücktem Zustand eine Hilfsvorrichtung zur selbsttätigen schrittweisen Drehschaltung eines am Spulapparat die Wickelspindeln tragenden Drehkörpers und
Fig. 23 die erwähnte Hilfsvorrichtung in zu Fig. 21 und 22 rechtwinklig versetzter Darstellung.
Es bezeichnet A das längliche Maschinengestell, auf dessen zwei Längsschienen 1 eine Mehrzahl (z. B. zehn) unter sich gleich ausgebildeter Spulapparate B in Reihe angeordnet sind (Fig. 4). Die Spulapparate B besitzen eine Antriebswelle 2 mit Reibscheibe 3 für den Angriff des endlosen Treibriemens 4, welcher über eine Riemenscheibe 5 eines am Maschinengestell A befestigten Antriebsmotors 6 geht sowie über zwei an den Enden des Maschinengestelles A vorgesehene Umlenkrollen 7. Die in Fig. 4 ersichtliche eine Umlenkrolle 7 treibt go über ihre Welle und ein Zwischengetriebe 8 eine Welle 9 an, welche ihre Drehbewegung über ein Kettenradio und eine endlose Ketten auf ein Kettenrad 12 überträgt. Dieses ist auf einer unteren Welle 13 drehbar gelagert, und zwar zwischen einem Stellring 14 (Fig. 17) und einem Mitnehmer 15, welcher mit der Welle 13 verstiftet ist. Die Welle 13 ist in zwei Tragwinkeln 16 gelagert, die an den Wänden 17 und 18 befestigt sind, welche mit zwei weiteren, gleich bezeichneten Wänden zusammen Bestandteile des für die Leerspulen vorgesehenen Leerspulenbehälters 19 bilden, der dem Spulenzubringer C zugeordnet ist, welcher eine endlose Entnahmekette 20 aufweist; der Leerspulenbehälter 19 ist an den beiden Längsschienen 1 des Maschinengestelles A befestigt. Die Entnahmekette 20 befindet sich in einem zwischen den erwähnten beiden Wänden 18 belassenen Zwischenraum, bis zu welchem zwei an den seitlichen Wänden 17 des Leerspulenbehälters 19 befestigte Bodenbleche 21 reichen, die gemäß Fig. 4 in Richtung gegen erwähnten Zwischenraum geneigt sind; infolgedessen haben die frei in den Leerspulenbehälter 19 hineingeschütteten Leerspulen α das- Bestreben, der Entnahmekette 20 zuzurollen. Außerdem ist der von den Bodenblechen 21 gebildete Boden des Leerspulenbehälters 19 gemäß Fig. 1 noch in Richtung des Laufes der Entnahmekette geneigt, so daß die vorrätigen Leerspulen α der dem Maschinengestell A abgekehrten tiefsten Stelle des Leerspulenbehälters zustreben, was die Mitnahme der Leerspulen α durch die Entnahmekette 20 bis zur Erschöpfung des Spulenvorrates gewährleistet. An der Entnahmekette 20, die über drei Kettenräder 22, 23 und 24 geht, sind in gewissen Abständen voneinander Mitnehmer 25 vorgesehen, welche gemäß
Fig. 2 und 3 zusätzliche Kettenglieder darstellen und gemäß Fig. ι als Mitnehmer für die Leerspulen α dienen. Die beiden Mitnehmer 25 haben einen solchen gegenseitigen Abstand, daß sie in der in Fig. ι durch einen Pfeil angedeuteten Laufrichtung der Entnahmekette 20 die Leerspule α nur in einer Lage mitzunehmen vermögen, in welcher das verdickte Spulenende vorangeht. Das Kettenrad 22 ist auf der unteren Welle 13 verstiftet, von welcher aus die Beförderung der Leerspulen aus dem Leerspulenbehälter 19 zu einer oberen Sammel- und Abgabestelle geregelt wird. Zum erwähnten Zweck besitzt das auf der unteren Welle 13 drehbar gelagerte Kettenrad 12 am einen Teil seiner Nabe einen Umlaufkranz 26, der zwei diametral gegenüberstehende Ausschnitte 27 aufweist und zum Zusammenwirken mit einer Rolle 28 (s. auch Fig. 14 bis 17) bestimmt ist, die sich an einem Arm 29 befindet, welcher durch einen Querbolzen 30 starr mit einer Sperrklinke 31 vereinigt ist. Die Sperrklinke 31 sitzt schwingbar auf einem gemäß Fig. 4 an der einen Wand 18 befestigten Tragbolzen 32 und ist durch ein Gewicht 33 belastet; durch eine Stange 34 ist die Sperrklinke 31 mit einem oberen Tasthebel 35 verbunden, derauf einem an genannter Wand 18 befestigten Bolzen 36 schwingbar gelagert ist und zum Abtasten eines für die Leerspulen a vorgesehenen geneigten Zwischenmagazins 37 dient, das gemäß Fig. 10 zwei parallele Schienen aufweist, die am Maschinengestell fest angeordnet sind. In das Zwischenmagazin 37 werden die Leerspulen α eingebracht, was so geschieht, daß die von einem Mitnehmer 25 der Entnahmekette 20 gemäß Fig. ι aus dem Leerspulenbehälter 19 mitgenommene Leerspule α auf eine an den Wänden 18 vorgesehene feste Schiene 38 auftrifft, wodurch sie aus dem Mitnehmer 25 herausgedrängt wird und in das Zwischenmagazin 37 rutscht. Die am unteren Ende des Zwischenmagazins 37 ankommende Leerspule a wird durch einen an einer Führungsschiene 39 des Maschinengestelles A mittels eines Bolzens 40 (Fig. 4 und 10) angeordneten Hebels 41 in ihrer Rutschbewegung aufgehalten; hierzu besitzt der Hebel 41 einen Sperrarm 42, welcher unter dem Einfluß einer am Hebel 41 wirksamen Zugfeder 43 für gewöhnlich in die Bewegungsbahn der Leerspulen α hineinragt, wie in Fig. 10 strichpunktiert angedeutet ist. Der Hebel 41 wird nach Erfordernis selbsttätig in wirkungslose Stellung verschwenkt, wie später näher erklärt wird. Die Nabe des auf der unteren Welle 13 angeordneten Kettenrades 12 besitzt am Umfang eine Vertiefung 44, wodurch ein Kupplungsteil gebildet ist, der zum Zusammenarbeiten mit einem Kupplungshebel 45 bestimmt ist, der mittels eines Bolzens 46 an dem auf der Welle 13 befestigten Mitnehmer 15 gelagert ist; an einem abgewinkelten Endschenkel des Kupplungshebels 45 greift eine Zugfeder 47 an, die andernends am Mitnehmer 15 festgelegt ist und das Bestreben hat, den Kupplungshebel 45 mit dem Kupplungsteil des Kettenrades 12 im Eingriff und dadurch letzteres im Kupplungszustand mit der Welle 13 zu halten. Hierbei überträgt das Kettenrad 12 die ihm vom Antriebsmotor 6 erteilte Drehbewegung über die Welle 13 auf das Kettenrad 22, wodurch die Entnahmekette 20 bewegt wird und aus dem Leerspulenbehälter 19 dem Zwischenmagazin 37 Leerspulen α zuführt. Dabei wird der im Bereich des Zwischenmagazins 37 bzw. der Bewegungsbahn der Leerspulen α befindliche obere Tasthebel 35 durch die Stange 34 periodisch um den Bolzen 36 hin- und hergeschwungen zwecks Abfühlens des Zwischenmagazins. Die Stange 34 erhält ihre entsprechende Aufundabbewegung durch die Sperrklinke 31, die durch ihren Rollenarm 29, 28 vom Umfangskranz 26 des unteren Kettenrades 12 um ihren Tragbolzen 32 hin- und hergeschwungen wird, wie sich aus Fig. 14 und 15 ergibt. Die Schwingbewegung des oberen Tasthebels 35 hört auf, sobald das Zwischenmagazin 37 im Sinne der Fig. 4 mit Leerspulen α besetzt ist, so daß der Tasthebel 35 bei seiner Abwärtsbewegung auf die oberste der im Zwischenmagazin 37 angesammelten Leerspulen α auftrifft und dadurch am Weiterbewegen verhindert ist. Dies hat zur Folge, daß gemäß Fig. 16 die Sperrklinke 31 durch die Stange 34 in einer Lage gehalten wird, in welcher sich ihr Sperrhaken in der Drehbahn des Kupplungshebels 45 befindet, worauf dieser mit seinem abgewinkelten Endschenkel auf genannten Sperrhaken auftrifft, alsdann der Kupplungshebel 45 entgegen dem Einfluß seiner Zugfeder 47 außer Eingriff mit dem Kupplungsteil des Kettenrades 12 gebracht wird und dieses sich frei auf der Welle 13 dreht. Infolgedessen steht dann die Welle 13 still, so daß der Antrieb des Kettenrades 22 und somit der Entnahmekette 20 unterbleibt und deshalb keine Leerspülen α aus dem Leerspulenbehälter 19 in das Zwischenmagazin 37 befördert werden. Dies ist erst dann wieder möglich, wenn im Zwischenmagazin 37 infolge Freigabe und Abgang mindestens der vordersten Leerspule α die übrigen Leerspulen um die entsprechende Strecke nachgerutscht sind; die das Zwischenmagazin 37 verlassende vorderste Leerspule α kommt auf den die Spulapparate B mit Leerspulen beschickenden Spulenverteiler D.
Der Spulenverteiler D besitzt einen Tragkörper 48, welcher dadurch längs des Maschinengestelles A verschiebbar geführt ist, daß er mit der oberen, im Querschnitt U-förmigen Führungsschiene 39 des Maschinengestelles A durch eine Rolle 49 im Eingriff steht und sich unten mittels zweier gerillter Rollen 50 (Fig. 4) auf einer Führungsschiene 51 des Maschinengestelles A abstützt. Am Tragkörper 48 ist auf einem oberen Ausleger 52 eine Anschlagrolle 53 gelagert, welche zum Zusammenwirken mit dem an der Führungsschiene 39 gelagerten Hebel 41 bestimmt ist, dessen Sperrarm 42 den Übergang der vordersten Leerspule α aus dem Zwischenmagazin 37 auf ein am Tragkörper 48 angeordnetes Magazin 54 regelt, welches ähnlich wie das Zwischenmagazin 37 zwei parallele Schienen aufweist. Die beiden Schienen des Magazins 54 sind gemäß Fig. 4 an einem vom Tragkörper 48 abragenden Arm 55 befestigt, der am entsprechenden Ende zwei abwärts gerichtete Verbindungsschenkel hat. Wenn
der Spulenverteiler D bei seiner Fahrt in der in Fig. 4 eingezeichneten Pfeilrichtung sich dem Hubende nähert, fährt das Magazin 54 unter das Zwischenmagazin 37, wobei durch die obere Anschlagrolle 53 der Hebel 41 (wie sich aus Fig. 10 ergibt) entgegen dem Einfluß seiner Zugfeder 43 derart verschwenkt wird, daß er im Zwischenmagazin 37 die vorderste Leerspule α freigibt, welche alsdann, gegebenenfalls samt mit gleitenden weiteren Leerspulen, vom schrägen Teil des Magazins 54 aufgefangen wird und dem unteren Ende desselben zugleitet. Eine diesem Ende des Magazins 54 zugeordnete Sperr- und Auslösevorrichtung 56 (Fig. 11, 12) regelt an dieser Stelle die Leerspulenabgabe, wozu genannte Vorrichtung gabelförmig ausgebildet ist und mit dem oberen Ende einer am Tragkörper 48 gelagerten Steuerwelle 57 feste Verbindung hat; die Wirkungsweise der Sperr- und Auslösevorrichtung 56 ist aus Fig. 11 und 12 ohne weiteres ersichtlich. Die im Magazin 54 freigegebene Leerspule α wird von einem am Tragkörper 48 angebrachten Zuführschacht 58 aufgefangen und unter Richtungswechsel weitergeleitet; dieser Zuführschacht 58 ist nach seinem unteren Ende hin derart verjüngt, daß die Leerspule a am unteren Schachtende bzw. beim Verlassen des Zuführschachtes 58 lagerichtig geführt wird.
Die stehende Ste:uerwelle 57 sitzt mit ihrem unteren Endteil in einer am Tragkörper 48 befestigten Lagerplatte 59. Mit diesem Endteil der Steuerwelle 57 ist ein Zahnsegment 60 verstiftet, das mit einem gleich großen Zahnsegment 61 im Eingriff steht, welches auf einem ebenfalls an der Lagerplatte 59 angeordeten Stehbolzen 62 festsitzt; die beiden Zahnsegmente 60 und 61 sind dem Einfluß einer gemeinsamen Zugfeder 63 unterstellt. Auf der Steuerwelle 57 und dem Stehbolzen 62 ist je ein Steuerhebel 64 bzw. 65 drehbar gelagert, welche durch eine Zugfeder 66 miteinander verbunden sind, die bestrebt ist, diese zwei Steuerhebel in einer Lage zu halten, in der sie mittels eines unteren Nockens 67 bzw. 68 an den einen seitlichen Rand des entsprechenden Zahnsegmentes 60 bzw. 61 anliegen, so daß in der einen Richtung zwischen dem Zahnsegment 60 bzw. 61 und dem zugehörigen Steuerhebel 64 bzw. 65 zwangläufige Bewegungsverbindung zwischen Zahnsegment und Steuerhebel besteht, während in entgegengesetzter Richtung eine Relativbewegung des Steuerhebels möglich ist. Die beiden Steuerhebel 64 und 65 sind dazu bestimmt, im Zusammenwirken mit einer an jedem Spulapparat B vorgesehenen Anschlagrolle 69 die Steuerwelle 57 jeweils vorübergehend aus ihrer Ruhelage zu verdrehen zwecks Freigabe der vordersten im Magazin 54 des Spulenverteilers D angesammelten Leerspulen a. Wenn der Spulenverteiler D in der Pfeilrichtung gemäß Fig. 11 fährt, kann der Steuerhebel 65 zur Wirkung kommen, in der Fahrtrichtung gemäß Pfeil in Fig. 12 dagegen der Steuerhebel 64, wenn er der in vorgeschobener Lage bzw. in Bereitschaftslage befindlichen Anschlagrolle 69 begegnet. Der entsprechende Steuerhebel stößt dann auf die Anschlagrolle 69 auf, wie sich aus Fig. 11 ergibt, wodurch die Steuerwelle 57 in der erforderlichen Weise verdreht wird. Dabei wird zugleich durch den Steuerhebel die Anschlagrolle 69 mit ihrer am Gehäuse des betreffenden Spulapparates B verschiebbar geführten Stange 70 zurückgeschoben; diese Stange 70 durchsetzt ein am erwähnten Gehäuse vorgesehenes Lagerauge 71 und hat einen abwärts gerichteten Arm 72, an dem eine Zugfeder 73 wirksam ist. Infolge der erwähnten möglichen Relativbewegung des Steuerhebels 64 bzw. 65 in bezug auf das zugehörige Zahnsegment 60 bzw. 61 wird erreicht, daß jeder Steuerhebel nur in der angegebenen Fahrtrichtung des Spulenverteilers D zur Wirkung kommen kann; dabei kann der andere Steuerhebel im Bereich der Anschlagrolle 69 lediglich eine wirkungslose Schwenkbewegung ausführen, worauf er unter dem Einfluß der Zugfeder 66 neuerdings mit seinem unteren Nocken an den Rand des zugehörigen Zahnsegmentes zu liegen kommt.
Das Hin- und Herfahren des Spulenverteilers D erfolgt durch eine am Maschinengestell A vorgesehene endlose Kette 74, an welche der Spulenverteiler D über einen Bolzen 75, eine Stange 76 und einen Kupplungsstift JJ angeschlossen ist. Die Kette 74 geht gemäß Fig. 4 über ein am Maschinengestell A gelagertes Kettenrad 78 sowie ein am anderen Endteil des Maschinengestelles A angeordnetes Kettenrad 79 (Fig. 5). Das Kettenrad 79 wird über ein nicht gezeichnetes Hilfsgetriebe angetrieben, welches am entsprechenden: Endteil des Maschinengestelles A angeordnet ist und mit der Welle der betreffenden Umlenkrolle 7 des endlosen Treibriemens 4 zwangläufige Antriebsverbindung hat; auf der Strecke zwischen den beiden Kettenrädern 78 und 79 sind zusätzliche Kettenräder vorgesehen, welche den oberen Strang der Kette 74 stützen. Gemäß Fig. 4 geht die Kette 74 vom Kettenrad 78 aus zunächst abwärts, um dann von einem unteren Kettenrad 80 aus zum Kettenrad 79 zu gelangen. Infolge des so vorgesehenen Abwärtslaufes der Kette 74 wird ein entsprechender vorübergehender Stillstand des Spulenverteilers D am betreffenden Hubende seiner Fahrstrecke bewirkt, was ermöglicht, dem Spulenverteiler D vom Zwischenmagazin 37 so viele Leerspulen α zugleiten zu lassen, als dessen Magazin 54 auf seinem schrägen Teil aufzunehmen vermag; beim Rücklauf des Spulenverteilers D wird durch dessen Anschlagrolle 53 der Hebel 41 wieder freigegeben, so daß er unter dem Einfluß seiner Zugfeder 43 wieder in seine Wirkungslage zurückschwingt (in Fig. 10 strichpunktiert gezeichnet).
Wenn an einem Spulapparat B die mit der Anschlagrolle 69 ausgerüstete Stange 70 entgegen dem Einfluß der Zugfeder 73 infolge der Einwirkung eines der beiden Steuerhebel 64 oder 65 zurückgeschoben wird, dann kommt eine am Apparatgehäuse auf einem Bolzen 81 gelagerte Sperrklinke gemäß Fig. 5 und 8 durch eine Rast in Eingriff mit einem Querstift 83, welcher am abwärts gerichteten Arm 72 der Stange 70 angebracht ist. Es bleibt dann die Stange 70 in entsprechend zurück-
gezogener Lage gesichert, bis die Sperrklinke 82 in der erforderlichen Weise hochgeschwenkt wird, so daß die Stange 70 unter dem Einfluß der am erwähnten Arm 72 wirksamen Zugfeder 73 wieder in Bereitschaftslage vorgeschoben wird (Fig. 9). Die^ ses Hochschwenken der Sperrklinke 82 geschieht selbsttätig in Abhängigkeit von der Spularbeit, wie später näher erklärt wird.
Der einzelne Spulapparat B besitzt einen runden Drehkörper 84, welcher mittels zentraler Welle 85 am Apparatgehäuse angeordnet ist und sieben gleichmäßig im Umfangssinne verteilte Wickelspindeln 86 trägt, die je zur Aufnahme einer Leerspule bestimmt sind; es wird durch jeweiliges
*5 selbsttätiges schrittweise Drehschalten des Drehkörpers 84 eine Leerspule nach der anderen einer Arbeitsstelle zugeführt, in welcher die betreffende Wickelspindel 86 selbsttätig mit einer Antriebsspindel 88 gekuppelt wird, die hierzu im Apparat- gehäuse axial verschiebbar ist. Der an der Arbeitsstelle befindlichen Leerspule wird der Spulfaden b über einen Fadenführer 89 zugeleitet, welcher von einer Büchse 90 getragen wird, die auf einer am Apparatgehäuse verschiebbar geführten Stange 91 angeordnet ist. Dieser wird beim Betrieb der Spulmaschine durch einen Mitnehmer 92 von der Kurvennut 93 einer sich drehenden Hubtrommel 94 aus eine axiale Hin- und Herbewegung erteilt. Am Träger des Fadenführers 89 sind zwei Anschläge 95 und 96 (Fig. 20) vorgesehen, von denen der erste dazu dient, mit einem auf einer Führungsstange 97 angeordneten Fühler 98 zusammenzuwirken, und der zweite mit einem Anschlag 99, welcher auf einer axial verschiebbaren Steuerstange 100 angebracht ist. Während der Spularbeit wird der Fühler 98, welcher in bekannter Weise die in Herstellung befindliche Spulenwicklung c am Umfang abfühlt, auf seiner Führungsstange 97 verschoben, was über den Anschlag 95 ein schrittweises Vorschieben der Büchse90 auf der Stange91 bewirkt; ein in die Büchse 90 eingebautes Klemmgesperre verhindert in bekannter Weise den ungewollten Rücklauf der Büchsego auf der Stange91. Wenn die Fadenwicklung c auf der Spule die vorgesehene Länge erreicht hat, so stößt der mit genannter Büchse 90 vorgeschobene Anschlag 96 auf den an der Steuerstange 100 befestigten Anschlag 99, worauf die Steuerstange 100 sinngemäß um eine gewisse Strecke längsverschoben wird, wobei im gleichen Sinn durch zusätzliche Hilfsmittel ein federbelasteter, nicht gezeichneter Gegenhalter ausgerückt wird, welcher bis jetzt die soeben fertigbewickelte Spule auf ihrem Sitz bzw. auf der Wickelspindel 86 sicherte. Durch die Steuerstange 100 wird bei ihrer erwähnten Verschiebung ein bisher von ihr gesperrter Kupplungshebel 101 freigegeben, der infolgedessen durch eine Zugfeder 102 mit einer Kupplungsbüchse 103 in Eingriff gebracht wird und dadurch zwischen dieser und einer Scheibe 104 den Kupplungszustand herstellt. Die Zugfeder 102 greift gemäß Fig. 23 einerends durch einen Bolzen 105 an der Scheibe 104 an, die durch ihre Nabe fest mit einer Nebenwelle 106 verbunden ist; an ihrem anderen Ende ist die Zugfeder 102 mit dem mit der Steuerstange 100 zusammenarbeitenden abgewinkelten Endschenkel des Kupplungshebels 101 verbunden. Die Scheibe 104, an welcher der Kupplungshebel 101 mittels eines Bolzens 107 gelagert ist, wird nun während einer Umdrehung von der Kupplungsbüchse 103 mitgedreht, die über ein Schraubenradgetriebe 108, 109 ständig gedreht wird. Dabei bewirkt ein seitlich an der Scheibe 104 vorgesehener Anschlagstift 110, wenn er die in Fig. 22 strichpunktiert angedeutete Stellung erreicht, eine solche Bewegung eines von ihm durchsetzten, mit der Steuerstange 100 fest verbundenen Ringes in, daß die S teuer stange 100 wieder zurückgezogen wird und sich in den Weg des abgewinkelten Endschenkels des Kupplungshebels 101 stellt, welcher in der Folge an der Steuerstange 100 anschlägt und durch diese im Sinne der Fig. 21 neuerdings ausgerückt und somit der Antrieb der Nebenwelle 106 abgeschaltet wird. Mit der Nebenwelle 106 dreht sich die auf ihr befestigte Nutenscheibe 112, durch deren Nut 113 jeweils ein Sternrad 114 um eine Teilung geschaltet wird. Das Sternrad 114 ist auf der Welle 85 des die Wickelspindeln 86 tragenden Drehkörpers 84 befestigt, welcher in beschriebener Weise jeweils um eine Spindelteilung geschaltet wird, um eine Leerspule a zur Arbeits- bzw. Spulstelle des Spulapparates zu bringen; am fliegenden Ende dieser Spule kommt dann wieder der erwähnte Gegenhalter zum Angriff. Vor der erwähnten Teildrehung des Drehkörpers 84 wird einerseits die bei dessen früherer Drehschaltung aus der Arbeitsstelle wegbewegte, fertigbewickelte Spule selbsttätig ausgeworfen und anderseits eine Leerspule auf eine Wickelspindel 86 des Drehkörpers 84 aufgesteckt, wie nachstehend beschrieben wird.
Bei der nach dem fertigen Bewickeln einer Spule jeweils stattfindenden Umdrehung der Nebenwelle 106 führt auch ein mit derselben fest verbundener äußerer Arm 115 (Fig. 5, 6 und 8) eine volle Umdrehung aus, der dabei durch einen Lenker 116 einen Schieber 117 auf einer Stange 118 hin- und herschiebt. Bei der Hinbewegung stößt der Schieber 117 durch eine federbelastete Klappe 119' (Fig. 8) auf die Spulenwicklung c der auszuwerfenden Spule, die dadurch mitgenommen und von der betreffenden Wickelspindel 86 abgezogen wird, worauf die Spule im freien Fall einen Sammelbehälter erreicht.
Mit der Nebenwelle 106 führt ferner eine auf ihr festsitzende äußere Lasche 119 eine volle Umdrehung aus. Diese Lasche 119 hat dreieckige Form, besitzt einen seitlichen Stift 120 zum Zusammenwirken mit der am Apparatgehäuse angeordneten Sperrklinke 82 und ist über einen Lenker 121 und ein Zwischenstück 122 an eine Gleitstange 123 angeschlossen, die von einem am Apparatgehäuse befestigten Führungsrohr 124 aufgenommen wird. Aus einem unteren Längsschlitz des Führungsrohres 124 ragt eine an der Gleitstange 123 feste Platte 125 heraus, welche eine Stütze 126 trägt, an der mittels eines Bolzens 127 ein oben offener HaI-
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ter 128 gelagert ist, der einen abwärts gerichteten Arm 129 aufweist, an welchem eine Zugfeder 130 wirksam ist. Diesem Arm 129 und damit dem Halter 128 ist ein winkelförmiger Anschlag 131 zugeordnet, der am fliegenden Ende des Führungsrohres 124 festsitzt.
Gemäß Fig. 5 liegt der Arm 129 des Halters 128 an den festen Anschlag 131 an, wobei der Halter 128 sich in einer Schräglage befindet, die in Richtung und Neigung übereinstimmt mit derjenigen eines am Maschinengestell A im Bereich des betreffenden Spulapparates B vorgesehenen Leitkanals 132 (in Fig. 6 strichpunktiert in Oberansicht gezeichnet). Der Leitkanal 132 ist in seinem unteren Teil rohrförmig gestaltet, dagegen im oberen Teil trichterförmig erweitert, so daß er in Richtung der Fahrbahn des Spulenverteilers D gemäß Fig. 4 eine längliche Mündung aufweist, dies gestattet die Aufnahme der ausgelösten, vom Zuführschacht 58 des Spulenverteilers D her kommenden Leerspule a während der Fahrt des Spulenverteilers D1 der somit vorteilhafterweise zwecks Beschickens der Spulapparate B nicht stillgesetzt werden muß. Die durch den Leitkanal 132 hindurchgleitende Leerspule« wird in der Folge vom schrägstehenden Halter 128 aufgefangen, wobei der Kopf der Spule gemäß Fig. 5 dem Drehkörper 84 des Spulapparates B zugekehrt ist.
Bei der ersten halben Umdrehung der Nebenwelle 106 wird durch die Lasche 119 über die Gleitstange 123 die Stütze 126 aus der Lage in Fig. 5 in Richtung gegen den Drehkörper 84 verschoben, wobei gemäß Fig. 8 der Halter 128 die von ihm getragene Leerspule α auf eine freie Wickelspindel 86 des Drehkörpers 84 aufsteckt; der Halter 128 ist zuvor durch die an ihm wirksame Zugfeder 130 in horizontaler Lagegeschwenkt worden, in welcher ein am Arm 129 winklig abragender Endschenkel an der Stütze 126 anschlägt. Während der zweiten halben Umdrehung der Nebenwelle 106 wird durch die Gleitstange 123 die Stütze 126 und somit der Halter 1281η die Ausgangslage zurückgeschoben, wobei der frühere Zustand wiederhergestellt wird, in welchem der Halter 128 sich in Auffangstellung befindet. Anderseits wird während der zweiten halben Umdrehung der Neben welle 106 durch den ander Lasche 119 vorgesehenen seitlichen Stift 120· die am Apparatgehäuse gelagerte Sperrklinke 82 aufwärts geschwenkt, wobei sie außer Eingriff mit dem Querstift 83 des an der Stange 70 vorhandenen Armes 72 kommt, wie sich aus Fig. 9 ergibt; infolgedessen wird die Stange 70 unter dem Einfluß der an ihr wirksamen Zugfeder 73 wieder in der Weise verschoben, daß die Anschlagrolle 69 neuerdings in Bereitschaftslage kommt. Es ist damit am Spulapparat wieder der Zustand hergestellt, in welchem von dessen Anschlagrolle 69 aus am fahrenden Spulenverteiler D eine Leerspule α ausgelöst und dem Halter 128 zugeführt werden kann zwecks Aufsteckens derselben auf den Drehkörper 84.
Die Maschine kann auch so ausgeführt werden, daß der fahrbare Spulenverteiler, statt auf einer gegebenen Fahrstrecke hin- und herbewegt zu werden, auf einer in sich geschlossenen, z. B. länglichen Kreisbahn nur in einer Richtung bewegt wird, wobei durch den Spulenverteiler z. B. zwei am Maschinengestell einander gegenüberstehende Reihen von Spulapparaten mit Leerspulen beschickt werden können.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    ι . Automatische Kötzerspulmaschine mit einer die Spulapparate selbsttätig mit Leerspulen beschickenden Vorrichtung, die einen die Leerspulen entlang der Maschine fördernden Spulenverteiler aufweist, welcher sich an einem Spulenzubringer mit Leerspulen auffüllt und diese bei Bedarf an die Spulapparate abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenzubringer (C) aus einer in einen Leerspulenbehälter (19) eintauchenden, mit Mitnehmern (25) für je eine Spule versehenen und durch ein ortsfestes Zwischenmagazin (37) steuerbaren Entnahmekette (20) besteht und daß der vom Zwischenmagazin (37) auffüllbare Spulenverteiler (D) auf Führungsschienen (51, 39) laufend ein Magazin (54) für eine Mehrzahl von Leerspulen (a) sowie eine von den Spulapparaten (B) in Abhängigkeit von der Spularbeit steuerbare Sperr- und Auslösevorrichtung (56) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Entnahmekette (20) durch eine vom Spulenvorrat im Zwischenmagazin (37) gesteuerte Tastvorrichtung (34,35) mit dem Spulmaschinenantrieb kuppelbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (34) der Tastvorrichtung zum Ein- und Ausrücken einer Kupplung (44, 45) mit einer Sperrklinke (31) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsschiene (39) eine vom Spulenverteiler (D) gesteuerte Sperrvorrichtung (40 bis 43) für die Freigabe der im Zwischenmagazin (37) befindlichen Leerspulen angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenverteiler (D) ein Magazin (54) zur Aufnahme einer Anzahl von Leerspulen (a) aufweist, welches sich in Aufnahmestellung des Spulenverteilers (D) an das ortsfeste Zwischenmagazin (37) des Spulenzubringers (C) anschließt und an seinem Abgabeende durch eine Sperr- und Auslösevorrichtung (56) abgesperrt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge^ kennzeichnet, daß am Spulenverteiler (D) für die Betätigung der Sperr- und Auslösevorrichtung (56) zwei miteinander gekuppelte, mit einem beweglichen Anschlag (69, 70) der Spulapparate (B) zusammenwirkende Steuerhebel (64, 65) gelagert sind, von denen der eine beim
    Hin- und der andere beim Rücklauf des Spulenverteilers (D) wirksam wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerhebel (64, 65) auf zueinander parallelen Wellen (57, 62) sitzen, die miteinander im Eingriff stehende Zahnsegmente (60, 61) tragen, wobei die Steuerwelle (57) die Sperr- und Auslösevorrichtung (56) trägt und beide Steuerhebel (64, 65) durch gegeneinanderarbeitende Zugfedern (63, 66) miteinander verbunden sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (69, 70) eine Anschlagrolle (69) aufweist, die auf einer unter Federwirkung (73) stehenden Stange (70) jedes Spulapparates (B) sitzt, wobei die Stange (70) über einen Querstift (83) mit einer Sperrklinke (82) zusammenwirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, ao dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spulapparat (B) einen feststehenden, sich zum Spulapparat (B) hin verjüngenden Leitkanal (132) trägt, der mit einem am Spulenverteiler (D) sitzenden Zuführschacht (58) für die abzugebende Leerspule (a) zusammenarbeitet.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spulapparat (B) mit einem Drehkörper (84) mit mehreren Wickelspindeln (86) ausgerüstet ist, der über eine Nebenwelle (106) vom Maschinenantrieb drehbar ist, und daß über die Nebenwelle (106) die Sperrklinke (82) betätigt und ein Halter (128) gesteuert wird, welcher die auf dem Leitkanal (132) ankommende Leerspule auffängt und auf die Wickelspindel (86) des Drehkörpers (84) aufsteckt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (128) aus einer Rinne gebildet ist und in seiner Auffangstellung durch einen festen Anschlag (131) gehalten und nach Aufnahme einer Leerspule (a) selbsttätig in Richtung nach dem Drehkörper (84) verschoben und in horizontale Lage geschwenkt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschriften Nr. 214530,
    263928;
    USA.-Patentschriften Nr. 1550803, 2177680, 377 367·
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    ©309 555/15 4.63
DEM4238A 1950-02-03 1950-06-17 Automatische Koetzerspulmaschine mit einer die Spulapparate selbsttaetig mit Leerspulen beschickenden Vorrichtung Expired DE976116C (de)

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