DE249205C - - Google Patents
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- DE249205C DE249205C DENDAT249205D DE249205DA DE249205C DE 249205 C DE249205 C DE 249205C DE NDAT249205 D DENDAT249205 D DE NDAT249205D DE 249205D A DE249205D A DE 249205DA DE 249205 C DE249205 C DE 249205C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 249205 KLASSE
42/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1910 ab.
Es gibt Zeiger wagen, welche es ermöglichen, das Gewicht sowohl verhältnismäßig großer
als auch kleiner Warenmengen auf ein und derselben Wage sicher zu ermitteln, und zwar
unter Anwendung von losen Gewichten, Beigewichten, von denen jedes einzelne den Zeiger
um den vollen Skalenausschlag zurückbringt. Wenn die Skala z. B. für ίο Pfund
ausreicht, so kann jeder mittels vier gleichartiger Gewichtsstücke das Gewicht von Waren
bis zu 50 Pfund genau bestimmen, indem er die Anzahl der Beigewichte als Zehner und
die angezeigte Zahl auf der Skala als Einer abliest.
Um nun die durch das Aufsetzen der Beigewichte entstehende Fehlerquelle auf ein
Mindestmaß herabzudrücken, wird nach der Erfindung als Gewichtsschale ein Träger benutzt,
der vermittels eines Bandes, einer Kette oder einer mit einer Schlaufe oder großen,
kettenartigen Öse versehenen Stange in nachgiebigen Schneiden oder dergleichen Lagern
aufgehängt ist und eine Führung bekannter Art besitzt, durch die eine Drehung, eine
Schwingung oder eine ähnliche schädliche Bewegung des Trägers verhütet wird. Unterhalb
des Gewichtsträgers ist zugleich ein federndes Lager o. dgl. vorgesehen, um hierdurch
die für jede Wage besonders gefährliehen Stöße sowie eine Verschiebung der betreffenden
Teile der Wage auf den Schneiden zu verhüten. Mit anderen Worten, der Träger der Beigewichte ist oben und unten nachgiebig
gelagert, er ist ferner gegen Drehung gesichert und kann also keine Verschiebungen
wirksamer Teile sowie keine schädlichen Einwirkungen auf die .Wage ausüben, und zwar
nicht allein während des Aufsetzens und Abnehmens der Beigewichte, sondern auch während
ihres Nichtgebrauchs oder während sie sich in ihrer Ruhelage befinden. Fernerhin
wirken diese im einzelnen an sich bekannten Einrichtungen derart, daß die losen Gewichte
stets zentrisch zum Aufhängungspunkt gehalten werden, so daß keine der Wage schädliehe
Bewegung durch seitliches Aufsetzen der Gewichte entstehen kann.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Es veranschaulichen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Erfindung, angebracht
an einer bestimmten Wagenart,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht der Erfindung, an einer zweiten Wagenart dargestellt.
Fig. 3 und 4 stellen Ansichten von Einzelheiten dar.
Gemäß diesen Figuren ist der Wagebalken a in einem Lagerblock b drehbar gelagert und
durch ein Band, eine Uhrfeder, Kette o. dgl. c mit einem Daumen d verbunden, welcher um
seine Welle e drehbar und durch ein Gegengewicht ausbalanciert ist. Zur Wägung von
Lasten, deren Gewicht über die Gewichte, welche auf dem Zifferblatt f angegeben sind,
hinausgeht, kommen lose Gewichte g auf einem
steigbügelartigen Träger h in Anwendung, der an einem biegsamen Seil (Fig. i), einer Kette
oder einer mit Schlaufe versehenen Stange i (Fig. 4) vom Wagebalken α herabhängt.
Um die Beigewichte g in einer zum steigbügelartigen Halter h zentralen Lage festzuhalten, sind diese nestartig ineinandergebettet. In der Darstellung gemäß Fig. 3 hat beispielsweise jedes Gewicht eine Büchse k, die in einem den Boden des Halters bildenden Ring I oder in einer an der Oberseite jedes Gewichts gebildeten Ausnehmung hineinpaßt. Stangen m, welche die Seiten des steigbügelartigen Trägers h bilden, ragen bis an das Bodenstück η herab und sind in Vorsprüngen 0, p des Gestells derart geführt, daß für den Fall, wenn das Seil oder die Kette bzw. die mit Schlaufe versehene Stange i nach dem Herabgehen des Wagebalkens α schlaff werden sollte, der Träger in aufrechter Lage verbleibt und während der Wägung am Schwingen, Drehen oder anderen schädlichen Bewegungen verhindert wird. Unter dem Gewichtshalter h ist ein elastisches Widerlager angeordnet, das aus einem Stoßminderer q besteht, in welchem ein Kolben r sich in öl oder in einer anderen Flüssigkeit bewegt. Eine am Kolben befestigte Kolbenstange s ist an ihrem Ende mit einem Kopf t versehen, und Federn u und ν sind unter dem Kopf t und dem Tauchkolben r vorgesehen, so daß der Kolben r durch Vermittlung der Federn zugleich auf dem Deckel und auf dem Boden des Stoßminderers ruht. Der steigbügelartige Gewichtshalter h berührt den Kopf t, wenn der Zeigerarm w auf den Nullpunkt des Zifferblattes f fällt, so daß der Wagebalken α von dem Gewicht dieses Halters entlastet wird und der Wagebalken α und mit ihm der Zeiger w ohne jeden schädlichen Stoß zur Ruhe kommt.
Um die Beigewichte g in einer zum steigbügelartigen Halter h zentralen Lage festzuhalten, sind diese nestartig ineinandergebettet. In der Darstellung gemäß Fig. 3 hat beispielsweise jedes Gewicht eine Büchse k, die in einem den Boden des Halters bildenden Ring I oder in einer an der Oberseite jedes Gewichts gebildeten Ausnehmung hineinpaßt. Stangen m, welche die Seiten des steigbügelartigen Trägers h bilden, ragen bis an das Bodenstück η herab und sind in Vorsprüngen 0, p des Gestells derart geführt, daß für den Fall, wenn das Seil oder die Kette bzw. die mit Schlaufe versehene Stange i nach dem Herabgehen des Wagebalkens α schlaff werden sollte, der Träger in aufrechter Lage verbleibt und während der Wägung am Schwingen, Drehen oder anderen schädlichen Bewegungen verhindert wird. Unter dem Gewichtshalter h ist ein elastisches Widerlager angeordnet, das aus einem Stoßminderer q besteht, in welchem ein Kolben r sich in öl oder in einer anderen Flüssigkeit bewegt. Eine am Kolben befestigte Kolbenstange s ist an ihrem Ende mit einem Kopf t versehen, und Federn u und ν sind unter dem Kopf t und dem Tauchkolben r vorgesehen, so daß der Kolben r durch Vermittlung der Federn zugleich auf dem Deckel und auf dem Boden des Stoßminderers ruht. Der steigbügelartige Gewichtshalter h berührt den Kopf t, wenn der Zeigerarm w auf den Nullpunkt des Zifferblattes f fällt, so daß der Wagebalken α von dem Gewicht dieses Halters entlastet wird und der Wagebalken α und mit ihm der Zeiger w ohne jeden schädlichen Stoß zur Ruhe kommt.
Das Seil, die Ketten oder die Stange i hängen an einer Schneide, die in einem in einer
öffnung oder Ausnehmung 3 des Wagebalkens α untergebrachten Block sitzt. Die Biegsamkeit
des Seiles oder der Kette oder die Schlaufe χ der Stange i erlaubt, daß der
Doppelhaken 4 des Seiles, der Kette oder der Stange i seine Lage auf der Schneide 1 stets
beibehält, nachdem die Bewegung der losen Gewichte aufgehalten ist. Ein Umkippen dieser
Haken 4 würde die Wägung auf das schädlichste beeinflussen. Gerade diese Kippbewegung
ist besonders nachteilig für die ganze Wägevorrichtung und besonders für das Band c.
Der Block ist durch Bolzen 5 am Wagebalken α befestigt und kann in seitlicher oder
senkrechter Richtung durch Unterlagen oder Beilagen so eingestellt werden, daß die
Schneide 1 ihre genaue Lage einnimmt.
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung an einer Rechnungswage und veranschaulicht
eine abgeänderte Ausführung des steigbügelartigen Trägers, die aus einem offenen Bügel
besteht, während es mittels eines biegsamen Seiles oder Kette und eines Doppelhakens von
einer an dem Wagebalken α befestigten festen Schneide herabhängt.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei welcher die losen Gewichte in einem
steigbügelartigen Behälter untergebracht sind, ebenso wie vorher, aber an einem Querstück 6
durch Schlaufen i aufgehängt sind, wobei das Querstück 6 die Teile auseinanderhält. Das
Stück 6 wird mit Hilfe des Teiles χ am Wagebalken aufgehängt (in der Zeichnung nicht
dargestellt). =
Claims (2)
1. Wage mit einem in Führungen gleitenden
Träger (Wagschale) zur Aufnahme loser, zentrisch ineinander passender Gewichte, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
Träger (h) mit den zentrisch einsetzbaren Gewichten (g) vermittels eines biegsamen
Seiles, einer Kette oder einer mit länglieber Aufhängungsöffnung (x) versehenen
Stange (i) von einer nachgiebig am Wagebalken gelagerten Schneide (1) herabhängt
und unten vermittels eines elastischen Widerlagers (t) gegen Stöße derart gesichert
ist, daß nicht allein eine Verschiebung der Wagenteile, sondern auch infolge der vereinten Wirkung der oben nachgiebigen
und unten elastischen Lagerung ein für das Wägen schädliches Kippen von
Wagen- oder Gewichtsteilen (beispielsweise des Doppelhakens (4) oder der zentrisch
zum Aufhängungspunkt des Seiles oder der Stange (i) angeordneten losen Gewichte)
verhütet wird.
2. Wage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese die Vereinigung
einer Balkenwage (a) mit einer Zeigerwage (Neigungswage) bildet, bei der durch die
. unten elastische (r, s, t, u, v) und oben nachgiebige (i). Lagerung des Trägers (h)
und durch dessen Sicherung (0, p) gegen Drehung ein genaues, schnelles und leichtes
Wiegen von Lasten ermöglicht wird, ohne Stoß- oder dergleichen Wirkungen auf die Zeigerwage (d. i. auf den Zeiger w) zu
erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249205C true DE249205C (de) |
Family
ID=507849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249205D Active DE249205C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249205C (de) |
-
0
- DE DENDAT249205D patent/DE249205C/de active Active
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