DE646133C - Zaehlwaage - Google Patents

Zaehlwaage

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Publication number
DE646133C
DE646133C DESCH107110D DESC107110D DE646133C DE 646133 C DE646133 C DE 646133C DE SCH107110 D DESCH107110 D DE SCH107110D DE SC107110 D DESC107110 D DE SC107110D DE 646133 C DE646133 C DE 646133C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
hanger
scales
counting
scale
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH107110D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Diehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DARMSTADT GmbH
Carl Schenck AG
Original Assignee
DARMSTADT GmbH
Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DARMSTADT GmbH, Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH filed Critical DARMSTADT GmbH
Priority to DESCH107110D priority Critical patent/DE646133C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE646133C publication Critical patent/DE646133C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/40Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight
    • G01G19/42Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight for counting by weighing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Zählwaage Es ist bekannt, die Anzahl einer beliebigen Menge von gleich schweren Teilen durch Vergleich des Gewichtes derselben mit dem Gewicht eines oder einiger weniger Einzelstücke der gleichen Teile mittels einer Waage festzustellen. Man verwendet hierzu Waagen in Laufgewichtsbauart und Neigungswaagen. Es sind Neigungswaagen dieser Art bekannt, bei denen zwischen Lastzug und Ausw iegevorrichtung eine veränderliche Übersetzung eingebaut ist. Die Veränderung der Übersetzung geht in der Weise vor sich, daß der ganzeAuswiegekopf mit derAuswiegevorrichtung verschoben wird, um den Angriffspunkt an einem Zwischenhebel zu ändern. Eine derartige Verschiebung kann leicht zu Fehlern Anlaß geben. Abgesehen davon läßt sich bei diesen Waagen das Übersetzungsverhältnis nur in ganz engen Grenzen verändern. Um trotzdem die gesuchte Menge einigermaßen einwandfrei feststellen zu können, muß eine große Anzahl von verschiedenen Skalen benutzt und bei dem Ablesen die gültige herausgesucht werden. Das kann leicht zu Irrtümern führen. Es ist bei derartigen Waagen auch nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten möglich, das Anzeigeergebnis abzudrucken.
  • Bei der Zählwaage nach der Erfindung behält sowohl die -Waagschale oder Brücke für die zu zählenden Stücke als auch die Waagschale für die Einzelstücke stets ihre Lage bei. Beide Waagschalen wirken auf einen gemeinsamen Balken, der mit einem weiteren, parallel zu ihm liegenden und im entgegengesetzten Sinne schwingenden Balken durch ein verschiebbares Gehänge gekuppelt ist. Durch Verschieben des Gehänges ist dasÜbersetzungsverhältnis zwischen beiden Balken in sehr weitem Bereich regelbar. Die Verwendung solcher verschiebbarer Gehänge züm Zwecke der Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen zwei parallel liegenden Balken ist bei Preiswaagen bekannt, bei Zählwaagen jedoch noch nicht vorgesehen worden. Die Ausbildung der Auswiegevorrichtung ist in Verbindung mit dem Erfindungsgegenstand beliebig. Sie kann eine Neigungsgewichts-, eine Laufgewichts- öder andere Auswiegevorrichtung sein. Es ist dabei möglich, die der Erfindung zugrunde liegende Anordnung als Zusatzgerät oder Ergänzung einer gewöhnlichen Waage vorzusehen.
  • Die Änderung des Übersetzungsverhältnisses durch Verschieben des Gehänges kann in verschiedener Weise durch beliebige Zug-oder Verschiebeorgane durchgeführt werden. Es ist zweckmäßig, Zahnstangen vorzusehen, deren jede an einem der beiden Balken längs verschiebbar gelagert ist und die durch ein gemeinsames Triebwerk so verschoben werden, daß das Gehänge sich gleichmäßig verschiebt. ' Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Zeichnung schematisch dargestellt. I'@. Auswiegevorrichtung ist in Form einer Lat) gewichtswaage dargestellt, deren Laufges wichtsbalken a auf der Schneide h ruht und an dem das Laufgewicht c verschiebbar angeordnet ist. Der Lastzug wirkt über ein Gehänge d auf diesen Wiegebalken. Die Übertragungsglieder mit der verstellbaren Obersetzung bestehen aus einem Balken c, einem parallel hierzu liegenden Balken f und einem dazwischen befindlichen Gehänge g. Letzteres ist mittels Schneiden o. dgl. mit dein Balken e durch ein Gleitstück lt und finit dem Balken f durch ein Gleitstück i verbunden. Die Verschiebung dieser beiden Gleitstücke erfolgt durch die Zahnstangen k und 1, die durch Zahnräder u und in angetrieben werden. Auf der gleichen Achse mit diesen Zahnrädern sitzen weitere Zahnräder p und o, die durch eine gemeinsame Kette cl miteinander in Verbindung stehen. Wird eines der Zahnräder o oder p gedreht, so bewegen sich die beiden Zahnstangen mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung, so daß das Gehänge g stets parallel zu sich selbst v ei schoben wird. Dadurch wird das Übersetzungsverhältnis zwischen dein Balken f und dein Balken e geändert. An dem Balken f ist noch ein unabhängig von der Zahnstange l verschiebbares Tariergewicht r und ein mit der Zahnstange l verschiebbares Tariergewicht s vorgesehen. An einer Zahnstange t, die durch ein Zahnrad u angetrieben wird, befindet sich noch ein Ausgleichsgewicht v. Das Zahnrad zc wird von dem Zahnrad za oder eifitem danebenliegenden Zahnrad angetrieben, uni damit Bewegt sich das Ausgleichsgewicht v mit der gleichen Geschwindigkeit, jedoch entgegengesetzt zu der Bewegung des Gehänges g. An dem Balken f befindet sich schließlich noch eine Gewichtsschale w, die zur Aufnahme der Einzelstücke dient. Die abzuzählende Menge wird in ein nicht dargestelltes Wiegegefäß gelegt, und deren Last überträgt sich über im Waagenbau übliche Zwischenhebel auf den Balken f. Der Lastangriff an diesem Balken ist durch den Pfeil Q gekennzeichnet.
  • Die Handhabung der Waage ist folgende: Zunächst wird bei ausgeglichener Waage in die Gewichtsschale w ein einzelnes Stück oder, falls es sich um sehr leichte Stücke handelt, mehrere, beispielsweise io, hineingelegt. Infolgedessen schlägt der Waagebalken a, der sich vorher in Gleichgewicht befand, aus. Nun wird durch Betätigung -der Übertragungskette q das Gehänge g so lange verstellt, bis wieder das Gleichgewicht am Waage-Balken a hergestellt ist. Sodann wird die zu zählende Menge in das nicht dargestellte Wiegegefäß eingebracht und das Laufgewicht c, das sich bis dahin in der NTullsteltvng befand, verschoben. Die Gleichgewichtststellung des Laufgewichtes c gibt dann unmittelbar die gesuchte Menge an, wobei natürlich die Zahl der in die Gewichtsschale w eingelegten Stücke zu berücksichtigen ist.
  • Diese einfache Ermittlung einer gesuchten Stückzahl läßt sich unter Berücksichtigung der Hebelarme folgendermaßen erklären: Hierbei ist die Länge des Balkens e von der Schneide bis zu dem Gehänge d mit A bezeichnet. Die Länge des Balkens f von der Schneide bis zu der Aufhängestelle der Gewichtsschale w sei L. Die Last Q greife an dem Balken f mit dem Hebelarm z an. Die Stellung des Gehänges g ergibt sich aus den Hebelarmen x und y. Mit E werde das Gewicht der in die Gewichtsschale eingelegten Stücke bezeichnet. Es ist oben vorausgesetzt, worden, daß nach Einlegen der Einzelstücke in die Gewichtsschale w die Übersetzung so eingestellt werden soll, daß Gleichgewicht herrscht. Das bedeutet, daß der Lastzug E unter Berücksichtigung der gesamten Hebelübersetzung nur einem für alle Gewichte in der Gewichtsschale w konstanten Tariergewicht, dasbeispielsweise andemLaufgewichtsbalken a angebracht sein kann und nicht dargestellt ist, entgegenwirkt. In einer Formel ausgedrückt, ergibt das Der Lastzug Q überträgt sich auf das Gehänge d entsprechend dem gleichen Hebelverhältnis so, daß das Gehänge mit einer KraftP belastet wird, die sich berechnet zu Setzt man die erste Formel in die zweite ein, so erhält man In dieser Formel hebt sich x auf, und da z und L konstante Werte sind, so ergibt sich, daß die Belastung P gleich ist dem Verhältnis' von Q zu E mal einem konstanten Wert. Somit ist die Belastung der Stückzahl verhältnisgleich, und aus der Stellung des Laufgewichtes läßt sich unmittelbar die Stückzahl ermitteln.
  • Die soeben nachgewiesenen Verhältnisse gelten nur dann, wenn entsprechende Tarier-und Ausgleichgewichte vorgesehen sind. So ist das Tariergewicht r vorgesehen, das im wesentlichen den Balken f, die Gewichtsschale w und die zugehörigen Teile ausgleicht. Es ist ferner zweckmäßig, den Taraausgleich der Verschiebeteile des Zwischenhebels etwa in das Gleitstück i zu verlegen. Um das züi erreichen, befindet sich an der Zahnstange l das schon erwähnte Gewicht s. Die Verschiebung des Gehänges g wird im wesentlichen durch das Ausgleichgewicht v unwirksam gemacht, das sich entgegen der Bewegung des Gehänges verschiebt.
  • An dem Wiegebalken a kann neben der Zählskala noch eine weitere Skala angebracht werden, die entsprechend dem Gewicht geeicht ist. Durch entsprechende Anordnung der einzelnen Hebelübersetzungen läßt es sich erreichen, daß gerade die Gewichtsangabe von i kg der Stückzahl i entspricht usw., so daß die Zählskala gleichzeitig auch als Gewichtsskala dienen kann.
  • Die Verschiebung des Gehänges g nach Belastung der Gewichtsschale w kann selbsttätig erfolgen, beispielsweise durch einen Elektromotor, der von dem Waagebalken a gesteuert wird und dessen Strom so lange eingeschaltet ist, bis dieser Waagebalken wieder in seine Gleichgewichtslage zurückkehrt. Die Verstellung kann in gleicher Abhängigkeit, jedoch auch durch beliebige andere Antriebsmittel vor sich gehen, um eine selbsttätige Einstellung zu ermöglichen.
  • Wie die Berechnung gezeigt hat, beruht die Anzeige der Waage im wesentlichen auf dem Ergebnis einer Division, indem der Quotient zweier Wxegeergebnisse ermittelt wird. Infolgedessen läßt sich die Waage im Bedarfsfalle auch für die Lösung anderer Aufgaben als der einer einfachen Zählung verwenden.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist die Auswiegevorrichtung in Form einer Laufgewichtswaage dargestellt. Solche Waagen lassen sich leicht mit einem Druck- oder Zähl-'werk ausstatten, so daß das Stückergebnis leicht abgedruckt oder gezählt werden kann. Das Gehänge d kann in gleicher Weise auch beispielsweise auf eine Neigungswaage oder eine andere Waage einwirken. Auch bei einer solchen Ausführung läßt sich das gesuchte Stückergebnis abdrucken oder zählen, sofern solche Druck- oder Zählwerke an den in Betracht kommenden Waagentypen normalerweise anzubringen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zählwaage zum Zählen einer beliebigen Menge von gleich schweren Teilen, bei der das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Lastzug und der Auswiegevorrichtung veränderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Buswiegevorrichtung (a-d) *und Lastzug (O) zwei in entgegengesetztem Sinne schwingende, übereinanderliegende Balken (e, f) vorgesehen sind, die durch ein bei Preiswaagen bekanntes verschiebbares Gehänge (g) miteinander gekuppelt sind. a. Zählwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Gehänges (g) an beiden Balken (e, f) Zug-oder Verschiebeglieder, beispielsweise Zahnstangen (h, L), vorgesehen sind, die gemeinsam angetrieben werden.
DESCH107110D 1935-05-19 1935-05-19 Zaehlwaage Expired DE646133C (de)

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