DE186305C - - Google Patents
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- DE186305C DE186305C DENDAT186305D DE186305DA DE186305C DE 186305 C DE186305 C DE 186305C DE NDAT186305 D DENDAT186305 D DE NDAT186305D DE 186305D A DE186305D A DE 186305DA DE 186305 C DE186305 C DE 186305C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
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KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Schaltung des Revolvers für Webstühle
durch die Ladenschwingung, welche sich durch einfachen gedrängten Bau und infolgedessen
hohe Betriebssicherheit auszeichnet und außerdem gestattet, die Wechselkarte an die Vorderseite des Stuhles zu verlegen, so
daß die Karte stets leicht zu übersehen ist und selbst große Längen derselben ohne weiteres
ίο untergebracht werden können.
Gemäß der Erfindung erhält der an der Lade drehbar befestigte, federnd in der Ruhestellung
gehaltene Schalthebel für die Revolverschaltklinken seine Arbeitsbewegungen durch am Stuhlgestell angeordnete Leitflächen,
deren jeweilige Einstellung in den Weg eines mit dem Schalthebel verbundenen Armes durch die Wechselkarte erfolgt.
Hierbei sind, um die Wechselkarte vorn freiliegend zu erhalten, in an sich bekannter
Weise die federnd in die Arbeitsstellung gedrängten Nadeln am oberen Ende nach vorn
und abwärts gebogen.
Zwischen dem Schalthebel und dem mit ihm verbundenen, durch die Leitflächen unmittelbar beeinflußten Arm ist eine nachgiebige Kupplung derart vorgesehen, daß bei zufälliger Verhinderung der Revolverdrehung die Drehung des Armes ohne den Schalthebel erfolgen kann.
Zwischen dem Schalthebel und dem mit ihm verbundenen, durch die Leitflächen unmittelbar beeinflußten Arm ist eine nachgiebige Kupplung derart vorgesehen, daß bei zufälliger Verhinderung der Revolverdrehung die Drehung des Armes ohne den Schalthebel erfolgen kann.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 3 in der Seiten
ansicht in -verschiedenen Arbeitsstellungen und in Fig. 4 in der Draufsicht schematisch
dargestellt.
An der Lade ist unterhalb des Revolvers 2 und parallel zu dessen Achse eine Welle 3
drehbar gelagert. Diese besitzt einen Arm 4, welcher zwischen zwei Puffer 5 und 6 greift,
die unter der Einwirkung gleichstarker Druckfedern 7, 8 stehen. Durch diese Federn
wird die Welle 3 dauernd in einer Mittellage erhalten, welche der Ruhestellung des ebenfalls
auf ihr befestigten Schalthebels 9 entspricht. An letzterem ist eine Doppelschaltklinke
10 und eine Doppelgegenklinke 11 befestigt,
die einander gegenüber wirken und durch eine gemeinsame Feder 12 mit den
Zapfen 13 der Laterne 14 des Revolvers 2 beständig in Eingriff gehalten werden.
Nahe der Stuhlwand 15 ist ein Arm 16 auf
der Welle 3 befestigt, welcher am freien Ende eine Rolle 17 trägt, in deren Weg die zur Bewegung
des Schalthebels dienenden Leitflächen vermittels der Wechselkarte 18 auf
dem Wechselkartenzylinder 19 einstellbar sind.
Gemäß den beiden verschiedenen Drehrichtungen
des Revolvers sind zwei einstellbare Leitflächen zur Bewegung des Revolvers vorgesehen,
und die Doppelsehaltklinke 10 besitzt entsprechend zwei Haken 20,21, welchen
zwei Haken 22, 23 der Gegenklinke 11 entsprechen.
Als Leitflächen dienen beispielsweise die
Claims (2)
- Rückenflächen zweier zweiarmiger Hebel 24, 25, welche um feststehende Zapfen 27, 26 drehbar sind und durch eine gemeinsame Feder 28 in die Ruhestellung gedrängt werden, in welcher sie an feststehenden Anschlägen 30, 29 ein Widerlager finden. Für jeden dieser Leitfläclienhebel 24, 25 ist eine Nadel 32,31 vorgesehen, deren Stangen 44,43 in Führungen 33,34 an der Stuhlwand, gegen Drehung gesichert, senkrecht geführt und nach dem vor den Nadeln gelagerten Kartenzylinder 19 zu nach vorn und abwärts gebogen sind.Durch die Einwirkung von Zugfedern 35 werden die Nadeln 31,32 dauernd abwärts gezogen, während ihre Bewegung entgegen der Wirkung der Federn 35 durch ein von der Schlagwelle 36 aus mittels Kurbel, Hubscheibe oder Exzenter 37 angetriebenes gemeinsames" Hubmittel gleichzeitig erfolgt, wenn die Lade zurückgeschwungen ist. Als gemeinsames Hubmittel dient beispielsweise eine Schaufel 38 am Arm 39 eines um einen an der Stuhlwand befestigten Zapfen 40 drehbaren Winkelhebels 39,41, an dessen Arm 41 die Exzenterstange 42 angreift.An der Nadelstange 43 ist ein Mitnehmer 45 vorgesehen, welcher auf einen Zapfen 46 am freien Arme des Leitflächenhebels 25 wirkt, falls die Nadel 31 durch ein in der Karte vorhandenes Loch in den Kartenzylinder einzutreten vermag. Dementsprechend ist an der Nadelstange 44 ein Mitnehmer 47 angeordnet, welcher auf einen Zapfen 48 am Leitflächenhebel 24 wirkt, wenn die Nadel 32 durch ein Loch der Karte 18 in den Kartenzylinder eindringt. Infolgedessen findet beim Eindringen einer Nadel in den Kartenzylinder die Einsteimng der entsprechenden Leitfläche 24 oder 25 in die Arbeitsstellung statt, wobei die Begrenzung der Bewegung der Leitflächenhebel durch feststehende Anschläge 50, 49 erfolgt.Die Drehzapfen der Leitflächenhebel sowie die Begrenzungsanschläge für die Bewegung derselben sind zweckmäßig einstellbar angeordnet. Dasselbe gilt von den Schaltklinken 10 und 11 für den Revolver.
Um die Vorrichtung gegen Brüche zu sichern, falls die Weiterschaltung des Revolvers zufällig, z. B. durch einen steckengebliebenen Schützen, verhindert wird, ist der Arm 16 nicht starr, sondern durch eine nachgiebige Kupplung mit der Welle 3 verbunden.Diese nachgiebige Kupplung besteht z. B. aus . einer Zahnkupplung mit abgeschrägten Zähnen, deren, eine Hälfte 51 auf der Welle 3 befestigt ist, während die andere Hälfte 52 an der Nabe des Hebels 16 sitzt. Der Hebel 16 ist lose drehbar auf der Welle 3 und steht unter der Einwirkung einer genügend starken Feder 53, welche sich anderseits gegen einen auf der Welle 3 befestigten Stellring 54 stützt und den Eingriff der Kupplungshälfte 52 am Hebel 16 in diejenige 51 auf der Welle 3 bei regelrechtem Betriebe sichert.Die Arbeitsweise gestaltet sich wie folgt:Ist für keine der Nadeln 31, 32 ein Loch in der Karte 18 enthalten, so werden die Nadeln 31, 32 nach ihrer Hebung entgegen der Wirküng der Federn 35 beide durch die Karte an ihrer vollständigen Senkung gehindert (Fig. 1). Beide Leitflächenhebel 25, 24 bleiben infolgedessen in ihrer Ruhestellung, in welcher sie symmetrisch zu der bei der Laden-Vorwärtsschwingung zwischen sie eintretenden Rolle 17 am Arm 16 der Schaltwelle 3 verbleiben. In diesem Falle findet also keine Einwirkung der Leitflächen auf die Sclialtwelle 3 und damit den Schalthebel 9 statt; der Revolver verbleibt in seiner jeweiligen Stellung.Befindet sich für die Nadel 32 ein Loch in der Karte 18, so wird die Nadelstange 44, nachdem sie von der sie anhebenden Schaufel 38 verlassen worden ist, durch die Federn 35 in die tiefste Lage gezogen (Fig. 2), wobei sie vermittels des Mitnehmers 47 die Leitfläche 24 einstellt, so daß die Rolle 17 am Arm 16 bei der Vorwärtsschwingung der Lade auf die Leitfläche auflaufen muß, wodurch der Schalthebel 9 eine Schwingung abwärts erhält und dem Revolver entsprechend eine Drehung im Sinne des in Fig. 2 gezeichneten Pfeiles erteilt.In derselben Weise erfolgt die Einstellung der Leitfläche 25 durch die zugehörige Nadel 31, wenn sich für diese ein Loch in der Karte befindet.Läuft die Rolle 17 am Arm 16 bei der Vorwärtsschwingung der Lade dann auf . diese Leitfläche auf, so erhält der Schalthebel 9 eine Schwingung aufwärts und der Revolver entsprechend eine Drehung im Sinne des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles.Die Haken 22,23 der Gegenklinke 11 verhindern dabei in jedem Falle das Überdrehen des Revolvers infolge des Beharrungsvermögens.Pate nt-A ν Sprüche:I. Vorrichtung zur Schaltung des Revolvers für Wechselstühle durch die Ladenschwingung, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Lade drehbar befestigte, federnd in der Ruhestellung gehaltene Schalthebel (9) für die Revolverschaltklinke (10) seine Arbeitsbewegungen durch am Stuhlgestell angeordnete, Leitflächen (24, 25) erhält, deren je-weilige Einstellung in den Weg eines mit dem Schalthebel (9) verbundenen Armes (16) durch die Wechselkarte (18) erfolgt. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schalthebel (9) und dem unter dem Einfluß der Leitflächen (24,25) stehenden Arm (16) eine nachgiebige Kupplung derart vorgesehen ist, daß bei zufälliger Verhinderung der Revolverdrehung die Drehung des Armes (16) ohne den Schalthebel. (9) erfolgen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186305C true DE186305C (de) |
Family
ID=450076
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| DENDAT186305D Active DE186305C (de) |
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|---|---|
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