DE35022C - Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle - Google Patents

Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle

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DE35022C
DE35022C DENDAT35022D DE35022DA DE35022C DE 35022 C DE35022 C DE 35022C DE NDAT35022 D DENDAT35022 D DE NDAT35022D DE 35022D A DE35022D A DE 35022DA DE 35022 C DE35022 C DE 35022C
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DE
Germany
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shooter
rod
lever
chairs
exchange
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35022D
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English (en)
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DEUSS & OETKER in Krefeld
Publication of DE35022C publication Critical patent/DE35022C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86:, Weberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1885 ab.
Der Honegger'sche Stoffstuhl war bis jetzt nur mit Schützenwechsel auf einer Seite eingerichtet. Letzterer wird wie in folgendem beschrieben besorgt.
Durch die auf der Schlagexcenterwelle' a sitzende unrunde Scheibe b wird ein zweiarmiger Hebel c, der bei d seinen Drehpunkt hat, in Schwingung gesetzt. Am rechten Ende desselben ist eine Stange e befestigt, welche durch die Bewegung von c geradlinig auf- und niedergeführt wird. Am Ende der Stange e befindet sich ein horizontales Messer f, auf welches sich eine der Platinen 1, 2, 3, 4 ... hängt, wenn für- dieselbe in der vorgelegten Karte k ein Loch vorhanden ist. Die Bewegung der Karten und ihres Cylinders geschieht in der bekannten Weise nach Art der Jacquard-Maschine. Die Platinen sind an ihrem unteren Ende mit je einem Ansatz g von verschiedener Höhe und Breite versehen und haben Schlitze von verschiedener Länge. In die Schlitze greift ein cylindrischer Dorn ein, welcher sich an dem Ende eines um i drehbaren Hebels / befindet. Mit letzterem ist bei m eine Stange η verbunden, die an ihrem oberen Ende den Schützenkasten ρ trägt. Das Heben der letzteren geschieht nun dadurch, dafs sich eine der Platinen vermöge der vorgelegten Karte auf das Messer f hängt, mit diesem durch die Stange e gehoben wird, den Dorn h des Hebels / fafst und hierdurch letzteren selbst hebt, wodurch · auch die Stange η nach aufwärts geht, und zwar immer nur bis zu der Höhe, welche der Länge des Schlitzes in der Platine entspricht, so dafs stets der beabsichtigte Schützen durch die Platine, deren übrigens ebenso viele vorhanden sind als Schützenzellen, in die Schützenbahn gebracht wird. Die Ansätze g der Platinen wirken auf das mit einer Rolle q versehene Ende eines Schenkels des Winkelhebels rs, der bei d seinen Drehpunkt hat, ein. Der Schenkel 5 des Winkelhebels ist mit so viel treppenförmigen Abstufungen versehen, als Schützenzellen vorhanden sind. Ein Stift t des Hebels I ruht stets auf einem dieser Absätze von s. Durch das Heben einer Platine wird auch der Schenkel r gehoben, und zwar durch den Ansatz bei g; dadurch wird der Schenkel s nach links bewegt und es verliert hierdurch der Stift t sein Auflager, so dafs der Hebel / niedergeht und mit ihm der Schützenkasten p. Eine Feder u sorgt für das Anliegen der Absätze gegen den Stift t und sucht den Winkelhebel stets in seine ursprüngliche Lage zurückzubringen. Durch die verschieden hohen Ansätze g der Platinen wird aber ein mehr öder weniger starkes Ausweichen von s nach links stattfinden, demzufolge auch ein mehr oder weniger grofses Fallen von /, d. h. ein mehr oder weniger grofses Senken der Kästen p, so dafs die verschiedenen Schützen in beliebiger Weise in die Schützenbahn gebracht werden können.
Die neue Construction bezweckt einen Schützenwechsel auf beiden Seiten.
Dieselbe ist in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Vorderansicht des Stuhles und in Fig. 3, 4 und 5 noch in einzelnen Theilen besonders dargestellt und besteht in folgendem:
Aufser den der Anzahl der Schützenzellen auf einer Seite entsprechenden Platinen 1, 2, 3 und 4, deren Anzahl selbstredend höher oder
geringer sein kann, sind nach aufsen noch zwei Platinen 5 und 6 angebracht, welche ebenfalls nach Bedürfnifs wie die übrigen gehoben und gesenkt werden. Mit jeder dieser Platinen 5 und 6 ist eine über eine Rolle 7 geführte, durch eine Feder 8 gespannte Schnur 9 verbunden, deren anderes Ende an einer kleinen Platine 10, deren also in Fig. 1 zwei hinter einander liegen, befestigt ist. Das untere Ende dieser beiden Platinen ist an den Hebel c gebunden. Eine Feder 11 sucht jede der Platinen nach hinten zu ziehen, und werden letztere gleichzeitig durch den Hebel c (nämlich mittelst der unrunden Scheibe b) gehoben und gesenkt. Wird nun eine der Platinen 5 oder 6, etwa 5, gehoben, so wird die zugehörige Platine 1O1 durch die Schnur nach vorn gezogen, fafst beim Hinuntergehen mit dem Hebel c das an dem Doppelwinkelhebel 12 (s. Fig. 3) hängende Messer 13 j und zieht dasselbe mit hinunter. Dadurch dreht sich 12 um den festen Punkt 14 und gleichzeitig auch der freie Arm 15. Dieser sitzt zwischen zwei Stiften einer bei 16 und 17 geführten Stange 18. Durch die Drehung von 15 wird die Stange 18 nach links verschoben und mit ihr die an ihr befestigten Gabeln 19 und 20. Letztere liegen in Nuthen, Fig. 3 und 4, der auf der Schlagexcenterwelle α auf Federn verschiebbaren Daumenscheiben 21 und 22 und nehmen an der Verschiebung Theil. Die Daumenscheibe 21 wird dadurch in die hohle Schlägerscheibe 23 hineingerückt, indem der Daumen 24 sich in eine Aussparung von 23 hineinlegt (s. Fig. 5). Hierdurch wird nun der linke Schläger in Thätigkeit gesetzt, und es werden der oder die links befindlichen Schützen nach rechts gebracht. ■ Während dieser Zeit war die Platine 6 in Ruhe und hatte sich die kleine Platine io2 aus ihrem hängenden Messer I32 gelöst, indem nämlich die Schnur 92 nachgab und die Feder 11 die Platine zurückzog; dadurch wurde der Niedergang von 13 j und die vorhin beschriebene Linksbewegung der Stange 18 ermöglicht. Soll der rechte Schläger in Wirkung treten, so wird die Platine 6 gehoben, während 5 ruht. Es fafst jetzt die Platine io2 das Messer 132, während 1O1 ausgelöst wird, der Winkelhebel 12 dreht sich mit seinem freien Arm 15 nach rechts, ' verschiebt die Stange 18 nach der gleichen Richtung, und es rückt die Daumenscheibe 22 in die Schlägerscheibe 25 ein. In dieser Stellung giebt Fig. 3 den neuen Mechanismus wieder. Die auf beiden Seiten der Lade angebrachten Kästen ρ zur Aufnahme der Schützen heben und senken sich gleichzeitig.
Zu diesem Zwecke wird die Bewegung des linken Schützenkasteris (welche vorn beschrieben) durch eine an den Ladenarmen bei 27 gelagerte Stange 26 auf den rechten Schützenkasten übertragen; es trägt deshalb die Stange 26 an jedem Ende einen kleinen gabelförmigen Hebel 28, welcher durch einen in einem Schlitz geführten Stift mit der Stange η in Verbindung steht, Fig. i. Beim Heben oder Senken der Stange η nimmt dieser Stift den Hebel 28 mit, dreht diesen, die Stange 26 und den rechts befindlichen Hebel 28, welcher wiederum auf den an der Stange n> angebrachten Stift einwirkt. Eine Regelvorrichtung gestattet das genaue Einstellen des rechten Schützenkastens gegen den linken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle, bei welcher die Aus- und Einrückung der Schützenschlagscheiben von einer besonderen Abtheilung der Musterkette aus veianlafst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35022D Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle Expired - Lifetime DE35022C (de)

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