DE18521C - Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische Webstühle - Google Patents
Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische WebstühleInfo
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- DE18521C DE18521C DENDAT18521D DE18521DA DE18521C DE 18521 C DE18521 C DE 18521C DE NDAT18521 D DENDAT18521 D DE NDAT18521D DE 18521D A DE18521D A DE 18521DA DE 18521 C DE18521 C DE 18521C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATEN
KLASSE 86: Weberei.
Vorliegende Einrichtung zum Schützenwechsel besteht in einer neuen Construction des Bewegungsmechanismus
für den Schützenkasten, und ist die Anordnung bezw. Wirkungsweise derselben durch die Fig. 1 bis 4 auf beiliegender
Zeichnung für einen vierzeiligen Schützenkasten dargestellt, wie auch durch nachstehende Beschreibung
erläutert.
In der Stuhlwand A ist die Hauptwelle B gelagert, auf deren Ende das Excenter C befindlich
ist, mittelst dessen bei Drehung der Welle ein Schieber D in horizontaler Richtung,
wie der Pfeil angiebt, vorgeschoben wird, während der Rückzug desselben durch den Hebel E
und die daran wirkende Feder F geschieht. Auf dem in der Stuhlwand A befestigten Bolzen
G befinden sich drehbar aufgesteckt zwei Hebel H1 und J2, welche auf den Bolzen ax
und a2, a 3 und «4 die Zughaken O1 und b2
bezw. C1 und C2 tragen. Diese Zughaken sind
. durch das Verbindungsglied d paarweise verbunden, wodurch erreicht wird, dafs der untere
Zughaken immer an der durch eine Musterkarte bewirkten Bewegung des oberen theilnimmt,
sich also senkt, wenn letzterer gesenkt, sich hebt, wenn derselbe gehoben wird. Durch
die hierbei möglichen Combinationen wird erzielt, dafs beim Vorwärtsgehen des Schiebers D
die an demselben befindlichen Nasen D1 die bezw. Haken fassen und mit fortziehen, wobei
alsdann die Uebertragung der Schieberbewegung aul die Hebel H1 und H2 selbst stattfindet und
diese !pach vor- oder nach rückwärts schwingen, je nachdem eben der Zug an den oberen
oder unteren Zughaken geschieht. Die so erlangte Bewegung der Hebel H1 und H2 wird
dann durch die Zugstangen e, und e2 nach
den Hebeln J1 und J2 am vorderen Ende des
Stuhles übertragen, welche beide auf ihren Naben die Excenter Z1 bezw. z2 tragen, selbst
aber auf Bolzen stecken. Diese beiden Hebel mit ihren bezw. Excentern sind über einander
angeordnet, und zwar so, UzSsJ1 sich auf seinem
Bolzen drehen kann, wobei Excenter I1 den
Hebel J2 mit Excenter i2 nach oben hebt,
was aber letzteren Hebel keinesfalls hindert, ebenfalls durch die Zugstange e2 in Bewegung
gebracht, zu schwingen und diese Bewegung durch Excenter i2 dem Hebel/ mitzuheilen, der
sie durch die Zugstange g auf die Kastenstange h überträgt und den Schützenkasten K
hebt oder senkt.
Soll die erste Zelle K1 des Schützenkastens
in die Schufsbahn der Lade gebracht werden, so mufs, wie Fig. 1 zeigt, durch die Musterkarte
C1 durch bi gehoben, C2 mit b2 aber gesenkt
werden, so dafs beim Vorwärtsbewegen des Schiebers D durch das Excenter C der
unten eingreifende Zughaken C1 den Hebel H1
nach vorn, der oben einhängende Zughaken b2 den Hebel H2 aber nach hinten schwingen
macht. Hierbei schiebt die Zugstange ex den Hebel J1 mit nach vorn, und es dreht sich das
Excenter Z1 so, dafs das darauf ruhende Excenter z'2 auf seinen niedrigsten Punkt zu sitzen
kommt, während e2 den Hebel J1 und mit diesem
das Excenter i2 so zieht, dafs die Rolle des Hebels / ebenfalls den niedrigsten Punkt auf
letzterem einnimmt. Es bewirkt diese Stellung der beiden Excenter Z1 und z'2 gegen einander
und gegen den Hebel f die tiefste Senkung des letzteren und somit Einstellen der obersten
Zelle K1 in die Ladenbahn.
Fig. 2 giebt die Ansicht des Mechanismus für Einstellung der zweiten Kastenzelle K2 in
die Schufsbahn, und ist daraus ersichtlich, dafs durch Heben von ^1 und b2 mit C1 und C2 die
beiden letzteren Zughaken von dem Schieber D gefafst und beide Hebel H1 und H2, mit ihren
unteren Enden nach vorn gezogen, einmal den Hebel J1 bezw. Excenter I1 so stellen, dafs
J2 Z2, auf dem niedrigsten Punkte sitzend, die
durch den Schub der Zugstange e2 bedingte Drehung desselben gestattet, und der Hebel f
durch den Hub des Excenters z'2 so gehoben wird, dafs die Kastenzelle K2 in die Ladenbahn
kommt.
Wenn />, und b2 bezw. C1 und c2 gesenkt
werden, so werden die Nasen des Winkels D1 bei Vorwärtsbewegung des Schiebers D die beiden
oberen Zughaken O1 und h2 fassen und
beide Hebel H1 und H2 mit ihrem oberen
Ende nach vorn ziehen; dabei kommt, wie Fig. 3 zeigt, die Rolle des Hebels f auf den
tiefsten Punkt des Excenters z2 zu sitzen, während das Excenter z2 und der Hebel J2 selbst
durch den mittelst ^1 geschehenden Zug auf
J1 von dem Excenter Z1 nach oben geschoben
und der Schützenkasten mit der Zelle K3 in die Ladenbahn eingestellt wird.
•Für Hebung der Zelle K4, in die Schufsbahn
ist, wie Fig. 4 darstellt, aufser der Drehung des Excenters Z1 und somit erfolgendem Emporschieben
von J2 z2 auch noch eine Drehung
von letzterem nöthig, damit der Hebel / durch die weitere Einwirkung des Hubes von z2 auf
seine Rolle die Kastenstange und den Schützenkasten selbst so weit hebt, bis die vierte Zelle
mit der Ladenbahn gleichsteht. Hierzu ist Senkung von b1 C1 , Hebung von b2 C2 zu geschehen, wodurch Erfassen der Zughaken O1
und C1 und Schwingung von H1 nach hinten,
von H2 nach vorn bedingt wird, was die zu geschehende Bewegung der Hebel J1 J2 mit
ihren Excentern Z1 z2 und deren letztere Wirkung
auf einander, sowie von z2 auf die Hebelrolle in der verlangten Weise erfolgen läfst.
Ist auf beiden Seiten der Lade ein mehrzelliger
Schützenkasten' befindlich und soll der der anderen Seite ebenfalls wechselweise bewegt
werden, so geschieht dies ganz unabhängig von dem für die eine Seite bestimmten Wechsel
in vollständig beliebiger Combination der Reihenfolge und Stellung der Schützenkastenzellen
gegen einander auf folgende Weise: Neben dem oben beschriebenen Mechanismus für die linke
Seite der Lade befindet sich ein ganz gleicher, für die rechte Seite bestimmter, welcher, getrennt
von dem ersteren, die auch vom Schieber D aus ertheilte Bewegung durch einen
zweiten, dann auf der Welle k festen Hebel / nach der Gegenseite überträgt. Dort ist dann
auf dieser Welle wiederum fest ein einfacher Hebel, der mittelst der Zugstange die Kastenstange
angreift und die Bewegung so auf den Schützenkasten übersetzt. Es arbeitet dann diese Seite ganz gleichartig wie die erstere und
wie schon beschrieben, weshalb eine nochmalige Ausführung der Arbeitsweise nicht nöthig ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die aus der Zeichnung ersichtliche Einrichtung zur ,Einstellung der Schützenzellen, bei welcher die Lage des die Hebung und Senkung der Zellen vermittelnden Hebels / durch Einwirkung der Hubscheiben Z1 und z2, welche bezw. auf z2 und f einwirken, erfolgt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18521C true DE18521C (de) |
Family
ID=295395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18521D Active DE18521C (de) | Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18521C (de) |
-
0
- DE DENDAT18521D patent/DE18521C/de active Active
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