DE18073C - Einrichtung zur Versetzung der Schützenzellen an Wechselstühlen - Google Patents
Einrichtung zur Versetzung der Schützenzellen an WechselstühlenInfo
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- DE18073C DE18073C DENDAT18073D DE18073DA DE18073C DE 18073 C DE18073 C DE 18073C DE NDAT18073 D DENDAT18073 D DE NDAT18073D DE 18073D A DE18073D A DE 18073DA DE 18073 C DE18073 C DE 18073C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Mittelst der vorliegenden Einrichtung werden die Schützenkästen in jeder ihnen möglichen
Richtung unter Wirkung des Mechanismus zwangläufig bewegt.
Nach Fig. 1 besteht derselbe aus zwei Stufenhebeln α und b, welche sich lose auf der
Welle c drehen, und von denen α seine auf- und niedergehende Bewegung mittelst der Lenkstange
d, der Kurbel e oder einer Curvenscheibe auf der Hauptwelle des Stuhles erhält. Durch
den um / drehbaren Zwischenhebel g tiberträgt sich die Bewegung auf den zweiten Stufenhebel b,
so dafs α b eine Bewegung ähnlich der einer Zange macht.
Beim Zufallen der Zange wird von α oder b
ein auf dem um c lose drehbaren Hebel h verschiebbarer Stift i gefafst und mit h in eine
von der Lage von i auf h abhängige höhere oder tiefere Stellung gebracht, folglich auch die
mit h durch Stangen, Zapfen etc. beliebig verbundenen Schützenkästen k. Die Verschiebung
von i, also nach dem Gesagten indirect die Stellungsänderung der Kästen, erfolgt mittelst
der Lenkstange / durch den zweiarmigen Hebel Wi1 m2, dessen Drehpunkt auf dem unteren
Arm des dreiarmigen Hebels W1 η» n3 liegt. Die
Stellung /W1 richtet sich nach der von W1, indem
sich nämlich der kürzere Arm von inx
mittelst des Zapfens wz2 unter Wirkung der
Feder 0 an W1 anlegt. Es kann so W1 W2 w3 in
eine andere Stellung gebracht werden, wenn auch i festgehalten ist. Wird dann i frei, so
•stellt sich my in die Richtung von W1, die Stellung
von W1 W2 W3 bestimmt sich durch eine gewöhnliche
Pappkarte auf dem Kartenprisma p. W2 stutzt sich nämlich mittelst der um Zapfen drehbaren
Stifte oder Nadeln q, Fig. 6, welche verschieden lang sind, auf die Karte und kann
sechs verschiedene Stellungen einnehmen, so dafs i beliebig in den Bereich der einen oder
der anderen der Stufen von a b gebracht werden kann.
Vor dem Wenden des Prismas p sind zunächst die Nadeln q zu heben, bevor der an w2
hängende Wendehaken zu wirken beginnt. Dies erfolgt durch eine nach oben verlängerte und
umgekröpfte Lenkstange d, welche einen auf n3
befindlichen Stift r mitnehmen kann.
Die Bewegung der Wechsellade auf der linken Stuhlseite erfolgt ebenfalls durch a b mittelst
eines links von α b angebrachten Hebels h und Stiftes ι, Fig. 2, wobei h fest auf c sitzt und' r
die Bewegung auf die linke Stuhlseite überträgt. Hier sitzt auf c fest der Hebel s, welcher durch
Stangen mit der Wechsellade verbunden ist. Ein zweiter Mechanismus Im1 m% W1 W2 W3 q, der
ebenfalls durch d bewegt wird, bestimmt die Kastenstellung links unabhängig von der rechten
Seite.
Damit, wenn sich die Wechselstufen- oder Zangen α b öffnen, i also frei wird, h und k
nicht herabfallen, ist an der Hinterwand der Kästen k ein Schalt- oder Sperrwerk / angebracht,
dessen Kegel auf einer Blattfeder sitzt.
Stützt sich W2 auf die kürzeste der Nadeln q,
wozu für alle übrigen Löcher in der Karte vorhanden sein müssen, so kommt der erste Kasten
in die Ladenbahn; die längste Nadel bringt den sechsten Kasten.
Soll das Kartenschlagen vereinfacht werden, so kann man die in Fig. 4 dargestellte Modification
des Mechanismus anwenden. Die
Claims (3)
1. Die zwangläufige oder kraftschlüssige Versetzung der Schützenzellen k an mechanischen
Webstühlen mittelst einer schwingenden Wechselstufe α b, Fig. 1 und 10, welche
einen beliebig veränderlichen, von der Gröfse ihrer eigenen Bewegung unabhängigen Theil
dieser Bewegung auf den mit der Wechsellade verbundenen Zapfen i überträgt.
2. Der Einstellmechanismus, welcher im wesentlichen aus einem Hebel W1 n2 nz, Fig. 1, in
Verbindung mit verschieden langen Nadeln q, Fig. i, 5 und 6, oder statt deren den Nadelhebeln
q, Fig. 4, und dem auf W1 »2 Ή drehbaren
Hebel M1 m^ besteht.
3. Die in der Zeichnung dargestellten und oben beschriebenen besonderen Anordnungen von
Schützenwechseln in ihrer Gesammtheit.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18073C true DE18073C (de) |
Family
ID=294972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18073D Active DE18073C (de) | Einrichtung zur Versetzung der Schützenzellen an Wechselstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18073C (de) |
-
0
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