DE537248C - Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden - Google Patents

Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden

Info

Publication number
DE537248C
DE537248C DE1930537248D DE537248DD DE537248C DE 537248 C DE537248 C DE 537248C DE 1930537248 D DE1930537248 D DE 1930537248D DE 537248D D DE537248D D DE 537248DD DE 537248 C DE537248 C DE 537248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
puller
handle
frame
puller according
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930537248D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE537248C publication Critical patent/DE537248C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/18Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like
    • B24B7/188Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like with cylinder- or belt-type tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34c GRUPPE
Erich Vetter in Berlin Abziehvorrichtung, insbesondere für Parkettfußböden
Zusatz zum Patent 512
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 28. April 1928.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Abziehvorrichtung für Parkettfußböden u. dgl. nach Patent 512 594.
Bei dem Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die aus einarmigen Hebeln mit an den Enden angeordneten Gleitrollen besteht und dazu dient, die Ziehklingen beim Rückzuge der Vorrichtung selbsttätig von der Arbeitsfläche abzuheben. Wie die praktische Erprobung gelehrt hat, kann eine derartige Vorrichtung ihren Zweck auf die Dauer nicht mit der erforderlichen Sicherheit erfüllen, vornehmlich aus dem Grunde, weil die Belastungsfedern der Gleitrollenhebel im Laufe der Zeit erschlaffen und alsdann die Gleitrollen nicht mehr in ihrer Ruhelage zu sichern vermögen. Durch die Erfindung soll dieser Nachteil in zuverlässiger Weise behoben und eine Abziehvorrichtung geschaffen werden, bei der das durch die Haupterfindung angestrebte Spiel der Gleitrollen unter allen Umständen auch erreicht wird.
Nach der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß Heben und Senken der in an sich bekannter Weise aus den doppelarmigen Hebeln und den Gleitrollen bestehenden Sperrvorrichtung durch den Stiel der Abziehvorrichtung zwangläufig erfolgen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Abziehvorrichtung bei entfernter Seitenplatte,
Abb. 2 ihre Oberansicht,
Abb. 3 die Oberansicht des Maschinenrahmens bei entferntem Deckel.
Die Vorrichtung besteht aus einem rechteckigen Rahmen 1, dessen Vorder- oder Hinterteil durch Schrauben lösbar mit dem U-förmigen Hauptteil verbunden ist. Der Rahmen 1 ist oben durch einen Deckel 2 abgeschlossen, der in seiner Mitte zwei Backen 3 zur gelenkigen Befestigung eines Stieles 4 besitzt. Die seitlichen Außenwände des Rahmens 1 weisen je zwei Ausschnitte 5 auf, die zur schwenkbaren Lagerung +5 je einer Gleitrolle 6 dienen. Jede Gleitrolle wird von dem unteren Ende eines doppelarmigen Hebels 7 getragen, der innerhalb des zugehörigen Ausschnittes 5 um einen Zapfen 8 drehbar ist. Die oberen Enden je zweier auf einer Seite der Vorrichtung gelagerten Hebel 7 sind durch eine Schubstange 9 derart zwang-
läufig miteinander verbunden, daß beide Hebel stets dieselbe Schwingbewegung ausführen müssen. Die Schubstange 9 der linken und die der rechten Seite der Vorrichtung sind untereinander durch eine Kreuzstrebe 10 sowie eine Querstange 11 starr miteinander verbunden, was zur Folge hat, daß die Schwingbewegungen aller vier Gleitrollenhebel 7 sich stets in genau . derselben Weise vollziehen müssen. Nicht dargestellte Seitenplatten decken die Gleitrollen 6 sowie die sie verbindenden Hebel gewöhnlich ab.
Erfindungsgemäß sollen der Hub und die
Senkung der Gleitrollen 6 mittels des Stieles 4 derart zwangläufig gesteuert werden, daß beim Vorschub des Stieles die Rollen nach hinten und oben ausgeschwenkt, bei seinem Rückzug dagegen wieder gesenkt werden. Zu diesem Zweck ist in jeder der beiden Backen 3 ein schräger Schlitz 13 vorgesehen, in dem die Enden eines im unteren Ende 14 des Stieles 4 befestigten waagerechten Zapfens 15 gleiten. Das Stielende 14 ist gabelförmig ausgebildet und umfaßt das obere Ende eines Lenkers 16, der auf dem Zapfen 15 frei drehbar ist, während sein unteres Ende durch einen Führungsschlitz des Deckels 2 hindurchführt und die Querstange 11 des von den Schubstangen 9 und der Kreuzstrebe 10 gebildeten Rahmens umfaßt. Wird die Vorrichtung mittels des Stieles 4 nach vorn geschoben, so gleitet der Querzapfen 15 in den beiden Schlitzen 13 der Backen 3 schräg nach unten und bewirkt infolgedessen durch den Lenker 16 auch eine entsprechende Senkung des Rahmens 9, 10. Die vier Gleitrollenhebel 7 schwingen infolgedessen entgegengesetzt der Uhrzeigerdrehung (Abb. 1) aus und bewirken hierdurch den Hub der Gleitrollen 6 und das Aufsetzen der Ziehklingenschneiden auf die Arbeitsfläche. Beim Rückzug des Stieles 4 und damit auch der gesamten Vorrichtung vollziehen sich zwangläufig die umgekehrten Bewegungen.
Um die Schwingbewegung der Gleitrollenhebel 7 und damit den Angriff der Ziehklingen je nach der mehr oder weniger großen Schärfe der Ziehklingenschneiden regeln zu können, ist folgende Einrichtung getroffen worden. Die hinteren Enden der Backen 3 sind durch einen Quersteg 17 verbunden, an dem das hintere Ende einer Blattfeder 18 gelenkig befestigt ist. Diese umfaßt mittels eines Längsschlitzes den Lenker 16 und stützt sich mit ihrem vorderen Ende auf einen gegen Drehung gesicherten Träger 19 auf, dessen Höhenlage mittels einer Stellschraube 20 beliebig geändert werden kann. Durch die Blattfeder 18 wird die Vorschubbewegung des unteren Stielendes 14 mehr oder weniger begrenzt. Je höher der Träger 19 liegt, um so weniger weit kann der Stiel 4, 14 vorgeschoben werden, während bei weit herabgestelltem Träger 19 der Stiel seine volle Vorschubbewegung ausführen kann. Solange die Ziehklingen noch ihre volle Schärfe besitzen, wird man den Vorschub des Stieles zweckmäßig begrenzen, um einen zu starken Angriff der Arbeitsfläche durch die Ziehldingen zu vermeiden, während man bei abnehmender Ziehklingenschärfe den Träger 19 immer mehr senken und hierdurch den Vorschub des Stieles verlängern wird, um auf diese Weise einen kräftigeren Angriff der Ziehldingen zu erreichen. Infolge der Abrundung des unteren Stielendes 14 kann dieses hierbei ohne weiteres zwischen den beiden Backen 3 auf und nieder schwingen, was Voraussetzung für eine bequeme Handhabung der Vorrichtung ist. Die Federung der Blattfeder 18 gewährleistet hierbei einmal ein nachgiebiges Aufsetzen der Ziehldingen auf die Arbeitsfläche und unterstützt weiterhin beim Rückzug des Stieles 4 die Rückkehr der Gleitrollen 6 in ihre Arbeitslage.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Abziehvorrichtung, insbesondere für Parkettfußböden, nach Patent 512 594, dadurch gekennzeichnet, daß Heben und Senken der in an sich bekannter Weise aus den doppelarmigen Hebeln (7) und den Gleitrollen (6) bestehenden Sperrvorrichtung durch den Stiel (4) der Abziehvorrichtung zwangläufig erfolgen.
2. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmigen Hebel (7) untereinander und mit dem Stiel (4) durch einen Rahmen (9, 10), eine Platte o. dgl. gelenkig verbunden sind.
3. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (4) mit dem Rahmen (9, 10) durch einen Lenker (16) verbunden ist, in dessen unterem Ende eine Querstange (11) des Rahmens gelagert und dessen oberes Ende durch einen Zapfen (15) an dem Stiel angelenkt ist.
4. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (15) mit seinen Enden in schrägen Schlitzen (13) zweier auf dem Maschinendeckel (2) angeordneten Backen (3) derart geführt ist, daß beim Vorschub des Stieles
(4) die Gleitrollen (6) gehoben, bei seinem Rückzug aber gesenkt werden.
5. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, bei der die Schwingbewegung der Gleitrollenhebel innerhalb gewisser Grenzen beliebig regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stiel (4) mit seinem abgerundeten unteren Ende (14) auf eine Blattfeder (18) aufstützt, deren Höhenlage mittels einer Stellschraube (20) beliebig geändert werden kann, um den Vorschub des Stieles
(4) und damit den Hub der Gleitrollen (6) nach Bedarf zu begrenzen.
6. Abziehvorrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (i8) mit ihrem hinteren Ende an einem die beiden Backen (3) verbindenden Steg (17) angelenkt ist und mit ihrem vorderen Ende sich auf einen gegen Drehung gesicherten, mittels der Stellschraube (20) verstellbaren Träger (19) aufstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537248D 1928-04-28 1930-08-15 Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden Expired DE537248C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV23833D DE512594C (de) 1928-04-28 1928-04-28 Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE537248C true DE537248C (de) 1931-10-31

Family

ID=7580789

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV23833D Expired DE512594C (de) 1928-04-28 1928-04-28 Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden
DE1930537248D Expired DE537248C (de) 1928-04-28 1930-08-15 Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV23833D Expired DE512594C (de) 1928-04-28 1928-04-28 Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE512594C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919197C (de) * 1951-06-17 1954-10-14 Karl Stelzl Hobelmaschine, insbesondere fuer Fussboedenbearbeitung

Also Published As

Publication number Publication date
DE512594C (de) 1930-11-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE537248C (de) Abziehvorrichtung, insbesondere fuer Parkettfussboeden
DE842413C (de) Grabegabel mit beweglich angelenkter Stuetze
DE2712673C2 (de) Stoßmessermaschine
DE939356C (de) Vorrichtung zur schnellen Veraenderung der wirksamen Laenge des oberen Lenkers von Dreipunktgestaengen fuer Anbaugeraete
DE416424C (de) Schere mit zwei beweglichen Messern
AT214185B (de) Landwirtschaftliches Wechselgerät bzw. Wechselpflug
DE456211C (de) Pflugkoerper-Anordnung, bei welcher der schwingend am Pflugbaum aufgehaengte Pflugkoerper mittels Winkelhebels und an diesem angreifender Stange in seiner Tiefe eingestellt werden kann
DE444081C (de) Hackmaschine
DE200946C (de)
DE215934C (de)
DE180195C (de)
DE418673C (de) Ackerschleife oder -Hobel
DE885629C (de) Einrichtung zum ploetzlichen Einsetzen oder Wiedereinsetzen landwirtschaftlicher Maschinen und Geraete an Zugmaschinen
DE618239C (de) Kugelspiel mit verschwenkbarer Kugellaufflaeche
DE305728C (de)
DE942842C (de) Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Wechselpfluegen
DE544679C (de) Handpressformmaschine mit seitlichen umlegbaren Staeben zum Abheben des Oberkastens, der Modellplatte und Abstellen des Oberkastens
DE518040C (de) Dengelvorrichtung mit zwei in Widerlagern ruhenden Druckbacken, deren hebelartige Fortsaetze mit einem Handhebel gelenkig verbunden sind
DE278631C (de)
DE599126C (de) Hack- und Haeufelpflug mit am Pfluggestell angelenkten Sterzen
DE45605C (de) Falzmaschine
DE18724C (de) Neuerungen an Ziegel-Schlag-, Streich - und Prefsmaschinen zum Handbetrieb
DE843954C (de) Vorrichtung zum elektrischen Widerstands-Stumpfschweissen von Kettengliedern mittelsjeweils drei oder mehr auf die stirnseitig sich gegenueberstehenden Gliedenden anpressbaren Schweisselektroden
DE261722C (de)
DE297168C (de)