DE444081C - Hackmaschine - Google Patents

Hackmaschine

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Publication number
DE444081C
DE444081C DEL66590D DEL0066590D DE444081C DE 444081 C DE444081 C DE 444081C DE L66590 D DEL66590 D DE L66590D DE L0066590 D DEL0066590 D DE L0066590D DE 444081 C DE444081 C DE 444081C
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DE
Germany
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chopping
coulter
holder
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iron
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Expired
Application number
DEL66590D
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English (en)
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ERNST LOTZ
Original Assignee
ERNST LOTZ
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Publication date
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Publication of DE444081C publication Critical patent/DE444081C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/02Other machines for working soil with non-rotating tools
    • A01B35/04Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A01B35/06Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 444081 KLASSE 45 a GRUPPE 51
(L 665go
Johannes Lotz, Heinrich Lotz und Ernst Lotz in Rhina, Bez. Kassel.
Hackmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1926 ab.
Bei Hackmaschinen ist es bekannt, um eine
parallele Verschiebung der Hackwerkzeuge zu erreichen, diese an von einem Hackbalken oder Hackrahmen getragene Gelenkparallelogrammführungen zu befestigen; weiter ist es auch nicht mehr neu, zwecks Erzielung einer gleichbleibenden Arbeitstiefe der Hackmesser, an ihren Trägern Laufrollen oder Schleifeisen anzuordnen.
Die bisher zur Verwendung gekommenen
44408t
GelenkparaUelogrammführungen für die Hackwerkzeuge besitzen den Nachteil, daß sie das gesamte Maschinengewicht, insbesondere aber das Gewicht des Hackbalkens bzw. Hackrahmens stark vergrößern und dadurch den Arbeitsgang der Maschine erheblich erschweren, was eine Herabminderung ihrer Arbeitsleistung bedingt. Hinzu kommt auch noch, daß die ungünstigen Reibungsverhältnisse in den Gelenken sehr häufig eine sebsttätige Höheneinstellung der Hackwerkzeuge ausschalten, insbesondere dann, wenn die genannten Gelenkparallelogramme in Verbindung mit Schleifeisen Verwendung finden. Zweck der Erfindung ist es, eine Hackmaschine mit in Höhenrichtung parallel zu verstellenden Hackwerkzeugen zu schaffen, welche die Mangel der Gelenkparallelogrammführungen nicht besitzt.
Nach der Erfindung ist der Scharstiel oder dessen Träger mit dem Hackbalken oder Hackrahmen durch einen Lenker verbunden und ist oberhalb des Angriffspunktes desselben der Schleifschuh starr befestigt, so daß die Drehmomente, welche die Bodendrücke auf die Schar und auf das Schleifeisen in bezug auf den Gelenkpunkt des Scharstiels bzw. seines Trägers erzeugen, sich ungefähr aufheben und somit das freie Ende des Scharstiels bzw. seines Trägers mit Spiel in einer starr am Hackbalken bzw. Hackrahmen befestigten Führung bei der Höhenverstellung des Messers gleiten kann.
Auf der Zeichnung ist der Scharhalterträger
nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Abb. 1, 2 und 3 in drei verschiedenen Höhenlagen der Schar in bezug auf den Hackbalken dargestellt.
Am Hackbalken a, welcher im Maschinengestell der Hackmaschine gelagert, beispielsweise an den verschwenkbaren Sterzen befestigt ist, ist der Scharhalterträger angeordnet. Dieser besteht aus dem eigentlichen Scharhalter b, an welchem das das Scharmesser c tragende Schareisen d verstellbar eingespannt ist. Am Scharhalter b greift bei e ein Lenker f an, der bei g am Trageisen h, welches am Hackbalken α befestigt ist, angelenkt ist. Das obere freie Ende i des Scharhalters b gleitet in einer Führung k des Trageisens h und ist derart geformt, daß beim Auf- und Niedergehen des am Lenker f angreifenden Scharhalters b seine Parallelverschiebung gewährleistet ist.
Oberhalb des Angriffspunktes e des Lenkers greift der Arm I des Schleifeisens m am Scharhalter δ an, mit welchem er starr verbunden ist. Zur üblichen Belastung des Scharhalters dient eine am Trageisen eingespannte Druckfeder n.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung sei unter Hinweis auf Abb. 2 erläutert.
Wirkt während des Arbeitsganges der Maschine ein Bodendruck P auf das Schar c, dann entsteht in bezug auf den Gelenkpunkt e das Drehmoment P, p, welches den Scharhalter b in der eingezeichneten Pfeürichtung zu verdrehen sucht. Da jedoch das freie Ende i des Scharhalters am Trageisen h geführt wird, kann der Scharhalter diese Drehbewegung nicht ausführen. Gleichzeitig wirkt aber auf das Schleifeisen m in Richtung seines Armes I ein Bodendruck Q, dessen Horizontalkomponente Q1 den Scharhalter b in bezug auf den Gelenkpunkt e mit dem Drehmoment Q1, q in der eingezeichneten Pfeilrichtung zu verdrehen sucht. Da die beiden Drehmomente P, φ und Q1, q in bezug auf den Gelenkpunkt e entgegengesetzt gerichtet am Scharhalter b angreifen, so wird erreicht, daß ein Kräfteausgleich geschaffen wird, der eine Entlastung des Gelenkstückes i des Scharhalters in seiner Führung k herbeiführt, d. h. es wird der Druck, mit welchem sich das Gleitstück i gegen die Führung k im Trageisen h infolge des Drehmomentes P, fi anlegt, zum ungefähren Ausgleich gebracht, so daß durch das Gleitstück i beim Auf- und Niedergehen des Scharhalters b keine nennenswerten Reibungsverluste in der Führung k erzeugt werden, d. h. es kann sich der Scharhalter während des Arbeitsganges der Maschine frei heben und senken und der ihr durch das Schleifeisen erteilten Höheneinstellung Folge leisten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Hackmaschine mit in Höhenrichtung parallel verstellbaren Hackwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharstiel oder dessen Träger mit dem Hackbalken durch einen Lenker (/) verbunden ist, oberhalb dessen Angriffspunkt (e) der Schleifschuh (m\ starr befestigt ist und das freie Ende (i) des Scharstiels oder Trägers so nach rückwärts gebogen"ist, daß es in einer starren Führung (k) bei der Höhenverstellung des Messers (c) spielen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    EERLlN, * GKPRÜCKT
DEL66590D 1926-05-15 1926-05-15 Hackmaschine Expired DE444081C (de)

Priority Applications (1)

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DEL66590D DE444081C (de) 1926-05-15 1926-05-15 Hackmaschine

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DEL66590D DE444081C (de) 1926-05-15 1926-05-15 Hackmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE444081C true DE444081C (de) 1927-05-14

Family

ID=7281629

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DEL66590D Expired DE444081C (de) 1926-05-15 1926-05-15 Hackmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE444081C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043692B (de) * 1954-07-01 1958-11-13 Alfred Eugen Schoen Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen eines zwischen den Achsen eines Schleppers angeordneten Vielfachgeraetes
DE1060642B (de) * 1956-01-18 1959-07-02 Remy & Fils Soc Einstellbarer Werkzeughalter fuer landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043692B (de) * 1954-07-01 1958-11-13 Alfred Eugen Schoen Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen eines zwischen den Achsen eines Schleppers angeordneten Vielfachgeraetes
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