DE575302C - Schleifmaschine fuer Maehmaschinenmesser usw - Google Patents
Schleifmaschine fuer Maehmaschinenmesser uswInfo
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- DE575302C DE575302C DE1930575302D DE575302DD DE575302C DE 575302 C DE575302 C DE 575302C DE 1930575302 D DE1930575302 D DE 1930575302D DE 575302D D DE575302D D DE 575302DD DE 575302 C DE575302 C DE 575302C
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- grinding
- grinding spindle
- spindle
- grinding machine
- knives
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/55—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of knife bars for harvesting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
26. APRIL 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
Herbert Fuchs in Gera
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine für Mähmaschinenmesser usw., mit welcher
ein gefühlsmäßiges Schleifen der Mähmaschinenmesser selbst in den gerade bei
solchen Messern häufig vorhandenen Lücken und -Scharten möglich ist. Es kann zu diesem
Zweck mit dem Schleifwerkzeug eine Verschiebebewegung in waagerechter Ebene bei gleichzeitigem Verkippen in axialer Richtung
vorgenommen werden, und das Schleifwerkzeug selbst kann in jeder beliebigen solcherart eingenommenen Stellung gegen das
Werkstück federnd verschoben werden.
Es sind schon Schleifmaschinen für Mähihaschinenmesser bekannt, bei welchen die Schleifscheibe feinfühlig mit der Hand oder durch Federdruck gegen das Werkstück geführt wird. Die Schleifscheibe befindet sich aber" dabei in fester Lage, so da£ der erzielte Schliff nur dementsprechend ausfallen kann. Die Anordnung von Federn für die Schleifwerkzeuge ging meist darauf hinaus, die im Werkstück immer vorhandenen Härteunterschiede auszugleichen und plötzlichen, zu harten Andruck- zu vermeiden. Es ist auch bekannt, die Schleifspindeln in senkrechter Richtung verschiebbar anzuordnen.
Es sind schon Schleifmaschinen für Mähihaschinenmesser bekannt, bei welchen die Schleifscheibe feinfühlig mit der Hand oder durch Federdruck gegen das Werkstück geführt wird. Die Schleifscheibe befindet sich aber" dabei in fester Lage, so da£ der erzielte Schliff nur dementsprechend ausfallen kann. Die Anordnung von Federn für die Schleifwerkzeuge ging meist darauf hinaus, die im Werkstück immer vorhandenen Härteunterschiede auszugleichen und plötzlichen, zu harten Andruck- zu vermeiden. Es ist auch bekannt, die Schleifspindeln in senkrechter Richtung verschiebbar anzuordnen.
Diese bekannten Einrichtungen stellen sämtlich nur starre Schleifsysteme dar, mit
welchen die Mähmaschinenmesser mit Lücken oder Scharten beim Schleifen bis auf den
Kern der tiefsten Lücke in ihrer ganzen
Breite weggeschliffen werden müssen, so daß sie mitunter nach dem zweiten Schliff verbraucht
sein können.
Mit der Maschine nach, der Erfindung wird dieser erhebliche Nachteil behoben, indem die
Messer mit Lücken nicht weg-, sondern ausgeschliffen werden, d. h. sie werden in den
Lücken selbst geschärft. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Schleifspindelträger
sowohl in waagerechter als auch senkrechter Ebene verschiebbar, als
auch seitlich im Bereiche eines entsprechenden Segmentes kippbar ist, während die
Schleifscheibe in senkrechter Richtung durch Daumendruck gegen Federwirkung vorgeschoben
werden kann, und zwar dadurch, daß die Schleifspindel in einer mit einem Querstück
verbundenen Hülse längsverschiebbar geführt wird. Das Querstück ist durch den Schleifspindelträger hindurchgeführt und gestattet
ein Nachstellen der Schleifspindel bei eingetretener Abnutzung des Schleifsteins.
Auf der Zeichnung ist die Schleifmaschine für Mähmaschinenmesser usw. in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar in
Abb. ι in Seitenansicht und in
Abb. 2 in Vorderansicht, wobei der Schleifspindelträger in ausgekippter Stellung strichpunktiert
dargestellt ist.
Am Ständer a ist der Lagerarm & auf der Achse c drehbar gelagert, wobei der
Lagerarm nach unten als Fortsatz das Stell-
segment d trägt, in welchem sich die Stellschraube e führt, so daß jede beliebige Kippstellung
des Lagerarmes festgestellt werden kann.
Der Lagerarm nimmt weiter die beiden Gleitstangen/ auf, auf welchen sich der
Schleif spindelträger g in waagerechter Ebene führt. Zur leichteren Bedienung sind die
Handgriffe h vorgesehen. Der Schleifspindelträger
trägt die Federbolzen i mit Federn k, welche ihr oberes Gegenlager in dem Querstück/
der Hülse/1 erhalten. Die letztere nimmt die Schleifspindel m mit Schleifscheibe
η auf und ist in der Hülse I1 senkrecht
«5 verschiebbar, um bei Abnutzung der Schleifscheibe ein Nachstellen der Schleifspindel
mit Schleifstein zu ermöglichen, wobei die Ein- und Feststellung der Schleifspindel in
der Hülse durch die Schraube ο erfolgt, «to Durch die besondere Ausbildung und Lagerung
des Schleifspindelträgers kann die Schleifspindel mit Scheibe während des Schleifganges gegen das Schleifstück gefühlsmäßig verschoben werden. Die Federn k
sind dabei zur Erhöhung der Feinfühligkeit beim Schleifen im Verhältnis .zur Schleifscheibenspindel
und Scheibe entsprechend abgestimmt
Die Fußsohle des Ständers α trägt gleichzeitig
den Messerauflagetisch a1.
Der Antrieb der Schleifscheibe kann auch vorteilhaft durch einen mit der Schleifspindel
direkt gekuppelten Elektromotor erfolgen, gegebenenfalls auch unter Zwischenschaltung
einer Kupplung.
Ferner eignet sich die Schleifmaschine auch besonders gut zum Naßschleifen,- wobei das
Schleifwasser evtl. durch die Hohlspindel zugeführt werden kann.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schleifmaschine für Mähmaschinenmesser itsw., bei welcher die Schleifscheibe gefühlsmäßig von Hand oder durch Federdruck gegen das Werkstück geführt wird und die Schleifspindel in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in waagerechter Ebene verschiebbare und nach beiden Seiten hin kippbare Schleifspindelträger (g·) eine mit einem Querstück (7) verbundene, die Schleifspindel (m) nachstellbar tragende Hülse (Z1) längsverschieblioh aufnimmt, die samt der Schleifspindel (m) durch Daumendruck gegen Federwirkung in senkrechter Richtung vorgeschoben werden kann.
- 2. Schleifmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schleifspindelträger (g) Federbolzen, (t) mit Federn (k) sitzen, die ihr oberes Gegen- s° lager am Querstück (Γ) erhalten, welches mit der Hülse (I1) aus einem Stück besteht.
- 3. Schleifmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ständer (a) ein Lagerarm (i>) auf der Achse (c) drehbar vorgesehen ist und ein Stellsegment (S) trägt, in welchem sich eine Stellschraube (e) zwecks Ein- und Feststellung beliebiger Kippstellungen des Lagerarmes (b) führt.
- 4. Schleifmaschine nach · Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schleif spindelträger (g) beiderseits Handgriffe (h) zur Führung des Schleif- 7S spindelfcrägers (g) auf den Gleitstangen (/) in waagerechter Ebene vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575302T | 1930-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575302C true DE575302C (de) | 1933-04-26 |
Family
ID=6569689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575302D Expired DE575302C (de) | 1930-02-13 | 1930-02-13 | Schleifmaschine fuer Maehmaschinenmesser usw |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575302C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE811796C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-23 | Richard Lankes | Schleifvorrichtung fuer Saegeblaetter, insbesondere fuer Maehmaschinenblaetter |
| DE829709C (de) * | 1948-12-11 | 1952-01-28 | Hans Julius Keitel Dipl Ing | Maehmesserschleifmaschine |
| DE841415C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-16 | Peter Koblofsky | Arbeitsmaschine fuer den baeuerlichen Betrieb |
| DE1016151B (de) * | 1953-03-27 | 1957-09-19 | Michael Marmulla | Schleifvorrichtung fuer Maehmaschinenmesser mit einer Stirnschleifscheibe |
-
1930
- 1930-02-13 DE DE1930575302D patent/DE575302C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE811796C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-23 | Richard Lankes | Schleifvorrichtung fuer Saegeblaetter, insbesondere fuer Maehmaschinenblaetter |
| DE841415C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-16 | Peter Koblofsky | Arbeitsmaschine fuer den baeuerlichen Betrieb |
| DE829709C (de) * | 1948-12-11 | 1952-01-28 | Hans Julius Keitel Dipl Ing | Maehmesserschleifmaschine |
| DE1016151B (de) * | 1953-03-27 | 1957-09-19 | Michael Marmulla | Schleifvorrichtung fuer Maehmaschinenmesser mit einer Stirnschleifscheibe |
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