DE4095C - Selbstwirkender Zeugspanner für Webstühle - Google Patents

Selbstwirkender Zeugspanner für Webstühle

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DE4095C
DE4095C DENDAT4095D DE4095DA DE4095C DE 4095 C DE4095 C DE 4095C DE NDAT4095 D DENDAT4095 D DE NDAT4095D DE 4095D A DE4095D A DE 4095DA DE 4095 C DE4095 C DE 4095C
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Germany
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DENDAT4095D
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Original Assignee
J. B. E. BRULE in Paris
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/22Temples

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1878.
</Klasse ,86.
JEAN BAPTISTE ERNEST BRULE in PARIS. Selbstwirkender Zeugspanner für Webstuhle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1878 ab. .
Vorliegende Erfindung besteht in einem neuen selbstthätigen Zeugspanner, welcher dazu dient, das Gewebe nach Mafsgabe seines Entstehens in gleicher Breite zu halten.
Das Princip, auf welchem diese Erfindung beruht, besteht in der Anwendung von vier selbstthätig wirkenden Zangen, zwei rechts und zwei links.
Es ist:
Fig. ι eine obere Ansicht und
Fig. 2 und 3 Seitenansichten eines mit diesem selbstwirkenden Zeugspanner versehenen Webstuhles.
Fig. 4 giebt Detailansichten der einzelnen Theile des Zeugspanners.
Dieselben Buchstaben bezeichnen in den verschiedenen Figuren gleiche Theile.
A ist die erste Zange, A' die Hülfszange, A" die geriefelte Innenfläche der Zangenbacken, A'" Aufrifs der Zangen. B B' sind die oberen Arme der Zangen mit doppelter schiefer Ebene, C C die Zugstangen, DD1 die beweglichen Führungsstangen der Zangenarme, EE', Fig. 4, Gelenkstücke, welche die Arme BB' mit den Zangen CC verbinden, FF' Bügel, welche das Ende der Zangenarme aufnehmen. G Platte, welche die Endhülsen der Stangen D D' und die Anschlagebügel HH' dieser Stangen trägt. HH' Anschlagebügel, welche den Hub der Zangen reguliren, II1 Hülsen, in welchen die Zugstangen CC stecken; JJ1 Hebel, welche unter einander verbunden sind und die Zugstangen in Bewegung setzen; K K Regulirscbrauben; L Träger für die Hebel JJ1. M Tragstangen für die unteren Arme der Zangen und die Ringe der Anschlagstangen; NN Hülsen, welche die Stangen M und V tragen. O Anschlagstangen; P Ringe, welche die Anschlagstangen tragen; Q Querlatte, welche auf dem Gewebe liegt und mit Hülfe der Stangen V an dem unbeweglichen Brustbaum befestigt ist. Dieselbe trägt die Spiralfedern h h und die Hülse N. R gekerbte Rollen für die Schnüre zur Vorwärtsbewegung der Zangen; ,S Träger und T Axe dieser Rollen. U Träger der im Winkel gebogenen Stangen V. X Träger mit Hals, welcher die Höhe der Stangen V regulirt. FHülsen, in welchen die Enden der StangenDD' stecken. Z Stangen aus Flacheisen, welche die Hebel mit einander verbinden.
α ist der Träger für den Bewegungsmechanismus; b Hebel, welcher das Schiebrad bewegt und durch die Stange j, Yig. 3, mit der Lade verbunden ist; c Schiebrad, d Schiebklaue ; e Excenter; / Sperrklaue; g Stahlstücke, welche auf den Hebeln J sitzen, h Spiralfedern; i Stangen, welche diese Federn mit den unteren Armen k der Zangen verbinden; t Schnüre, welche die Zangen vorwärtsziehen und an deren Ende Gewichte befestigt sind.
Die ersten Zangen A sitzen beliebig an dem Kamme, ohne ihn zu berühren, und halten so das Gewebe genau in der Breite der Kettenfäden in dem Blatte. Die beiden anderen Zangen A', welche Hülfszangen genannt werden, sitzen hinter den Stangen A, um das Gewebe gestreckt zu halten, wenn die ersten Zangen es loslassen und sich von neuem nach dem Kamme hin bewegen. Wenn diese das Zeug alsdann von neuem gefafst haben, lassen die Hülfzangen dasselbe los, um sich wieder dicht an die ersten Zangen anzulegen.
Der Bewegungsmechanismus für die Zangen befindet sich auf der dem Hauptbewegungsmechanismus entgegengesetzten Seite des Webstuhls. Eine Stange j aus Flacheisen, deren Drehpunkt sich an der Lade befindet, theilt ihre Bewegung einem im rechten Winkel gebogenen Hebel b mit, an dessen Ende ein Schiebkegel d auf ein Schiebrad c wirkt.
Zwei Excenter e e', welche auf der Welle des Schiebrades sitzen, bewegen je einen der Hebel JJ', welche je ein Zangenpaar in Bewegung setzen. Je zwei einander gegenüberliegende Hebel sind durch eine eiserne Stange mit einander verbunden.
Am oberen Ende eines jeden Hebels sitzt eine Hülse I, in welcher das mit Gewinde versehene Ende einer Stange C sitzt, welch letztere den Hebel B einer jeden Zange direct bewegt. An jeder dieser Stangen befinden sich vier Schrauben K, mit Hülfe deren man den Hub der Zangen reguliren kann.
Auf dem Gewebe an dem unbeweglichen Brustbaume sitzt eine hölzerne Querlatte Q, Fig. 4, an deren Ende sich die Träger M befinden, welche die Theile halten, ihnen aber gestatten, der Bewegung des Gewebes zu folgen.
Diese Querlatte läfst sich verlängern und verkürzen mit.^Hülfe eines Schiebers A%, welcher sich in der Mitte der Latte befindet, Fig. i.
Auf dem Brustbaume sitzen zwei Platten G G', die eine *t zur rechten, die andere zur linken, und auf'dieser'wieder zwei bewegliche Lager Y, in welchen, dieJEnden der Stangen DD' stecken. Letztere dienen den ■ Armen B JS' der Zangen als Drehpunkt.
Aus dieser Anordnung ergiebt sich, dafs während des Ganges des Webstuhles die Zangen A das Gewebe in dem Augenblicke loslassen, wo der Einschlag stattfindet; sie bewegen sich vor, greifen und strecken das Gewebe, ehe der zweite Einschlag sich vollzieht. Alsdann läfst die Hülfszange das Gewebe los und legt sich gegen die erste Zange, um das Gewebe zu strecken.
Das Schiebrad wird je nach der Art des Gewebes verschieden gewählt.
Die Excenter haben zwei oder mehr Vertiefungen und die Zangen wechseln alle sechs Schufsfäden mit einander ab.
Die Spiralfedern h h sind mit den unteren Armen der Zangen verbunden.
Die Backen A" sitzen auf den unteren Armen k k der Zangen, so dafs der obere Arm der Zangen bei seiner Schwingung um den Stift der Bügel FF' die schiefe Ebene unter die schiefe Ebene der Zange bringt und diese schliefst, so dafs das Gewebe zwischen den beiden Backen festgeklemmt wird. Die Schwingung um die Bügel F F' wird durch die Stangen C C bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der oben beschriebene selbstwirkende Zeugspanner für Webstühle in der durch die Zeichnung erläuterten Zusammensetzung.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4095D Selbstwirkender Zeugspanner für Webstühle Active DE4095C (de)

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DE (1) DE4095C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5609334A (en) * 1995-04-03 1997-03-11 Polaroid Corporation Apparatus and method for transferring sheets of printed media

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