AT53521B - Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit dauernd angeschlossenem Anrufrelais und zwei Abschaltrelaiswicklungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit dauernd angeschlossenem Anrufrelais und zwei Abschaltrelaiswicklungen.

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AT53521B
AT53521B AT53521DA AT53521B AT 53521 B AT53521 B AT 53521B AT 53521D A AT53521D A AT 53521DA AT 53521 B AT53521 B AT 53521B
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  Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit dauernd angeschlossenem Anrufrelais und zwei Abschaltrelaiswicklungen. 



   Bei Fernsprechämtern, bei denen das Anrufrelais dauernd mit der Teilnehmerleitung verbunden bleibt, sind Schaltungen bekannt geworden, bei denen die Anruflampe durch das Anrufrelais eingeschaltet und durch ein besonderes, nur vom Stecken des Stöpsels abhängiges Relais ausgeschaltet wird. Bei diesen Schaltungen muss der Stromkreis zwischen Buchsenleitung und der einen Batterieleitung, z. B. Erde, während des Gespräches hochohmig,   während as   Schlussrufes aber niedrigohmig sein, damit die Schlusslampe im ersteren
Falle dunkel ist, im zweiten dagegen aufleuchtet. 



   Zu diesem Zwecke haben Anordnungen Anwendung gefunden, bei denen die Abschaltrelaiswicklung hochohmig ist und dauernd zwischen Buchse und Batterie bzw. Erde eingeschaltet bleibt, während durch den Anrufrelaisanker in der Ruhelage noch ein niedrigohmiger Widerstand parallel zur Relaiswicklung gelegt wird.   Da hiebei während   des Schlussrufes der Hauptteil des Stromes den niedrigohmigen Widerstand   durchfliesst,   kann das Abschaltrelais leicht seinen Anker fallen lassen und den   Anruflampenstromkreis   stören. 



   Gemäss der Erfindung wird ein Abschaltrelais angewendet, das mit zwei Wicklungen ausgestattet ist, von denen die eine in an sich bekannter Weise dauernd zwischen die Buchsenleitung und ein Batteriepotential, z. B. Erde, geschaltet ist, während die zweite über   Ruhekontakte   des Anrufrelais der ersten in solcher Weise parallel geschaltet wird, dass sie deren Wirkung auf das Relais unterstützt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass auch während des Schlussrufes der gesamte über die   Bucbsenleituug niessende Strom   zur Betätigung des Relais nutzbringend verwendet wird, wobei gleichzeitig infolge der Parallelschaltung der Wicklungen eine Sicherheit gegen Störungen herbeigeführt wird da bei Zerstörung einer Wicklung die andere noch genügt, um das Relais sicher zur Wirkung zu bringen. 



   Es ist bereits die Verwendung eines Abschaltrelais mit zwei Wicklungen vorgeschlagen worden, die während des Gespräches hintereinander geschaltet sind, während beim Schlussruf eine   Kurzschliessung   der einen Wicklung stattfindet. Auch hier wird zwar der gesamte über die Buchsenleitung fliessende Strom zur Betätigung des Relais verwendet, doch ist das
Relais infolge Kurzschliessung der einen Wicklung nicht voll ausgenutzt. 



     Iu   der Figur ist A R das Anrufrelais und A B R das Abschalterelais mit der huch- ohmigen Wicklung 1 und der niedrigohmigen Wicklung 2. Wenn der   Teilnehmer   sich meldet, spricht A R an und die Anruflampe A L brennt, wird nun der Stöpsel   l'in die  
Klinke K gesteckt, so spricht das Relais AB   tu rober   die Wicklung 1 an und schaltet die   Anruflampe AL aus :   hängt der Teilnehmer den Empfänger an, dann wird durch den zurückfallenden   Anrufrelaisanl, er   die niedrigohmige Wicklung 2 der Wicklung 1 parallel geschaltet und die Schlusslampe brennt, während der gesamte   erfügbaie Strom   für das
Relais   A B R ausgenutzt   wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltung für Fernsprechämter, bei denen die Anruflampe durch das dauernd an die Teilnehmerleitung angeschlossene, auch die Schlusslampe ùeeinflussende Anrufrelais ein- geschaltet und durch ein beim Stöpselstecken unter Strom gesetztes, mit zwei Wicklungen ausgestattetes Relais abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Wicklung (1) des Abschaltrelais (A BR) in an sich bekannter Weise dauernd zwischen die Buchsen- leitung und ein bestimmtes Batteriepotential (z. B. Erde) geschaltet ist, während die zweite Wicklung (2) über Ruhekontakte des Anrufrelaisankers der ersten in solcher Weise parallel geschaltet wird, dass sie die Wirkung der ersten auf das Relais unterstützt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53521D 1909-08-12 1910-08-06 Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit dauernd angeschlossenem Anrufrelais und zwei Abschaltrelaiswicklungen. AT53521B (de)

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